LesWauz

Mein Besuch auf der House of Dogs in Berlin

By 12. Juni 2016 Hundeblogs, LES WAUZ persönlich

Dieses Wochenende habe ich meine erste Hundemesse besucht: die „House of Dogs“ in Berlin. Wenn ihr von dieser Messe noch nichts gehört habt, ist das gar nicht tragisch, da sie dieses Jahr zum allerersten Mal stattgefunden hat. Und hätten mich meine lieben Bloggerkolleginnen nicht auf die Messe aufmerksam gemacht, hätte ich sie auch glatt verpennt. Die Idee und komplette Organisation liegt in den Händen einer wirklich sehr charismatischen Frau, die ich glücklicherweise kennenlernen durfte: Anette Petzoldt. Sie ist die Geschäftsführerin und Initiatorin der Messe.

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Die Bloggerinnen erobern die Dachterrasse 😉

2006 hatte Frau Petzoldt sich mit einem Unternehmen für die unterschiedlichsten Messekonzepte selbstständig gemacht, welches seitdem sehr erfolgreich läuft. Auf die Idee für die „House of Dogs“ ist sie durch eine ihrer Mitarbeiterinnen gekommen, die einen Hund hat und eben – wie wir alle – eine richtige Hundenärrin ist.
Nach ein bisschen Rechercher wurde ihr schnell klar: Der Markt für Hundeprodukte wächst aktuell wie verrückt! Und vor allem gibt es immer mehr kleinere Firmen und Marken mit total tollen Produkten und Ideen, die noch viel mehr davon profitieren, sich auf einer Messe individuell Hundebesitzern zu präsentieren, da sie nicht die Werbe-Budgets und Massen an Mitarbeitern, PR-Firmen und Social Media-Fachleute haben, wie die großen Konzerne und Marken. Genau den kleinen Marken soll auf der House of Dogs ein Forum geboten werden und somit ganz Berlin-like etwas anderes auf die Füße gestellt werden, als das was alle Anderen machen. Und dieses Konzept passt ja sowas von perfekt zu Les Wauz und mir, wa? 😉

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Zusätzlich hat Frau Petzoldt das zusammen gezaubert, was noch keine Hundemesse zuvor erreicht hat: sie hat sieben der deutschen Hundeblogger dazu motiviert für einen Tag nach Berlin zu kommen – die tolle Julia von Midoggy ist sogar von München „mal eben“ hergeflogen – und wir haben ENDLICH mal ein größeres Treffen geschafft! Yay!
Ich gebe zu: das war für mich das Aller-aller-allerwichtigste an der ganzen Messe und hat natürlich jegliche Marken in den Schatten gestellt.

Ihr müsst dazu wissen: wir Hundeblogger sind anders als beispielsweise die Fashion- und Beautyblogger bei denen ja mal gerne die rotlackierten Krallen ausgefahren werden, da ordentlich Konkurrenz herrscht. Nööö, wir sind ein total entspannter Haufen. 🙂 Auf Facebook haben wir eine inzwischen echt riesige, private Gruppe in der wir uns super rege austauschen, gegenseitig unterstützen, inspirieren und motivieren.
Ich bin soo froh Teil eines solch großartigen Netzwerkes zu sein. Doch habe ich all die Mädels immer nur virtuell gekannt und endlich konnten wir uns alle in die Arme fallen, das war super toll! Und es war unglaublich spannend, wie ich direkt das Gefühl hatte, alle Mädels schon ewig zu kennen. Wir lesen ja seit Jahren beieinander mit, erleben die Höhen und Tiefen des Hundeblogger-Lebens miteinander und da war das „real life-Treffen“ ja sowas von überfällig!

IMG_6449Hier seht ihr einige von den Mädels und nee, da bin ich nicht drauf 😉

Mit dabei waren Sabrina von „Die tut nichts“ mit ihren tollen Hündinnen Queen und Püppi, Julia von Midoggy, Steffi von „Cocker, Lifestyle and more„, Kerstin von „2und4zusammen“ mit ihrer Allie, Victoria von „Schnüffelinspektor„, Dini von Hundekind Abby und Isabelle von „verwauzt und zugebellt„.

