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Wie kann ich das Immunsystem meines Hundes stärken?

By 3. März 2017 Gesundheit, Produkte testen

Ob bei eine Erkältung, nach einer Verletzung, bei Magen-Darm-Problemen oder einfach als Kur wenn euer Hund ein bisschen „schwächelt“: es ist immer wichtig, dass zusätzlich zu einer Behandlung das Immunsystem unserer Hunde unterstützt wird. Denn nur mit einem starken Immunsystem kann die Fellnase schnell wieder gesund werden beziehungsweise bleiben.

In diesem Artikel erfahrt ihr alles, was ihr zum Immunsystem eures Hundes wissen müsst!
Zudem habe ich mir eine Menge Produkte für die Stärkung des Immunsystem angeschaut und auch getestet. Ihr findet hier Informationen über das natürliche Abwehrsystem unserer Hunde und Tipps wie euer Hund nach jeder Form von Krankheit oder Verletzung schnell wieder fit wird. Darüber hinaus empfehle euch die passenden Nahrungsergänzungen und Produkte für verschiedene Bedürfnisse.

Noch eine kurze Erklärung: in diesem Artikel findet ihr zu allen Produkten Amazon-Links. Falls es euch interessiert: Amazon-Links sind  die einzige Quelle mit der ich bei Les Wauz ein bisschen Geld verdiene. Solltet ihr über diese Links bestellen, bekomme ich einen kleinen Prozentsatz als Provision. Dies kostet euch natürlich nichts dazu aber es hilft mir ein bisschen dabei, den Blog zu finanzieren und mit dem Geld kann ich wiederum Produkte bezahlen, die ich für euch teste. Ihr könnt mir mit einem Klick somit richtig weiterhelfen. 😉

So und jetzt geht’s endlich los mit dem Artikel!

 

Was schwächt die Abwehrkräfte eures Hundes?

Es gibt einige Auslöser, die das Immunsystems schwächen – manche sind uns vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so bewusst:

Erkrankungen und Körperreaktionen, z. B. Infektionen, Parasitenbefall, chronische Erkrankungen, Allergien, Hauterkrankungen und -Reaktionen

Jeder Infekt, Durchfall, Erbrechen oder auch Reaktion des Körpers wie ein Hautausschlag sind eine Belastung für den Organismus. Beispielsweise eine Allergie ist eine körperliche Reaktion die euch sagt: Das was du mir fütterst, das Medikament das du oder der Tierarzt mir gegeben habt oder was du mir auf die Haut aufgetragen hast, vertrage ich nicht und möchte ich nicht in meinem Körper haben. Nehmt diese Signale bitte ernst. Auch chronische Erkrankungen wie Husten oder Probleme mit den Gelenken erfordern auch regelmäßige Immunsystem-Stärkung, da der Körper damit immer zu tun hat und versucht sich selber zu heilen.

Stress, z.B. ausgelöst durch Umzug, Veränderung der Bezugspersonen, neue Tiere im Haushalt, hektische Umgebung, Reisen, Ausstellungen, Sportveranstaltungen (z.B. Agility)

Wir unterscheiden zwischen positiven und negativen Stress. Klar ist eine Sportveranstaltung, wie bei uns gerade die Mantrailing-Prüfung aufregend und euer Hund wird sie positiv aufnehmen.
Dennoch ist es eine Form von Stress und der Hundekörper läuft auf Hochtouren. Dies kann das Immunsystem deutlich schwächen.
Bei der letzten Mantrailing-Prüfung hat sich Pixie am Tag darauf direkt einen Magen-Darm-Infekt mit heftigen Durchfall eingefangen. 🙄 Erst viel später habe ich realisiert, dass dies auf die Anforderungen der Prüfung zurück zu führen war. Dieses Mal habe ich ihr direkt vorher eine Woche Propolis gegeben (dazu unten mehr) und sie war topfit bei der Prüfung und es gab hinterher keine Probleme.
Bedenkt zudem, dass sensible Hunde wirklich auf jede noch so kleinste Veränderung im Leben reagieren und auch dies ihren Körper anstrengt!
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Wetter

Im Hochsommer haben wir gefühlt mehr Energie, da die Sonne scheint und uns gute Laune macht, aber vergesst dabei nicht, dass euer Fell-Kumpane in der Hitze ganz schnell schlapp macht. Ihr solltet dies berücksichtigen, euren Hund bei heißen Temperaturen nicht überfordern und einen Immunsystem-Booster zufüttern, damit er im Sommer fit bleibt.
Alle meine Sommer-Tipps findet ihr in diesem Artikel.

Auch der Winter ist nicht zu unterschätzen. Damit der Hundekörper sich bei Minusgraden auf einer für ihn gesunder Temperatur hält, kostet ihn dies so richtig Kraft. Zusätzlich kann das spitze Granulat auf den gestreuten Straßen und Wegen zu Mikro-Verletzungen der Pfoten kommen. Zumindest ist es eine Belastung und euer Hund kann sich auch fix mal etwas „reintreten“. Und auch wenn es verboten ist, wird auch immer wieder Salz gestreut, welches die Pfoten stark angreifen kann.
Manche Hunde bekommen auch richtig gehend rissige Pfoten in der Kälte, was das Immunsystem noch mehr belastet. Das ist genauso wie bei uns, wenn wir im Winter trockene Hände haben.
Achtet deshalb ganz besonders auf die Pfotenpflege in der kalten Jahreszeit.
In diesem Artikel erfahrt ihr alles über Hundepfoten und wie ihr sie am besten pflegt. 
Wie ihr die Krallen eures Hundes kürzen und warum es sinnvoll ist die Ballenhaare zu schneiden, erfahrt ihr in diesem Artikel

