LesWauz http://leswauz.com der Hundeblog Fri, 24 Mar 2017 11:53:46 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.3 56773826 Unsere Multitasking-Welt: Nur einfach spazieren mit dem Hund. Sooo langweilig… oder?! http://leswauz.com/2017/03/24/unsere-multitasking-welt-nur-spazieren-mit-dem-hund-so-langweilig-oder/ http://leswauz.com/2017/03/24/unsere-multitasking-welt-nur-spazieren-mit-dem-hund-so-langweilig-oder/#comments Fri, 24 Mar 2017 11:53:46 +0000 http://leswauz.com/?p=6515 Seit einigen Monaten erblicke ich beim Spazierengehen auf unseren Runden durch den Stadtpark, am Elbstrand, den Volkspark und andere schöne Spaziermöglichkeiten in und um Hamburg immer mehr Hundehalter, die während der Spazierrunde mit ihrem Hund Kopfhörer tragen und offensichtlich Musik hören. Dies hat mich nachdenklich gemacht und deshalb möchte ich in diesem Artikel über das Thema „Ist es tatsächlich langweilig mit dem Hund einfach nur spazieren zu gehen oder sind wir wirklich alle darauf getrimmt, immer Multitasking zu betreiben“ mit euch laut nachdenken.

Also los geht’s:

Die mit Kopfhörer von der Welt abgeschotteten Hundebesitzer sind für mich zwar ein neuer Anblick, aber sie sind ja im Endeffekt nur eine Variation derjenigen, die durchgehend telefonieren. Und die gibt es ja schon immer. Damit meine ich natürlich nicht, dass kurz euer Handy klingelt und ihr für ein paar Minuten telefoniert und gut ist. Klar kann es immer einen Anruf unterwegs geben, den man kurz annimmt. Nein ich meine die Hundebesitzer, denen man ansieht, dass sie die Spaziergangszeit „praktisch nutzen“ da dieses „Rumgelatsche“ für sie sonst „vergeudet“ ist. Ich habe auch schon von anderen Hundebesitzern gehört, dass sie der Meinung sind „Die Spaziergänge „nutze ich dann praktisch für Telefonate oder beantworte E-Mails“ – das ist ja sonst langweilig.“ Soso. Zeit ist Geld. Und einfach nur hinter dem Hund herzulatschen, ist ja unfassbar sinnlos. 🙄

Interessanterweise wissen die Hunde dieser Menschen ganz genau, dass das Telefonat gerade den Großteil der Aufmerksamkeit von Frauchen oder Herrchen in Anspruch nimmt und lassen mal so richtig die Sau raus. Denn irgendwie sind die telefonierenden Menschen tatsächlich auch mit sauschlecht erzogenen Hunden, die sozial total ignorant sind, gepaart. Da werden die Menschen wild Angesprungen, auf jeden Hund, der des Weges kommt, mit vollem Tempo zugekachelt oder wie bei einer Abrißbirne dieser auch gerne umgerissen aus Übermut. Die Energie muss ja irgendwohin und der Besitzer ist ja beschäftigt. Spielzeug wird geklaut und sich damit verpisst.. Klar, alles ist spannender, als der quatschende Besitzer.

Diese Hunde mögen es auch ungestüm ihre Schnauze in meinen Leckerliebeutel zu stopfen, worauf Pixie so richtig ausflippt und freundlich Bescheid sagt, wessen Leckerliebeutel der andere Hund da gerade kapern will.
Der Radius dieser Hunde vergrößert sich über die Zeit gern auf 50-100 Meter und mehr. Denn es interessiert ihren Menschen ja nicht so wirklich, was sie tun. Und wer nicht gerufen wird, nutzt die Freiheit eben auch aus.

Ganz wichtig: Ich möchte euch nicht „anschwärzen“ falls ihr gerne beim Spazieren telefoniert. Ich bin sicher auch null perfekt! Und bin null „besser“ als irgendjemand anders.
Bitte fühlt euch da jetzt nicht persönlich angegriffen. Dieser Artikel sollte mit einem Augenzwinkern gelesen werden und ich übertreibe manche Dinge, um meinen Standpunkt zu erklären.
Er ist vielmehr dafür da, dass ich manche zum Nachdenken anregen möchte, da ich glaube, dass ihr eine Menge verpasst. Aber dazu komme ich später.

Ist doch eigentlich schade, wenn der Hund seinen Besitzer langweilig findet

Denn wirklich häufig treffen wir Hunde, die auf uns zugeprescht kommen und weit und breit ist kein dazugehöriger Mensch zu sehen. Klar, die haben auch gerade sturmfreien Spaziergang,  da ihr Frauchen gerade ihrer Freundin erzählt, wie cool das „After-Work-Event“ gestern war, „du glaubst gar nicht wen ich da gesehen habe. Errätst du NIE!“ und was es zu Essen gab. „SO aufregend. Place to be, sage ich dir!“ Schätzchen, dein „Place to be“ sollte gerade bei deinem Hund sein. Nur mal so am Rande… 😯

Und Maya oder Sam, Lupo oder Luna denken sich, „Aaaach, die Olle ist sowieso weg vom Fenster, es lohnt sich gar nicht zu ihr zu laufen, da sie sich nicht mit mir beschäftigen wird. Da stecke ich doch lieber meine Schnauze in den Hintern dieses kleinen Terriermädchens hier!“ und dieser Hund plant dann auch meist für die nächsten Minuten genau so hinter Pixie her zu laufen. Nase-im-Hintern-und-wackel-hinterher.

Findet Pixie im wahrsten Sinne des Wortes dufte. 👿

Sie setzt sich erst damenhaft hin um diese Aktion zu unterbinden. Wenn der andere Hund diesen freundlichen Wink jedoch nicht begreift, kriegt er schon mal leicht einen auf den Deckel.

Das beeindruckt ihn dann aber meist wenig (wie gesagt erstaunt es mich gerne mal wie sozial resistent und renitent manche Hunde auf körpersprachliche Zeichen reagieren!), da er ja sowieso nix zu verlieren hat: Frauchen ist in seinen Augen ja gerade absolut langweilig! Und jede Form von Action ist besser, als zu ihr zurück und einfach nur neben ihr her zu trollen. Bääääh..

Meist dränge ich dann freundlich mit meinem Körper den Hund von Pixie ab und schiebe ihn zur Seite. Nehme Pixie auf die andere Seite, so dass ich als Trenner zwischen beiden fungiere und gehe dann einfach weiter. Klappt so gut wie immer und oft habe ich das Glück dass schon ein neues „Opfer“ des Weges kommt und sich der Hund dann auf dieses stürzt.

Schön ist auch die Potenzierung dieses Momentes, wenn eine Hundesitterin gerade ein wichtiges Telefonat führen muss und 6-10 Hunde gelangweilt durch die Gegend trollen und gemeinsam nach einer Beschäftigung suchen. Da laufe ich dann direkt den größten Bogen der mir möglich ist, damit wir gar nicht erst interessant werden! Denn diese Masse von Hunden loszuwerden, ist echt immer ätzend. Es dauert Ewigkeiten bis ich mit Gefuchtel und Gewinke die Hundesitterin dazu bewegt bekomme, genervt mit Augenrollen ihre Hunde abzurufen – Was stelle ich mich auch so an? Die versuchen doch nur gerade meinem Hund ein bisschen hinterher zu mobben. Ist doch lustig!

Ich finde es total schade, dass diese Hunde ihren Besitzer oder Hundesitter offensichtlich null spannend finden. Was denen alles entgeht! Ich werde inzwischen häufig von anderen Spaziergehern angesprochen, da Pixie so sehr auf mich achtet.

Dazu muss ich aber auch erwähnen: Pixie findet ab und zu fremde Menschen seltsam und suspekt und bellt sie dann aus dem Nichts an. Passiert nur bei jedem 286ten Menschen. Aber daher nehme ich sie immer zur anderen Seite wenn uns andere Leute, Jogger oder Fahrradfahrer entgegen kommen. Treffen wir einen angeleinten Hund mit Besitzer, wird sie angeleint. Das ist für mich selbstverständlich. Daher muss ich mich viel auf sie konzentrieren und die Spaziergeher beobachten dann natürlich, dass sie auf meinen Fingerzeig hinter mir die Seite wechselt und an meiner Seite dann an ihnen vorbei geht. Dies ist eine Form von „Fuß“ die ich aber nicht als „Fuß“ auftrainiert habe sondern vielmehr als „Schenke mir deine Aufmerksamkeit bei fremden Menschen, dann passiert dir nichts und wir können entspannt an ihnen vorbei gehen“.
Das macht sie nach drei Jahren konzentriertem Training des links/rechts-Signal wirklich fantastisch. Mehr über unser Training findet ihr übrigens hier.

„Der hört aber gut!“ „Ich habe noch nie einen so gut erzogenen Terrier gesehen“ „Der schaut sie ja die ganze Zeit an!“ bekommen wir dann echt oft zu hören. Was natürlich bei mir nach Jahren mit einem Terror-Terrier runtergeht wie Öl. 😆 Und ganz ehrlich: vor vier Jahren hätte ich mir nie erträumt, dass das mal jemand zu uns sagt. Also ernst gemeint und nicht sarkastisch. 😉
Pixie ist aber auch nur so gut erzogen und kann problemlos an meiner Seite konzentriert laufen, da sie meine volle Aufmerksamkeit und ich ihre hat und sie gerne mit mir spazieren geht. Das eine geht immer Hand in Hand mit dem anderen. Und es ist wunderbar, dass sie immer „da ist“ und darauf achtet, was ich tue und was als nächstes passiert.
Natürlich darf sie auch rumschnuppern und ihr Ding machen. Dafür gibt es das Abbruchsignal „Uuuund Schluss“ mit einer Handbewegung, die ihr sagt, dass es jetzt Zeit für „Hundesachen“ ist. Oft laufen wir 10-15 Minuten auch mal wortlos durch die Gegend. Ich glotze in die Bäume und höre dem Vogelgezwitscher zu und sie schnuppert was das Zeug hält.
Aber auch aus dem Schnuppern oder der Beobachtung eines Eichhörnchens kann ich Pixie problemlos abrufen. Es hat uns Jahre an Training gekostet, aber mein Lohn ist, dass Pixie mich definitiv nicht langweilig findet. Und das ist für mich die allerwichtigste Basis einer guten Hund-Mensch-Partnerschaft.

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Ist das Smartphone echt spannender als der eigene Hund?

Da ich freiberuflich arbeite und oft in meiner Mittagspause mit Pixie spazieren gehe, muss ich regelmäßig unterwegs kurz mein Smartphone checken. Als Selbstständige muss ich meinen Kunden eine gewisse Erreichbarkeit ermöglichen. Aber dafür hole ich das iPhone kurz raus, schaue auf den Screen – neue E-Mail? Nö. Anruf den ich nicht gehört habe? Nope. Top – und schon wieder verschwindet es in der Tasche. Bei einer E-Mail schaue ich kurz ob es brennt – tut es so gut wie nie wirklich 😉  – und ansonsten darf das iPhone trotz Mail weiter im Täschchen schlummern. 98% der Dinge, die auf meinem Handy während des Spaziergangs passieren, kann ich auch problemlos danach im Büro bearbeiten. Ich trenne das klar: Arbeit ist im Büro. In der Natur ist „Pixietime“.

Ich beobachte dennoch, dass vermehr Hundebesitzer auf ihr Smartphone glotzen und nichts um sich herum mitbekommen. Gerade letzte Woche kam uns eine Frau mit einem großen schwarzen Hund entgegen und ich merkte direkt, dass er Pixie null geheuer war. Ich habe zu einem riesigen Bogen angesetzt, da ich ebenfalls gesehen habe, dass die Besitzerin nonstop auf ihr Handy glotzte und alles andere ignorierte.

Glücklicherweise war der Hund angeleint. Dachte ich. Aber was passiert als wir im Bogen gerade auf der Höhe des Hundes war? Pixie schaute immer kurz zum Hund, dann zu mir und wurde von mir dabei belohnt. Sie hat das super gemacht und sich null über den Hund aufgeregt. Totale Coolness und ich war so stolz. Das hätten wir auch so wundervoll abschließen können, wenn die Besitzerin nicht plötzlich von ihrem Smartphone hochschaute, uns entdeckte und sich spontan dazu entscheiden musste, ihren Hund abzuleinen, da er zu Pixie wollte. Mich traf der Schlag und Pixie explodierte an der Leine bei mir, da der Hund plötzlich in vollem Tempo auf sie zugeprescht kam.

Mal ehrlich: wie kann man so unsozial sein? Ich habe sie direkt mit saurer Stimme gebeten, ihren Hund zu sich zu rufen – das passierte natürlich nicht sofort. Pixie bellte, der Hund latschte betont gelangweilt zu seinem Frauchen zurück und sie konnte natürlich null verstehen, dass ich sauer war. Ja Schätzelein, wenn du anstatt auf deinen Instagram-Feed auf die Umwelt im echten Leben geschaut hättest, wäre die aufgefallen, dass wir einen Bogen laufen und keinen Kontakt wollen.
So hast du genau das Gegenteil gemacht und mir die Verstärkung der Übung „an meiner Seite passiert dir nichts“ für Pixie schön verkackt. Danke dafür. 🙄

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Muss jeder Moment optimiert sein und Zeit immer multitasking-mäßig genutzt werden?

Unser aller Leben ist so vollgestopft. Mit Verpflichtungen, ToDo’s, Jobkram, privaten Kram… das kennen wir alle und natürlich kann ich verstehen, dass man so viel wie möglich effektiv abarbeiten will. Aber ein Hundebesitzer, der nonstop Multitasking betreibt und aus jedem Moment das Meiste herausholt, muss sich nicht wundern, wenn sein Hund selber multitasked – aber definitiv nicht mehr mit ihm.
Oder auf Dauer keinen Bock auf ihn hat. Der Besitzer ist ja saulangweilig, wenn er die ganze Zeit auf seinen Elektroknochen glotzt. Ich frage mich überhaupt, was die Hunde denken, was wir mit dem „Klingel-brumm-Dings“ die ganze Zeit machen. 😉 Müssen uns für total doof halten, dass wir uns damit so viel beschäftigen. Wenn Hunde Augenrollen könnten, würden sie dies sicher beim Anblick des Smartphones machen.

Warum auch nicht die Zeit nutzen um parallel was anderes zu machen? Ein paar schnelle Telefonate erledigen? Die Mail fix zu Ende schreiben. Oder eben wenigstens etwas Musik hören und Kopfhörer auf den Kopf, damit man nicht einfach nur langweilig hinter seinem Hund durch die Gegend stapft. So denken diese Leute wohl. Wir alle sind ja auch darauf getrimmt, das Meiste aus allem zu machen. Alles zu optimieren. Maximal alles aus einer Arbeitsstunde rauszuholen. Zeit ist Geld.. ihr wisst schon, was ich meine. Da einfach nur spazieren zu gehen.. das ist ja echt langweilig. Passiert nix. Vergeudete Zeit aber der Hund muss ja raus.

Was ich noch trauriger finde: oft sehe ich noch die „Reste“ der Aufmerksamkeit des Hundes, die vom Besitzer mit Smartphone-Fixierung leider nicht gesehen werden. Der Hund schaut zu seinem Herrchen mit einem „hast du gesehen? Da der Hase?“ „Hast du gesehen? Da ist eine coole Hündin?“ und läuft an seiner Seite mit dem Blick auf ihn gerichtet, aber er wird nicht erwidert. Er schaut, schaut, schaut – rennt fast gegen etwas vor Aufmerksamkeit – aber der Besitzer kriegt nichts mit.
Wenn es nie Feedback gibt, sondern die Gedanken des Besitzers ganz woanders sind, orientiert sich der Hund natürlich um. Würden wir alle machen. Wo eine Verbindung und ein Band zwischen Hund und Mensch war, wird dies eben durch Ignoranz durchschnitten. Wenn der Besitzer ansonsten Zuhause mit seinem Hund spielt und ihn dann drinnen beachtet, ist dies sicher ein Ausgleich. Dennoch entgeht ihm soviel kostbare, gemeinsame Zeit, wenn er die Spaziergänge „für sich effektiv“ nutzt.

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Und was passiert dann im nächsten Schritt: der sonst so gut erzogene Hund macht sein Ding und ist auch nicht wirklich motiviert zu Herrchen oder Frauchen zu kommen, da dort ja keine Party steigt. Die ist nun für ihn woanders.
Habe ich auch oft erlebt, dass ein Hund sich an uns drangehängt hat denn wir hatten Spaß, ein Spieli und laufen querfeldein durch die Gegend – Frauchen ist dagegen schnarchig und merkt es nicht mal, dass ihr Hund weg ist. Minuten später schallt dann doch ein „Suuuriiiiiii“ durch den Wald. Und widerwillig trollt Suri dann zum Frauchen. Wird von ihr bestraft, da sie in Frauchens Augen nicht hört. Und das nächste Mal wird Suri noch weniger Bock haben zum Frauchen zu kommen, da sie nicht nur langweilig ist, sondern zu Frauchen zu kommen bedeutet zusätzlich auch noch eine Strafe. Das ist sooo schade. 😥

„Warum hört der Hund denn nicht? Hat wohl Flausen im Kopf. Das muss ich ihm echt austreiben. Keine Ahnung was da los ist.“

Tjaa, wie so gut wie immer sollte man sich erstmal an die eigene Nase greifen. Aber das fällt uns Hundebesitzern ja immer recht schwer. Ich finde es auch nicht immer einfach mir klar zu machen, das Pixie mich ständig spiegelt. Wenn ich nervös und aufgedreht bin, da ich den Stress aus dem Büro mit auf die Spazierrunde nehme, muss ich mich null wundern, dass Pixie genauso drauf ist. Unsere Hunde „ziehen“ unsere Energie und schauen sich unsere Körpersprache ganz genau an. Nichts entgeht ihnen. Wenn sie ihr Verhalten ändert oder ein neues negatives Verhalten plötzlich auftritt, ist es in erster Regel immer mein Fehler und ich muss an mir arbeiten.

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Es entgeht diesen Hundebesitzern soooo viel

Ganz ehrlich, Menschen die ihre Kopfhörer oder ihr Smartphone wichtiger finden als ihren Hund, tun mir von Herzen leid.

Denn sie werden niemals diese kostbaren Stunden so empfinden, wie ich. Ich bin da jetzt null „besser“ – darum geht’s mir auch nicht – aber ich würde mal einfach sagen, aufmerksamer und vielleicht reflektierter?
Ich arbeite den ganzen Tag hart und konzentriert vor mich hin, glotze auf meinen Bildschirm oder mache Haushaltkram – alles Dinge, die nichts mit Pixie zu tun haben.
Somit bekommt sie da sicher den Großteil des Tages nicht so viel Aufmerksamkeit von mir. Dann macht sie ihr Ding. Schläft und entspannt. Sie leidet da null darunter. Das auf keinen Fall. Trotzdem könnte ich sicher mehr Zeit mit ihr verbringen oder sie beschäftigen. Aber das geht im Alltag eben nicht ständig.

Ich bin zwar Hundebloggerin – aber das nebenbei und vor allem am Wochenende. Vielleicht wirkt das hier anders, aber ich arbeite eben größtenteils als freiberufliche Kreative und das hat nichts mit Pixie zu tun. Da ist sie dann gern in meinem Büro dabei, aber definitiv nicht der Mittelpunkt.
Und ich mache auch nicht ständig Schnüffelspielchen, riesige Runden von drei Stunden durch die Natur und erlebe mit ihr wilde Abenteuer. Das kann ich einfach gar nicht leisten.
Und auch wenn ich hier gerade über Pixie schreibe, hat sie ja nichts davon, dass ich Les Wauz führe. Klar, sie darf ab und zu was testen und ich lerne für sie neue Dinge und mache mich ständig schlau, damit es ihr gut geht.