Zusätzlich haben wir noch Susanne von der Struppibande/Stressless Dogs und Sarah von Hirtengold getroffen.

Wir waren echt eine bunte und toll durchgemischte Truppe und hatten so eine Menge Spaß. 😀

Die Aussteller

Neben bekannten Marken wie Terra Canis, Bozita und Pets Deli habe ich auf der Messe tatsächlich viele Aussteller entdeckt, von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Stattgefunden hat die Messe im Postbahnhof in Berlin, der direkt an der Bahn- und U-Bahnstation „Ostbahnhof“ sehr zentral liegt. Vom Hauptbahnhof habe ich 10 Minuten mit der S-Bahn gebraucht, was in Berlin natürlich ein absoluter Traum ist!

Die Location war kleiner als ich erwartet hatte. Wenn man durch die Flächen gemütlich durchgelaufen ist, dann war man schon so in 20 Minuten damit durch. 110 Aussteller klingt zwar eine Menge, aber stundenlang an den Ständen beschäftigt, habe ich mich nicht.
Aber wie schon gesagt: es war ja die allererste „House of Dogs“ und nächstes Jahr wird sicher deutlich mehr los sein. Der Eintritt kostete übrigens 8 € für Erwachsene, was ich echt günstig fand. So hatte man direkt mehr Geld zur Hand, welches man für die Wauzer ausgeben konnte.

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In der oberen Etage waren irgendwie gefühlt schickere Marken, man konnte auf eine Dachterrasse auf der man verschnaufen konnte denn unten war es wirklich unfassbar voll und ein ganz schönes Durcheinander. Auch waren dort Marken – bis auf cdVet – die mich nicht so wirklich interessierten. Vielleicht war es auch einfach nur viel zu voll für mich und deshalb habe ich mich dann lieber oben aufgehalten und dort mehr Zeit verbracht. 😉

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Die Wahl zum charmantesten Mischling von Berlin – leider mit jeder Menge Applaus der von doppelt so viel gestressten Gebell begleitet wurde

Das Randprogramm

Zusätzlich zu den Ausstellern wurde natürlich noch eine Menge mehr geboten. Es wurde auf der Showfläche unter anderem der „charmanteste Mischling Berlins“ gewählt, es gab eine Agility-Fläche auf der Hunde ein paar Hindernisse ausprobieren konnten, sowie eine Fläche auf der Bulldoggen präsentiert wurden (warum es nur diese Rasse war, hat sich mir nicht so wirklich erklärt), es gab Vorträge und Podiumsdiskussionen und Workshops. Ich gebe zu, dass ich davon nix mitbekommen habe. Warum erzähle ich euch gleich. 😆

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Die Schirmherrin

Prinzessin Maya von Hohenzollern war die Schirmherrin der Messe. Im Vorfeld wurde in den Mails schon angekündigt, dass „die Prinzessin“ uns ihre Produkte vorstellen würde. „OHA“, dachte ich. „Die Prinzessin also. Bin gespannt wie das wird.“ 😉

Als wir Bloggermädels uns dann alle am Samstag morgen auf der Messe getroffen haben, wurden wir von Frau Petzoldt tatsächlich direkt zu „der Prinzessin“ geführt. Sie hatte eine eigene Ecke die von der Farbe Rosa ziemlich dominiert wurde.