Zu wenig Ruhe und Schlaf

Ob euer Hund aufgekratzt im Büro durch die Gegend läuft, ständig spielen möchte, daher gar nicht zur Ruhe kommt oder ob er beim Hundesitter mit anderen Hunden den ganzen Tag interagiert – so schön es ist, dass er aktiv ist – aber dies bedeutet, dass euer Hund zu wenig schläft. Und Schlafmangel ist ein totaler Immunsystem-Killer!
Wenn ich einige Tage zu wenig Schlaf bekomme, fühle ich mich direkt schlapp. Dann kann ich echt nur noch 75% geben. Nicht umsonst wurden früher Menschen mit Schlafentzug gefoltert. 😯 Unser Körper muss sich genauso wie bei eurem Hund einfach ausruhen können.
Hunde sollten im besten Fall 18-20 Stunden schlafen. Ja, ich weiß, das klingt nach einer Menge! Aber soviel sollte tatsächlich sein. Sie schlafen dabei ja nicht tief und fest, sondern dösen ganz viel zwischendurch.

Nicht jeder Hund „nimmt“ sich in einem aktiven Umfeld wie Büro, Familie oder Hundesitter diese Ruhe bewusst von selber. Dies ist dann auch gerne mal unsere Verantwortung, damit er „runterkommen“ kann. Damit er sich genügend ausruht, müsst ihr euren Hund daher vielleicht auch mal zu seinem Glück zwingen. Ob ihr ihn in einen ruhigeren Raum führt, euren Kindern klar macht, dass es Ruhezeiten für euren Hund gibt in denen sie ihn auch schlafen lassen oder ob ihr bewusstes Körbchentraining macht. Hier gibt es viele Möglichkeiten und Lösungen.
Wir haben beispielsweise jede Form von Spielzeug aus unserem Zuhause bewusst verbannt, da Pixie mit Spielzeug in der Wohnung überhaupt nicht „runterkommen“ konnte und ständig mit uns spielen oder auf ihrem Spielzeug rumkauen wollte. Mehr darüber erzähle ich in diesem Artikel.
Ihr müsst natürlich nicht so rigoros sein – jeder Hund ist anders – aber falls ihr bemerkt, dass euer Hund zu wenig schläft, findet ihr bestimmt eine kreative Lösung, wie ihr ihm dies ermöglichen könnt.

 

Ernährung

Dies kann nicht nur eine schlechte Qualität des Futters sein (mehr zum Thema Ernährung findet ihr übrigens hier) oder ein Futter, das nicht genügend Nährstoffe enthält. Genauso wie bei uns stimmt hier das Sprichwort „Du bist, was du isst!“
Wird ein Hund mit billigsten Supermarktfutter gefüttert, muss man sich nicht wundern, dass er daraus keine Kräfte zieht, sein Fell nicht glänzt und er nicht fit ist. Wenn wir tagein tagaus nur bei McDonalds essen und die Vitamine und Mineralien, die wir brauchen nur in Tablettenform oder Astronautennahrung zu uns nehmen, würde uns das auf Dauer auch schwächen oder krank machen. Auf jeden Fall würden wir uns mit dieser Nahrung nicht fit fühlen. Um die Gesundheit unseres Hundes zu fördern ist es somit sinnvoll einmal sein Futter zu überdenken und die Zusammensetzung zu überprüfen.

 

Arzneimittel

Wenn ihr eurem Hund aufgrund einer Erkrankung ein Antibiotikum gebt oder eine Allergie den langfristige Einsatz von Kortison verlangt, ist dies eine massive Belastung für den Körper.
Ich kann euch da nur raten, schon während der Gabe des Arzneimittels das Immunsystem zu stärken. Daneben solltet ihr nicht vergessen, dass bei jeder Form von Antiobiotika die Darmflora sehr leidet.

Und wir vergessen gerne mal, dass bis zu 80% des Immunsystems aus den Immunzellen in unserem Darm besteht. Also startet nach einer Gabe von Medikamenten definitiv den Aufbau der Darmflora und achtet auf einen gesunden Darm. Alles zur Magen-Darm-Pflege und wie ihr die Darmflora aufbaut, erfahrt ihr hier

 

Hohes Alter

Bei ältere Hunde ist der Körper einfach nicht mehr so fit, wie bei einem Jungspund. Ich freue mich immer so sehr am Anblick eines Senioren-Hundes mit einem grauen Kopf, dessen Augen jedoch glänzen und der gesund und vital wirkt – fast schon noch so wie Pixie. Es ist toll, wenn ein Hund voller Energie, mit gesunder Ernährung und eben ab und zu etwas Immunsystem-Unterstützung „in Würde altern kann“. 🙂

Wir dürfen eben nicht vergessen, dass der ältere Hundekörper einfach weniger Antikörper und Abwehrzellen produziert. Deshalb empfehle ich euch, dass ihr eurem älteren Hund regelmäßig mit einer Immunsystem-Kur etwas Gutes tut!