Pixiepfote-Mac
Aber der Blog ist ihr natürlich schnuppe, da die Blog-Zeit auch wieder von ihrer Wochenend-Zeit abgeht. Und meine Arbeitszeit ist eben auch keine Pixie-Zeit.
Dann muss es eben auch mal reichen, auf der großen Runde „nur“ ne knappe Stunde durch die Gegend zu trollen. Sie darf dann überall schnüffeln. Ich lasse ihr und mir diese Zeit, damit sie in Ruhe „Hundezeitung lesen“ darf.
Dann gehts aber auch schon zurück ins Körbchen und ich muss arbeiten.
Pixie hat sich an diesen Arbeitsalltag gewöhnt und ist fein damit. Dies kann sie aber sicherlich auch, weil wir aus den gemeinsamen Spaziergängen bewusst viel machen.

Denn die täglichen Runden – und vor allem die eine große Runde – sind mir heilig. Wenn ich nicht eine dringende E-Mail erwarte, ist das Smartphone leise gestellt in meiner Tasche und bleibt auch dort für die gesamte Zeit. Ich gehe auch nur bei absoluten Notfällen ans Telefon (um zu sagen, dass ich aus dem Auto zurückrufe), wenn ich mit ihr unterwegs bin.  Da setze ich meine Priorität.

Klar, Pixie ist eben auch ein Ex-Problemhund und ich beachte sie allein deshalb natürlich viel. Muss ich auch. Aber dennoch könnte ich inzwischen parallel telefonieren. Oder E-Mailen, SMSen, WhatsAppen.

Will ich aber nicht. Diese Zeit gehört ihr. Und mir. Ich schaue lieber in die Baumwipfel, genieße die Sonne, die Stille um mich herum und glotze – genauso wie Pixie – einem Eichhörnchen hinterher.
Atme tief durch, denn die Luft ist an den Spaziergangsorten natürlich deutlich würziger und in den Straßen von Hamburg. Und schaue ob nicht irgendwo ein Mini-Abenteuer auf uns wartet. Ein Mäuseloch auf das ich sie aufmerksam machen und welches sie untersuchen kann.
Ein großer Baumstamm auf dem ich Leckerlies platziere, während Pixie absitzt und diese dann begeistert aufsammelt. Oder wir laufen einfach mal querfeldein. Mitten durch den Wald. Über die Wiese. Oder testen neue Wege. Und wisst ihr, was mich dabei immer begleitet?

Die glänzenden und aufmerksamen Augen von Pixie. Sie hat mich immer im Blick. Und ist immer in meiner Nähe. Weil immer was Cooles passieren kann. Und ich glaube ja nach wie vor, dass dies das Geheimnis einer guten Mensch-Hund-Beziehung ist. Solange euer Hund euch spannend und toll findet, habt ihr mehr als die halbe Miete. Er wird auf euch achten. Euch folgen und im Zweifel immer aus einer anderen Ablenkung abdrehen und auf euch hören. Denn ihr seid eben in seinen Augen echt klasse und er ist gerne bei euch.

Tipps für bewusste Spaziergänge

Macht genau das Gegenteil vom Multitasking, wenn ihr mit eurem Hund unterwegs seid. Lernt von eurem Hund, denn er ist immer im „Jetzt“. Dieser Moment ist wichtig. Und dieser jetzt auch. Denkt nicht an die seltsame Mail eines Kollegen oder den Streit mit eurem Liebsten von gestern. Grübelt nicht über das neue Projekt nach, das auf eurem Schreibtisch liegt und ihr wisst noch nicht genau, wie ihr es angehen sollt. Das Projekt liegt auch nach der Runde noch auf dem Schreibtisch. Gönnt euch dieses Abschalten. Wie bei Peter Lustig. „Abschalten“. 😆

Wenn ihr den Spaziergang startet, solltet ihr euch dies ganz bewusst sagen. „Jetzt abschalten!“. Schiebt alle Sorgen, Stress und Gedanken weg. Natürlich werden die Gedanken wieder kommen. Aber ihr könnt euch während des Gehens dafür entscheiden, ob ihr grübelt oder diese Gedanken einfach wieder gehen lässt. Wie Wolken, die über den Himmel ziehen. Und so einfach geht schon Meditation.
(Ich kann euch übrigens die tolle Meditations-App Headspace empfehlen. Die bekommt ihr hier. Damit habe ich so richtig meditieren gelernt – ich nutze sie seit Jahren fast täglich – und sie ist weder großartig spirituell noch kompliziert, sondern ganz einfach anzuwenden. Die ersten zehn Meditations-Sessions sind umsonst. Und es gibt spezielle Meditationsübungen fürs Spazierengehen, die mich sehr inspiriert haben. 🙂 )


Nutzt den Spaziergang um euch neben der Aufmerksamkeit für euren Hund auch auf eure Sinne zu konzentrieren. Dann haben die Grübelgedanken keinen Platz im Kopf.
Konzentriert euch nur auf Geräusche. Vogelzwitschern.. wieviele verschiedene Vögel sind hier? Welcher Gesang ist am Schönsten? Was gibt es sonst noch zu hören? Wo kommt das her? Geht mit eurem Hund einem interessanten Geräusch auf den Grund.
Das nächste Mal „seid ihr nur Nase“ – so wie euer Hund. Aaah, die würzige Luft! Wenn gerade keiner guckt, schnuppert an einem Baum oder einem frisch zerriebenen Blatt. Wie gut riecht es nach einem Regenguss? Oder im Winter wenn bald Schnee fällt.

Dann achtet ihr nur auf die Farben der Blätter, das Grün der Wiese. Den Himmel.
Oder beobachtet einfach nur euren Hund und schaut, was er so macht. Was seine Körpersprache aussagt, wie er seine Ohren bewegt, sein Gewicht verlagert und vor allem mit anderen Hunden interagiert. Da könnt ihr auch eine Menge über ihn lernen.

Ist euer Kopf so richtig gefüllt und ihr könnt euch so gar nicht ablenken, ist die beste Grundlage immer noch euer Atem. Atmet bewusst ein und aus. Legt vielleicht sogar die Hand auf euren Bauch um zu spüren, wie ihr voll ein- und ausatmet. Und zählt für einige Minuten sogar eure Atemzüge. 1 beim Ein- und 2 bei Ausatmen. Bis 10 und dann wieder von vorn.
Dann könnt ihr euch wieder nur auf den Hund konzentrieren und lasst ihn vielleicht kurz auf einen Baumstamm springen und balancieren. Übt ein paar Draußen-Tricks wie „durch die Beine laufen“. Oder holt kurz das Spielzeug heraus und spielt ein bisschen. Setzt euch vielleicht auch mal kurz auf eine Bank, streichelt euren Hund an der Stelle, an der er am liebsten gekrault wird und „seid einfach nur da“.
Ihr werdet mich jetzt vielleicht für eine totale Eso-Tussi halten 😆 Erde an Rebecca? Spaziergangsmeditation? Am besten noch auf dem Poop-Haufen meines Hundes meditieren? 😀

Ist für mich total ok, dass ihr mich für verrückt und ein bisschen zu „Hari Krishna“ haltet.
Aber probiert es einfach mal aus. Kostet ja nichts und ihr könnt nur dazu gewinnnen. 😉

Seit ich mit der Headspace-App regelmäßig meditiere und versuche dies auf die Spaziergänge mitzunehmen, sind sie wirklich doppelt so schön. Sie sind „unsere“ Zeit – nur Pixie und ich. Ich lerne ihren Blick auf die Welt.
Und die Belohnung für diese bewussten Spaziergänge ist ein freier Kopf.

Ihr werdet sehen, dass ihr jedes Mal mehr innerlich herunterfahrt. Und ihr seid erfrischt wenn ihr zurück nach Hause oder ins Büro kommt. Könnt nun mit einer neuen Perspektive die Probleme lösen, eure ToDo’s abarbeiten oder sogar das wichtige Gespräch mit dem Chef führen.
Denn ihr habt nicht nur Ruhe für euch und euren Hund gefunden, sondern auch Abstand gewonnen.

Und wisst ihr was: Genau SO ist die Spaziergangs-Zeit richtig wertvoll genutzt. Nix Multi-Tasking sondern Maxi-Stille im Kopf. Das ist sowas von hip und tausendmal besser als die Kopfhörer.

Und nun bin ich gespannt auf eure Gedanken! Könnt ihr das nachvollziehen? Bin ich in eurem Augen total gaga. Oder habt ihr vielleicht noch Tipps? Ich freue mich – wie immer – riesig auf euer Feedback!

Ganz liebe Grüße von Shanti-Rebecca und Dalai Pixie 😀

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Hundebuch-Tipp: die Trickschule für Hunde http://leswauz.com/2017/03/18/hundebuch-tipp-die-trickschule-fuer-hunde/ http://leswauz.com/2017/03/18/hundebuch-tipp-die-trickschule-fuer-hunde/#comments Sat, 18 Mar 2017 15:38:31 +0000 http://leswauz.com/?p=7002 Heute möchte ich euch wieder einmal ein tolles Hundebuch vorstellen, welches ich mir vor vier Jahren gekauft habe und wirklich oft zur Hand nehme: das Buch „Trickschule für Hunde: Kunststücke leicht erlernen“ von Manuela Zaitz – erschienen im Cadmos Verlag der viele tolle Tierbücher im Programm hat.

Worum geht es? 

Tricktraining ist nicht nur eine tolle Beschäftigung für den Hundekopf und bringt riesigen Spaß sondern es verstärkt auch die Bindung des Mensch mit seinem Hund. Es ist großartig wenn ihr eurem Hund das erste Mal einen etwas komplizierteren Trick beigebracht habt und ihr dabei die strahlenden und stolzen  Augen eures Hunde seht während er ihn vorführt. Denn er weiß, dass er euch nicht nur versteht sondern genau das tun darf und kann, was ihr ihm beibringen wolltet. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, dass ihr im Tricks vermitteln könnt und somit beide „eine Sprache“ sprecht.

Und wer mit seinem Hund ein Repertoire an Tricks aufbauen möchte, für den ist dieses Buch goldrichtig!

Der Aufbau des Buches ist sehr klar und einfach: Zuerst werden die Grundlagen des Trainings allgemein erklärt und der Leser ins Clickertraining eingeführt. Ohne dieses könnt ihr eurem Hund keine Tricks beibringen.

Und dann startet die Trickschule mit den wichtigsten Grundkommandos, die man auch für das weitere Training benötigt wie „Nimm“, „Stups“ „Bring“ etc.

Im Kapitel „Wichtiges für die Trickschule“ dreht es sich um allgemeines Wissen rund um die Tricks und Belohnung sowie die Hilfe dazu, wie ihr mögliche Probleme vermeidet.

Hier erklärt die Autorin in einem Video, wieso Tricktraining so toll ist (übrigens hat sie eine eigene Hundeschule in Moers)

Ja und dann geht’s los: Tricks, Tricks, Tricks! 50 insgesamt. Dabei ist wirklich alles was man sich wünschen kann und nicht nur alberner Kram sondern richtig coole Sachen. Man merkt, dass Manuela Zaitz Filmhunde ausbildet, denn dies ist auch der Anspruch der Tricks, die sie hier vorstellt. Und alle Anfänger-Tricks wie „Winken“, „Schäm dich“ und „Tot stellen“ sind genauso vertreten wie komplexere Tricks wie „Boomer“, „Humpeln“ (unfassbar schwerer Trick 😯 ) und „Buchstabieren“.

Wann habe ich mir das Buch gekauft und hat es mir geholfen? 

Die Trickschule von Manuela Zaitz war mein erstes Trickbuch. Nachdem wir echt Spaß mit dem Clickertraining hatten und schon fortgeschritten im Training waren, war dieses Buch goldrichtig! Ich habe regelmäßig abends mit Pixie 10 Minuten geübt und immer darauf achte, dass ich sie nicht überfordere und sie nicht allzu sehr aufdreht.

Manuela Zaitz ist es in dem Buch besonders wichtig, dass der Hundebesitzer und sein Hund schnell zum Erfolg kommen. Damit es keine Enttäuschung oder sogar Verweigerung von Seiten des Hundes beim Training gibt. Dafür ist es wichtig, dass die Tricks alle Schritt für Schritt erklärt und mit Hilfe von Bildern einfach zu verstehen sind. Kompliziertere Tricks werden einzeln aufgebaut und dann als Handlungskette trainiert.

Nach wie vor begeistert mich die Vielfalt der Tricks – neben den bekannteren Tricks wie, „Schäm dich“, die Rolle, dasSlalom durch die Beine und Tot stellen gibt’s auch Tricks für den Hund als Haushaltshelfer: Licht ein- u. ausschalten, Tür öffnen und Skateboard fahren.


Auf dem Bild hier seht ihr den Trick „Erdmännchen“. Dieser erfordert einige Wochen an Vorbereitung da die meisten Hunde nicht die Muskulatur haben um sich auf ihre Hinterbeine zu setzen.
Um diese aufzubauen habe ich Pixie mit einem Leckerlie in die Position gelockt direkt geklickt und belohnt. Dies habe ich in jedes Trick-Training eingebaut und somit regelmäßig geübt. Dabei wird das Halten der Position zur Stärkung der Muskulatur immer weiter verlängert bis ihr merkt, dass euer Hund sein Gleichgewicht halten und problemlos auf den Hinterbeinen sitzen kann. Dies hat bei Pixie so zwei Monate gedauert – seid da wirklich geduldig –  und aus dem „Erdmännchen“-Trick könnt ihr wiederum verschiedene andere Tricks aufsetzen wie „Winken“ oder „Bitte bitte“.
Am „Winken“ arbeiten wir noch. Unser aktuelles Training könnt Ihr hier bei Instagram sehen. 😆

Wie ist meine Bewertung? 

Die Buch sowie die Tricks sind ausführlich und leicht verständlich aufgebaut und die Bilder echt toll und verdeutlichen die Tricks noch weiter. Manuela Zaitz gibt zudem viele Alternativen zum Üben und auch Tipps, wenn es nicht sofort klappt. Dabei gibt es Tricks wirklich für alle Schwierigkeitsstufen, sodass sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene etwas dabei ist.
In den letzten vier Jahren haben wir nach und nach unser Repertoire mit ihrer Hilfe aufgebaut und robben uns so langsam and die fortgeschrittenen Tricks heran. 😉  Ich nehme das Buch heute noch gern für neue Inspiration zur Hand und liebäugele auch schon mit ihrem zweiten Trick-Dogging-Buch.
Deshalb gibt es von mir definitiv fünf Pixiepunkte, da es für mich eins der besten Hunde-Trick-Bücher auf dem Markt ist!



Für wen ist das Buch ideal? 

Dieses Buch ist absolut toll für Trick-Anfänger, die gerade mit dem Clickertraining durchstarten und mit den Grundkommandos sowie ersten Tricks anfangen wollen. Genauso finden Fortgeschrittene eben ausgefallene Trickideen, die man gemeinsam „knacken“ kann. Ihr werdet sehen wie toll es euch zusammenschweißt wenn ihr einen Trick erarbeitet und euer Hund ihn erfolgreich vorführen kann. Es wird euch beiden riesigen Spaß bringen und als Grundlage für euer Training ist dieses Buch wirklich empfehlenswert!
Ihr könnt das Trick-Training-Buch beispielsweise hier bestellen:

=> Amazon-Werbelink: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit ein wenig unterstützen. Vielen Dank!

Über die Autorin

Manuela Zaitz ist Inhaberin der Trickschule für Hunde.
Sie hat sich auf Trickdogging, Beschäftigung und Dogfrisbee spezialisiert und berät auch bei Verhaltensproblemen.
Zusätzlich zu zahlreichen Fortbildungen und Seminaren hat sie das Fernstudium zur Ausbildung zum Tierpsychologen mit Schwerpunkt Hund an der ATN, absolviert.
Sie besucht immer wieder Fortbildungen, denn Stillstand ist Rückschritt.
Zwei ihrer Bücher sind im Cadmos Verlag erschienen, „Trickschule“ und „Neues aus der Trickschule“, sowie zwei DVDs.
Ein Gemeinschaftsprojekt, das Buch „Leben mit Hunden“ erschien 2014 im Kynos Verlag.
Im April 2015 erschien ihr Trainingstagebuch im Easy-Dogs-Verlag.
Seit April 2012 ist sie Mitglied der Pet Professional Guild, einer internationalen Vereinigung gewaltfrei arbeitender Trainer.
Sie ist Mitinitiatorin des großen deutschen Netzwerks gewaltfrei arbeitender Trainer:
„Trainieren statt dominieren“.
In zahlreichen TV-Beiträgen und Artikeln in renommierten Hundezeitschriften leistet sie einen Beitrag für ein neues und verständnisvolles Hundetraining.
In Kursen und Einzelstunden ist ihr ein angenehmes, positives Klima für Mensch und Hund ein Hauptanliegen.
Denn nur wenn man entspannt und gelöst ist, kann man Wissen aufnehmen.

Hier findet ihr die Webseite von Manuela Zaitz.
Zusätzlich bietet sie im Raum Bayern und NRW regelmäßige Seminare und Workshops an, die hier aufgelistet sind. 

Hier findet ihr ein Video von einem Trick-Seminar von Manuela Zaitz. Toll finde ich es wie sie darin betont, dass die Hunde für manche Tricks – hier ist es der Handstand – erstmal Monate lang die Muskulatur aufbauen müssen, bis sie den Trick tatsächlich trainieren können.


Auf einen Blick: 

•Umfang: 112 Seiten

•Verlag: Cadmos Verlag (30. Mai 2011)

•Sprache: Deutsch

•ISBN-10: 3840420148

•Format: 17,1 x 1,2 x 23,8 cm

•Preis: 19,9o Euro

Macht ihr auch Trick-Training mit eurem Hund und kennt ihr das Buch von Manuela Zaitz? Habt ihr vielleicht sogar schon das zweite gelesen und benutzt? Ich überlege ja schwer mir das jetzt auch mal zu holen. 😉 Ich freue mich auf euer Feedback und bin gespannt was eure Hunde alles so für Tricks können. 🙂

Ganz liebe Grüße
Rebecca und die super Trick-Pixie

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Wie kann ich das Immunsystem meines Hundes stärken? http://leswauz.com/2017/03/03/wie-kann-ich-das-immunsystem-meines-hundes-staerken/ http://leswauz.com/2017/03/03/wie-kann-ich-das-immunsystem-meines-hundes-staerken/#comments Fri, 03 Mar 2017 15:28:24 +0000 http://leswauz.com/?p=6889 Ob bei eine Erkältung, nach einer Verletzung, bei Magen-Darm-Problemen oder einfach als Kur wenn euer Hund ein bisschen „schwächelt“: es ist immer wichtig, dass zusätzlich zu einer Behandlung das Immunsystem unserer Hunde unterstützt wird. Denn nur mit einem starken Immunsystem kann die Fellnase schnell wieder gesund werden beziehungsweise bleiben.

In diesem Artikel erfahrt ihr alles, was ihr zum Immunsystem eures Hundes wissen müsst!
Zudem habe ich mir eine Menge Produkte für die Stärkung des Immunsystem angeschaut und auch getestet. Ihr findet hier Informationen über das natürliche Abwehrsystem unserer Hunde und Tipps wie euer Hund nach jeder Form von Krankheit oder Verletzung schnell wieder fit wird. Darüber hinaus empfehle euch die passenden Nahrungsergänzungen und Produkte für verschiedene Bedürfnisse.

Noch eine kurze Erklärung: in diesem Artikel findet ihr zu allen Produkten Amazon-Links. Falls es euch interessiert: Amazon-Links sind  die einzige Quelle mit der ich bei Les Wauz ein bisschen Geld verdiene. Solltet ihr über diese Links bestellen, bekomme ich einen kleinen Prozentsatz als Provision. Dies kostet euch natürlich nichts dazu aber es hilft mir ein bisschen dabei, den Blog zu finanzieren und mit dem Geld kann ich wiederum Produkte bezahlen, die ich für euch teste. Ihr könnt mir mit einem Klick somit richtig weiterhelfen. 😉

So und jetzt geht’s endlich los mit dem Artikel!