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Ich war neugierig darauf sie kennenzulernen. Es ist doch echt immer spannend, eine Person, die so im öffentlichen Leben steht, persönlich zu treffen und zu schauen, wieviel von dem Image und dem Bild welches so aufgebaut wird, tatsächlich wahr ist.
Und ich sage euch: ich stand sehr nah bei ihr und  ich wurde direkt überrascht davon, dass „die Prinzessin“ nichts von dem ist, was man als rosa Vorurteil mit sich rumschleppen würde.
Getroffen habe ich eine ganz normale Frau, die total in ihre Tiere vernarrt ist, die sie natürlich alle aus dem Tierschutz gerettet hat. Soweit ich mich erinnere waren es 12 Hunden und 5 Katzen, mit denen sie sich ein Haus in Spanien teilt.
Von denen sie zu ihrem eigenen Futter und in Kooperation mit Trixie zu einem Körbchen, Katzen-Thron und einer Höhle inspiriert wurde. Alles komplett in rosa für Tier-Prinzessin und hellgrau-weiß für Tier-Prinzen. Und einer eigenen Pflegereihe, die Fell, Nase und Mäulchen pflegen sollen.

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Hier wird der Hunde-Geburtstagskuchen von der ganzen Runde probiert

Mit ganz viel Elan und fast ein bisschen aufgekratzt erzählte sie von echt lustigen Ideen wie einem Geburtstagskuchen für Hunde, der angeblich aus Vanille und Möhrchen gemacht wird und aus einer Dose „gezaubert“ wird.
Dieser Mini-Hunde-Geburtstagkuchen wurde dann von einer Mitarbeiterin auch direkt angeschleppt und wir konnten direkt probieren. In der Tat schmeckte er gar nicht so übel und war eben einfach ein ungesüßter Kuchen aus Vanille und Möhren. Maya von Hohenzollern präsentierte uns tatsächlich so um die 20 Minuten all ihre Produkte und ich fand sie unter dem Styling und dem Tamtam welches sie natürlich repräsentieren musste, total sympathisch. Eine ganz normale Hunde-Katzen-Tussi.

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Hündin Allie von „2und4zusammenunterwegs“ passte mit ihrem rosa Halsband super zur Prinzessin 😉

Ich meine, klar – beim Blick auf die Deklaration des Futters ist diese natürlich halbgeschlossen und lässt nichts wirklich Gutes ahnen: Beispiel „Bio Rind“ mit Chia-Samen“: 
37 % vom Rind* (Herz, Lunge, Nieren);
29 % vom Huhn* (Hälse, Leber);2 % Karotten*;
1,5 % Chia-Samen*;
Leinöl*;
1 % Mineralstoffe;

Mhh, ich war zwar nie so gut in Mathe, aber wenn ich das alles zusammenrechne sind es 70,5 %?! Aber es sind doch eigentlich 100% in so einer Dose, nicht wahr? 😆 Und „Mineralstoffe“ bedeuten so deklariert nie was Gutes und vor allem nichts gesundes. Ich will somit gar nicht wissen, was die restlichen 29,5 % so sind. Mehr darüber wie ihr die Deklaration eines Futters genau lesen könnt, findet ihr in diesem Artikel. Aber das wollte ich mit „der Prinzessin“ jetzt nicht vor Ort diskutieren.

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Geburtstagskuchen zum Frühstück?!

Die Produkte in strahlenden Pink werden dann sicher beim Fressnapf etc. stehen und ich bin mir sicher, dass das Image gut laufen wird. Hat alles ein bisschen was von „Sheba – Fest für Katzen“ und dem Sträußchen Petersilie auf dem Porzellanteller. 
Aber hey, wenn die Leute ihren Hunden dieses Futter anstatt von Pedigree oder Frolic geben, dann ist dies schon mal eine Aufwertung und ein Anfang. Und dann kommen sie vielleicht eines Tags auf einen Hundeblog wie meinen und machen dann den nächsten und richtigen Schritt in die Richtung Hundefutter. 😉 Eine schöne Idee ist, dass von jedem Produkt ein Cent an eine Tierschutzorganisation gespendet wird. Klar ist das nicht die Welt, aber besser als nichts. Und aus ihrer Körbchen-Koop mit Trixie sind jetzt schon 100.000 € zusammen gekommen. Das könnten sich große Marke wirklich einmal abschauen.