Jungtieralter

Auch bei einem Welpen und Junghund sind die Abwehrkräfte  nicht 100% belastbar.
Ein Teil des Immunsystems ist angeboren aber der andere Teil entwickelt sich erst im Laufe des Lebens. Gerade bei Welpen sind die Abwehrkräfte noch nicht ausgereift und werden erst über den Kontakt mit Allergenen trainiert. Die Impfungen belasten ihren Organismus zudem sehr.
Zusätzlich ist euer Welpe oder junger Hund noch im Wachstum, was ihn auch so richtig viel Kraft kostet. Damit euer Hund so richtig fit in sein Leben starten und auf gesunde Weise wächst und gedeiht könnt ihr in mit verschiedenen Immun-Kuren aktiv unterstützen!
Aber ganz wichtig: Vor allem für Hunde im Wachstum gilt nicht „viel hilft viel“. Gerade chemische Nährstoffe können zu Wachstumsschüben führen, die wiederum Gelenkprobleme auslösen können. Sprecht dies daher mit dem Tierarzt eures Vertrauens ab und übertreibt es nicht mit den Nahrungsergänzungen.

 

Worauf solltet ihr achten um das Immunsystem zu stärken?

Ist euer Hund gerade erkältet, hatte einen Eingriff oder ist einfach nicht fit, ist es natürlich erst einmal wichtig, ihn zu schonen. Ähnlich wie bei uns ist Ruhe die beste Grundlage, damit wir schnell wieder auf die Beine kommen. Vermeidet Stress und achtet darauf, dass euer Hund soviel Schlaf und Ruhe wie möglich bekommt.

Ich würde auch keine großen Märsche machen, euren Hund nicht lange neben dem Fahrrad laufen lassen oder mit ihm joggen gehen, sondern einfach entspannte Spaziergänge machen, bei denen euer Hund schnüffeln und in seinem Tempo durch die Gegend traben kann. Draußen zu sein ist ja immer super für das Immunsystem, aber ein kranker Hund sollte sich nicht zu sehr überanstrengen.

Dann ist natürlich eine ausgewogene Ernährung wichtig. Bei Magen-Darm-Problemen macht in den ersten Tagen Schonkost Sinn (mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel) aber auch nach einer Verletzung oder Erkältung kann ein bisschen gekochtes Hühnchen mit geraspelten Gemüse gut sein.
Und wichtig: Wechselt in so einer Situation nicht die Futtermarke oder stellt ihn auf eine andere Futterart um (Wechsel von Nassfutter zu Barf, Trocken- zu Nassfutter etc. ) um den Körper mit einer weiteren Umstellung zu belasten. So einen Wechsel würde ich immer nur machen, wenn euer Hund gerade wirklich fit ist.

 

Tag für Tag ist unser Hund Krankheitserregern ausgesetzt

Genauso wie wir ständig Hände schütteln, in der vollen Bahn stehen oder im Büro die gruselige Krankheitsschleuder Air-Condition ertragen müssen, haben unsere Hunde ständigen Kontakt mit Artgenossen. Wenn dann gespielt und sich beschnüffelt wird, kann euer Hund sich schnell einmal anstecken. Auch über die Luft kann es zu einer Ansteckung Oder das Geschnüffel an einem Poop-Haufen eine Infektion übertragen.

Prinzipiell ist das kein Problem für unsere Hunde – wenn sie fit sind. 😉
Ein starkes Immunsystem kann locker Krankheitserreger abblocken und sich dagegen schützen. Aber ist euer Hund vielleicht gerade im Fellwechsel (der bis zu 30% mehr Energie verbraucht!) oder gestresst durch eine veränderte Lebenssituation, kann das Immunsystem fix in die Knie gehen.

Dann haben Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten ein leichtes Spiel. Und sind Krankheitserreger erst einmal in den Körper eingedrungen, läuft das Immunsystem auf Hochtouren und gibt alles, um euren Hund davor zu schützen!
Ein präzise funktionierendes Abwehrsystem ruft Antikörper und Immunzellen auf den Plan, um die Eindringlinge abzuwehren und das Tier vor einer Erkrankung zu schützen.
Kommt es trotz guter Abwehrkräfte zu einer Infektion, kann ein starkes Immunsystem die Krankheitssymptome lindern und euer Hund wird nicht so lange krank sein, wie ein geschwächtes Tier.

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Ich glaube fest an mein „Hunde-Immunsystem“

Mein Allgemein-Arzt lacht immer, wenn ich ihm von meinem „Hunde-Immunsystem“ erzähle, aber der Erfolg gibt mir definitiv recht! Seit ich Pixie habe und täglich – wie ihr alle – mit ihr an der frischen Luft durch die Gegend laufe und einfach bei jedem Wetter bis zu zwei Stunden oder sogar mehr spazieren gehe, bin ich so gut wie überhaupt nicht mehr krank. Früher habe ich wie viele andere jede zweite Erkältung mitgenommen und war sicher so 3-4 Mal im Jahr richtig krank. Aber jetzt… ich weiß noch nicht mal, wann ich die letzte Erkältung hatte. Muss echt so drei Jahre her sein.
Habt ihr das auch an euch beobachtet?