 

Was schwächt die Abwehrkräfte eures Hundes?

Es gibt einige Auslöser, die das Immunsystems schwächen – manche sind uns vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so bewusst:

Erkrankungen und Körperreaktionen, z. B. Infektionen, Parasitenbefall, chronische Erkrankungen, Allergien, Hauterkrankungen und -Reaktionen

Jeder Infekt, Durchfall, Erbrechen oder auch Reaktion des Körpers wie ein Hautausschlag sind eine Belastung für den Organismus. Beispielsweise eine Allergie ist eine körperliche Reaktion die euch sagt: Das was du mir fütterst, das Medikament das du oder der Tierarzt mir gegeben habt oder was du mir auf die Haut aufgetragen hast, vertrage ich nicht und möchte ich nicht in meinem Körper haben. Nehmt diese Signale bitte ernst. Auch chronische Erkrankungen wie Husten oder Probleme mit den Gelenken erfordern auch regelmäßige Immunsystem-Stärkung, da der Körper damit immer zu tun hat und versucht sich selber zu heilen.

Stress, z.B. ausgelöst durch Umzug, Veränderung der Bezugspersonen, neue Tiere im Haushalt, hektische Umgebung, Reisen, Ausstellungen, Sportveranstaltungen (z.B. Agility)

Wir unterscheiden zwischen positiven und negativen Stress. Klar ist eine Sportveranstaltung, wie bei uns gerade die Mantrailing-Prüfung aufregend und euer Hund wird sie positiv aufnehmen.
Dennoch ist es eine Form von Stress und der Hundekörper läuft auf Hochtouren. Dies kann das Immunsystem deutlich schwächen.
Bei der letzten Mantrailing-Prüfung hat sich Pixie am Tag darauf direkt einen Magen-Darm-Infekt mit heftigen Durchfall eingefangen. 🙄 Erst viel später habe ich realisiert, dass dies auf die Anforderungen der Prüfung zurück zu führen war. Dieses Mal habe ich ihr direkt vorher eine Woche Propolis gegeben (dazu unten mehr) und sie war topfit bei der Prüfung und es gab hinterher keine Probleme.
Bedenkt zudem, dass sensible Hunde wirklich auf jede noch so kleinste Veränderung im Leben reagieren und auch dies ihren Körper anstrengt!
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Wetter

Im Hochsommer haben wir gefühlt mehr Energie, da die Sonne scheint und uns gute Laune macht, aber vergesst dabei nicht, dass euer Fell-Kumpane in der Hitze ganz schnell schlapp macht. Ihr solltet dies berücksichtigen, euren Hund bei heißen Temperaturen nicht überfordern und einen Immunsystem-Booster zufüttern, damit er im Sommer fit bleibt.
Alle meine Sommer-Tipps findet ihr in diesem Artikel.

Auch der Winter ist nicht zu unterschätzen. Damit der Hundekörper sich bei Minusgraden auf einer für ihn gesunder Temperatur hält, kostet ihn dies so richtig Kraft. Zusätzlich kann das spitze Granulat auf den gestreuten Straßen und Wegen zu Mikro-Verletzungen der Pfoten kommen. Zumindest ist es eine Belastung und euer Hund kann sich auch fix mal etwas „reintreten“. Und auch wenn es verboten ist, wird auch immer wieder Salz gestreut, welches die Pfoten stark angreifen kann.
Manche Hunde bekommen auch richtig gehend rissige Pfoten in der Kälte, was das Immunsystem noch mehr belastet. Das ist genauso wie bei uns, wenn wir im Winter trockene Hände haben.
Achtet deshalb ganz besonders auf die Pfotenpflege in der kalten Jahreszeit.
In diesem Artikel erfahrt ihr alles über Hundepfoten und wie ihr sie am besten pflegt. 
Wie ihr die Krallen eures Hundes kürzen und warum es sinnvoll ist die Ballenhaare zu schneiden, erfahrt ihr in diesem Artikel

Zu wenig Ruhe und Schlaf

Ob euer Hund aufgekratzt im Büro durch die Gegend läuft, ständig spielen möchte, daher gar nicht zur Ruhe kommt oder ob er beim Hundesitter mit anderen Hunden den ganzen Tag interagiert – so schön es ist, dass er aktiv ist – aber dies bedeutet, dass euer Hund zu wenig schläft. Und Schlafmangel ist ein totaler Immunsystem-Killer!
Wenn ich einige Tage zu wenig Schlaf bekomme, fühle ich mich direkt schlapp. Dann kann ich echt nur noch 75% geben. Nicht umsonst wurden früher Menschen mit Schlafentzug gefoltert. 😯 Unser Körper muss sich genauso wie bei eurem Hund einfach ausruhen können.
Hunde sollten im besten Fall 18-20 Stunden schlafen. Ja, ich weiß, das klingt nach einer Menge! Aber soviel sollte tatsächlich sein. Sie schlafen dabei ja nicht tief und fest, sondern dösen ganz viel zwischendurch.

Nicht jeder Hund „nimmt“ sich in einem aktiven Umfeld wie Büro, Familie oder Hundesitter diese Ruhe bewusst von selber. Dies ist dann auch gerne mal unsere Verantwortung, damit er „runterkommen“ kann. Damit er sich genügend ausruht, müsst ihr euren Hund daher vielleicht auch mal zu seinem Glück zwingen. Ob ihr ihn in einen ruhigeren Raum führt, euren Kindern klar macht, dass es Ruhezeiten für euren Hund gibt in denen sie ihn auch schlafen lassen oder ob ihr bewusstes Körbchentraining macht. Hier gibt es viele Möglichkeiten und Lösungen.
Wir haben beispielsweise jede Form von Spielzeug aus unserem Zuhause bewusst verbannt, da Pixie mit Spielzeug in der Wohnung überhaupt nicht „runterkommen“ konnte und ständig mit uns spielen oder auf ihrem Spielzeug rumkauen wollte. Mehr darüber erzähle ich in diesem Artikel.
Ihr müsst natürlich nicht so rigoros sein – jeder Hund ist anders – aber falls ihr bemerkt, dass euer Hund zu wenig schläft, findet ihr bestimmt eine kreative Lösung, wie ihr ihm dies ermöglichen könnt.

 

Ernährung

Dies kann nicht nur eine schlechte Qualität des Futters sein (mehr zum Thema Ernährung findet ihr übrigens hier) oder ein Futter, das nicht genügend Nährstoffe enthält. Genauso wie bei uns stimmt hier das Sprichwort „Du bist, was du isst!“
Wird ein Hund mit billigsten Supermarktfutter gefüttert, muss man sich nicht wundern, dass er daraus keine Kräfte zieht, sein Fell nicht glänzt und er nicht fit ist. Wenn wir tagein tagaus nur bei McDonalds essen und die Vitamine und Mineralien, die wir brauchen nur in Tablettenform oder Astronautennahrung zu uns nehmen, würde uns das auf Dauer auch schwächen oder krank machen. Auf jeden Fall würden wir uns mit dieser Nahrung nicht fit fühlen. Um die Gesundheit unseres Hundes zu fördern ist es somit sinnvoll einmal sein Futter zu überdenken und die Zusammensetzung zu überprüfen.

 

Arzneimittel

Wenn ihr eurem Hund aufgrund einer Erkrankung ein Antibiotikum gebt oder eine Allergie den langfristige Einsatz von Kortison verlangt, ist dies eine massive Belastung für den Körper.
Ich kann euch da nur raten, schon während der Gabe des Arzneimittels das Immunsystem zu stärken. Daneben solltet ihr nicht vergessen, dass bei jeder Form von Antiobiotika die Darmflora sehr leidet.

Und wir vergessen gerne mal, dass bis zu 80% des Immunsystems aus den Immunzellen in unserem Darm besteht. Also startet nach einer Gabe von Medikamenten definitiv den Aufbau der Darmflora und achtet auf einen gesunden Darm. Alles zur Magen-Darm-Pflege und wie ihr die Darmflora aufbaut, erfahrt ihr hier

 

Hohes Alter

Bei ältere Hunde ist der Körper einfach nicht mehr so fit, wie bei einem Jungspund. Ich freue mich immer so sehr am Anblick eines Senioren-Hundes mit einem grauen Kopf, dessen Augen jedoch glänzen und der gesund und vital wirkt – fast schon noch so wie Pixie. Es ist toll, wenn ein Hund voller Energie, mit gesunder Ernährung und eben ab und zu etwas Immunsystem-Unterstützung „in Würde altern kann“. 🙂

Wir dürfen eben nicht vergessen, dass der ältere Hundekörper einfach weniger Antikörper und Abwehrzellen produziert. Deshalb empfehle ich euch, dass ihr eurem älteren Hund regelmäßig mit einer Immunsystem-Kur etwas Gutes tut!

Jungtieralter

Auch bei einem Welpen und Junghund sind die Abwehrkräfte  nicht 100% belastbar.
Ein Teil des Immunsystems ist angeboren aber der andere Teil entwickelt sich erst im Laufe des Lebens. Gerade bei Welpen sind die Abwehrkräfte noch nicht ausgereift und werden erst über den Kontakt mit Allergenen trainiert. Die Impfungen belasten ihren Organismus zudem sehr.
Zusätzlich ist euer Welpe oder junger Hund noch im Wachstum, was ihn auch so richtig viel Kraft kostet. Damit euer Hund so richtig fit in sein Leben starten und auf gesunde Weise wächst und gedeiht könnt ihr in mit verschiedenen Immun-Kuren aktiv unterstützen!
Aber ganz wichtig: Vor allem für Hunde im Wachstum gilt nicht „viel hilft viel“. Gerade chemische Nährstoffe können zu Wachstumsschüben führen, die wiederum Gelenkprobleme auslösen können. Sprecht dies daher mit dem Tierarzt eures Vertrauens ab und übertreibt es nicht mit den Nahrungsergänzungen.

 

Worauf solltet ihr achten um das Immunsystem zu stärken?

Ist euer Hund gerade erkältet, hatte einen Eingriff oder ist einfach nicht fit, ist es natürlich erst einmal wichtig, ihn zu schonen. Ähnlich wie bei uns ist Ruhe die beste Grundlage, damit wir schnell wieder auf die Beine kommen. Vermeidet Stress und achtet darauf, dass euer Hund soviel Schlaf und Ruhe wie möglich bekommt.

Ich würde auch keine großen Märsche machen, euren Hund nicht lange neben dem Fahrrad laufen lassen oder mit ihm joggen gehen, sondern einfach entspannte Spaziergänge machen, bei denen euer Hund schnüffeln und in seinem Tempo durch die Gegend traben kann. Draußen zu sein ist ja immer super für das Immunsystem, aber ein kranker Hund sollte sich nicht zu sehr überanstrengen.

Dann ist natürlich eine ausgewogene Ernährung wichtig. Bei Magen-Darm-Problemen macht in den ersten Tagen Schonkost Sinn (mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel) aber auch nach einer Verletzung oder Erkältung kann ein bisschen gekochtes Hühnchen mit geraspelten Gemüse gut sein.
Und wichtig: Wechselt in so einer Situation nicht die Futtermarke oder stellt ihn auf eine andere Futterart um (Wechsel von Nassfutter zu Barf, Trocken- zu Nassfutter etc. ) um den Körper mit einer weiteren Umstellung zu belasten. So einen Wechsel würde ich immer nur machen, wenn euer Hund gerade wirklich fit ist.

 

Tag für Tag ist unser Hund Krankheitserregern ausgesetzt

Genauso wie wir ständig Hände schütteln, in der vollen Bahn stehen oder im Büro die gruselige Krankheitsschleuder Air-Condition ertragen müssen, haben unsere Hunde ständigen Kontakt mit Artgenossen. Wenn dann gespielt und sich beschnüffelt wird, kann euer Hund sich schnell einmal anstecken. Auch über die Luft kann es zu einer Ansteckung Oder das Geschnüffel an einem Poop-Haufen eine Infektion übertragen.

Prinzipiell ist das kein Problem für unsere Hunde – wenn sie fit sind. 😉
Ein starkes Immunsystem kann locker Krankheitserreger abblocken und sich dagegen schützen. Aber ist euer Hund vielleicht gerade im Fellwechsel (der bis zu 30% mehr Energie verbraucht!) oder gestresst durch eine veränderte Lebenssituation, kann das Immunsystem fix in die Knie gehen.

Dann haben Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten ein leichtes Spiel. Und sind Krankheitserreger erst einmal in den Körper eingedrungen, läuft das Immunsystem auf Hochtouren und gibt alles, um euren Hund davor zu schützen!
Ein präzise funktionierendes Abwehrsystem ruft Antikörper und Immunzellen auf den Plan, um die Eindringlinge abzuwehren und das Tier vor einer Erkrankung zu schützen.
Kommt es trotz guter Abwehrkräfte zu einer Infektion, kann ein starkes Immunsystem die Krankheitssymptome lindern und euer Hund wird nicht so lange krank sein, wie ein geschwächtes Tier.

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Ich glaube fest an mein „Hunde-Immunsystem“

Mein Allgemein-Arzt lacht immer, wenn ich ihm von meinem „Hunde-Immunsystem“ erzähle, aber der Erfolg gibt mir definitiv recht! Seit ich Pixie habe und täglich – wie ihr alle – mit ihr an der frischen Luft durch die Gegend laufe und einfach bei jedem Wetter bis zu zwei Stunden oder sogar mehr spazieren gehe, bin ich so gut wie überhaupt nicht mehr krank. Früher habe ich wie viele andere jede zweite Erkältung mitgenommen und war sicher so 3-4 Mal im Jahr richtig krank. Aber jetzt… ich weiß noch nicht mal, wann ich die letzte Erkältung hatte. Muss echt so drei Jahre her sein.
Habt ihr das auch an euch beobachtet?

Ich bin mir absolut sicher, dass mein tolles Immunsystem mit den Spaziergängen im direkten Zusammenhang steht. So viele Freunde und Kollegen ohne Hund um mich herum nehmen alle paar Monate so gut wie jede Erkältungswelle oder Magen-Darm-Grippe mit.
Ende letzten Jahres war ich für ein Projekt in einer großen Agentur gebucht und saß auch noch im Großraumbüro mit 24 Leuten. 😯 Es ging in der Agentur eine richtig fiese Erkältung und eine Magen-Darm-Grippe um und die Tische um mich herum leerten sich nach und nach, da einer nach dem anderen sich bei den Kollegen ansteckte. Jeden Morgen dachte ich echt immer „Hilfe, wieso sitze ich hier mittendrin. Da kann ich nur krank werden!“ Ich verstehe ja auch nicht die „Helden der Arbeit“ die frisch krank geworden ins Büro kommen – wenn wir die ersten Symptome entwickeln sind wir am stärksten ansteckend – dann nachmittags geschwächt und fiebrig nach Hause gehen, da sie merken, dass sie nicht arbeiten können. Aber in der Zwischenzeit schön alle angesteckt haben.


Denn bei einer Air-Condition, wenn alle in einem Büro auf einem Haufen hocken und dann am besten noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, geht die Ansteckung schneller als wir gucken können. Und die Meisten waschen sich auch nicht oft und vor allem gründlich genug die Hände. Man soll sie sich 20-30 Sekunden einseifen, auch zwischen den Fingern und den Daumen nicht vergessen und dann mit lauwarmen Wasser abspülen.
Ich achte in Großraumbüros und nach der Fahrt mit den „Öffis“total penibel auf das Händewaschen, trinke viele frische Säfte und ja, bin eben auch täglich mit Pixie draußen.
Was soll ich sagen: Mich hat es nicht erwischt! Ich war selber erstaunt aber ich hatte nicht mal einen Schnupfen. Und ich bin mir absolut sicher, dass ich dies meinem „Hunde-Immunsystems“ zu verdanken hatte. 😉

Eine Kur-Anwendung wirkt Wunder

Damit es bei Pixie gar nicht erst zu einer Schwächung kommt, mache ich bei ihr regelmäßige Kur-Anwendungen mit unterschiedlichen Immun-Boostern. Zu denen komme ich natürlich gleich noch!

Wie läuft so eine Kur ab?
Entweder entscheide ich mich für eine Nahrungsergänzung (wie ihr die richtige findet, erfahrt ihr gleich 😉 ) die ich abwechselnd mit dem Calcium und den Vitalstoffen von Hirtengold  für 6 Wochen füttere. Damit ich nicht überdosiere gibt es dann jeden Tag eine Ergänzung in den Napf. Montag einen Messlöffel Calcium plus Öl, Dienstag einen Messlöffel Vitalstoffe plus Öl und Mittwoch dann den Immunboost plus Öl. Und dann wieder von vorne.
Im akuten Gesundheitsfall könnt ihr die Produkte auch kombinieren, wie Katzenkralle und Spirulina. Oder ihr wählt eine Mischung aus verschiedenen Zusätzen. Häufig merke ich richtig, dass Pixie nach zwei Wochen Kur-Boost echt fitter wirkt.
Ihr Fell glänzt noch mehr (meine Tierärztin sagt immer lachend, dass sie glänzt wie eine Speckschwarte und wie gesund sie dann wirkt) und sie hat noch mehr Energie!

Im Voraus stärken: Wenn ihr wisst, dass euer Hund vielleicht einen Eingriff hat – da reicht schon eine Zahnreinigung – in Narkose muss oder der Fellwechsel ansteht, dann könnt ihr direkt schon vorher mit dem Kur-Boost starten und es eurem Hund umso einfacher machen mit der Belastung des Immunsystems umzugehen.

Ganz wichtig und nicht vergessen: Weniger ist definitiv mehr! 
Es ist mir wichtig, dass die Produkte die ich euch empfehle alle rein natürlich sind und keine Chemie-Keulen, die den Hundekörper Körper und die Entgiftungsorgane belasten. Das wäre ja Schwachsinn, wenn wir das Immunsystem stärken wollen aber mit einem viel zu viel an diesen es wiederum belasten. Ein Übermaß an Vitaminen und Mineralstoffen wird im besten Falle einfach wieder „ausgepoopt oder gepinkelt“ aber bei uns ist das genauso wie beim Hund: Manche fettlösliche Vitamine wie Vitamin D und E können sich im Körper anreichern und zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Mehr darüber findet ihr hier.
Entscheidet euch somit bewusst für ein/höchstens zwei Produkte und füttert tatsächlich nur eine Kur von 4-6 Wochen.

Welche Produkte kann ich euch empfehlen?

Nun mal Butter bei die Fische: was sind die Produkte, die ihr als Kur eurem Hund geben könnt, damit er schnell wieder fit ist? Und wofür sind sie besonders gut geeignet?

Engystol von Heel – stärkt die Abwehrkräfte und ist antiviral wirksam

Hat euer Hund oder ihr selber Probeme mit einer Viren-Infektion oder kündigt sich eine Erkältung oder ein grippaler Infekt an? Dann kann ich euch Engystol® wärmstens empfehlen! Engystol® von Heel ist sowohl für den Hund als auch den Menschen ein toller Boost für das Immunsystem. Es stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und hat dabei eine wissenschaftlich belegte, antivirale Eigenschaft, die besonders bei Erkältungskrankheiten hilfreich ist.
Mehr über Engystol findet ihr hier

Der Vorteil an dem Produkt ist, dass Sulfur bevorzugt in homöopathischer Dosierung bei akuten und chronischen Schleimhauterkrankungen zum Einsatz kommt und dabei die antivirale Wirkung von „Vincetoxicum hirundinaria“ auch Schwalbenwurz genannt, unterstützt.
Wenn ihr also bemerkt, dass sich bei eurem Hund durch Niesen oder eine triefende Nase eine Erkältung ankündigt oder ihr bei euch selber spürt, dass typische Startsymptome wie Halsschmerzen, Husten oder Schnupfen beginnen, solltet ihr Engystol® direkt geben oder selber einnehmen.

Bei viralen Erkrankungen – besonders grippalen Infekten – ist die Schulmedizin nämlich so ziemlich machtlos. Die Ärzte zucken dann meist mit den Schultern und empfehlen Bettruhe und viel trinken. Da ist Engystol® echt eine gute Alternative!