Was mir gefallen hat

Der von mir befürchtete Shoppingwahn, in den ich hätte verfallen können, ist nicht eingetreten. 🙄 Tatsächlich bin und bleibe ich ein absoluter „gemütlich in einen kleinen Hundeladen gehen und diesen leer kaufen“-Mensch beziehungsweise die „Abends auf dem Sofa online ganz gemütlich in einen kleinen Hundeprodukte-Online-Shop stöbern und dort richtig viel Geld lassen, da alles so toll handverlesen ist“-Tussi.

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Spannend war es auf jeden Fall ein bisschen „naiver Hundebesitzer“ zu spielen (Pssst, nicht verraten 😉 ) und sich von unterschiedlichen Marken „beraten“ zu lassen und zu schauen, was sie einem so erzählen um besonders ihr Futter an den Mann und die Frau und vor allem Hund zu bringen. Ich fand es viel zu langweilig den „Blogger“ raushängen zu lassen. Sondern wollte lieber schauen, was für bunte Regenbogen mit ganz viel Leberwurst dort in die Luft gemalt wurden, damit vor Begeisterung das Portemonnaie aufsprang. Tatsächlich habe ich ein neues Futter entdeckt – welches interessanterweise mehrere von uns Bloggerinnen begeistert hat und mitgenommen wurde. Tatsächlich war die Deklaration sehr interessant und es sah wirklich gut aussah. Da bin ich jetzt auch gespannt was „meine Prinzessin“ dazu sagen wird. Wenn wir es getestet und Pixie und ich es für „top!“ befunden haben, werde ich es euch natürlich präsentieren.

Aber ansonsten bin ich fast mit dem gleichen Gepäck wie auf der Hinfahrt zurück nach Hamburg gereist. 😉 Ach es gab von der Prinzessin noch eine rosa Tasche mit ein paar Kleinigkeiten. Dies werde ich jedoch aus oben genannten Gründen mit ganz viel Liebe an das tolle Tierheim bei mir um die Ecke verschenken.

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Die rosarosa Taschen der Prinzessin

Großartig war es tatsächlich, dass wir Mädels eine ruhige Ecke gefunden hatten und uns dort wirklich über Stunden unterhalten konnten. Wir saßen direkt beim mexikanischen Catering, welches uns mit Burritos und Pommes versorgte und abwechselnd ging immer wieder eine kleine Gruppe von uns ein bisschen shoppen, dann schnackten wir wieder in einer anderen Konstellation. Es wurde viel gelacht und wir haben geredet, als würden wir das jedes Wochenende tun.

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Die coolen Mädels mit Püppi und Queen – und ja, da bin ich mit drauf 🙂

Und ich hätte da echt bis abends spät sitzen können. Es gab so viel zu erzählen und wir haben echt über alles Mögliche geschnackt, uns ausgetauscht und auch wirklich die lustigsten Geschichten ausgegraben. Natürlich ging es so gut wie immer um Hunde. 😆 Auch wenn „nur“ vier Hunde mit dabei waren (Sabrina hatte ihre Hündinnen Queen und Püppi dabei, Kerstin kam mit ihrer Hündin Allie und Sarah hatte Tussot dabei) hatte ich bei all den Wauz-Anekdoten das Gefühl, dass irgendwie doch im Geiste alle anderen auch dabei waren. Ihr merkt, ich schwelge echt immer noch in der Begeisterung von diesem Tag. 🙂

