LesWauz http://leswauz.com der Hundeblog Thu, 25 May 2017 14:30:58 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 56773826 Alles über das Hundefell, den Fellwechsel und die Fellpflege des Hundes http://leswauz.com/2017/05/11/alles-ueber-das-hundefell-den-fellwechsel-und-die-fellpflege-des-hundes/ http://leswauz.com/2017/05/11/alles-ueber-das-hundefell-den-fellwechsel-und-die-fellpflege-des-hundes/#comments Thu, 11 May 2017 15:02:15 +0000 http://leswauz.com/?p=7089 Es ist Frühling, die Frühblüher schmücken überall die Gärten und unsere Wohnung sowie unsere Klamotten schmücken Hundehaare. 😀 Es ist soweit: der Fellwechsel ist da! Hurraaah.. nicht. 🙄
In diesem Artikel findet ihr deshalb alle Infos über das Hundefell, den Fellwechsel, warum haaren Hunde, welche Rassen haaren wieviel oder wie wenig, was macht das Fell schön gesund und glänzend, wie könnt ihr euren Hund im Fellwechsel unterstützen und welche Bürsten kann ich euch empfehlen.

Ihr findet in diesem Artikel übrigens ein paar Amazon-Kauflinks. Solltet ihr über einen dieser Links bestellen, bekomme ich eine kleine Provision und ihr helft mir, den Blog zu führen und zu finanzieren – dies bedeutet natürlich keine zusätzlichen Kosten für euch. 😉
Aber nun geht’s los: Wir haben die Haare schön!

Warum gibt es einen Fellwechsel bei Hunden?

Der Fellwechsel ist für unsere Hunde notwendig und ganz natürlich – sie passen sich damit einfach den saisonalen Temperaturbedingungen an. Denn unsere Hunde haben im Gegensatz zu uns nur an den Pfoten Schweißdrüsen – deshalb riechen die Pfoten auch immer so köstlich. Pixies Pfoten riechen immer wunderbar nach Maggi, was ihnen den liebevollen Namen „Maggi-Pfoten“ beschert hat.
Wenn Hunde bei warmen Wetter ihre Körpertemperatur ausgleichen wollen, können sie nicht schwitzen wie wir, sondern sie hecheln.
Deshalb ist es auch einfach zu verstehen, wieso unsere Hunde gerade im Frühjahr und Herbst so stark haaren: Im Herbst wird das Unterkleid des Fells verdichtet, um sich so für den Winter vorzubereiten und somit wärmer halten zu können. Außerdem wird das Deckhaar reduziert, welches dafür da ist, Feuchtigkeit und Dreck abzuhalten.
Im Frühjahr muss das dicke Winter-Fell weichen, damit sie im Sommer eben nicht so schwitzen müssen. Dabei verlieren sie einen Großteil des flauschigen Unterkleids und das Deckhaar wird dichter. Total logisch! Und faszinierend wie schlau die Natur ist, findet ihr nicht auch? 😉

Somit ist der Fellwechsel im Frühjahr auch noch auffälliger, da das Unterfell so weich, frisselig und fein ist. Diese Unterwolle-Haare machen mich echt immer verrückt, da sie an allem hängen bleiben und wirklich schwer zu entfernen sind. 😉 Es passiert regelmäßig, dass ich über ein Haar zehnmal drüber sauge oder bürste da es sich scheinbar mit 20 unsichtbaren klitzekleinen Händen am Pullover oder Sofa festzukrallen scheint. 😆 Wenn ich übrigens einen Artikel über Haar-Entferner-Tools machen soll, schreibt dies gerne in die Kommentare. Dazu recherchiere ich nämlich auch gerade mal wieder ein bisschen. 🙄

Der Prozess des Fellwechsels dauert jeweils um die 6-8 Wochen. Hundehaare wachsen nicht permanent, sondern in einem Zyklus, welcher von verschiedenen Faktoren abhängig ist: Dem Licht und der Umgebungstemperatur, sowie der Ernährung und dem Gesundheitszustand des Hundes.