Ich dosiere bei Pixie eine Tablette am Tag bei einem Gewicht von 6kg. Die Tablette könnt ihr in ein bisschen warme Wasser auflösen und dann die Paste mit Leberwurst zusammen eurem Hund geben. Ich breche die Tablette in zwei Stücke und geben sie Pixie in Leberwurst „versteckt“.
Wichtig: Achtet dabei darauf, dass ihr keinen Metall-Löffel nimmt, da homöopathische Mittel nicht mit Metal in Verbindung gebracht werden sollen.

Ihr bekommt Engystol in der Apotheke oder könnt es beispielsweise hier bestellen:
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Kolloidales Silber – der Bakterienkiller

Kolloidales Silber wird auch Silberwasser genannt.

Unter Kolloiden versteht man winzig kleine Partikel oder Tröpfchen die in einer Substanz gleichmäßig verteilt sind. Beim kolloidalen Silber sind die Silberteilchen in destilliertem Wasser verteilt.

Und diese mikroskopisch kleinen Teilchen (Silbermoleküle) sind wirklich so klein, dass sie in Bakterien eindringen und diese zerstören, auch wenn sie sich an entlegenen Stellen des Körpers befinden. Deshalb wird kolloidalen Silber eine so keimtötende Wirkung zugesprochen, dass es tatsächlich auch als Alternative zu einem Antibiotikum gegeben werden kann.

Ein weiterer Vorteil des kolloidalen Silbers ist, dass man es sowohl innerlich als auch äußerlich geben kann. Beispielsweise bei einer Zahnfleisch-Entzündung, Ohren-Infektion, Verletzung der Haut oder sogar Bindehautentzündung bei eurem Hund behandelt ihr diese einfach mit dem kolloidalen Silber. Ich nutze es auch für mich total häufig!

Dosierung:

Um die Wirkung zu unterstützen, sollte ihr eurem Hund vom dem kolloidalen Silber 4-6 x täglich 8 Tropfen pro 10 kg Körpergewicht ins Maul geben oder mit dem Futter vermischen.
Um sich nicht ständig den Handywecker dafür stellen zu müssen, gebe ich es bei der Kur-Anwendung einmal morgens und einmal abends Pixie direkt mit einer stumpfen Spritze ins Maul. Zusätzlich füttere ich es zu und gebe etwas davon ins Trinkwasser und zum Futter. So komme ich auch auf die 4-5 Male. 😉
Äußerlich könnt ihr das KS mit einer Sprayflasche auf die Wunde auftragen, mit einer Pipette ins Auge tröpfeln oder bei einer Zahnfleischentzündung direkt mit dem Finger verreiben.

Hier könnt ihr kolloidales Silber bestellen:
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Spirulina – Immunsystem stärken und gleichzeitig entgiften

Spirulina ist eine Blaualge und dabei eine richtige Super-Nahrungsergänzung für unsere Hunde!
Es enthält den idealen Nährstoff-Cocktail, um Schadstoffe im Körper des Hundes zu binden und Schwermetalle oder Gifte auszuschwemmen.
Wie das geht? Die Zellen der Spirulina besitzen keinen Zellkern. Zudem ist die Zellhülle so weich, dass die in ihren Organismus reichlich enthaltenen Nährstoffe ganz einfach über den Darm unserer Hunde aufgenommen werden können.
Die Meeresalge enthält so gut wie alle Vitamine (ausser Vitamin C), Spurenelementen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Chlorophyll und ca. 1 % Gamma-Linolensäure um den Körper ausreichend und optimal zu versorgen. Eine weitere positive Eigenschaft von Spirulina besteht in der Fähigkeit des Körpers, neue Blutzellen zu bilden.
Daher ist Spirulina für Hunde eine besonders hochwertige Nahrungsergänzung!

Dosierung:

Ich füttere Pixie drei Bio-Spirulina Tabletten mit ordentlich Leberwurst außenrum für 4 Wochen als Kur zu. Bei der Dosierung der Tabletten rechnet man für kleine und Junghunde: ca. 2 – 3 Tabs täglich, für mittelgroße Hunde: 2 – 5 Tabs täglich und große Hunde: ca. 4 – 8 Tabs täglich.

Hier könnt ihr die Spirulina-Tabletten z.B. von AniForte bestellen:
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Hagebuttenpulver – mehr Vitamin C als jede Zitrone

Das Vitamin C, welches bei der Spirulina fehlt, könnt ihr mit dem Hagebuttenpulver wunderbar ergänzen. Daher kombiniere ich die beiden Nahrungsergänzungen gerne.
Es ist so richtig reich an Vitaminen (A, B1, B2, C). Dabei übersteigt der Vitamin-C-Gehalt den von Orangen und Zitronen tatsächlich um ein Vielfaches.
Hagebutten wirken bei ihren Einsatz entzündungshemmend und antibiotisch. Zusätzlich wird natürlich auch die Immunstärkung und Widerstandskraft gefördert.
Am besten setzt ihr Hagebutten gegen Fieber, Erkältungen, bei leichtem Durchfall oder bei der Erholung nach einer Magenverstimmung ein.

Sie sind der wichtigste Kalziumlieferant in der gesamten Pflanzenwelt – was ich auch jetzt erst bei der Recherche gelernt habe. Man lernt immer dazu. 😉 Durch weiterhin enthaltene Flavonoide ist der Körper zudem besser in der Lage das enthaltene Vitamin C zu verwerten.

Dosierung:

Ich füttere für 4-6 Wochen in einer Kombi das Hagebuttenpulver von Lunderland zum Futter dazu und gebe wie oben beschrieben Spirulina.
Bei der Errechnung der passenden Menge gebt ihr einen ½ TL pro 10 Kg Körpergewicht.

Hier könnt ihr das Hagebuttenpulver von Lunderland bestellen:
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Katzenkralle – das Wunder aus Südamerika

Die Katzenkralle ist eine tropische Urwaldliane aus dem Regenwald. Ihre Dornen sehen aus wie Katzenkrallen, daher der Name. 😉 Sowohl die Rinde als auch Wurzeln und Blätter der Liane werden als Heilpflanze verwendet. Dabei ist die Katzenkralle entzündungshemmend, blutreinigend, wirkt gegen Viren, Bakterien, Toxine und es wird ihr sogar eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben. Was für ein Wundermittel! Tatsächlich gab es Studien bei denen die wachstumshemmende Wirkung von Tumorzellen nachgewiesen wurde. (Ein bisschen dazu habe ich hier gefunden)
Die Katzenkralle kann somit nicht nur zur Stärkung des Immunsystems und Infektionsabwehr bei bakteriellen, viralen und Pilzinfektionen angewendet werden, sondern auch zur Entgiftung und sowie Heilung des Magen-Darm-Traktes.

Wichtig: in den ersten Tagen der Gabe der Katzenkralle kann sich der Geruch und die Farbe des Urins sowie des Poops verändern und tatsächlich ziemlich ätzend riechen. Keinen Schreck bekommen: das ist eher ein Zeichen der Entgiftung und somit absolut gut!

Dosierung:

  • Bei Hunden bis 30 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis 1 g.
  • Bei Hunden bis 15 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis 0,5 g.
  • Bei Hunden bis 5 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis etwa eine Messerspitze.

Mit einer niedrigen Dosierung beginnen und diese leicht erhöhen bis Besserung eintritt.

Hier könnt ihr Katzenkralle von AniForte bestellen:
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Propolis – der Super-Honig

Ich habe immer Propolis von Cd Vet auf Vorrat da, weil es wirklich ein super Immunbooster ist. Wenn Pixie schwächelt oder wenn wir wie aktuell gerade die Giardien-Kur und -Strapazen hinter uns gebracht haben, ist Propolis echt immer ein guter Kick für die Gesundheit.

Was ist Propolis? Ganz einfach, es ist der Kitharz, den Bienen zur Abdichtung und zum Schutz des Bienenstocks erzeugen – sozusagen eine Art Super-Honig. Die Bienen nutzen dabei den  Propolis, um ihren Bienenstock und ihr Volk vor Krankheiten zu schützen. Er enthält eine Vielzahl hochwirksamer Inhaltsstoffe, die gegen eine ganze Reihe von Krankheitserreger wirken. Die heilende Wirkung von Propolis wird auch beim Menschen eingesetzt. Ich habe es früher bei Immunproblemen auch schon als Nahrungsergänzung eingenommen. Jetzt habe ich ja mein „Hunde-Immunsystem“. 😆

Die im Propolis enthaltenen Vitamine, Spurenelemente, ätherischen Öle und sekundären Pflanzenwirkstoffe fördern Heilungsvorgänge im Körper. Die Krankheitserreger werden also vom Propolis abgetötet oder gebremst und dann hilft das Propolis dem Körper bei den Reparaturvorgängen an den kranken Geweben. Die Wirkungen von Propolis auf den Organismus lassen sich also folgendermassen zusammenfassen: antibakteriell, antiviral, fungizid, immunstimulierend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, wundheilend.

Ihr könnt es übrigens nicht nur zur Einnahme geben sondern auch auf Wunden anwenden. Auch bei Verbrennungen soll es super helfen. Ich würde bei der äußeren Anwendung jedoch zu einer Propolis- Tinktur greifen anstatt zum Pulver.

Propolis von cdVet könnt ihr hier direkt bestellen:
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Die richtige Zusammenstellung für einen Immunboost: Kombi-Immunprodukte mit Naturkraft

Ich bin ja eigentlich kein Fan davon, den Hund mit vier verschiedenen Nahrungsergänzungen (zusätzlich zu dem, was ihr sonst so täglich zum Futter gebt) zu „bombardieren“ damit er ganz schnell wieder fit ist. Wir sollten die Natur echt nicht unterschätzen, das heißt die massiv kombinierte Wirkung kann auch nach hinten losgehen wenn der Körper zu viel zu verarbeiten hat und auch die Leber und Nieren können bei zu vielen Zusätzen in Mitleidenschaft gezogen werden und dann die Werte sich verschlechtern. Aber es gibt tatsächlich zwei Kombi-Produkte, die ich beide schon angewendet habe und echt toll finde. Hier ist die Kombination der Inhaltsstoffe eben auch aufeinander abgestimmt. Da kommt es nicht zu Überdosierungen, solange ihr euch an die Dosierung hält. 😉 Deshalb stelle ich euch diese hier noch vor.

 

Aufbauendes Immunstark von Hirtengold

Im aufbauenden Immunstark wirkt eine Kombi aus Echinacea, Grapefruitkernextrakt, Propolis, Mistel, Taigawurzel, Lapacho, Reishi, Noni Pulver und ist der absolute Heldenmix für das Immunsystem eures Hundes. Der Nahrungszusatz stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei der Regeneration nach einem Eingriff, einer Verletzung oder einer Erkrankung wie z.B. Magen-Darm-Problemen oder einer viralen oder bakteriellen Infektion. Die Inhaltsstoffe helfen wie folgt:

Echinacea
Echinacea wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, antiviral und immunstimulierend. Ist nicht nur super bei Erkältungen sondern auch Harnwegserkrankungen.

Grapefruitextrakt
Der Extrakt aus Grapefruitkernen hat eine wachstumshemmende Wirkung auf alle bekannten Krankheitserreger, z.B. gegenüber Bakterien, Viren und Pilzen. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Grapefruitkern-Extrakt ein den Antibiotika wirkähnliches Mittel ist, um Bakterien aber auch Pilze und Viren unschädlich zu machen.

Propolis
Die Wirkung habe ich oben schon beschrieben

Mistel
Mistel besitzt eine blutstillende, entzündungshemmende und krampflösende Wirkung.

Taigawurzel
Durch die Wirkstoffe der Taigawurzel können die T-Lymphozyten im Blut vermehrt gebildet werden. Die Wurzel hilft dem Körper nach Phasen der Krankheit dabei, seine volle Leistungsfähigkeit wiederzuerlangen.

Lapacho

Lapacho ist ein in Südamerika heimischer Baum, dessen innere Rinde schon seit Jahrhunderten zur Behandlung von infektiösen Erkrankungen, zur Steigerung des Immunsystems und Krebs eingesetzt wird. Insbesondere wird Lapacho jedoch als hilfreich bei infektiösen Erkrankungen (einschliesslich Viren und Pilzen) und Krebs beschrieben.

Reishiextrakt
Der Reishi ist eines der ältesten und wirkungsvollsten Naturheilmittel der Menschheit. Reishi hat viele gesundheitliche Wirkungen, zu denen analgetische, antientzündliche, antioxidative und antivirale Fähigkeiten gehören.

Nonipulver
Noni hat durch den Inhaltsstoff Scopoletin eine starke antibakterielle, antivirale und fungizide Wirkung. In wissenschaftlichen Studien konnten die antiviralen und zellschützenden Effekte von Noni bewiesen werden. Noni hat außerdem ein schmerzdämpfendes Potential und moduliert das Immunsystems.

Dosierung:

Täglich je 5 kg Körpergewicht 1 TL pro Tag.

Ihr könnt das aufbauende Immunstark hier bei Hirtengold bestellen

 

Immun-Aktiv von AniForte

Die Kombi „Immun-Aktiv“ enthält auch viele verschiedene Heilkräuter, die darauf abgestimmt sind, das geschwächte Hunde-Immunsystem wieder aufzubauen und dauerhaft zu stabilisieren.

Es enthält Anisfrüchte, Andornkraut, Spirulina, Süßholzwurzel, Kamillenblüten, Hagebuttenfrüchte, Mariendistel
Sonnenhutwurzel.

Dosierung:

Hunde bis 20kg: 5g täglich

Hunde ab 21kg: 10g-15g täglich

Ihr könnt die Immun-Aktiv-Mischung von AniForte hier bestellen:
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Wie schon oben erwähnt, empfehle ich euch nur einzelne Nahrungsergänzungen gezielt für euren Hund einzusetzen. Ich habe euch bewusst die Wirkungsweisen der einzelnen Heilmittel so detailliert aufgeschrieben, damit ihr das richtige Mittel für die Bedürfnisse eures kranken Hundes heraus suchen könnt. Die beiden Kombi-Mittel sind vor allem super, wenn euer Hund sich erholen muss und mehr Energie und eben einen Boost braucht. Aber bei einer Virus-Infektion würde ich eben immer erstmal nur zu Engystol greifen. Bei einer Erkältung das Hagebuttenpulver und wenn sie Pixie eine Entgiftung braucht Spirulina.

Ich hoffe sehr, dass es eurem Hund bald besser geht und freue mich auf euer Feedback! Habe ich noch etwas vergessen und was macht ihr für euren Hund wenn ihr das Immunsystem stärken wollt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Liebe Grüße Rebecca und Pixie

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Ein neuer Gastblogger auf Les Wauz: Sören stellt sich vor http://leswauz.com/2017/02/03/ein-neuer-gastblogger-auf-les-wauz-soeren-stellt-sich-vor/ http://leswauz.com/2017/02/03/ein-neuer-gastblogger-auf-les-wauz-soeren-stellt-sich-vor/#comments Fri, 03 Feb 2017 15:01:33 +0000 http://leswauz.com/?p=6848 Sören Emmzwoaka ist 33 Jahre alt und gebürtiger Kölner, hat aber auch einige Zeit in Göttingen (studierend) und Hannover (als Journalist) verbracht. Er ist erst über seine Freundin so richtig auf den Hund gekommen. Ihre Familie hat zwei Australian Shepherds und mit den Jahren wurde immer deutlicher, dass sich die beiden auch einen Hund wünschen. So stieß 2012 Deutsch Drahthaar Moritz zum Team.
Zunächst war Sören nach eigener Aussage trotzdem skeptisch, wie sich Hund und Job vereinbaren lassen würden, aber es klappte. Bei Sören klingelt morgens um 5.55 Uhr der Wecker und er geht bald darauf mit Moritz die erste kleine Runde.

Tagsüber wird Moritz von der Schwiegermutter bespaßt. Abends bieten Sören und seine Freundin ihrem Vierbeiner dann regelmäßig ein volles Programm: von Jogging über Rettungshundesport bis zur Jagd.
Durch lustige Begebenheiten im Alltag kam Sören auf die Idee, einen Pseudo-Ratgeber namens „Aus dem Leben eines Rüden“ mit 25 Kurzgeschichten zu schreiben. Das war gleichzeitig eine Reise zurück in seine Kindheit, als er alle Kurzgeschichten von Ephraim Kishon verschlang.
Diesem literarischen Vorbild hechelt Sören seither hinterher. Über den „wahren“ Moritz sagt Sören: „Er ist in Wirklichkeit natürlich etwas anders als im Buch, aber wie sagt ein Bekannter von mir doch immer: Ich will nicht die Wahrheit erzählen, sondern eine gute Geschichte.“

Warum schreibt Sören jetzt hier? Sören ist seit Monaten stiller Mitleser auf Les Wauz und hat vorsichtig angefragt, ob die eine oder andere Geschichte über Moritz wohl Platz auf dem Blog finden könnte. Rebecca hat natürlich sofort „na klar!“ gejubelt, denn ich freue mich über jeden tollen Gastautor (kurzer Einschub von Rebecca 😉 )

Für Sören ist es Ehrensache, dass seine Geschichten „frisch“ und unveröffentlicht sind, wenn sie auf Les Wauz rscheinen. Er freut sich über jeden gewonnenen Leser und jedes verkaufte „Aus dem Leben eines Rüden“-Exemplar.

Das Buch könnt ihr übrigens hier bestellen:

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Liebe Grüße
Sören

*Amazon-Werbelink: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit ein wenig unterstützen. Vielen Dank!

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Maulkörbe: Terrier ist nicht gleich Terrier http://leswauz.com/2017/02/03/maulkoerbe-terrier-ist-nicht-gleich-terrier/ http://leswauz.com/2017/02/03/maulkoerbe-terrier-ist-nicht-gleich-terrier/#comments Fri, 03 Feb 2017 13:24:48 +0000 http://leswauz.com/?p=6850 Ein Gastartikel von Sören Emmzwoaka, dem Autoren des satirischen Hunderatgebers „Aus dem Leben eines Rüden“. 

Neulich habe ich in Hannover, wo ich mich nur aus Versehen aufhielt, einen Hund mit Maulkorb gesehen. Hunde mit Maulkorb kommen in Hannover ungefähr so oft des Weges wie Menschen in Zwangsjacken. Oder bekennende Braunschweiger. Also eher selten. Ich habe mich gefragt, was der Hund wohl ausgefressen haben mag. Oder wen. Nach meinem Verständnis will ein Maulkorb nämlich hart verdient sein.

Hannibal Lecter musste dafür in den „Schweigen der Lämmer“-Filmen ein paar Menschen verspeisen. Weder ist der niedersächsische Maulkorb umsonst (er kostet so zwischen fünf und 50 Euro) noch gibt es ihn „umsonst“. Was also mochte der kleine Jack-Russell-Rüde angestellt haben?
Ich traute mich nicht zu fragen, denn ich  bin seit meiner Geburt mit einem Taktgefühl geschlagen, das mich auch das Gehalt meiner Mitmenschen, ihre sexuelle(n) Aktivität(en) oder ihr Gewicht nie erfragen (und folglich auch nicht erfahren) lässt. Außerdem musste ich ja davon ausgehen, dass der Jack Russell irgendwie aggressiv ist und den Versuch unternehmen würde, diese anders als mit den Zähnen auszuleben. Ich wollte aber weder angeknurrt, noch angepinkelt oder angesprungen werden – die Leine erschien mir verdächtig lang.
Noch dazu befand sie sich in den Händen eines wenig vertrauenswürdigen Halters. Auf seiner Jogginghose stand „Alpha“ und das erschien mir einen Tick zu herrisch.