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Was mir nicht gefallen hat

Der Postbahnhof war eine super Location, aber gefühlt wirklich zu klein für die Menge an Menschen und vor allem Hunde. Es war irgendwie alles zusammengeworfen: Aussteller, Vorträge, Agility und Wettbewerbe. Dies sorgte nicht nur für eine echt krasse Lautstärke, die vor allem für die Hunde sicher nicht so klasse war. Und ich kann es nicht lassen anzumerken, dass ich natürlich Dinge gesehen habe, die überhaupt nicht cool waren. Würgehalsbänder und damit hinter-sich-her-Gezerre, kräftiger Leinenruck hier und direkt ins Ohr-Gebrülle weil Hunde ja so schlecht hören 🙄 und in der Menge total gestresst und überfordert waren und deshalb gerade sich nicht mitten zwischen den Menschen hinsetzen wollten.
Andererseits dachte ich mir dann auch, dass die Menschen wenigstens ihren Hund so wichtig finden, dass sie für/mit ihm auf eine Messe gehen. Das ist ja auch schon mal was. Man muss das alles immer positiv sehen.
Doch es war wirklich vollvollvoll mit Hunden und wer ein bisschen ein Auge für Hunde-Körpersprache hatte konnte gestresste, ängstliche und überforderte Hunde in allen Größen, Formen und Farben beobachten.

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Das würde ich im nächsten Jahr irgendwie anders lösen. Eine klar räumliche Trennung von den Wettbewerben und Vorträgen mit lautem Applaus von den Ausstellern und dem Laufpublikum. Was dann für eine angenehmeren Lärmpegel in den Gesprächen führen und gleich auch eine andere Stimmung erzeugen würde.
Und viel viel Platz in den Gängen und gleichzeitig Raum und Luft für erstens all die Hunde, die den anderen gern ein bisschen aus dem Wege gehen möchten und zweitens all die, die sich gerne treffen und beschnuppern wollen was durch die Enge dann doch eher in Gebelle eskalierte, weil sie sich dann doch bedrängt fühlten.

Dennoch habe ich gestaunt, weil es natürlich auch einige coole Hunde gab, denen das alles nichts ausmachte. Und alle haben die Situation heldenhaft gemeistert, auch wenn sie alles und jeden beschwichtigt haben.
Für meine Pixie wäre all dies die absolute Hölle gewesen. Ich wäre mit einem Häuflein Elend zurück gefahren, welches auf dem Rückweg geschlafen hätte wie ein Stein weil Stress und Überforderung und das daraus resultierende Gebell von ihr sie so viel Kraft gekostet hätten. Nee nee, Pixie war schön bei meinem Freund Zuhause geblieben, konnte sich auf der Terrasse sonnen und hatte somit den besten Tag, ruhige Runden mit ihm und freute sich, als ich wieder zurück kam und sie einen Queen-Püppi-Tussot-Geruch an den Händen und so viel anderen seltsamen Düfte an meiner Kleidung untersuchten konnte. 😉 Da bekam ich schon so einen „Was hast du denn gemacht?“-Blick.

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Sabrina und ihr Freund mit der tollen Queen und der süßen Püppi

Alles in allem würde ich auf jeden Fall nächstes Jahr wieder nach Berlin kommen – vor allem in der Hoffnung dass wir wieder ein Treffen hinbekommen. 😆 Und dass noch mehr spannende Hunde-Produkt-Menschen anzutreffen sind, die gerne kleine, feine Marken präsentieren und der eine oder andere Rohdiamant da noch zu entdecken ist. Für die erste Messe war dies auf jeden Fall ein toller Start und sicherlich auch ein großer Erfolg.

Seid ihr auch Fans von Messen und welche gefällt euch gut? Ich kenne mich da ja viel zu wenig aus und ich lasse mich von euch gerne inspirieren!