Wie viel ein Hund haart hängt zusätzlich auch natürlich von der Rasse, dem Alter sowie dem Hormonstatus ab. Ältere Tiere haaren häufig mehr als junge, und kastrierte ebenfalls mehr als unkastrierte – sowie Hündinnen besonders vor ihrer Läufigkeit. Auch auf Stress-Situationen reagieren Hunde oft mit höherem Haarausfall. Nach einer Stress-Situation hat man das Gefühl, dass der Hund wirkliche Massen an Fell abgeworfen hat. Das ist bei Pixie in der ersten Zeit tatsächlich öfters passiert. Nachdem wir den Tierarzt verlassen, sehe ich aus als wäre ich gebadet mit Pixiehaaren, da sie unsere Tierärztin leider nach wie vor sehr stresst. 🙁

Wenn euer Hund sein Fell wechselt, kostet ihn dies 30%zusätzliche Energie. (Uns kostet es auch definitiv mehr Energie, da wir soviel mehr Staubsaugen, sowie unsere Kleidung ständig von den Haaren befreien müssen. 🙂 )
Daher ist es nicht nur sinnvoll eurem Hund im Fellwechsel zusätzliche Nahrungsergänzungen zu füttern, um den Fellwechsel zu unterstützen (dazu unten mehr) und zu erleichtern – ihr könnt auch die Futtermenge ein bisschen vergrößern, da euer Hund einfach mehr Energie benötigt.

Wie genau ist das Hundefell aufgebaut?

Um den Fellwuchs noch besser zu verstehen, werden wir mal ein bisschen biologisch wissenschaftlich: Bei uns Menschen wächst aus einem Follikel gerade mal ein Haar – beim Hund jedoch sind es mehrere. Ein sogenanntes Grannenhaar wird von mehreren Wollhaaren umgeben.
Die Wollhaare bilden die Unterwolle. Sie sind kürzer und liegen auch dichter am Körper an als das Grannenhaar. Dadurch sorgen sie dafür, dass unsere Hunde nicht frieren. Aber natürlich gibt es hier auch Rassen-Unterschiede: viele Hunde bilden wenig oder gar keine Unterwolle und müssen daher im Winter auch einen Mantel tragen, damit sie nicht frieren.

Die Grannenhaare wiederum bilden das Deckhaar, haben eine härtere Struktur, sind dicker und fühlen sich immer borstiger an, als das Wollhaar. Sie schützen unseren Hund vor Verletzungen der Haut und bilden eine zusätzliche Isolationsschicht. Außerdem ist die individuelle Färbung des Grannenhaars wesentlich für das äußere Erscheinungsbild verantwortlich. (Quelle des Bildes)

Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Hunderassen?

Da seid ihr sicher meiner Meinung: Hund ist noch lange nicht Hund! Nicht nur vom Charakter ist jeder anders, auch bei derBeschaffenheit des Fells gibt es von Rasse zu Rasse große Unterschiede.
Glatt- oder Kurzhaar, mit und ohne Unterwolle, Rauhaar, Langhaar, Stockhaar, Langstockhaar, Hunde welche kein Fell verlieren oder sogar fast keine Haare besitzen und fast oder halb nackt sind. So individuell wie unsere Hunde sind, ist natürlich auch ihr Fell.

Und auch die Pflege sollte auf das jeweilige Fell eures Hundes abgestimmt sein. Daher zähle ich hier die Hauptgruppen auf und empfehle euch die jeweilige, passende Pflege. Die Bürsten und anderen Pflege-Tools werde ich auch später im Artikel genauer vorstellen.
Um euch direkt Beispiele für die verschiedenen Fell-Typen zu zeigen (mir hilft das ja immer, wenn ich den Hund tatsächlich vor mir sehe und somit den Felltypen „praktisch“ verstehen kann) habe ich meine tollen Instagram-Hunde-Freunde durchforstet und tatsächlich viele schöne Beispiele gefunden.
Gleichzeitig werde ich euch die Accounts kurz vorstellen, denn ich kann euch von ganzem Herzen empfehlen, diesen Hunden und den Frauchen auf Instagram zu folgen. Und diese Fotos finde ich viel schöner als irgendwelche Rasse-Bilder von anderen Webseiten. 😉  Also schauen wir uns mal die Fell-Typen an:

Langhaarhunde mir viel Unterwolle


Der wunderschöne Shiba-Inu Sizú ist nicht nur einer der besten Freunde von Pixie sondern auch ein sehr gutes Beispiel für einen Hund mit langen Haaren und viiiiel Unterwolle. Hier findet ihr den Account von Sizú auf Instagram.
Zu den langhaarigen Rassen mit viel Unterwolle zählen nordische Rassen (auch aus dem Norden Japans und nicht nur Europas ;)), die für Schneelandschaften gezüchtet sind wie Basenji, Shiba Inu, Husky und Deutscher Spitz sowie der Australian Shepard, Malamute, Langhaarcollie und Chow-Chow.

Das Fell dieser Rassen zu pflegen, benötigt Mühe. Besuche bei einem Groomer sind zu empfehlen, damit sie beim Fellwechsel von einem Profi von ihrer Unterwolle befreit werden. Eine fantastische Groomerin, die auch eine liebe Kollegin von mir ist, ist Franziska Knabenreich. Auf ihrem Blog hier bekommt ihr auch endlos viele Informationen zur Fellpflege. 

Für die Pflege eines Hundes mit langem Haar benötigt ihr eine Bürste, die die Unterwolle „herausholt“, einen Entfilzungskamm für Kletten Knoten und Fellknäuel im Fell, einen Striegel um die Durchblutung der Haut zu unterstützen sowie den eigenen Talg  beim durchbürsten und „striegeln“ in allen Haaren zu verteilen. Außerdem braucht ihr eine Bürste, die totes Deckhaar ausbürstet. Ein Bimsstein eignet sich dafür auch sehr gut. Die Infos über Bürsten etc. findet ihr weiter unten im Artikel.
Mehr darüber, wie wichtig es ist das Fell zu pflegen und wie ein Profi mit verfilztem Haar umgeht, findet ihr in diesem Artikel von Franziska auf ihrem Blog feingemacht.

Auch die supersüße Bailey aus dem Blog SheltieBailey und ihr Frauchen Jasmin mit ihren fantastischen Fotos und schönen Geschichten – auf Instagram findet ihr die Beiden hier – ist ein langhaariger Hund mit viel Unterwolle. Einen Langhaarhund müsst ihr tatsächlich mindestens 1-2 mal die Woche bürsten und im Fellwechsel alle 1-2 Tage, damit ihr euren Hund vom toten Fell befreit und er nicht die komplette Bude zuhaart. 😆 Außerdem können sich die Haare bei dieser Länge verfilzen, was für den Hund bei der Entfernung wirklich schmerzhaft werden kann. Daher ist bei diesen Rassen die Fellpflege ein wichtiger Bestandteil und kostet euch deutlich mehr Zeit als bei anderen Hunden.

Langhaarhunde mit wenig/keiner Unterwolle

Die Yorkshire Terrier von meiner Blogger-Kollegin Kellie gehören zu den Rassen mit langen Haaren aber wenig bis keiner Unterwolle. Ihre süßen Yorkies könnt ihr hier auf Instagram bewundern. Kellie hat auch ab und zu Welpen, was zu wirklichen Zuckerschocks führt, da diese unglaublich entzückend sind. 😉  Ihren Yorkshire-Terrier-Blog findet ihr hier.

Yorkshire Terrier, Malteser oder Pudel sind also langhaarige Hunde mit wenig bis keiner Unterwolle. Jedoch sollte man sich beim Pflegeaufwand dieser Hunde nicht irren. Ihr müsst sie genauso regelmäßig bürsten, da die feinen Deckhaare ebenfalls leicht verfilzen können. 
Diese Hunde verlieren so gut wie keine Haare, aber dennoch muss ihre Fellpracht von einem professionellen Groomer oder Hundefriseur gepflegt werden. Denn wenn bei einer Hunderasse der Hund keine Haare verliert, wachsen diese natürlich immer weiter und müssen daher professionell gekürzt werden.
Außerdem solltet ihr bei Hunden mit drahtigem oder langem Haar, die wenig Fell verlieren, das Fell regelmäßig und aufwändig pflegen, da es wirklich leicht verfilzt.