In Berlin, in Pixies Heimat Hamburg oder bei uns in NRW hätte ich mir Mutmaßungen über die tierischen Verfehlungen sparen können. Dort und in allen anderen Bundesländern, wo es schon Schulkindern schwerfällt, das Wort „Unschuldsvermutung“ zu buchstabieren und wo demzufolge nicht damit gerechnet werden kann, dass die späteren Ministerialbeamten so ein rechtsstaatliches Prinzip in einen Hundegesetzesentwurf tippen, knüpft sich die Maulkorbpflicht nicht an Taten, sondern an die Rasse.
Ein Hündchen muss nur als Pit-Bull-Terrier auf die Welt kommen und schon ein halbes Jahr später gehört der Maulkorb zur serienmäßigen Ausstattung dazu. Die Bewohner der coolen Start-up-Städte Berlin, Hamburg oder Köln mögen durch lässige Vollbärte oder ihre „Beanie“-Mützen zu Hipstern werden, ihre Hunde macht der ungewollte Maul-Schmuck eher zu Außenseitern. Ein vierbeiniger „gefährlicher Hund“ ist unter Artgenossen und deren Haltern ungefähr so beliebt wie ein vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochener Lehrer.
Irgendwas – so denken sich die Leute – wird der schon verbrochen haben.

In George Orwells Roman „Farm der Tiere“ sind alle Tiere „gleich“, manche aber „gleicher“ – die Schweine. Sie genießen Privilegien, ziehen sich Kleidungsstücke an, laufen auf zwei Beinen und trinken Alkohol. Kurzum: Eine Kleingruppe hat es besser als die Mehrheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hundegesetze in vorgenannten Bundesländern verfahren ähnlich, nur unter umgekehrten Vorzeichen: Hier ist eine Kleingruppe „gleich“ und die Mehrheit, einschließlich Jack-Russell-Hündin Pixie und meines Deutsch-Drahthaar-Rüden Moritz, „gleicher“.
Bevor Pixie in Hamburg oder Moritz in Köln einen Maulkorb verpasst bekommen, müssen sie vermutlich in der einen Woche den Postboten und in der nächsten Woche die Krankheitsvertretung des Postboten beißen. Bei Pit Bulls reicht halt die Geburt. In der Wahnvorstellung mancher Hundegesetz-Schriftsteller, die wahrscheinlich häufiger Stephen King als George Orwell gelesen haben, kommt ein Pit Bull aber vermutlich auch nicht auf normalem Wege zur Welt, sondern durchbricht vor dem errechneten Geburtstermin die Bauchdecke seiner Mutter, weil er es nicht abwarten kann, seinen Vernichtungsfeldzug gegen die Menschheit zu beginnen.

Ich finde das ein bisschen übertrieben und würde es bevorzugen, wenn der Maulkorb überall nur eine Konsequenz aus dem Fehlverhalten von Hund bzw. Halter wäre. Die Maulkorb-Phase kann kein Dauerzustand sein und das Mensch-Hund-Team muss die Chance erhalten, ihn nach intensivem Verhaltenstraining auch wieder ablegen zu dürfen.
Dass der angeborene Maulkorbzwang in NRW nach einem Verhaltenstest und in Berlin bei Vorlage einer ärztlichen Indikation entfallen kann, erweckt die totgebissene Unschuldsvermutung zwar auch nicht wieder zum Leben.
Gleichwohl sind rassenunabhängige Öffnungsklauseln besser als nichts – stimmt’s, Hamburg?!

Für Rebecca und Pixie sowie meinen Hund Moritz und mich ist es eine Luxus-Debatte. Solange nicht alle Terrier unter Generalverdacht gestellt werden oder alle Rüden als verdächtig gelten, bleibt uns der Maulkorb erspart – jede Art von Maulkorb?

Nein! Es scheint da nämlich eine gewisse Sehnsucht zu geben, selbst zum Maulkorb zu werden. Jedenfalls ist Moritz immer dazu gerne bereit, den Maul-Korb zu spielen, wenn ich ihm eine Scheibe Salami zuwerfe. Unsere Trefferquote ist echt gut.

Liebe Grüße Sören und Moritz

Die satirischen Hundegeschichten von Sören könnt ihr auch als Buch erhalten. Natürlich sind Sörens Gast-Artikel hier exklusiv für die Les Wauz-Leser geschrieben und nicht aus dem Buch. 😉

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*Amazon-Werbelink: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit ein wenig unterstützen. Vielen Dank!

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Die besten, nachhaltigen Öko Spielzeuge für Hunde im Terriertest http://leswauz.com/2017/01/27/die-besten-nachhaltigen-oeko-spielzeuge-fuer-hunde-im-terriertest/ http://leswauz.com/2017/01/27/die-besten-nachhaltigen-oeko-spielzeuge-fuer-hunde-im-terriertest/#comments Fri, 27 Jan 2017 10:57:12 +0000 http://leswauz.com/?p=6681 Das Hunde-Zubehör, welches ich am liebsten kaufe und bestelle ist und bleibt Spielzeug! 😆 In den letzten Jahren hat sich hier so unglaublich viel auf dem Markt getan und es schwappen nicht nur supertolle Spielzeugmarken über den großen Teich zu uns rüber, sondern auch in Deutschland wird neuerdings richtig schönes Spielzeug hergestellt.
Und das Allertollste: es ist alles nachhaltig, ungiftig und ökologisch! Das heißt: euer Hund kann beißen, knabbern, lutschen und kauen und das alles ohne Sorgen und mit gutem Gewissen. Ab und zu gibt es bei uns noch ein „normales“ Spielzeug aber der Großteil ist tatsächlich ökologisch und nachhaltig, da Pixie Spielzeuge nicht einfach nur rumträgt.

Wie gefährlich übrigens viele Spielzeuge aus dem Handel sind und wieviel Gift uns dort verkauft wird, könnt ihr in diesem super recherchierten Artikel von Django dem Dobermann nachlesen.

Nee, alles was sie in die Pfoten bekommt, wird direkt einem Härtetest unterzogen. Schlechte Verarbeitung, schwache Nähte oder zu weiches Material haben bei den Profi-Beißerchen und Kautricks von Pixie keine Chance! Somit kann ich euch Spielzeug, welches länger als einige Tage oder sogar Wochen bei Pixie überlebt, 100% empfehlen, denn dann kann es wirklich was. 😆

Wieso sollten Spielzeuge nachhaltig sein?

Aktuell gibt es einen Ökotest, der eine Menge Spielzeuge als mehr als gesundheitsschädlich bewertet, da sie mit Weichmachern und krebserregenden Kunststoffen versehen sind. Ganz ehrlich, das wollen wir alle nicht. Und es kann nicht gut sein, wenn euer Hund für Stunden an so einem Plastikspielzeug rumlutscht. 

Und hier den Stiftung Warentest-Test

Ach und eine Sache noch: in diesem Artikel findet ihr zu allen Produkten Amazon-Links, die direkt in den Shop verlinken. Falls es euch interessiert: Amazon-Links sind  die einzige Quelle mit der ich bei Les Wauz ein bisschen Geld verdiene. Solltet ihr über diese Links bestellen, bekomme ich einen kleinen Prozentsatz als Provision. Dies kostet euch natürlich nichts dazu aber es hilft mir ein bisschen dabei, den Blog zu finanzieren und mit dem Geld kann ich wiederum Produkte bezahlen, die ich für euch teste. Ihr könnt mir mit einem Klick somit richtig weiterhelfen. 😉

Ich wurde in diesem Artikel von keiner der Firmen gesponsert oder mit Spielzeugen für lau versorgt, daher freue ich mich, wenn ihr mich für meine Empfehlungen mit einem Klick auf den Kauflink unterstützt.

Einen Großteil der Spielzeuge bekommt ihr übrigens in Hamburg im tollen Bio-Hundeladen Poodlewohl. 😉 Da könnt ihr sie euch auch direkt vor Ort anschauen und euren Hund einmal Probe-Schnuppern lassen.
So und jetzt legen wir mit den Empfehlungen direkt mal los! Ich werde euch die Produkte ein bisschen nach Marken und Nutzen sortieren, damit ich nicht in den Tüddel komme. Es sind nämlich echt ne ganze Menge. 😉

Planet Dog

Ich bin schon seit Jahren ein riesiger Fan der Planet Dog-Produkte. Viele von Pixies Lieblingsspielzeugen sind von dieser Marke und das aus gutem Grund. Alle Produkte sind aus dem großartigen Orbee-Tuff® Material welches recyclebar, ungiftig und dabei trotzdem super haltbar ist.
Sie schwimmen alle und haben einen offensichtlich für Hunde superleckeren Minzgeruch. Zusätzlich spendet Planet Dog von jedem Einkauf 2% an ihre Planet Dog Foundation für Hunde in Not. Das perfekte Gesamtpaket für eine supertolle Hundemarke, finde ich.
Klar, die Produkte sind etwas teurer als „normales“ Hundespielzeug. Aber ehrlich gesagt, kaufe ich lieber für 15 € eine Erdbeere, die ein ¾ Jahr oder länger bei uns ihren Dienst tut, die ich auch ins Wasser werfen kann und von Pixie richtig geliebt wird, als dass ich alle paar Wochen und Monate etwas neues kaufen muss. Meine Großmutter hat immer gesagt: „Ich bin zu arm, um billig einzukaufen“ und genau so sehe ich das. Lieber investiere ich in echt gutes Spielzeug, von dem wir lange etwas haben, als in Schrott. 🙂

Spielzeug ist mein Gemüse: die Karotte und Artischocke

Eigentlich ist es egal, welches der Gemüse- oder Obst-Spielzeuge man wählt, da sie alle super sind. Natürlich könnt ihr jedoch die Größe für euren Hund anpassen. Beispielsweise ist die Himbeere super für ganz kleine Hunde und die Erdbeere gerade richtig groß für ein Terrier-Maul.

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Für jeden Hund das Richtige: die optimalen Größen

Die Möhre ist etwas größer aber Pixie hat es besonders im Portugal-Urlaub geliebt, das orangene Ding durch die Gegend zu schleppen. Sie hat echt für viele Lacher am Strand gesorgt, wenn sie da mit ihrer Karotte durch die Gegend getigert ist. Die Artischocke ist etwas größer als die Erdbeere und springt auch super wild durch die Gegend. Das ist ja auch immer super, dass die „unrunden“ Spielzeuge unkoordiniert durch die Gegend bouncen – das finden viele Hunde richtig super. 🙂

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Hier seht ihr auch wie wiederstandsfähig die Karotte ist: Pixie kann sich locker dranhängen und von mir durch die Gegend gewirbelt werden. Das macht dem Material so gar nichts aus. Oft hat sie auch stundenlang an der Möhre rumgegnarbschelt und sie wild bearbeitet.. ich habe keine Ahnung was für ein krasses Material dieses Orbee-Tuff® ist, aber es hält wirklich wunderbar!

Vitamine zum Beissen: Die Erdbeere & Himbeere

Der absolute Klassiker bei uns im Haus ist tatsächlich die Erdbeere. Sie wurde so sehr von Pixie geliebt, dass sie teilweise doch schon Stücke von ihr abgekaut hat. Und vor allem nach einem halben Jahr mit Liebe der Strunk entfernt. Aber das hat es mir wiederum ermöglicht, die Erdbeere vor allem im Sommer super zu befüllen und dann für eine Weile ins Gefrierfach zu legen. Das perfekte Schleck-Spielzeug. 😆

YUM YUM Erdbeer-Liebe! 😀

Die Himbeere ist deutlich kleiner, wie ihr im Vergleich in Pixies haarigem Körbchen sehen könnt. Sie ist auch das einzige Planet Dog-Spielzeug, welches Pixie doch recht schnell zerkaut bekommen hat. So nach 3-4 Wochen.. Wenn euer Hund gerne hinter einem kleinen Spielzeug hinterher jagt und es liebt, Dinge durch die Gegend zu tragen, dann ist die Himbeere die perfekte Wahl. Für fleißige Beisser würde ich eher zur Karotte, Artischocke oder Erdbeere raten.

Der darf nicht fehlen: der Orbee-Tuff-Knochen

Natürlich gibt es neben dem ganzen Obst und Gemüse auch den klassischen Knochen von Planet Dog. Diesen gibt es in Small, Medium und Large. Achtet bei der Bestellung darauf, dass ihr die richtige Größe für eure Fellnase auswählt. 😉 Für Pixie war der Knochen in Small ideal.


Unterwegs lässt sich dieser nicht nur wunderbar durch die Gegend tragen (das mag Pixie nämlich auch ganz gern) sondern wir zergeln mit dem Knochen auch ordentlich (das hält er locker aus) und er springt auch wunderbar durch die Gegend, wenn man ihn wirft.

Jetzt wird gekämpft: Zergel-Spielzeuge

Die Spielzeuge zum zergeln – also zerren und ziehen während der Hund die eine Seite im Maul und ihr an der anderen Seite in der Hand hält – müssen natürlich extra viel aushalten. Ich finde es immer praktischer, wenn die Zergel-Spielzeuge ein bisschen länger sind und ich richtig Platz habe, die eine Seite festzuhalten.
Denn Pixie wandert im Eifer des Gefechts beim Zergeln draußen gerne mal in die Mitte. Und wenn man dann nicht aufpasst und das Spielzeug zu klein ist, zwickt sie mich auch gerne ohne es zu wollen, ein bisschen in die Finger. Die folgenden Spielzeuge haben aber alle eine gute Länge, damit eure Finger und Hände verschont bleiben. 😉

Ein super Zergler: der Gourdo von Ruffwear

Eins der absoluten Lieblings-Zergler von Pixie! Der Gourdo ist aus Naturkautschuk und auch ein tolles Apportier-Spielzeug. Toll ist beim Gourdo vor allem das Seil, welches nicht nur richtig weite Würfe ermöglicht, sondern ihr könnt das vollgeschlabberte Spielzeug eben schön am Seil festhalten. 😉 Auch wenn das Seil nach einer „Soll-Bruch-Stelle“ aussieht, hält es lange was aus und reißt nicht.

Pixie findet den Gourdo super und kann sich mit ihm richtig lange beschäftigen. Die Noppenstruktur muss irgendwie auch echt angenehm zu beknabbern und -kauen sein, da sie lange daran rumgnargelt.

Interessanterweise ist der Gourdo auch das optimale Spielzeug für alle, die ein bisschen Angst davor haben, mit einem Hund zu spielen. Wann immer ich ein Projekt in einer Agentur hatte, welche etwas kleiner war und ich Pixie mitnehmen kann, ist der Gourdo auch dabei.
Denn die Mitarbeiter können durch das Seil schön mit Pixie spielen – irgendwie ist die Schwelle „da einfach zuzugreifen“ durch das Seil viel niedriger, wie ihr an den folgenden Bildern sehen könnt. Gerade die Mädels haben mir später erzählt, dass sie sich eigentlich nicht so trauen mit Hunden zu spielen, aber durch Pixies „kleine Größe“ 😆 und das Spielzeug, hatten sie richtig Spaß. 🙂

  

Toll aus Fleece: Die Tuggy-Toys von rudilicous

Auch ein toller Zergler sind die Fleece-Spielzeuge von rudilicous. Sie sind alle handgemacht und aus recycelten Fleece. So sind sie nicht nur schön weich und lustig bunt, sondern eben auch widerstandsfähig und ungiftig. Pixie bearbeitet ihr Rudi-Toy gerne im Büro und an dem Fleece kann man nicht nur schön zerren, sondern auch sooo toll rumkauen und gnibbeln. Die Tuggy-Toys könnt ihr hier bei rudilicous bestellen.

Klein und fein: die Giraffe mit Seil

Diese Giraffe ist ideal für kleine Hunde!

Sie ist aus organischer Baumwolle hergestellt und mit recycelten Fasern gefüllt. Also super nachhaltig! Der New Yorker Hersteller Simply Fido färbt sein Plüschspielzeug zudem mit natürlichen Pflanzen- und Mineralfarben um auch hier die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten.


Durch die Giraffe zieht sich ein robustes Tau, welches sich verschieben lässt und euer Hund daran wie wild mit euch zergeln kann. Die Nähte sind jedoch nicht allzu fest – wenn euer Hund gerne Spielzeug zerstört, würde ich eher eins der anderen nehmen. Denn dafür ist sie deutlich zu teuer. 😉

Die Giraffe von Simply Fido könnt ihr hier bei Puppy & Prince bestellen

Der Klassiker: das Spiely von Treusinn

Dies ist auch so ein tolles Spielzeug von so einer tollen Firma! Die Münchner Designschmiede Treusinn macht nicht nur wundervolle Produkte, sondern das Spiely wird in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung aus stabilem und bunten Segeltau handgefertigt. Made in Germany vom allerfeinsten!
Es gibt das Spiely in klein, groß und XL und es ist wirklich untotbar. Für mich ist es nicht nur ein tolles Zerrspielzeug und ideal für Hunde, die gerne etwas „herumtragen“ weil es sie beruhigt, sondern es ist auch ein super Schwimmspielzeug. Für mich sogar das beste, wie ihr in diesem Schwimmspielzeug-Test-Artikel nachlesen könnt.

Ob unterwegs, im Sommer beim Schwimmen oder auch als Geschenk von einer tollen, sozialen Marke: das Spiely ist wirklich ein Allrounder!  Ihr könnt es beispielsweise im Hundeshop bei Mellow Bello in allen Größen bestellen.  Pixie spielt natürlich mit dem Spiely in S.

Bouncy, bouncy: Apportier-Spielzeuge

Natürlich gibt es auch einige tolle Spielzeuge, die man einfach super werfen und apportieren kann. Hier ist es bei Pixie auch wichtig, dass sie sie gut im Maul tragen kann und die Spielzeuge auch ein bisschen Gekaue zwischen den Würfen abkönnen.

Der Schneeball von Planet Dogs

Ein weiteres, tolles Produkt von meiner Lieblingsmarke: der Snowball hat eine tolle „Maulgröße“ und ist durch seine Struktur gut für den Hund greifbar, aber kann eben auch Pixies Zähne gut vertragen. Wie alle Planet Dog-Produkte hat er einen leichten Minzgeschmack, schwimmt und ist komplett schadstofffrei.

Und der Schneeball lässt sich nicht nur aus dem Wasser toll retten sondern auch super verbuddeln 😉

Der Turnup von Ruff Wear

Diese grüne Birne bringt auch richtig Spaß! Der Turnup ist aus Naturgummi und durch seine lustige Form springt er wild durch die Gegend. Ihr könnt ihn ebenso mit Leckerlies befüllen und die Struktur macht es umso reizvoller auf ihr rumzuknubbern. Von der Größe her (Länge so um die 8 cm) ist der Turnup ideal für kleine und mittlere Hunde – bei größeren Hunden könnte er ein bisschen zu klein sein.

Spielzeug von Westpaw

Die US-Firma Westpaw konzentriert sich genauso wie Planet Dogs so gut wie komplett auf ökologisches Spielzeug. Ihr Zogoflex® Material ist Latex-frei, ungiftig, jedes Spielzeug kann auch schwimmen und sie sind alle recyclebar. Ich habe Westpaw recht spät entdeckt, aber die Spielzeuge kamen bei Pixie umso besser an! Denn sie sind auch haltbar wie verrückt.

Der Tizzi von Westpaw

Ich fand den Tizzi sofort superlustig, da er so verdreht ist und direkt nach Spaß aussieht. Der Kopf ist deutlich schwerer vom Gewicht als der Rest des Tizzis und daher fliegt er – wenn ihr seine Beine vor dem Werfen verzwirbelt – total wild durch die Gegend und bounced wie verrückt rum. Ein Hundetraum. 😉

Dabei können die Fellnasen ihn super apportieren, aber auch an ihm zerren und hinterher schwimmen. Ach und wenn ihr eurem Hund eine Pause gönnen wollt, könnt ihr den Tizzi mit Leckerlies füllen. Klasse, oder?

Ihr könnt den Tizzi zum Beispiel bei Puppy & Prince bestellen

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ergel zergel – super Tizzi

Der Hurley von Westpaw

Der Hurley ist der perfekte Knochen in passender Größe für jeden Hund. Er ist natürlich auch ungiftig und Latex-frei – somit kann euer Hund darauf auch ohne Sorgen rumkauen wie verrückt. Und er schwimmt wunderbar, was ihn das ganze Jahr über zu einem Lieblingsspielzeug macht.