Liebe Grüße Rebecca und „die Prinzessin“ Pixie

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5 Comments

  • Reply Maja von Hohenzollern 14. Juni 2016 at 20:02

    Liebe Rebecca, vielen Dank für Deinen netten Blog-Eintrag zu HOUSE OF DOGS. Ich habe gelesen, dass Du einige Fragen zur Deklaration meiner Tiernahrung hattest. Diese möchte ich Dir gern beantworten:
    DEINE FRAGE:
    Ich meine, klar – beim Blick auf die Deklaration des Futters ist diese natürlich halbgeschlossen und lässt nichts wirklich Gutes ahnen: Beispiel „Bio Rind“ mit Chia-Samen“:
    37 % vom Rind* (Herz, Lunge, Nieren);
    29 % vom Huhn* (Hälse, Leber);2 % Karotten*;
    1,5 % Chia-Samen*;
    Leinöl*;
    1 % Mineralstoffe;
    Mhh, ich war zwar nie so gut in Mathe, aber wenn ich das alles zusammenrechne sind es 70,5 %?! Aber es sind doch eigentlich 100% in so einer Dose, nicht wahr?
    ANTWORT:
    Die restlichen 29,5 % setzen sich wie folgt zusammen:
    – 29,4 % Rinder,- & Geflügelbrühe
    – 00,1 % Leinöl
    Somit ist diese Frage Beantwortet.
    DEINE FRAGE:
    Und „Mineralstoffe“ bedeuten so deklariert nie was Gutes und vor allem nichts gesundes. Ich will somit gar nicht wissen, was die restlichen 29,5 % so sind.
    ANTWORT:
    Das ist absoluter Nonsens, wenn ich das so salopp ausdrück darf.
    Die BIO Verordnung alleine verbietet schon die Zugabe von Chemisch veränderten Zusatzstoffen.
    Es ist natürliches Calcium & Natriumchlorid (Salz in Form von Himalayasalz enthalten)
    Wieso das? Ganz einfach!
    Salz wird in niedriger Konzentration mit eingesetzt um den osmotischen Druck der extrazellulären Flüssigkeit aufrecht zu erhalten.
    Das Problem bei der Sache ist, wenn das Tier geschlachtet wird, lässt man es komplett „ausbluten“ (das klingt nicht schön, ist aber so, SORRY)
    Im Blut wären diese Mineralstoffe unter anderem auch Natriumchlorid (Salz) enthalten. Daher muss das nachträglich mit angereichert werden.
    Das Calcium ist, wie wir alle wissen, der Baustoff für die Knochen & Zähne. Calcium spielt auch eine wichtige Rolle bei der Arbeit der Muskeln, der Blutgerinnung, dem Herzrhythmus und wichtigen Stoffwechselvorgängen.

    Ich hoffe, ich konnte Dein „Matheproblem“ lösen! Viele Grüße Maja von Hohenzollern