Ich bin mir absolut sicher, dass mein tolles Immunsystem mit den Spaziergängen im direkten Zusammenhang steht. So viele Freunde und Kollegen ohne Hund um mich herum nehmen alle paar Monate so gut wie jede Erkältungswelle oder Magen-Darm-Grippe mit.
Ende letzten Jahres war ich für ein Projekt in einer großen Agentur gebucht und saß auch noch im Großraumbüro mit 24 Leuten. 😯 Es ging in der Agentur eine richtig fiese Erkältung und eine Magen-Darm-Grippe um und die Tische um mich herum leerten sich nach und nach, da einer nach dem anderen sich bei den Kollegen ansteckte. Jeden Morgen dachte ich echt immer „Hilfe, wieso sitze ich hier mittendrin. Da kann ich nur krank werden!“ Ich verstehe ja auch nicht die „Helden der Arbeit“ die frisch krank geworden ins Büro kommen – wenn wir die ersten Symptome entwickeln sind wir am stärksten ansteckend – dann nachmittags geschwächt und fiebrig nach Hause gehen, da sie merken, dass sie nicht arbeiten können. Aber in der Zwischenzeit schön alle angesteckt haben.


Denn bei einer Air-Condition, wenn alle in einem Büro auf einem Haufen hocken und dann am besten noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, geht die Ansteckung schneller als wir gucken können. Und die Meisten waschen sich auch nicht oft und vor allem gründlich genug die Hände. Man soll sie sich 20-30 Sekunden einseifen, auch zwischen den Fingern und den Daumen nicht vergessen und dann mit lauwarmen Wasser abspülen.
Ich achte in Großraumbüros und nach der Fahrt mit den „Öffis“total penibel auf das Händewaschen, trinke viele frische Säfte und ja, bin eben auch täglich mit Pixie draußen.
Was soll ich sagen: Mich hat es nicht erwischt! Ich war selber erstaunt aber ich hatte nicht mal einen Schnupfen. Und ich bin mir absolut sicher, dass ich dies meinem „Hunde-Immunsystems“ zu verdanken hatte. 😉

Eine Kur-Anwendung wirkt Wunder

Damit es bei Pixie gar nicht erst zu einer Schwächung kommt, mache ich bei ihr regelmäßige Kur-Anwendungen mit unterschiedlichen Immun-Boostern. Zu denen komme ich natürlich gleich noch!

Wie läuft so eine Kur ab?
Entweder entscheide ich mich für eine Nahrungsergänzung (wie ihr die richtige findet, erfahrt ihr gleich 😉 ) die ich abwechselnd mit dem Calcium und den Vitalstoffen von Hirtengold  für 6 Wochen füttere. Damit ich nicht überdosiere gibt es dann jeden Tag eine Ergänzung in den Napf. Montag einen Messlöffel Calcium plus Öl, Dienstag einen Messlöffel Vitalstoffe plus Öl und Mittwoch dann den Immunboost plus Öl. Und dann wieder von vorne.
Im akuten Gesundheitsfall könnt ihr die Produkte auch kombinieren, wie Katzenkralle und Spirulina. Oder ihr wählt eine Mischung aus verschiedenen Zusätzen. Häufig merke ich richtig, dass Pixie nach zwei Wochen Kur-Boost echt fitter wirkt.
Ihr Fell glänzt noch mehr (meine Tierärztin sagt immer lachend, dass sie glänzt wie eine Speckschwarte und wie gesund sie dann wirkt) und sie hat noch mehr Energie!

Im Voraus stärken: Wenn ihr wisst, dass euer Hund vielleicht einen Eingriff hat – da reicht schon eine Zahnreinigung – in Narkose muss oder der Fellwechsel ansteht, dann könnt ihr direkt schon vorher mit dem Kur-Boost starten und es eurem Hund umso einfacher machen mit der Belastung des Immunsystems umzugehen.

Ganz wichtig und nicht vergessen: Weniger ist definitiv mehr! 
Es ist mir wichtig, dass die Produkte die ich euch empfehle alle rein natürlich sind und keine Chemie-Keulen, die den Hundekörper Körper und die Entgiftungsorgane belasten. Das wäre ja Schwachsinn, wenn wir das Immunsystem stärken wollen aber mit einem viel zu viel an diesen es wiederum belasten. Ein Übermaß an Vitaminen und Mineralstoffen wird im besten Falle einfach wieder „ausgepoopt oder gepinkelt“ aber bei uns ist das genauso wie beim Hund: Manche fettlösliche Vitamine wie Vitamin D und E können sich im Körper anreichern und zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Mehr darüber findet ihr hier.
Entscheidet euch somit bewusst für ein/höchstens zwei Produkte und füttert tatsächlich nur eine Kur von 4-6 Wochen.

Welche Produkte kann ich euch empfehlen?

Nun mal Butter bei die Fische: was sind die Produkte, die ihr als Kur eurem Hund geben könnt, damit er schnell wieder fit ist? Und wofür sind sie besonders gut geeignet?

Engystol von Heel – stärkt die Abwehrkräfte und ist antiviral wirksam

Hat euer Hund oder ihr selber Probeme mit einer Viren-Infektion oder kündigt sich eine Erkältung oder ein grippaler Infekt an? Dann kann ich euch Engystol® wärmstens empfehlen! Engystol® von Heel ist sowohl für den Hund als auch den Menschen ein toller Boost für das Immunsystem. Es stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und hat dabei eine wissenschaftlich belegte, antivirale Eigenschaft, die besonders bei Erkältungskrankheiten hilfreich ist.
Mehr über Engystol findet ihr hier

Der Vorteil an dem Produkt ist, dass Sulfur bevorzugt in homöopathischer Dosierung bei akuten und chronischen Schleimhauterkrankungen zum Einsatz kommt und dabei die antivirale Wirkung von „Vincetoxicum hirundinaria“ auch Schwalbenwurz genannt, unterstützt.
Wenn ihr also bemerkt, dass sich bei eurem Hund durch Niesen oder eine triefende Nase eine Erkältung ankündigt oder ihr bei euch selber spürt, dass typische Startsymptome wie Halsschmerzen, Husten oder Schnupfen beginnen, solltet ihr Engystol® direkt geben oder selber einnehmen.