Den Hurley könnt ihr auch hier bei Puppy & Prince bestellen

Nachhaltiges Spielzeug zum Kuscheln

Natürlich gibt es auch ökologisch tolles Spielzeug zum Kuscheln und nicht nur kämpfen. Da Pixie jedoch nicht wirklich Spielzeug „liebt“ sondern lieber zerstört, habe ich nicht ganz so viele Kuschel-Spielzeuge getestet. 😉 Kosten und Nutzen und so, ihr wisst schon. Mehr Öko-Kuschel-Spielzeug findet ihr übrigens hier bei Puppy & Prince im Onlineshop. 

Der Bio-Löwe zum Verlieben

Die Produkte von Martin Sellier sind alle aus biologischen und schadstofffreien Materialien – daher ist dieser Löwe auch etwas ganz besonderes. Er ist ca. 25 cm groß, aus weichem Plüsch und enthält 5 Quietscher. 😯 Perfekt also um euch in den Wahnsinn zu treiben. 😆
Bei Pixie hat er erstaunlich lange überlebt, bis sie ihn doch liebevoll nach und nach zerbissen, seine Füllung mit Geduld entfernt und die Quietscher alle heraus operiert hat.
Daher ist er ideal für Hunde, die gerne Kuscheln und weniger beißen und rumkauen. 😉

Ihr könnt den Bio-Löwen beispielsweise bei Puppy & Prince bestelle

Die absolute Ausnahme, dass Pixie mal ein Spielzeug „leben lässt“ und damit sogar schlafen geht. 😉

Die kleine Hanf-Maus von Simply Fido

Diese Maus ist klein und fein und sogar waschbar. Ihre Nähte sind nicht allzu haltbar – daher auch hier der Hinweis: eher etwas für Hunde, die nicht ganz zu gerne beißen. 😉 Ansonsten ist sie komplett aus schadstofffreien Materialien hergestellt, mit natürlichen Farben eingefärbt und hat eine kleinen Quietscher im Bauch. Wirklich eine Supermaus! 😉

Die Seil-Spielzeuge von Jax and Bones

Als letztes stelle ich euch die wirklich wunderschönen Spielzeuge von Jax and Bones vor. Sie sind handgebunden, nur mit natürlichen Farben eingefärbt und aus dem sogenannten „good Karma Rope“. Ihr könnt sie für einen zahnenden Welpen ins Gefrierfach tun um die Schmerzen zu lindern, sie schwimmen und sind einfach wunderbar zum Kuscheln und ein bisschen rumkauen. Nur die Kau-Profis – wie Pixie – machen sie leider ein bisschen zu schnell kaputt. Also Vorsicht und vielleicht doch lieber etwas anderes für den Terrier wählen. 😉

Ganz viel tolle Jax and Bones-Spielzeuge bekommt ihr im Online-Shop von Mellow Bello, sowie in Hamburg im Hundeshop Poodlewohl

Klaus die lustige Krabbe

Klaus hat unseren letzten Portugal-Urlaub begleitet und ist leider nicht mehr zurück nach Hamburg gekommen, da Pixie ihn – ja sehr geliebt hat. 🙄 Aber die vier Wochen hatte sie viel Spaß mit ihm. Er wurde wild durch den Garten geworfen, aus dem Pool gerettet und mit Begeisterung von den Nachbarhunden verteidigt. Ein wirklicher Allrounder, dieser Klaus! 😉

Klaus könnt ihr beispielsweise im Online-Shop von Mellow Bello bestellen

Ja Klaus, du bist zwar eine Krabbe aber ich rette dich trotzdem aus den blauen Fluten! 

Fast zu schön um es zu zerkauen: das Herz von Jax and Bones

Das Herz aus Tau ist wirklich ein wunderschönes Spielzeug. Ideal zum Verschenken, finde ich. Es ist unglaublich fest geflochten und man kann mit ihm auch super zergeln. Ich liebe dieses Spielzeug echt sehr! 😉

Das Herz bekommt ihr auch im Online-Shop von Mellow Bello

Dein ist mein ganzes Herz und es kann unglaublich viel ab! 😉

Soooviel Spielzeug – ist es nicht der Wahnsinn? Ich finde es super, dass wir jetzt endlich tolle Spielzeuge verschenken können und das mit komplett gutem Gewissen. Kein komischer Plastikgeruch mehr. Toll, dass sich in dieser Branche so viel tut. Ich werde auf jeden Fall in Zukunft diesen Artikel noch weiter führen, wenn ich noch neue Spielzeuge finde. 😉 Und habt ihr vielleicht auch noch Tipps? Habe ich euer Öko-Lieblings-Spielzeug vergessen? Schreibt es gerne in die Kommentare rein. Wie immer freue ich mich auf euer Feedback!

Liebe Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren und Spielen <3

Rebecca und die super hardcore-Spielzeug-Testerin Pixie

 

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Dörrfleisch für Hunde selber machen: Welches Fleisch ist besonders geeignet? http://leswauz.com/2017/01/22/doerrfleisch-fuer-hunde-selber-machen-welches-fleisch-ist-besonders-geeignet/ http://leswauz.com/2017/01/22/doerrfleisch-fuer-hunde-selber-machen-welches-fleisch-ist-besonders-geeignet/#comments Sun, 22 Jan 2017 15:39:22 +0000 http://leswauz.com/?p=5712 Wie ich bereits schon in anderen Artikeln erzählt habe, dörre ich das Fleisch für Pixies Leckerlies selber. Ich habe ein bisschen zu viel über die Herkunft der Leckerlies recherchiert, die man so im üblichen Fressnapf/Futterhaus bekommt und kann diese seitdem nicht mehr verfüttern. Meinen Leckerlie-Test-Artikel findet ihr hier. 

In diesem Artikel stelle ich euch zudem zwei tolle Dörrmaschinen für jede Preisklasse vor, die ich für euch getestet habe.  Damit könnt ihr direkt selber loslegen.

Seitdem meine Dörrmaschine von Stöckli bei mir eingezogen ist, dörre ich alle 2-3 Wochen einmal komplett in allen fünf Etagen und bin damit total happy. Und Pixie erst! 😆

Natürlich habe ich in all den Wochen unterschiedlichste Sorten Fleisch ausprobiert und es gibt einige Fleischsorten, die sich besonders fürs Dörren eignen.
Darüber möchte ich euch in diesem Artikel berichten.

Was für Fleisch kommt in Frage?

Die wichtigste Regel is: je weniger fettig das Fleisch ist, desto besser lässt es sich dörren. So cool es auch ist mal Hühnerherzen oder -flügel zu dörren, aber es ist eine riesige, fettige Sauerei und dauert auch länger als das weitere Dörrfleisch. Denn durch das Fett enthält das Fleisch immer noch restliche Feuchtigkeit. Auch solltet ihr fettigeres, gedörrtes Fleisch als erstes und am Schnellsten verfüttern, da es echt zügig schimmeln kann. Und das ist ja mehr als ärgerlich. 🙄

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Deshalb bin ich ein großer Fan von Fleisch mit so wenig Fett wie möglich. Super funktioniert Hähnchenbrust und vor allem auch Rinder-Gulasch. Beides lässt sich wunderbar in feine Scheiben zerteilen und dörrt schnell über Nacht.

Hühnchenbrust eignet sich übrigens fantastisch als kleiner Snack zwischendurch. Nach dem großen Spaziergang zum Beispiel. Denn so ein Streifen Hühnerbrust hat schon so seine 10-20 Gramm Dörrfleisch. Und im gedörrten Zustand ist dies ja ein Bruchteil dessen, was es als Frischfleisch war. Somit sind das dann gerne so 50 Gramm Frischfleisch oder sogar mehr. Solltet ihr auch immer unbedingt in die Futterbilanz mit rein rechnen falls euer Hund schnell zunimmt. 😉
Wie ihr übrigens ermittelt wieviel euer Hund so am Tag fressen sollte und darf, erfahrt ihr in diesem Artikel. 

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Gulasch hinterher

Gulasch ist für mich das ideale Leckerlie-Fleisch. Es lässt sich mit einer Gartenschere wunderbar zu kleinen Brocken zerteilen, krümelt nicht und ist auch null fettig. Also perfekt für den Transport in einem Leckerliebeutel unterwegs. Hühnchenbrust zerfällt beim Zerteilen mit der Gartenschere leider in seine Einzelteile und daher nutze ich diese immer nur für Snacks.

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Beefsteak vorher

Jede andere Form von mageren Rindfleisch ist ebenfalls super, was aber natürlich auf Dauer auch ganz schön kostenintensiv wird.
Ich habe mal zwei Stücke Beefsteak in schmale Streifen geschnitten und gedörrt. Die kamen als Leckerbissen fantastisch an.

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Beefsteak nachher

Auch sehr gut fürs Dörren geeignet ist Leber. Wobei ihr dabei immer vorsichtig sein solltet mit dem Ankleben an der Dörrauflage.

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Leber vorher

Hühnchen-Leber hat so wenig Eigenfett dass es teilweise festklebt. Da macht es Sinn die Auflage mit einer hauchdünnen Schicht Kokos- oder Olivenöl einzureiben. Wirklich ganz wenig, aber dann bleibt die Leber nicht dran hängen. Dörren lässt sie sich auf jeden Fall super und Pixie fand sie auch so richtig lecker.

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Leber hinterher

Ich habe zudem einmal ausprobiert, wie das Fleisch wird, wenn man es vorher kocht. Mein „Testobjekt“ war Hühnerbrust. Einfach aus reiner Neugier.. aber das war nix. Erst einmal war es ja ein zeitintensiver Zusatzschritt das Fleisch zu kochen, abtropfen und abkühlen zu lassen.

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Und es schrumpft echt mega mäßig zusammen und wird auch nicht zu wirklich schönem Dörrfleisch. Und das bedeutet ja „noch weniger Output“ beim dörren und das wird mir zu teuer.

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Pixie hat es trotzdem gefressen, aber roh gedörrt kam es einfach besser an.
Ich kaufe immer beim Schlachter meines Vertrauens und mache mir daher um Erreger im rohen Fleisch nicht so große Sorgen.
Zudem mache ich jedes halbes Jahr einen Kotprobentest bei Pixie, und lasse direkt schauen ob sie sich irgendwas eingefangen hat.
Sie hatte zwar Giardien dieses Jahr – aber ich denke mal nicht, dass sie sich die im Fleisch geholt hat. Meine Tierärztin sagte mir, dass sich die Hunde Giardien eigentlich immer von anderen Hunden holen.
Aber ansonsten hat sie keine Würmer. Deshalb habe ich seit zwei Jahren auch keine Wurmkuren mehr geben müssen. Somit ist sie mit dem rohen Dörrfleisch absolut fein.

Ach und was der neueste Hit bei Pixie ist, sind Hühnerherzen. Die gibt es wirklich nur ab und zu, aber darauf fährt sie total ab. Wie schon oben erwähnt ergeben Hühnerherzen eine echte Sauerei. Das Fett tropft massig herunter und ihr könnt hinterher den kompletten Dörrautomaten reinigen. 🙄 Aber was macht man nicht alles für den Hund? „Alles für den Dackel.“ 😆

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Hühnerleber und -herzen vorher
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Hühnerherzen nachher

Probiert einfach mal mit verschiedenen Fleischsorten herum. Pferdefleisch eignet sich natürlich auch super. Schweinefleisch würde ich nicht nehmen, da ich zuviel Schiss vor dem Aujeszky-Virus habe. Mehr dazu hier.

Aber ansonsten könnt ihr tatsächlich jedes Fleisch welches nicht zu fettig ist, wunderbar in Scheiben schneiden und einfach mal in den Dörrautomaten werfen und es ausprobieren.

Euer Hund freut sich bestimmt riesig über die Abwechslung!

Und seit ich selber dörre, frisst Pixie mit so einer Begeisterung ihre Leckerlies, die sie vorher nie gezeigt hat.
Ist eben etwas ganz anderes wenn es wirklich einfach nur reines Fleisch ist und nichts Gepamptes aus minderen Fleisch mit Chemie versetzt und in Form gepresst. 😉

Welche Kaufleckerlies ich euch jedoch empfehlen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel. 

Und nun bin ich gespannt was ihr schon so alles ausprobiert habt? Habt ihr vielleicht auch Tipps für mich?
Was wird bei euch so gedörrt?

Liebe Grüße Rebecca und das Schleckermaul Pixie

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http://leswauz.com/2017/01/22/doerrfleisch-fuer-hunde-selber-machen-welches-fleisch-ist-besonders-geeignet/feed/ 6 5712
Meine Meinung zu dem Trainingsvideo des Film „A Dog’s Purpose“ http://leswauz.com/2017/01/21/meine-meinung-zu-dem-trainingsvideo-des-film-a-dogs-purpose/ http://leswauz.com/2017/01/21/meine-meinung-zu-dem-trainingsvideo-des-film-a-dogs-purpose/#comments Sat, 21 Jan 2017 12:34:49 +0000 http://leswauz.com/?p=6675

Heute schreibe ich mal ganz spontan einen Artikel und reagiere auf ein aktuelles Thema, da ich dazu meinen Mund nicht halten kann. 😉 Ihr kennt mich ja.
Ich habe – wie viele andere auch – natürlich auch das Video gesehen in welchem ein Hund am Set des Films „A Dog’s Purpose“ ganz offensichtlich gegen seinen Willen ins Wasser gezerrt wurde und später total entkräftet und gestresst im Wasser strampelt, bis jemand „Cut“ ruft. Ihr findet es auf YouTube und Facebook.

Und natürlich hat es mich auch nachdenklich gemacht, so etwas zu sehen.

So eine Situation kann viele Gründe haben. Entweder ist der Trainer noch so oldschool, dass er meint, dass der Hund „da jetzt durch muss“ – was aber beim Hund körperliche und psychische Schäden verursachen kann, da es echt traumatisch sein kann, wenn ein Hund gegen seinen willen einfach ins Wasser geworfen wird (Manchmal beobachte ich sowas auch im Sommer, wenn die Leute unbedingt wollen, dass ihr Hund schwimmt und ihn zerren und anbrüllen, weil er nicht ins Wasser will. Ich habe mich da schon oft mit anderen Hundebesitzern angelegt, aber ich finde dieses Verhalten unmöglich!)

Oder es war einfach nicht genug Zeit da um dem Hund in Ruhe mit positiver Verstärkung beizubringen, dass er freiwillig und begeistert ins Wasser geht. Bei so einer Produktion ist Zeit immer Geld und der Trainer hatte sicher eine Menge Druck, damit der Hund „endlich funktioniert“. Wie auch immer: ganz klar bin ich der Meinung, dass es für keinen Film, TV-Serie oder was auch immer, okay sein sollte, einen Hund in so eine Situation zu bringen und zu schaden. 

Da sich aber so gut wie jeder „Hundetrainer“ nennen kann und dieser Begriff nicht geschützt ist – weder in den USA noch hier bei uns – gibt es eben auch viele „schwarze Schafe“.

Und ich finde es auch echt schade, dass ich immer wieder von Usern Mails bekomme, wie sie inspiriert durch meine Artikel ihrem ängstlichen Hund durch positive Verstärkung helfen konnten und ganz erstaunt sind, dass die Wasserspritz-Anbrüll-und Strafen als Methode nicht mehr nötig sind, zu denen ihr Trainer ihnen vorher jedoch geraten hat. Plötzlich versteht ihr Hund sie und tut gern das, was sie sich wünschen. Eine totale Offenbarung! Auch für mich damals, als ich mit diesem Training angefangen habe. 

Und es ist wirklich so unglaublich einfach diese Methode umzusetzen. Ihr benötigt natürlich mehr Zeit und vor allem Geduld als mit der „Hauruck“-Methode oder wenn ihr euren Hund ständig für sein Verhalten straft. Dann wird er es aus Angst vor der Konsequenz schnell nicht mehr zeigen, aber er hat nie gelernt, was er stattdessen tun soll. 

Daher glaube ich nach wie vor, dass es für einen Hund besser ist, dass er mit positiver Verstärkung (die wie auch immer aussehen kann – Futter, Spielzeug etc. – jeder Hund ist da anders zu begeistern) die ihm zeigt, welches Verhalten erwünscht ist, langfristiger und besser lernt. 

Meine Artikel zum Training mit einem ängstlichen Hund – deren Methoden aber auch auf das normale Training mit eurem Hund anzuwenden sind – findet ihr hier. 

Was denkt ihr über das Video? Ich bin gespannt auf eure Meinung!

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http://leswauz.com/2017/01/21/meine-meinung-zu-dem-trainingsvideo-des-film-a-dogs-purpose/feed/ 7 6675
Die ultimativen Tipps für Magen-Darm-Probleme beim Hund http://leswauz.com/2017/01/13/die-ultimativen-tipps-fuer-magen-darm-probleme-beim-hund/ http://leswauz.com/2017/01/13/die-ultimativen-tipps-fuer-magen-darm-probleme-beim-hund/#comments Fri, 13 Jan 2017 14:04:37 +0000 http://leswauz.com/?p=6236

Ihr möchtet wissen, woran ihr erkennt ob euer Hund Magen-Darm-Probleme hat? Oder eurer Hund hat Durchfall oder Erbrechen und ihr seid nicht sicher ob ihr zum Tierarzt gehen solltet? Ihr wisst nicht wie ernst es ist? Und was ihr jetzt am besten füttern solltet? Wie baut ihr die Darmflora wieder auf und gibt es Mittel, die ihr eurem Hund jetzt als Unterstützung geben solltet? Wenn ihr jetzt mindestens einmal innerlich genickt habt, seid ihr genau richtig! 🙂

Dieser Artikel soll euch dabei helfen eurem Hund bei Magen-Darm-Problemem zu helfen. Er soll nicht den Tierarztbesuch ersetzen aber euch dabei unterstützen, dass es eurem Hund schnell besser geht. Wir sollten alle nicht vergessen, dass der Darm einen Großteil des Immunsystems ausmacht. Nicht nur bei uns Menschen sondern beim Hund genauso. Umso wichtiger ist seine Gesundheit und wenn der Magen-Darm nicht in Balance ist und die Darmflora gestört ist, schwächt dies eben auch unsere Hunde stark. Damit eure Fellnase fix wieder gesund wird, findet ihr hier alle Tipps, die ich über Jahre gesammelt habe. Dabei sind in diesen Artikel nicht nur meine Erfahrungen geflossen, sondern eine riesige Sammlung an Infos und  Geheimtipps aus meiner Community. Deshalb ist er wirklich extra wertvoll, da ich hier alles sammele was ihr tun könnt, was es auf dem Markt gibt und alle Mittelchen, die ich selber getestet habe und die wirklich helfen können.

Ach und eine Sache noch: in diesem Artikel findet ihr zu allen Produkten Amazon-Links, die direkt in den Shop verlinken. Falls es euch interessiert: Amazon-Links sind  die einzige Quelle mit der ich mit bei Les Wauz ein bisschen Geld verdiene. Solltet ihr über diese Links bestellen, bekomme ich einen kleinen Prozentsatz als Provision. Dies kostet euch natürlich nichts dazu aber es hilft mir ein bisschen dabei, den Blog zu finanzieren und mit dem Geld kann ich wiederum Produkte bezahlen, die ich für euch teste. Ihr könnt mir mit einem Klick somit richtig weiterhelfen. 😉

Warum habe ich meine Les Wauz-Community fragen müssen?

Pixie hat schon immer Probleme mit ihrem Magen und Darm gehabt. Ihre Achillesferse von Anfang an. Nach einer richtig heftigen Darmentzündung vor vier Jahren, bei der sie über zwei Wochen lang Durchfall hatte und wir diese schließlich nur mit Antibiotika und zwei Tagen mit Infusionen bekämpfen konnten, gibt es immer wieder Phasen in denen sie Durchfall hat. Oder Magen-Darm-Grummeln. Oder beides. 🙄
Das letzte Jahr aber ging es ihr recht plötzlich richtig schlecht.