    • Reply Rebecca 15. Juni 2016 at 11:53

      Liebe Maja von Hohenzollern, das ist absolut lieb dass Sie mein „Rechenproblem“ versuchen zu lösen. Aber was ich nicht verstehe ist das Folgende: Wieso wird einem Futter 30% Brühe hinzugefügt? Jeder der selbst schon mal Fleisch gekocht hat, weiß, dass aus diesem jede Menge Saft austritt und wer selber für seine Hunde gekocht hat, weiß, dass man zu dem Futter überhaupt kein Wasser hinzufügen muss, weil das Gemüse und besonders das Fleisch soviel Wasser abgeben? Sorry dass das jetzt von mir nicht schön klingt, aber 30% Brühe an Gewicht sind in meinen Augen pure Geldmacherei, da man sich ja 30% Fleisch pro Dose spart.
      Und total unnötig, da so viel Wasser wieder abgebunden werden muss sonst schwimmt der Inhalt ja komplett. Tut er aber bei ihnen nicht. Ich habe ja Dosen mitbekommen und reingeschaut. 😉 Somit wird er offensichtlich mit irgendwas abgebunden, worauf einige Hunde (meiner eingeschlossen) mit Magen/Darm-Problemen reagieren und es ist unnötig. Wenn Sie eine Dose Hirtengold, Lunderland oder Schlemmermaul aufmachen, kommt ihnen wundervoller Fleischsaft entgegen auf denen mein Hund ganz wild ist. Und dieser ist nicht abgebunden sondern das ist exakt das Wasser, welches beim Kochen austritt. Bindemittel müssen übrigens nicht deklariert werden und werden es somit auch von den meisten Firmen nicht. Leider.
      Alles zum Thema „hinzugefügte Mineralstoffe“ und deren Hintergründe finden Sie übrigens in diesem Artikel: http://leswauz.com/2015/08/29/der-grosse-hundefuttertest-teil-1-woran-erkenne-ich-ein-gutes-futter/
      Ich habe mich mit dem Thema „Inhalt einer Hundedose“ und wie man die Deklaration richtig liest wirklich sehr ausführlich beschäftigt, da mein Hund seit Anfang an schwere Magen-Darm-Probleme hat und ich darauf angewiesen war, da meine Hündin ständig mit Durchfall und jetzt sogar nach dem Test einer Marke, die ich nicht wieder verwenden werde, da sie offensichtlich nicht alles deklarieren, mit schwerem Sodbrennen zu kämpfen hatte und eine Woche Magen-Darm krank war mit Erbrechen und quälenden Durchfall. Wenn der Hund weinerlich nicht liegen möchte, da ihm die Magensäure den Hals hochkriecht da in einem Futter irgendwelche Zusätze drin sind, die nicht deklariert wurden und die Tierärztin dies bestätigt, da der Hund sonst kerngesund und auch der Kot „sauber“ war, dann muss man als Halter eben streng alles kontrollieren. Somit schreibe ich keinen Nonsens, sondern alles ist in meinen Artikeln mit Quellen belegt. Das bin ich meinen strengen Lesern schuldig!
      Salz ist übrigens auch nur in kleinen Mengen zuzufüttern und bei herzkranken Hunden komplett zu vermeiden. Und nicht alle Mineralstoffe sind gleich gesund, aber wie gesagt, dazu mehr in meinem Artikel oben.
      Dennoch haben Sie in meinem Artikel ja gesehen, dass ich ansonsten positiv über ihre Energie und ihren Elan bei ihrer Marke gesprochen habe, was ich super finde. Ihr Herzblut und Begeisterung für Ihre Tiere ist Ihnen absolut anzumerken.
      Aber da dass Fleisch auch halb geschlossen deklariert ist, sprich: es ist nicht angegeben wieviel Prozent in der Dose an Anteil Muskelfleisch und wieviel Innereien ist, ist der Inhalt einfach nicht so hochwertig, dass ich es beispielsweise meinem Hund füttern würde. Doch wenn durch ihr Charisma andere Hundebesitzer weg vom Chappi und Pedigree zu ihrem Futter kommen, dann ist das schon mal total super. Deshalb wünsche ich Ihnen mit Ihrer Marke viel Glück! Herzliche Grüße Rebecca

  • Reply Deco & Pippa 13. Juni 2016 at 09:18

    Das sieht nach einem tollen Besuch in Berlin auf der House of Dogs aus 🙂
    Für uns ist Berlin dann doch ein bisschen zu weit weg ;).

    Beim Blogger-Treff, wären wir auch gern dabei gewesen.
    Wuff, Deco und Pippa

  • Reply stefan 13. Juni 2016 at 09:03

    Danke für den Artikel. Er ist so gut gelungen, dass er einen Besuch gut ersetzen kann. Die Bilder (und Story) von der Geburtstagskuchenverköstigung haben den regnerischen Wochenstart für uns mit einem Schmunzeln starten lassen. Etwas betrübt lässt mich zurück, mal wieder zu sehen, wie doll die „Szene“ in Mädels-Hand ist. Aber das zu ändern, da müsste ich mir auch an die eigene Nase fassen… 😉

  • Reply Andrea 13. Juni 2016 at 04:13

    Ach ja, so ein größeres Bloggertreffen ist sicherlich toll. Leider ist Berlin nicht gerade um die Ecke und auch wenn Linda mit Menschengewimmel wahrscheinlich weniger Probleme hat wie ich, möchte ich ihr das glaub ich nicht zumuten. Da locken uns auch rosa Prinzessinnen nicht hinterm Ofen hervor. Aus diesem Alter bin ich glaub ich raus… :-)))))))

    LG Andrea, die sich aber freut, dass Ihr so einen super Tag hattet…

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