Bei viralen Erkrankungen – besonders grippalen Infekten – ist die Schulmedizin nämlich so ziemlich machtlos. Die Ärzte zucken dann meist mit den Schultern und empfehlen Bettruhe und viel trinken. Da ist Engystol® echt eine gute Alternative!

Ich dosiere bei Pixie eine Tablette am Tag bei einem Gewicht von 6kg. Die Tablette könnt ihr in ein bisschen warme Wasser auflösen und dann die Paste mit Leberwurst zusammen eurem Hund geben. Ich breche die Tablette in zwei Stücke und geben sie Pixie in Leberwurst „versteckt“.
Wichtig: Achtet dabei darauf, dass ihr keinen Metall-Löffel nimmt, da homöopathische Mittel nicht mit Metal in Verbindung gebracht werden sollen.

Ihr bekommt Engystol in der Apotheke oder könnt es beispielsweise hier bestellen:
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Kolloidales Silber – der Bakterienkiller

Kolloidales Silber wird auch Silberwasser genannt.

Unter Kolloiden versteht man winzig kleine Partikel oder Tröpfchen die in einer Substanz gleichmäßig verteilt sind. Beim kolloidalen Silber sind die Silberteilchen in destilliertem Wasser verteilt.

Und diese mikroskopisch kleinen Teilchen (Silbermoleküle) sind wirklich so klein, dass sie in Bakterien eindringen und diese zerstören, auch wenn sie sich an entlegenen Stellen des Körpers befinden. Deshalb wird kolloidalen Silber eine so keimtötende Wirkung zugesprochen, dass es tatsächlich auch als Alternative zu einem Antibiotikum gegeben werden kann.

Ein weiterer Vorteil des kolloidalen Silbers ist, dass man es sowohl innerlich als auch äußerlich geben kann. Beispielsweise bei einer Zahnfleisch-Entzündung, Ohren-Infektion, Verletzung der Haut oder sogar Bindehautentzündung bei eurem Hund behandelt ihr diese einfach mit dem kolloidalen Silber. Ich nutze es auch für mich total häufig!

Dosierung:

Um die Wirkung zu unterstützen, sollte ihr eurem Hund vom dem kolloidalen Silber 4-6 x täglich 8 Tropfen pro 10 kg Körpergewicht ins Maul geben oder mit dem Futter vermischen.
Um sich nicht ständig den Handywecker dafür stellen zu müssen, gebe ich es bei der Kur-Anwendung einmal morgens und einmal abends Pixie direkt mit einer stumpfen Spritze ins Maul. Zusätzlich füttere ich es zu und gebe etwas davon ins Trinkwasser und zum Futter. So komme ich auch auf die 4-5 Male. 😉
Äußerlich könnt ihr das KS mit einer Sprayflasche auf die Wunde auftragen, mit einer Pipette ins Auge tröpfeln oder bei einer Zahnfleischentzündung direkt mit dem Finger verreiben.

Hier könnt ihr kolloidales Silber bestellen:
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Spirulina – Immunsystem stärken und gleichzeitig entgiften

Spirulina ist eine Blaualge und dabei eine richtige Super-Nahrungsergänzung für unsere Hunde!
Es enthält den idealen Nährstoff-Cocktail, um Schadstoffe im Körper des Hundes zu binden und Schwermetalle oder Gifte auszuschwemmen.
Wie das geht? Die Zellen der Spirulina besitzen keinen Zellkern. Zudem ist die Zellhülle so weich, dass die in ihren Organismus reichlich enthaltenen Nährstoffe ganz einfach über den Darm unserer Hunde aufgenommen werden können.
Die Meeresalge enthält so gut wie alle Vitamine (ausser Vitamin C), Spurenelementen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Chlorophyll und ca. 1 % Gamma-Linolensäure um den Körper ausreichend und optimal zu versorgen. Eine weitere positive Eigenschaft von Spirulina besteht in der Fähigkeit des Körpers, neue Blutzellen zu bilden.
Daher ist Spirulina für Hunde eine besonders hochwertige Nahrungsergänzung!

Dosierung:

Ich füttere Pixie drei Bio-Spirulina Tabletten mit ordentlich Leberwurst außenrum für 4 Wochen als Kur zu. Bei der Dosierung der Tabletten rechnet man für kleine und Junghunde: ca. 2 – 3 Tabs täglich, für mittelgroße Hunde: 2 – 5 Tabs täglich und große Hunde: ca. 4 – 8 Tabs täglich.