Mehr über ihre Symptome und Probleme findet ihr in diesem Artikel.

Ich war nach Wochen von Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen wirklich so in Sorge, dass ich euch nach Rat gefragt habe. Und ich war überwältigt, wie viele tolle Tipps und Tricks ich von euch bekommen habe.
Wichtig dazu: der Inhalt des Artikels weiter unten sind größtenteils Tipps von euch – meinen tollen Usern – aus den Kommentaren auf meinen Artikel hier und auf Facebook auf dieses Posting  Dort könnt ihr diese übrigens nachlesen. Das heißt, dass ich zwar einen Großteil der Ideen und Hilfen in diesem Artikel getestet habe, aber manches einfach nur „weiter gebe“, da es von euch kommt.
Aber ich vertraue da auf das Wissen meiner User. Ich möchte es nur erwähnen, wenn ihr die Tipps selber ausprobiert: ich kann dazu nicht immer so viel sagen. 😉

Als großes Dankeschön für eure Hilfe wird dieser Artikel alles Feedback erhalten, welches ich von euch bekommen habe. Wirklich unfassbar tolle Ideen, Haushaltsmittel und Insidertipps, die ihr mir in den Kommentaren hinterlassen habt.

Dieser Artikel ist somit besonders wertvoll, da er das Wissen von unzähligen Hundebesitzern und euch – den tollsten Lesern überhaupt – enthält. Also legen wir mal los:

Was sind die Symptome?

Klar, die meisten Symptome von Magen-Darm-Problemen kennen wir: Durchfall, Erbrechen, Blähungen und Übelkeit. Aber es gibt noch viele Zwischenschritte, die auch anzeigen, dass „irgendwas nicht stimmt“.

Dabei kann ich immer wieder darauf pochen, dass es wichtig ist, dass ihr genau wisst wie euer Hund sich bewegt, gibt, spielt und läuft, wenn er fit ist und alles wunderbar. Dann könnt ihr schon erste Anzeichen von Krankheit einordnen.

Etwa Unlust beim Spazieren. Schonhaltung wenn der Hund sich hinlegt. Bedenkt immer, dass Hunde häufig Schmerzen vor uns verstecken! Wir haben die Verantwortung, da euer Hund nicht mal eben beim Tierarzt anrufen und einen Termin machen oder sich sogar beim Nottierarzt nachts noch anmelden kann.
Deshalb ist es unser Job so früh wie möglich herauszufinden, ob es ihm schlecht geht und was genau das Problem ist.

Auch von der Körpersprache kann euer Hund euch eine Menge mitteilen: Steht er umständlich aus seinem Körbchen auf und bewegt sich gekrümmt, ist dies auch ein  Zeichen für Bauchschmerzen. Vielleicht ist er auch unruhig und will sich nicht so richtig hinlegen?

Würgen und übermäßiges Grasfressen können auch mit Bauchproblemen und Übelkeit im Zusammenhang stehen.

Unlust und Appetitlosigkeit sind ebenfalls Symptome, die ihr eurem Tierarzt schildern solltet und die einen „harmlosen“ Durchfall zu einer Erkrankung machen, für die man doch mal zum Tierarzt gehen sollte.

Tierarztbesuch oder erstmal „Hausapotheke“?

Der Tierarztbesuch – tja, das ist auch noch so ein Thema! Ganz klar meine Devise: lieber „einmal zu viel als einmal zu wenig“ zum Tierarzt. Wir müssen eben lernen, zu unterscheiden wann es ein klarer Fall für den Profi ist und wann wir die „Wehwechen“ auch mit Hausmitteln in den Griff bekommen können. Häufig empfehlen Tierärzte ja auch erstmal Hausmittel und dann kann man sich den Gang dorthin tatsächlich komplett sparen.

Ich bin inzwischen wirklich deutlich entspannter mit Krankheiten bei Pixie geworden, und renne nicht mehr mit jedem Zipperlein zum Tierarzt. Aber ich musste eben genau das lernen: einzuschätzen ob es ernst ist, was Pixie genau hat und zu lernen, was ich alles selber „retten“ kann. Genau dafür ist ja dieser Artikel. Ich sammele hier alle Hausmittel, die euch weiterhelfen und auch mal das Wochenende retten können. 😉

Was mache ich bei Magen-Darm-Wehwechen?

Wenn Pixie ein bisschen weichen Poop hat oder sich einmal erbricht, gibt es erstmal direkt für 2-3 Tage das klassische Schonkost-Programm: Ich koche Hühnerbrust 15-20 Minuten in ganz wenig Hühnerbrühe, hebe das Kochwasser auf und koche darin dann eine halbe Tasse Reis.
Durch das Kochwasser mit Huhngeschmack wird der Reis besser von den Hunden angenommen. Ihr könnt auch ein bisschen Möhre oder Apfel frisch dazu reiben und natürlich auch Naturjoghurt unter das Futter heben.

In 90% der Fälle geht es Madame dann schon am nächsten Tag viel besser. Und meine Tierärztin rät mir sowieso genau diese Schonkost als erste Behandlung bei Problemen, da wir beide überhaupt kein Fan von schneller Medikamentengabe sind. Deshalb könnt ihr euch hier wirklich den Tierarztbesuch sparen.

Sofortige Erste Hilfe mit Medikamenten, die ihr in der Hausapotheke haben solltet:

Schnelle Hilfe anstatt Not-Tierarzt: Ich gebe auch zu, für den Fall dass Pixie an einem Sonntag-Abend Bauchweh oder Blähungen hat, habe ich immer Buscopan-Tabletten, Ranitic sowie Sab-Simplex in der Hunde-Hausapotheke zur Hand. IMMER. Ich bin nämlich auch ein Magen-Darm-Stresstier und daher benötigen wir es beide gerne mal. 😉 Wie das Frauchen so auch das Ferkelchen. :lol:Als Pixie vor drei Jahren ihre Darmentzündung hat und ich einige Male mitten in der Nacht bei – wenig vertrauenserweckenden – Nottierärzten gelandet bin, weil Pixie vor Bauchweh sich nicht hinlegen wollte, haben diese genau das getan: gegen die Schmerzen Buscopan und gegen die übermäßige Magensäure einen Magensäureblocker gespritzt.

Da kann ich genauso gut eine Buscopan mit einem scharfen Messer halbieren, ein bisschen Sab-Simplex per stumpfer Spritze vorsichtig ins Maul geben um den Magen-Darm zu beruhigen und dann eine halbe Ranitic gegen die Magensäure.

Und dann geht es ihr innerhalb einer halben Stunde gleich besser ohne mitten in der Nacht quer durch die Stadt fahren und hundert Euro für dasselbe latzen zu müssen. 🙄
Ansonsten bin ich kein Fan von eigener Medikamentengabe, aber auch diese Mittel hat mir meine Tierärztin selber empfohlen und ihr solltet immer erst „klein dosieren“ und ganz genau schauen, wieviel euer Hund – passend zu seinem Gewicht – bekommen darf. Pixie wiegt 6,5 kg und da ist eine halbe Tablette Buscopan und Ranitic die richtige Dosierung. Von dem Sab Simplex gebe ich ihr immer einen Esslöffel voll in einer stumpfen Spritze direkt ins Maul.

Alarm Alarm: Bei diesen Symptomen sollte bei euch die rote Lampe angehen

Es gibt jedoch auch Anzeichen, die euch ganz klar sagen: Nottierarzt oder besser Tierklinik, aber pronto!

Meine Tierärztin hat mir die genannt,  bei denen ich wirklich weiß, dass es ernst ist.

Ab zum Tierarzt wenn:

– Euer Hund länger als drei Tage wässrigen Durchfall/Erbrechen zeigt – Gefahr der Dehydration

– Euer Hund Durchfall oder Erbrechen zeigt und gleichzeitig Fieber über 39,3°C hat

– Blut im Durchfall, Poop oder Erbrochenem zu finden ist

– Euer Hund Durchfall  und Erbrechen gleichzeitig hat

– Euer Hund von heute auf morgen bei Durchfall oder Erbrechen lethargisch und abgeschlagen wirkt, sich deutlich zurück zieht und eine Wesensänderung zeigt

– Ihr einen Welpen oder sehr jungen Hund habt

– Euer Hund alt ist und einfach nicht mehr die Kraftreserven für langen Durchfall/Erbrechen hat

Sollte einer der Punkte auf euren Hund zutreffen, fahrt bitte zum Tierarzt, denn dann ist es etwas ernsteres. Und wenn es sich um eine Vergiftung oder ähnliches handelt, kann euer Zögern tatsächlich lebensgefährlich sein!

Der Ursache auf den Grund gehen

Auf die Ursachen möchte ich gar nicht so stark eingehen, da ich der Meinung bin, dass Ferndiagnosen nicht wirklich nützen. Dennoch ist es hilfreich, dass ihr euch schon vor dem Tierarztbesuch Gedanken macht woran die Magen-Darm-Probleme liegen können. Dies kann bei der Diagnose richtig weiterhelfen!

Denn es gilt ja klar zu unterscheiden zwischen:

Dem akuten Grund

– „einfach Stress“: ausgelöst durch eine Veränderung im Alltag, eine aufregende Situation, Angst vor etwas oder zu wildes Spiel- zu fettes oder kaltes Futter- ein Futterwechsel oder neue Leckerlies

– eine Impfung

– ein Flo- oder Zeckenmittel, welches euer Hund nicht verträgt (Wieso ich von chemischen Flo- und Zeckenmitteln sehr wenig halte, da sie eine Gefährdung der Gesundheit unserer Hunde sind, erfahrt ihr in diesem Artikel)

– wenn euer Hund von der Straße/unterwegs etwas schnell gefuttert, verdorbenes Futter gefunden, aus einer verunreinigten Pfütze oder Teich getrunken, zuviel Schnee gefressen oder einen vergammelte Fisch am Strand verputzt hat

– euer Hund etwas vergiftetes gefressen hat- Insektizid aufgenommen hat – beispielsweise durch Gras fressen oder laufen durch ein gespritztes Feld oder Wiese und sich danach die Pfoten abgeleckt hat

oder

Einer Infektion/Entzündung

– Magen-Darm-Virus/Bakterien-Infekt

– Parasiten-Befall wie z.B. Giardien- eine Allergie oder Futtermittelunverträglichkeit, die sich schon länger ankündigt oder gerade erst durch einen Futter-Wechsel aufgetreten ist

– Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

Gefährlichste Ursache für Erbrechen oder vor allem versuchtes Erbrechen sind die Magendrehung und der Darmverschluss. Bei Verdacht: SOFORT in die Tierklinik!

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Der Besuch beim Tierarzt

Versucht also genau zu überlegen ob es einen akuten Grund für die Probleme geben kann – geht die letzten Stunden/Tage noch mal im Kopf durch. So helft ihr eurem Tierarzt natürlich wirklich weiter.
Vielleicht hat euer Hund tatsächlich etwas vergiftetes im Gebüsch unterwegs gefressen! Erinnert ihr euch an den Moment „als er ein bisschen zu lange weg war und sich danach das Maul geschleckt hat“. Dann kann der Tierarzt die nötigen Vorkehrungen einleiten. Und euren Hund beispielsweise erbrechen lassen.

Könnt ihr aber jeglichen akuten Grund wirklich 100% ausschließen, hilft eben nur das Sammeln des Kotes für drei Tage mit einer breiten Analyse und möglicherweise ein Blutbild. Wobei ehrlich gesagt Blutbilder bei Magenproblemen nicht immer wirklich viel aussagen. Es sei denn die Leber- oder Nierenwerte sind derbe im Keller. Ich würde ein Blutbild mit eurem Tierarzt abwägen. Halte es aber nicht immer für sinnvoll.

Viel wichtiger ist die Poop-Analyse!

Zeigt euer Hund also Erbrechen oder Durchfall solltet ihr ein Poop-Sammelröhrchen immer schon auf Vorrat Zuhause haben, damit ihr mit dem Sammeln direkt starten könnt. Geht ihr dann in 2-3 Tagen zum Tierarzt, kann dieser direkt analysieren und ihr habt vielleicht noch am selben Tag eine Diagnose. Diese Röhrchen bekommt ihr auch in der Apotheke.

Was wird euer Tierarzt noch tun?

Hat euer Hund schon seit Tagen Durchfall oder Erbrechen und ist schon richtig gehend dehydriert, wird er beim Tierarzt erstmal an den Tropf kommen. Dadurch erhält sein Körper nicht nur die Feuchtigkeit, die er benötigt sondern sein System wird vor allem einmal ordentlich durchgespült. Das war bei Pixie damals bei ihrer Darmentzündung tatsächlich der Wendepunkt: nach zwei Tagen am Tropf im Wartezimmer meiner Tierärztin hat sich ihr Zustand endlich gebessert.

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Erste Hilfe, pronto, fix, damit es schnell besser geht

Ok, nun wissen wir welche Symptome euer Hund zeigt. Und welche Ursachen die Magen-Darm-Probleme haben können. Also kommen wir endlich zu den Tipps!

Erstmal schauen wir uns an, was die akuten Hilfen sind und dann was ihr auf längere Sicht tun könnt.

Schritt 1: Schonkost

Wie oben schon erwähnt, koche ich Hähnchen und im Hähnchenwasser dann den Reis.
Wichtig: Besteht bei euch der Verdacht von Giardien, verzichtet auf Reis und jegliche andere Kohlenhydrate wie Kartoffeln oder Pasta, da sich Giardien und andere Parasiten von Kohlenhydraten ernähren und wir die Scheißdinger schön verhungern lassen müssen.

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Solange ihr Medikamente gegen die Parasiten gebt und die Magen-Darm-Probleme dadurch ausgelöst werden, also keine Kohlenhydrate! Falls bei euch der Verdacht auf eine Futtermittelallergie besteht, kann ich euch den Tipp geben, direkt zu einem guten Hunde-Heilpraktiker zu gehen und per Bioresonanz heraus zu bekommen, welches Fleisch, Gemüse oder Obst euer Hund nicht verträgt. Anstatt einer unklaren Ausschussdiät bei welcher ihr euren Hund über Wochen teuer importierten Strauss- oder Springbock-Fleisch füttert und hinterher immer noch nicht wisst, wogegen er allergisch ist. Das empfehlen Tierärzte gerne mal um auch ihr Hills oder Royal Canin-Spezial-Medikamentenfutter unter die Leute zu bekommen. Bitte schlagt dies direkt aus und seid schlau. Und denkt darüber nach euren Tierarzt zu wechseln. 🙄


(Quelle)

Alternativ schwören auch viele auf die Moro’sche Möhrensuppe:

1kg Möhren in 1l Wasser mit 1 TL Salz mindestens 1,5 Std kochen und dann mit ein bisschen Wasser auffüllen, gerne mit Hühnchenwasser, gekochtes Hühnchen bei Bedarf druntermischen.

Mehr dazu findet ihr auch hier bei easy dogs. 

Pixie mochte die Suppe leider nicht und hat sie stehen gelassen, aber bei vielen wirkt sie Wunder.

Dann kann ich es nicht oft genug erwähnen, wie wichtig trinken ist. Trinken, trinken, trinken! Der Körper muss durchgespült werden! Und durch Durchfall oder Erbrechen verlieren die Tiere schon so viel Feuchtigkeit.
Probiert alles Mögliche: ein bisschen Hühnerbrühe im Wasser wirkt bei Pixie immer Wunder! Ich würde keine Milch dazu mischen, da diese im Magen/Darm zu sehr schleimt. Ansonsten auch Leberwurst reinrühren. Hauptsache sie trinken!

Olewo Karottenpelets

Einige User haben die Karottenpelets von Olewo empfohlen, die zusammen mit Lein- oder Lachsöl (ihr braucht immer Öl, damit die Vitamine aus den Karotten aufgenommen werden können!) und warmen Wasser gemischt werden und dann wartet ihr bis sie komplett aufgequollen sind und gebt sie dann zum normalen Futter. Sie scheinen hilfreich bei Durchfall zu sein und bestehen offensichtlich nur aus Karotten und nichts anderem. Habe ich selber noch nicht getestet, aber ich finde dass sie echt sinnvoll klingen. 😉
Hier habe ich dazu noch einen begeisterten Blogbeitrag gefunden. 

*

Zusätze zum Futter:

Dann könnt ihr natürlich dem Futter noch Dinge hinzufügen um es schmackhafter oder beruhigender zu machen.

Hier ein Tipp einer Leserin zum Thema Kefir:
(nicht von mir getestet aber klingt total schlau)

Sie hat mit einer Kefirknolle selber Kefir angesetzt. Die Kefirknolle hat sie im Netz bestellt und friert für den Notfall immer ein paar Knollen ein. Die Knolle wird in Milch gelegt und durch den Kefir enthält die Milch offenbar keine schädlichen Milchsäurebakterien mehr. In 3-4 Tagen ist der Kefir dann gewachsen und fertig. Ihr könnt ihn dann zum Futter dazumischen.

Viele Hunde mögen auch Hüttenkäse im Futter. Oder geriebenen Apfel oder Möhre.

Toll sind auch Baby-Gläschen mit Möhren – natürlich ohne Fleisch. 😉

Fischöl

Wenn euer Hund das Futter aktuell nicht so gerne mag, hilft ein hochwertiges Fischöl dabei die möglichen Zusätze, die manchmal etwas eklig riechen, zu überdecken und es „leckerer“ riechen zu lassen. Beispielsweise das Lachsöl von Aniforte ist super und ich nehme es supergern!

*

Schritt 2: Magen/Darm-therapie und -aufbau

Es gibt viele Mittel, die während der Gesundung den Magen-Darm-Trakt beruhigen und gleichzeitig auch therapeutisch einwirken und den Zustand verbessern.

Hüttenkäse + Heilerde und gerne auch Leinsamen zur Beruhigung als Mischung zum Futter. Alternativ zum Hüttenkäse gebt gern auch Naturjoghurt.

Zusätzlich zur Heilerde könnt ihr auch die Magen-Darm-Kraft von Hirtengold nehmen die neben Flohsamenschalen und Leinsamen viele andere gute Dinge enthält.

Noch mal wichtig: Natürlich solltet ihr jetzt nicht kopflos alles bestellen, was ich hier empfehle. 😉 Es gibt viele tolle Produkte auf dem Markt, die als Zusatz zum Futter eurem Hund gut tun können. Schaut euch einfach alles an und pickt einfach das heraus, was für euch und euren Hund gut und sinnvoll klingt.
Wie gesagt, Zusätze wie Bactisel, Sanofor und Symbio-Pet habe ich auch schon ausprobiert und es hat Pixie total geholfen.

Aber viel hilft hier natürlich nicht viel.

Zusätze zum Futter mit verschiedenen Wirkungsmechanismen

Diese Zusätze helfen alle dem Magen-Darm-Aufbau, der -heilung und -beruhigung. Vieles könnt ihr einfach zum Futter geben, es ist aber auch sinnvoll sie als Zusatzmahlzeit beispielsweise mit Naturjoghurt zu geben.

Ich kombiniere beispielsweise auch aktuell noch Symbio-Pet mit der Magen-Darm-Kraft von Hirtengold und gebe noch Canikur-Pro dazu.


Danach füttere ich Pixie mindestens eine Stunde nichts, damit sich die Wirkstoffe und guten Bakterien in Ruhe im Darm ansiedeln können. Dies kann ich euch echt empfehlen!

Ich empfehle euch hier jetzt einige natürlich Zusätze, die ich in den letzten Jahren auch schon selber getestet habe. Da ich manche Dinge gerne kombiniere kann ich nicht immer ganz genau sagen, wie wirksam und hilfreich ein Mittel speziell war aber ich habe dennoch mit all den Produkten echt gute Erfahrungen gemacht. Und einiges davon wurden auch von euch zusätzlich noch empfohlen!