Zur Fellpflege benötigt ihr einen Entfilzungskamm, eine Bürste mit Naturborsten um Schmutz etc. aus dem Fell zu entfernen und für den Glanz, einen groben Kamm zum Entwirren, einen Striegel für die Pflege sowie eine Zupfbürste wie den Furminator zur fellschonenden Entfernung von Verfilzungen und Knoten.

Hunde mit kurzem Fell und viel Unterwolle

Diese wirklich total schönen und fitten Labrador-Hündinnen haben nicht nur ein kurzes Fell mit viel Unterwolle, sondern sie gehören zu der tollen Mel, auch eine Hundeblogger-Kollegin mit ihrem Hundeblog „Melshundekram“.
Auf Instagram könnt ihr ihnen hier folgen. Ich folge ihr und ihren mit den Hündinnen Brooklyn und Apple (Apple ist die dunkle Hündin und die Mutter von Brooklyn) super gern.

Mel macht viel mit ihren Labradoren und ihrer großen Familie und ich freue mich, dass die Hündinnen so sportlich und schlank sind. Echte Vorbilder, denn hier in Hamburg sieht man leider zu 90% dicke Labradore.. was ich immer total traurig finde, denn es können so schöne und sportlich Hunde sein!

Weitere Hunderassen, die auch kurzes Fell und viel Unterwolle haben, sind Rottweiler,Leonberger, Möpse, Schäferhunde mit Stockhaar, Hütehunde, Golden Retriever sowie Appenzeller Sennenhunde.
Hunde mit  so einem zweischichtigen (engl. „double coated“) Fell sollten niemals abgeschoren werden! Wenn man nämlich das schützende Deckhaar durch eine Schur entfernt, kann das Fell seine wichtigste Funktion nicht mehr erfüllen und die Haut vor Umwelteinflüssen schützen. So macht man also den Weg frei für Parasiten wie Mücken, Zecken und weiteres Getier.


Ein weiteres Problem ist zusätzlich, dass durch die Schur die tote Unterwolle nicht mit entfernt wird. Aber gerade diese muss regelmäßig entfernt werden, da sich im Sommer die Hitze sonst unter der Unterwolle wie unter einem Pelzmantel „sammelt“ und die Hunde darunter echt leiden.
Nun fehlt ihnen zusätzlich noch das schützende Deckhaar wenn sie geschoren sind und sie sind daher zusätzlich anfälliger für einen Sonnenbrand.
Zudem wird die Fell-Struktur durch das Abscheren häufig zerstört.
Es bildet mehr von der Unterwolle (es muss sich ja irgendwie regenerieren) , die auch dichter wächst und weniger von dem schützenden Deckhaar.
Daher ist es wirklich wichtig, dass ihr euch bei Kurzhaarrassen mit Unterwolle die Mühe macht im Fellwechsel alle 2-3 Tage das Fell mit einer Zupfbürste wie z.B. den Furminator zu bearbeiten. Oder ihr geht mit eurem Hund zu einem professionellen Groomer oder Hundefriseur, der sie trimmt und nicht schert!

Ist das Fell eures Hundes sehr fein, ist der Furminator zu grob. Dann solltet ihr die Unterwolle lieber mit einem Striegel wie dem Zoom-Groom von Kong herausbürsten..
Mehr zu den Bürsten findet ihr wie schon erwähnt weiter unten im Artikel. 😉

(Quelle) In dieser Grafik seht ihr, wie die Unterwolle das Deckhaar verfilzt und was passiert, wenn man das Deckhaar einfach abschert. Mehr darüber wieso wir das Hundefell pflegen und bürsten sollen und nicht einfach scheren, findet ihr auch hier auf „feingemacht“ von Franzi Knabenreich. Ich habe von Franzi unfassbar viel darüber gelernt, wie ich Pixies Fell richtig pflege und wer in der Gegend von Wiesbaden wohnt, kann seinen Hund direkt bei Franzi verwöhnen und pflegen lassen. 😉