Hier könnt ihr die Spirulina-Tabletten z.B. von AniForte bestellen:
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Hagebuttenpulver – mehr Vitamin C als jede Zitrone

Das Vitamin C, welches bei der Spirulina fehlt, könnt ihr mit dem Hagebuttenpulver wunderbar ergänzen. Daher kombiniere ich die beiden Nahrungsergänzungen gerne.
Es ist so richtig reich an Vitaminen (A, B1, B2, C). Dabei übersteigt der Vitamin-C-Gehalt den von Orangen und Zitronen tatsächlich um ein Vielfaches.
Hagebutten wirken bei ihren Einsatz entzündungshemmend und antibiotisch. Zusätzlich wird natürlich auch die Immunstärkung und Widerstandskraft gefördert.
Am besten setzt ihr Hagebutten gegen Fieber, Erkältungen, bei leichtem Durchfall oder bei der Erholung nach einer Magenverstimmung ein.

Sie sind der wichtigste Kalziumlieferant in der gesamten Pflanzenwelt – was ich auch jetzt erst bei der Recherche gelernt habe. Man lernt immer dazu. 😉 Durch weiterhin enthaltene Flavonoide ist der Körper zudem besser in der Lage das enthaltene Vitamin C zu verwerten.

Dosierung:

Ich füttere für 4-6 Wochen in einer Kombi das Hagebuttenpulver von Lunderland zum Futter dazu und gebe wie oben beschrieben Spirulina.
Bei der Errechnung der passenden Menge gebt ihr einen ½ TL pro 10 Kg Körpergewicht.

Hier könnt ihr das Hagebuttenpulver von Lunderland bestellen:
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Katzenkralle – das Wunder aus Südamerika

Die Katzenkralle ist eine tropische Urwaldliane aus dem Regenwald. Ihre Dornen sehen aus wie Katzenkrallen, daher der Name. 😉 Sowohl die Rinde als auch Wurzeln und Blätter der Liane werden als Heilpflanze verwendet. Dabei ist die Katzenkralle entzündungshemmend, blutreinigend, wirkt gegen Viren, Bakterien, Toxine und es wird ihr sogar eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben. Was für ein Wundermittel! Tatsächlich gab es Studien bei denen die wachstumshemmende Wirkung von Tumorzellen nachgewiesen wurde. (Ein bisschen dazu habe ich hier gefunden)
Die Katzenkralle kann somit nicht nur zur Stärkung des Immunsystems und Infektionsabwehr bei bakteriellen, viralen und Pilzinfektionen angewendet werden, sondern auch zur Entgiftung und sowie Heilung des Magen-Darm-Traktes.

Wichtig: in den ersten Tagen der Gabe der Katzenkralle kann sich der Geruch und die Farbe des Urins sowie des Poops verändern und tatsächlich ziemlich ätzend riechen. Keinen Schreck bekommen: das ist eher ein Zeichen der Entgiftung und somit absolut gut!

Dosierung:

  • Bei Hunden bis 30 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis 1 g.
  • Bei Hunden bis 15 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis 0,5 g.
  • Bei Hunden bis 5 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis etwa eine Messerspitze.

Mit einer niedrigen Dosierung beginnen und diese leicht erhöhen bis Besserung eintritt.

Hier könnt ihr Katzenkralle von AniForte bestellen:
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Propolis – der Super-Honig

Ich habe immer Propolis von Cd Vet auf Vorrat da, weil es wirklich ein super Immunbooster ist. Wenn Pixie schwächelt oder wenn wir wie aktuell gerade die Giardien-Kur und -Strapazen hinter uns gebracht haben, ist Propolis echt immer ein guter Kick für die Gesundheit.

Was ist Propolis? Ganz einfach, es ist der Kitharz, den Bienen zur Abdichtung und zum Schutz des Bienenstocks erzeugen – sozusagen eine Art Super-Honig. Die Bienen nutzen dabei den  Propolis, um ihren Bienenstock und ihr Volk vor Krankheiten zu schützen. Er enthält eine Vielzahl hochwirksamer Inhaltsstoffe, die gegen eine ganze Reihe von Krankheitserreger wirken. Die heilende Wirkung von Propolis wird auch beim Menschen eingesetzt. Ich habe es früher bei Immunproblemen auch schon als Nahrungsergänzung eingenommen. Jetzt habe ich ja mein „Hunde-Immunsystem“. 😆

Die im Propolis enthaltenen Vitamine, Spurenelemente, ätherischen Öle und sekundären Pflanzenwirkstoffe fördern Heilungsvorgänge im Körper. Die Krankheitserreger werden also vom Propolis abgetötet oder gebremst und dann hilft das Propolis dem Körper bei den Reparaturvorgängen an den kranken Geweben. Die Wirkungen von Propolis auf den Organismus lassen sich also folgendermassen zusammenfassen: antibakteriell, antiviral, fungizid, immunstimulierend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, wundheilend.

Ihr könnt es übrigens nicht nur zur Einnahme geben sondern auch auf Wunden anwenden. Auch bei Verbrennungen soll es super helfen. Ich würde bei der äußeren Anwendung jedoch zu einer Propolis- Tinktur greifen anstatt zum Pulver.