CdVet DarmRein und DarmAktiv

Schon seit Jahren mache ich bei Pixie 2 mal im Jahr die Cd Vet Darm-Kur und sie verträgt sie super und die Verdauung reguliert sich dadurch echt immer toll. Beide Produkte sind flüssige Nahrungsergänzungen die nur aus fermentierten Kräutern und Gemüseextrakten bestehen und ich bin ein großer Fan, da es wirklich hilft. Am liebsten würde ich es zu meinem Essen auch täglich geben. 😆

Wie läuft bei mir die cdVet-Kur ab? Ist eigentlich total einfach. Passend zur Größe des Hundes bestelle ich für Pixie beide Produkte in der 250ml-Flasche, da diese jeweils perfekt für die Kur-Zeit bei uns reicht. Ihr startet immer mit dem DarmRein welches genau das tut wie es heißt: es reinigt den Darm und DarmAktiv regt die Darmflora an und hilft bei der Ansiedlung der guten Bakterien. Ich gebe DarmRein solange bis die Flasche leer ist. Meist sind das 3-4 Wochen. Und dann das DarmAktiv ebenfalls bis die Flasche leer ist. Durch die Fermentation riecht es wirklich nach Essig aber überraschenderweise mögen die Hunde es total gerne, wenn man es zum Futter dazu gibt.

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Sanofor Naturmoor

Naturmoor besteht ausschließlich aus organischer Substanz von Urpflanzen und ist frei von Zusätzen. Es unterstützt bei der Neutralisierung von überschüssiger Magensäure, wodurch eine Übersäuerung des Magens verringert wird.

Die in Sanofor enthaltenen Vitalstoffe

– unterstützen die Magen-Darm-Tätigkeit

– für eine vitale Darmschleimhaut und Darmflora

– neutralisieren zu viel Magensäure
– unterstützen die Blutbildung (hoher Eisengehalt)

Ihr füttert Sanofor einfach als Zusatz zum Futter. Bitte beachtet die Beilage, wieviel euer Hund davon bekommen sollte.

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Moor-Liquid von Luposan

Durch die flüssige Konsistenz des Moor-Liquids kann es besser aufgenommen werden. Es besteht aus Naturmoor-Extrakt und ist mit Fenchel angereichert, sowie einigen Mineralien. Es soll die Magen-Darm-Tätigkeit regulieren und somit auch die Futterverwertung verbessern.

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Auch das Moor-Liquid wird einfach als Zusatz zum Futter dazu gegeben. Bitte beachtet die Beilage, wieviel euer Hund davon bekommen sollte.

Milchsäurebakterien, die sich im Darm ansiedeln und ihn wieder „gesund“ machen

Bactisel

Bactisel wurde mir schon vor Jahren von meiner Tierärztin mitgegeben und ich habe es immer in meiner Hunde-Hausapotheke, sobald Pixies Magen/Darm verrückt spielt. Es scheint relativ geschmackslos zu sein und ich füttere es immer als Kur bis die Dose leer ist.

Bactisel-HK enthält im Darm lebens- und vermehrungsfähige Milchsäurebakterien der Gattung Enterococcus faecium, die bei Fehlbesiedelung des Darmes durch schädliche Bakterien dafür sorgen, dass diese verdrängt werden.

Bactisel-HK enthält auch die zur Darmregeneration wichtigen Vitamine A, D und E.

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Es wird am besten als Kur täglich zum Futter gegeben. Schaut bitte auf die Beilage, wieviel euer Hund davon bekommen sollte.

Symbio-Pet Pulver

SymbioPet® dog enthält ähnlich wie Bactisel natürliche Darmbakterien. Es ist eine Mischung aus dem Milchsäurebakterium Enterococcus faecium, Hefe und pre­biotischen Ballaststoffen. Die Inhaltsstof­fe sind genau auf den Verdauungstrakt von Hunden abgestimmt.

Ich habe bei den aktuellen Problemen von Pixie Symbio-Pet als Kur täglich zusammen mit dem Magen-Darm-Zusatz von Hirtengold im Joghurt gefüttert und es hat Pixie in der Kombi sehr geholfen.

Die Milchsäurebakterien und Hefen unterstützen die Darmflora bei der Abwehr schädlicher Bakterien, die täglich mit dem Futter aufgenommen werden können. Das Probiotikum Enterococcus faecium stabilisiert die Darmflora des Hundes, besonders bei unspezifischen Darmstörungen. Es fördert eine gesunde Darmflora nach Antibiotikabehandlungen, die die natürliche Darmflora angreifen und schädlichen Bakterien den Weg ebnen können. Die in SymbioPet® dog enthaltenen Bakterien können Keime daran hindern, sich zu vermehren und die natürliche Darmflora zu verändern.

Schaut bitte bei Symbio-Pet in der Beilage wieviel euer Hund täglich davon ins Futter oder als Zusatz-Mahlzeit in Joghurt bekommen sollte

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Canikur Pro

Canikur Pro ist eine Paste, die ihr täglich einfach pur füttern könnt. Es enthält ebenfalls probiotische Milchsäurebakterien, sowie den Hefe-Extrakt Bio-Mos-C, der ein Präbiotikum ist, welches die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen soll.

Canikur®Pro enthält Enterococcus faecium, ein probiotisches Milchsäurebakterium und ist mit dem Mineral Montmorillonit angereichert, welches Toxine und Viren bindet und aus dem Organismus entfernt.

Montmorillonit hilft dabei, Durchfall und Erbrechen zu bekämpfen, virale Infekte schneller zu überstehen und Vergiftungen vorzubeugen.

Ich gebe Canikur-Pro aktuell als Kur täglich zum Joghurt mit Magen-Darm-Hilfe und Symbio-Pet als Magen-Darm-Boost dazu und es ging Pixie durch die Kombination innerhalb weniger Tage so viel besser. 😯 Daher füttere ich die Kombi so lange bis alle Produkte aufgebraucht sind.

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Slippery elm Bark/Ulmenrinde von Aniforte

Slippery Elm Bark wird von vielen bei akuter Magenschleimhaut-Entzündung gefüttert. Ich selber habe es noch nicht getestet. Es klingt aber sehr überzeugend und sinnvoll und ich werde es definitiv für die nächsten Magen-Darm-Probleme mal bestellen.

Was genau ist Slippery Elm Bark? Hier handelt es sich auf deutsch um Ulmenrinde, die reich an Ballaststoffen ist und zudem viel Magnesium, Kalzium und Natrium, sowie die Vitamine A, B, C und K enthält.

Die langkettigen Zucker (Polysaccharide) in der Ulmenrinde bilden bei Kontakt mit Wasser einen Schleim, der sich nach der Einnahme wie ein schützender Film auf die Speiseröhre und Magenschleimhaut legt.

Daher wirkt sich Ulmenrinde günstig auf die Behandlung entzündlicher Magen-Darm-Infektionen aus und kann auch bei einem überreizten und übersäuerten Magen Linderung verschaffen.
Zusätzlich kann  die Ulmenrinde auch äußerlich als Paste bzw. Umschlag zur Behandlung von Hautirritationen, Ekzemen und anderen entzündlichen Hauterkrankungen angewendet werden.

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Alga Humin mit Huminsäure

Alga Humin ist eine Kombi für den Aufbau des Darms. Es soll die sehr empfindliche Magen-Darm-Schleimhaut filmartig bedecken und somit auf einfache Weise vor einem Bakterienangriff schützen.
Gleichzeitig werden mit Alga Humin dem Organismus eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe wie Proteine, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, zur Verfügung gestellt.
Der enthaltene Reisschleim, ein besonders leicht verdauliches und diätetisch vertvolles Nährmittel, hält die Darmfunktion aufrecht, Johannisbrotkernmehl entfaltet als Ballaststoff eine darmreinigende Wirkung.

Ich selber habe Alga Humin noch nicht getestet, aber es klingt sehr vielversprechend und mag die Produkte von Swanie Simon aus dem Gesunde-Hunde-Shop sehr.

Neben dem Gesunde-Hunde-Shop kann ich übrigens auch die Produkte von Dr. Jutta Ziegler empfehlen. Hier findet ihr ihren Shop mit allen Produkten zur Verdauung: http://www.naturfutterlaedchen.eu/Verdauung

Immunaufbau

Zusätzlich zum Darmflora-Aufbau und der Ansiedelung guter Bakterien ist es natürlich auch wichtig, dass ihr das Immunsystem eures Hundes stärkt. Dafür findet ihr hier ein paar Tipps:

Propolis

Ich habe immer Propolis von Cd Vet da, weil es wirklich ein super Immunbooster ist. Wenn Pixie schwächelt oder wenn wir wie aktuell gerade die Giardien-Kur und -Strapazen hinter uns gebracht haben, ist Propolis echt immer ein guter Kick für die Gesundheit.

Was ist Propolis? Ganz einfach, es ist der Kitharz, den Bienen zur Abdichtung und zum Schutz des Bienenstocks erzeugen – sozusagen eine Art Super-Honig. Er enthält eine Vielzahl hochwirksamer Inhaltsstoffe, die gegen eine ganze Reihe von Krankheitserreger wirken. Die heilende Wirkung von Propolis wird auch beim Menschen eingesetzt. Propolis ist quasi ein natürliches Antibiotikum, das gegen Bakterien, Viren und Pilze eingesetzt werden kann. Propolis wirkt antibakteriell, antiviral, fungizid, immunstimulierend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und wundheilend. Propolis wird zur inneren wie zur äußeren Anwendung eingesetzt.

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Koloidiales Silber

Koloidiales Silber – was für ein kompliziertes Wort – 😆 wird häufig zur Bekämpfung von Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen benutzt. Gerade da viele Bakterien gegen Antibiotika immun sind, ist es umso kostbarer. Aber auch ganz schön teuer! Bei Swanie Simon gibt es das Silber als Wasser, welches ihr zum Futter geben könnt. Dieses findet ihr hier:

Es gibt auch von Dr. Jutta Ziegler das Silberwasser für Hunde hier http://www.naturfutterlaedchen.eu/Kolloidales-Silber-250-ml

Selber habe ich das Silberwasser noch nicht benutzt. Aber ich schwöre auf Diferion – Augentropfen mit koloidialen Silber – wenn Pixie im Urlaub Probleme mit dem täglichen Sand im Auge hat und davon schnell mal eine Bindehautentzündung bekommt. Seit ich es ihr gebe, hatte sie keine Probleme mehr! Somit bin ich davon ein großer Fan.

Ja und das ist erstmal alles, was ich für euch gesammelt habe. Ich werde diesen Artikel definitiv immer wieder erweitern, wenn ich etwas Neues gefunden habe, damit es eine richtige „super Sammlung“ wird. Habt ihr noch Tipps, Hausmittelchen oder Produkte auf die ihr schwört? Schreibt sie gerne in die Kommentare! Ich bin schon sehr gespannt, was ihr noch alles für Ideen habt. 🙂

Ganz liebe Grüße und schnell gute Besserung
Rebecca und Pixie

 

*Amazon-Werbelink: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit ein wenig unterstützen. Vielen Dank!

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http://leswauz.com/2017/01/13/die-ultimativen-tipps-fuer-magen-darm-probleme-beim-hund/feed/ 7 6236
Les Wauz testet Hundeonlineshops: HundhochDrei http://leswauz.com/2017/01/09/les-wauz-testet-hundeonlineshops-hundhochdrei/ http://leswauz.com/2017/01/09/les-wauz-testet-hundeonlineshops-hundhochdrei/#respond Mon, 09 Jan 2017 18:41:39 +0000 http://leswauz.com/?p=6241 Hundefutter- und Hundezubehör-Shops schießen gerade wie Frühlingsblumen aus dem Boden. Auch große Konzerne und Startup-Konzerne investieren in dieses Segment. Damit kann man ja auch ne Menge Geld verdienen! 🙄
Denn klar, wir Hundebesitzer sind eine finanzstarke Zielgruppe und wir lieben es, für unsere Hunde neue Dinge zu shoppen. Ich zähle mich da voll dazu.
Aber: Ich bin nun einmal auch beim Online-Shopping ein Fan von klein, fein und individuell!  (Mehr zu meiner Blogphilosophie findet ihr hier)

Deshalb möchte ich euch Hunde-Online-Shops vorstellen, die genau das sind was ich toll finde: wie der inhabergeführte Hundeladen um die Ecke.

Das Sortiment wird hier noch selber getestet und ist mit Bedacht ausgesucht, die Beratung ist persönlich und es steht immer ein Kleinunternehmer dahinter und keine große Kette.

Dazu habe ich einige Online-Shops kontaktiert, sie unter die Lupe genommen, dort Probe bestellt und die Geschäftsführer interviewt.

Dieses Mal stelle ich euch einen Online-Shop aus Nordrhein-Westfalen vor: er hat den mathematisch-angehauchten Namen HundhochDrei!

Michael Bodden hat gemeinsam mit seiner Frau Nicole den Online-Shop HundhochDrei 2014 als Webshopagentur gestartet.

Die Idee für den Laden kam ganz natürlich: Nachdem der Dackel Stanley eingezogen war, wurden viele Produkte gekauft und getestet und der Wunsch nach einem richtig guten Online-Shop mit den besten Produkten entstand. Das klassische „Das muss man doch besser machen können“ wurde dann zu HundhochDrei! Zu Stanley kam dann noch ein zweiter Dackel namens Schoko und die beiden schmeißen seitdem so richtig den Laden. 😉 Ihr könnt sie auf den Fotos in diesem Artikel natürlich bewundern.

Um den Shop besser kennen zu lernen, habe ich ihn nicht nur genau studiert und getestet, sondern auch den Geschäftsführer Michael Bodden interviewt:

Was ist das Konzept eures Onlineshops?

Wir wollen Marken und Hersteller im Programm haben, welche nicht in den Discountläden zu finden sind. Zum einen wegen der Qualität, und zum anderen wegen der Nachhaltigkeit. Sämtliche Produkte die wir ins Programm aufnehmen, werden vorab von unseren beiden Dackeln Stanley & Schoko getestet. Das ein oder andere Produkte fällt da auch schonmal durch den Test 🙂 Das gehört für uns einfach dazu. Wenn die Beiden nicht ihr Einverständnis geben, dann wird es den Kundenhunden wahrscheinlich auch nicht gefallen.

Wie kamt ihr auf die Idee für den Shop?

Ganz ehrlich: Der Ursprung von HundhochDrei war gar nicht unsere Idee. In Wirklichkeit waren es Stanley, Paula, Lilly, Schokoprinz Balou, Mon Cherie, Gold-Digger, Ella, Luna und viele Hundefreunde mit denen wir im Laufe der vergangenen Jahre gesprochen haben und die sich immer die gleiche wichtige Frage wie wir gestellt haben: „Wo bekomme ich natürliches, stylisches und zugleich besonderes Hundezubehör her, welches dennoch funktionell ist?“

Da wir den passenden Hunde-Onlineshop nicht gefunden haben, haben wir ihn eben 2014 selber gestartet. Für unsere Produkte und die individuelle Auswahl reisen wir wirklich viel rum, besuchen ständig Messen und versuchen immer up-to-date zu bleiben. Wir finden Innovationen auf dem Hunde-Markt immer spannend, aber es muss eben auch sinnvoll und nachhaltig sein. Das ist uns wichtig! Wenn es dann noch von den Dackeln das „Go!“ gibt, kommt es in den Shop! 🙂

Im zweiten Teil meines Tests, habe ich den Shop analysiert und ein bisschen unter die „Profi-Lupe“ genommen, da ich ja auch in der digitalen Branche arbeite und mich viel mit Webshops beschäftige.

Was ist das Besondere an Hundhochdrei?

Ich war echt überrascht, als ich die HundhochDrei-Shopseite das erste Mal gesehen habe. Sie ist wirklich eine der modernsten Online-Shopseiten für Hunde und ist total einfach zu bedienen.

Es gibt immer tolle Übersichten und Sortierungsmöglichkeiten, die ich sehr hilfreich finde. So findet man fix genau das, was man sucht. Oder man stöbert eben einfach durch die Gegend.

Wie groß ist die Auswahl?

Bei HundhochDrei ist der Fokus schon sehr klar auf Zubehör von höchster Qualität! Ob Betten oder Kissen, Leinen, Halsbänder und Geschirre oder allerlei Spielzeug und Nützliches für unterwegs: ihr werdet aaaalles finden!

Auch Kauartikel und Kekse gibt es in einer ganz tollen Auswahl, die ich so in keinem Shop gefunden habe. Dafür ist der Fokus nicht so auf dem Futter, aber das ist ja auch total ok.

Gerade bei Halsbändern und Leinen habe ich Produkte entdeckt, die ich noch nirgendwo sonst gesehen habe. Wirklich wow!

Sind besondere Marken vertreten?

Die Auswahl an Marken ist gigantisch! Alles was besonders ist und normalerweise in exklusiven Hundeläden zu finden, werdet ihr auch bei HundHochDrei bestellen können.
Ob Found my Animal, Ruffwear, Treusinn, Planet Dog, Lila loves it, Maelson, Lex & Max.. alles was das Herz begehrt. Hier bemerkt man so richtig die Liebe zum Detail und wie umfangreich die Boddens für ihre Produkte recherchieren.

Genau deshalb finde ich solche inhabergeführten Shops so toll, da jeder „sein eigenes Gesicht“ hat und man als User sehen kann, mit welcher Sorgfalt die Produktpalette für den Shop zusammengestellt wird. Keiner ist wie der andere und es gibt tatsächlich Neues zu entdecken!

Dann habe ich meine Test-Bestellung (mit freundlicher Unterstützung vonHundhochDrei 😉 ) gemacht und mir genau angeschaut, wie der Hundeshop so im Vergleich performt.

Wie ist der Service des Shops?

Der Versand eurer Bestellung kostet 3,90 € und ist schon ab 29 € versandkostenfrei! Yay!
Ihr könnt auch aus dem Ausland bestellen, dann solltet ihr dies jedoch direkt für die Versandkosten anfragen. Das ist besonders für unsere „Nachbarn“ in Österreich und der Schweiz cool, da nicht so viele kleine Onlineshops umfassend liefern.

Bezahlen könnt ihr per Paypal, mit der Kreditkarte, SofortÜberweisung, auf Rechnung oder Vorkasse und ihr habt 14 Tage Rückgaberecht.

Ein weiteres tolles Feature ist der „Trusted Shop“! Nach der Bestellung könnt ihr damit euren Einkauf kostenlos schützen lassen. Zudem wird der Shop zusätzlich über das e-Trusted-Shopsystem bewertet. Ihr könnt euch also auf die Shop-Qualität verlassen.

Ein weiteres cooles Feature – welches ein bisschen in der Navigation versteckt ist – ist der Züchter-Service. Als Züchter kann man 10% Rabatt erhalten bei einem Mindestbestellwert von 100 Euro. Dafür muss man sich einfach einmal als Züchter registrieren lassen.
Echt eine tolle Idee!

Ach und wenn ein Produkt gerade doch nicht lieferbar sein sollte, werdet ihr benachrichtigt und bekommt es kostenlos nachgeliefert. Auch ein toller Service!

Wie schnell kommt das Paket, wie ist es verpackt?

Hier gibt es auch nichts zu meckern: das Paket war nach drei Tagen da und alles war liebevoll und sicher verpackt! Also alles super! Ach und mit dem Sonderrabatt könnt ihr direkt auch 5% bei der Bestellung sparen. Einfach HH3GU5 eingeben und es wird losgespart.

Hier kommt ihr zum Shop! 

Und hier findet ihr die Facebook-Fanseite, auf welcher auch regelmäßig Produkte und Angebote vorgestellt werden. 

Ich finde es total toll dass es solche liebevollen Hundeshops gibt, die tatsächlich genauso wie der Hundeshop um die Ecke geführt werden. Daher möchte ich diese auch unterstützen.

Ich würde mich also freuen, wenn ihr bei HundhochDrei mal vorbei schauen würdet! 🙂

Ihr werdet stauen bei dem Sortiment. Da bleibt der Warenkorb nicht lange leer und sagt nicht, dass ich euch nicht gewarnt habe. 😀

Viel Spaß beim Shoppen und Entdecken!

Liebe Grüße Rebecca und Pixie

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