Kurz- und glatthaarige Hunde mit wenig Unterwolle

Von der entzückenden Dalmatiner-Hündin Lilly gibt es auf Instagram ganz tolle Fotos zu bewundern. Ihr könnt ihr hier direkt folgen! Ihr Frauchen Ricarda ist eine von mir sehr geschätzte Kollegin – jedoch besteht leider ihr Blog „Und dann kam Lilly“ nicht mehr, aber sie postet noch regelmäßig auf Instagram und Facebook.
Lilly gehört zu den pflegeleichten Hunden, die glattes und kurzes Haar haben, welches eine dichte Decke aus Deckhaar bildet und wenig Unterwolle hat. Das Haar liegt bei diesen Hunden ganz eng am Körper an um den Hund schützen zu können.  Weitere Beispiele für diese Fellart sind der Dobermann, die Dogge, Boxer, Bullterrier, Glatthaar-Foxterrier und Kurzhaar-Teckel.

Dieses Fell ist tatsächlich pflegeleicht. Es reicht vollkommen aus sie einmal die Woche mit einem Striegel oder Pflegehandschuh zu bürsten. Im Fellwechsel befreit ihr euren Hund problemlos mit einem Bimsstein von seinem toten Deckhaar.
Wenn ein Hund jedoch keine Unterwolle hat, friert er auch schneller – sie ist ja dazu da, ihn warm zu halten. Somit empfiehlt sich im Herbst und Winter bei kalten Temperaturen wirklich ein Mantel. Und die Hunde sollten nicht zu oft gebadet werden, da ihr Haar Wochen braucht um den eigenen Fettschutz zu regenerieren.

Rauhaarige Hunde

Dazu gehören natürlich die entzückenden Rauhaardackel – wie die süße Ruby! Sie wohnt genauso wie wir in Hamburg und auf Instagram findet ihr auf ihrem Account ganz tolle Bilder von ihr!

Außerdem sind die Rassen Deutsch Drahthaar, Schnauzer, Cairn Terrier und West Highland White Terrier ebenfalls rauhaarig.
Die Pflege von rauhaarigen Hunden unterscheidet sich ein bisschen bei lang- und kurzhaarigen Rauhaar-Hunden. Diese Hunde werden regelmäßig gebürstet und müssen auch immer mal wieder von einem Groomer oder Hundefriseur getrimmt werden. Dabei wird ihr Fell ausgedünnt und auch gekürzt – nicht geschoren! Dies solltet ihr tatsächlich immer von einem Profi machen lassen. Wichtig ist es auch das Fell zwischen den Zehenballen regelmäßig zu kürzen. Häufig gnibbeln sich die Hunde deshalb an den Pfoten rum, wenn es sie stört. Wenn das Haar hier zu lang ist, kann sich Schmutz oder Schnee an den Pfoten sammeln und dann fällt ihnen das Laufen deutlich schwerer.
Bei rauhaarigen Hunden könnt ihr auch eine Naturhaarbürste für die Pflege nehmen, einen Furminator um die Unterwolle herauszubürsten und den Bimsstein um totes Deckhaar zu entfernen.

Rauhaarige, stockhaarige und glatte Terrier

Da Pixie ein Terror-Terrier ist, führe ich sie noch mal extra auf. Prinzipiell ist das Terrier-Fell einem Rauhaar-Hund ziemlich ähnlich. Jedoch ist Pixie kein rauhaariger Hund sondern ihr Fell ist eine Mischung aus glatt und rauhaarig. Im Fachjargon heißt dieses Fell „broken“ oder auch stockhaarig: es ist somit an vielen Stellen richtig weich und glatt und bei Pixie ist nur die Nackengegend rauh.