Propolis von cdVet könnt ihr hier direkt bestellen:
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Die richtige Zusammenstellung für einen Immunboost: Kombi-Immunprodukte mit Naturkraft

Ich bin ja eigentlich kein Fan davon, den Hund mit vier verschiedenen Nahrungsergänzungen (zusätzlich zu dem, was ihr sonst so täglich zum Futter gebt) zu „bombardieren“ damit er ganz schnell wieder fit ist. Wir sollten die Natur echt nicht unterschätzen, das heißt die massiv kombinierte Wirkung kann auch nach hinten losgehen wenn der Körper zu viel zu verarbeiten hat und auch die Leber und Nieren können bei zu vielen Zusätzen in Mitleidenschaft gezogen werden und dann die Werte sich verschlechtern. Aber es gibt tatsächlich zwei Kombi-Produkte, die ich beide schon angewendet habe und echt toll finde. Hier ist die Kombination der Inhaltsstoffe eben auch aufeinander abgestimmt. Da kommt es nicht zu Überdosierungen, solange ihr euch an die Dosierung hält. 😉 Deshalb stelle ich euch diese hier noch vor.

 

Aufbauendes Immunstark von Hirtengold

Im aufbauenden Immunstark wirkt eine Kombi aus Echinacea, Grapefruitkernextrakt, Propolis, Mistel, Taigawurzel, Lapacho, Reishi, Noni Pulver und ist der absolute Heldenmix für das Immunsystem eures Hundes. Der Nahrungszusatz stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei der Regeneration nach einem Eingriff, einer Verletzung oder einer Erkrankung wie z.B. Magen-Darm-Problemen oder einer viralen oder bakteriellen Infektion. Die Inhaltsstoffe helfen wie folgt:

Echinacea
Echinacea wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, antiviral und immunstimulierend. Ist nicht nur super bei Erkältungen sondern auch Harnwegserkrankungen.

Grapefruitextrakt
Der Extrakt aus Grapefruitkernen hat eine wachstumshemmende Wirkung auf alle bekannten Krankheitserreger, z.B. gegenüber Bakterien, Viren und Pilzen. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Grapefruitkern-Extrakt ein den Antibiotika wirkähnliches Mittel ist, um Bakterien aber auch Pilze und Viren unschädlich zu machen.

Propolis
Die Wirkung habe ich oben schon beschrieben

Mistel
Mistel besitzt eine blutstillende, entzündungshemmende und krampflösende Wirkung.

Taigawurzel
Durch die Wirkstoffe der Taigawurzel können die T-Lymphozyten im Blut vermehrt gebildet werden. Die Wurzel hilft dem Körper nach Phasen der Krankheit dabei, seine volle Leistungsfähigkeit wiederzuerlangen.

Lapacho

Lapacho ist ein in Südamerika heimischer Baum, dessen innere Rinde schon seit Jahrhunderten zur Behandlung von infektiösen Erkrankungen, zur Steigerung des Immunsystems und Krebs eingesetzt wird. Insbesondere wird Lapacho jedoch als hilfreich bei infektiösen Erkrankungen (einschliesslich Viren und Pilzen) und Krebs beschrieben.

Reishiextrakt
Der Reishi ist eines der ältesten und wirkungsvollsten Naturheilmittel der Menschheit. Reishi hat viele gesundheitliche Wirkungen, zu denen analgetische, antientzündliche, antioxidative und antivirale Fähigkeiten gehören.

Nonipulver
Noni hat durch den Inhaltsstoff Scopoletin eine starke antibakterielle, antivirale und fungizide Wirkung. In wissenschaftlichen Studien konnten die antiviralen und zellschützenden Effekte von Noni bewiesen werden. Noni hat außerdem ein schmerzdämpfendes Potential und moduliert das Immunsystems.

Dosierung:

Täglich je 5 kg Körpergewicht 1 TL pro Tag.

Ihr könnt das aufbauende Immunstark hier bei Hirtengold bestellen

 

Immun-Aktiv von AniForte

Die Kombi „Immun-Aktiv“ enthält auch viele verschiedene Heilkräuter, die darauf abgestimmt sind, das geschwächte Hunde-Immunsystem wieder aufzubauen und dauerhaft zu stabilisieren.

Es enthält Anisfrüchte, Andornkraut, Spirulina, Süßholzwurzel, Kamillenblüten, Hagebuttenfrüchte, Mariendistel
Sonnenhutwurzel.

Dosierung:

Hunde bis 20kg: 5g täglich

Hunde ab 21kg: 10g-15g täglich

Ihr könnt die Immun-Aktiv-Mischung von AniForte hier bestellen:
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Wie schon oben erwähnt, empfehle ich euch nur einzelne Nahrungsergänzungen gezielt für euren Hund einzusetzen. Ich habe euch bewusst die Wirkungsweisen der einzelnen Heilmittel so detailliert aufgeschrieben, damit ihr das richtige Mittel für die Bedürfnisse eures kranken Hundes heraus suchen könnt. Die beiden Kombi-Mittel sind vor allem super, wenn euer Hund sich erholen muss und mehr Energie und eben einen Boost braucht. Aber bei einer Virus-Infektion würde ich eben immer erstmal nur zu Engystol greifen. Bei einer Erkältung das Hagebuttenpulver und wenn sie Pixie eine Entgiftung braucht Spirulina.

Ich hoffe sehr, dass es eurem Hund bald besser geht und freue mich auf euer Feedback! Habe ich noch etwas vergessen und was macht ihr für euren Hund wenn ihr das Immunsystem stärken wollt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Liebe Grüße Rebecca und Pixie

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7 Comments

  • Reply Tim 20. März 2017 at 21:18

    Hi Rebecca, echt cooler Artikel! Ich finde den Punkt Ernährung fast am wichtigsten. Mich würde interessieren, wie Du zum Thema Fertigfutter vs. selbstgekochtes Futter für Hunde stehst. Ich habe mich dazu entschieden, unser eigentlich schon hochwertiges Trockenfutter abzusetzen und stattdessen selbst zu kochen, zum Beispiel diverse Sorten an Hähnchenfleisch, Reis, Kartoffeln, Zucchini, Erbsen, Fenchel, Staudensellerie usw. Ich koche immer für eine Woche auf Vorrat. Ich habe zwar bisher noch keine Ergebnisse, aber unser Tierheilpraktiker hat gesagt, dass das Füttern auf diese Weise das Immunsystem des Hundes deutlich stärkt u.a. durch eine verbesserte Magen-Darm-Flora. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Beim Menschen ist es ja tatsächlich genau so, je gesünder die Ernährung, desto besser die Abwehrkräfte.

  • Reply Vera 10. März 2017 at 05:07

    Hallo Rebecca,
    immer wieder herrlich zu lesen. Ich benutze für mich selbst kolloidales Silber und Spirulina, dass der Hund das auch nehmen kann war mir gar nicht bewusst. Ich war gerade mit ihm bei der Bioresonanz. Er muss auch immer wieder untersucht werden, da er leider mit Leishmaniose aus Spanien kam. Momentan bekommt er Schachtelhalm und Taraxacumtropfen.
    Was mir super gefallen hat ist – wie Trixie im Auto festgemacht ist. Ich habe zwar ein Körbchen für ihn auf dem Beifahrersitz, aber so richtig fest angeschnallt ist er da nicht. Funktioniert das auch auf dem Beifahrersitz, wenn ja, wo kann man es kaufen?

    Ganz liebe Grüße
    Vera & Joshi

  • Reply Monique 5. März 2017 at 17:03

    Wieder ein superspannendes Thema. Ich habe einen rumänischen Strassenhund, Jake, ca. 8 Jahre alt, kleiner lustiger Kerl mit einer chronischen Mandelentzündung. Das harte Leben auf der Strasse hat ihn sehr belastet. Er ist ein sensibler Rabauke.
    Das momentane feuchtkalte Wetter tut ihm garnicht gut, er is aber t immer warm am Hals geschützt. Wenn diese Mandelentzündung wieder anfängt versucht er den Schmerz mit irre viel Gras fressen wegzukriegen.
    Momentan bekommt er ein Antibiotikum, es ging einfach nicht anders. Er bekommt Lymphomysot Tropfen und Traumeel – Tabletten. Das Immunsystem stärken wäre sicher gut und ich überlege, welche deiner Empfehlungen für den Kleinen gut wäre. Echinacea wahrscheinlich. Wie lange gebe ich ihm das dann ?
    LG Monique

    • Reply Rebecca 7. März 2017 at 12:37

      Liebe Monique, da macht vielleicht eins der Misch-Produkte Sinn? Also das Immun-Aktiv von AniForte oder Aufbauendes Immunsystem von Hirtengold? Bedenke vor allem, dass du nach der Gabe des Antibiotikums die Darmflora wieder aufbaust, da diese durch so einen Hammer immer stark leidet. Und der Darm macht bis zu 70% des Immunsystems aus. 😉 Mehr darüber findest du hier: http://leswauz.com/2017/01/13/die-ultimativen-tipps-fuer-magen-darm-probleme-beim-hund/
      Liebe Grüße Rebecca

  • Reply Barbara 3. März 2017 at 17:50

    Liebe Rebecca,
    Ein sehr interessantes Thema. Da die „Mittelchen“ aber durchaus Nebenwirkungen haben können, sollte man da individuell vorsichtig sein.. So ist Propolis zum Beispiel für Hunde, die unter einer Allergie, beispielsweise gegen Pollen leiden unter Umständen problematisch. Katzenkralle kann wiederum Hunden mit empfindlichem Magen große Probleme bereiten.. Und vor kollodialem Silber innerlich hat mich meine THP gewarnt, da es sich unkontrolliert ablagern kann.. Ich weiß natürlich, dass viele drauf schwören, aber ich habe davon Abstand genommen.. Ich finde immer noch, dass das Immunsystem am besten über den Darm Mithilfe guter Probiotika zu stärken ist. Auch Manuka Honig wirkt bei uns gut.. Und wenn etwas richtiges im Anflug ist, dann gibt’s bei uns „Metavirulent“ für Mensch und Tier. Hunde, die eine „chronisches“ Schwachstelle haben, sollten sich Unterstützung bei einer THP holen, damit es auf das jeweilige Tier passt… Nix für ungut, alles gute Mittel, aber nicht für jeden Hund geeignet…
    Liebe Grüße Barbara

    • Reply Rebecca 7. März 2017 at 12:33

      Liebe Barbara, da hast du absolut Recht. Natürlich darf man nicht vergessen, dass ein gesunder Darm einen Großteil des Immunsystems ausmacht. Und bei chronischen Problemen sollte man immer den Tierarzt des Vertrauens oder einen Tierheilpraktiker hinzuziehen. Das sehe ich genauso. Aber bei „kleinen“ Immunproblemen oder gerade im Fellwechsel oder nach einer OP ist ein bisschen selbst auferlegte Immunhilfe nicht verkehrt. Und ich betone ja auch mehrmals, dass die Produkte nicht wild gemixt werden sollen. Danke auf jeden Fall für deine Tipps! Liebe Grüße Rebecca

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