Auch bei Terriern sollte das Fell auf keinen Fall geschoren werden, da die Struktur dadurch kaputt geht, die tote Unterwolle sich dennoch ansammelt und ohne das Deckhaar die Haut komplett schutzlos ist.
Es ist ganz wichtig, dass ihr euch immer vorher informiert, wenn ihr mit eurem Terrier zum Trimmen geht, ob der Groomer oder Hundefriseur professionell trimmen kann, also das tote Haar herauszupft oder einfach nur den Hund faul abschert!

Wieso ist das Trimmen so wichtig?

Die oberste Schicht des Fells – sowohl die Unterwolle als auch die Deckschicht, wächst irgendwann raus und stirbt ab. Diese Haare fallen aber nicht alle von selber heraus, sondern viele der Haare bleiben solange noch im Fell stecken, bis ein Profitrimmer sie heraus zupft.

Wie wir weiter oben ja schon gelernt haben, stecken in einem Haarfolikel ja immer mehrere Haare – anders als bei uns. Diese wachsen jedoch in unterschiedlichen Zyklen, unterliegen einer permanenten Regeneration und sterben dann eben auch unterschiedlich ab. Daher halten die „lebendigen“ Haare das tote Fell im Folikel noch fest und dieses muss dann eben herausgezupft werden, damit das neue Haar wieder wachsen kann. Eigentlich total logisch, wenn man es weiß. 😉

Ganz wichtig zu wissen: das Trimmen bzw. Herauszupfen des abgestorbenen Fells tut eurem Hund überhaupt nicht weh. Natürlich ist es nicht das allerliebste Hobby der Hunde – wobei es auch einige Terrier gibt, die es sehr genießen. Bei den rauhaarigen Terriern dauert eine Trimm-Sitzung tatsächlich bis zu 90 Minuten und hinterher ist der Hund wirklich wie neugeboren!
Das alte und tote Fell muss irgendwie auch jucken, da Pixie nach dem Trimmen immer richtig zufrieden wirkt und stolz mit ihrem glänzenden Fell aus dem Hundeladen heraus wackelt. 😆
Damit eure Terrier sich an das Trimmen gewöhnen, ist es sinnvoll, dass ihr schon im Alter von 6 Monaten mit ihm zum ersten Mal zum Trimmen geht.  Dann sollte der Groomer oder Hundefriseur ganz vorsichtig und behutsam sein und vielleicht auch nicht gleich den ganzen Hund trimmen. Und ihr solltet viel loben und hinterher eine tolle Überraschung bereit halten, damit euer Hund das Trimmen mit etwas Schönem verknüpft. Ob es jetzt das Lieblingsspielzeug ist, mit dem er ein bisschen rumzerren oder spielen darf oder ein kleingeschnittenes Würstchen – das entscheidet ihr natürlich individuell. 😉

Prinzipiell muss das rauhaarige Terrier-Fell alle 3-6 Monte getrimmt werden. Dabei ist es wichtig, dass ihr prüft ob es schon „reif“ ist. Also ob das tote Fell herausgezupft werden kann. Nur dann macht das Trimmen wirklich Sinn. Denn das lebendige Fell wird ja auf keinen Fall herausgezogen. 😉

Das Fell eines Jack Russells hat übrigens noch eine tolle Funktion: es ist selbstreinigend – das heißt, dass der Schmutz im Laufe des Spaziergangs oder auf der Fahrt nach Hause tatsächlich größtenteils aus dem Fell fällt. Ist das nicht unglaublich? Nur wenn Pixie sich so richtig im Matsch eingesaut oder sich in etwas wirklich ekligen gewälzt hat, muss ich sie baden.

Hunde, die überhaupt nicht haaren

Pixies Freundin Lilo ist ein Labradoodle und somit ein nicht haarender Hund. Zusätzlich ist sie unfassbar süß, verspielt und ihr könnt ihr hier auf Instagram folgen. 🙂
Weiter oben bei den langhaarigen Hunden, ohne Unterwolle hatte ich  es schon erwähnt – da hier schon einige Rassen dabei waren, die so gut wie gar nicht haaren. Aber hier wollte ich alle Rassen noch mal aufführen, die unter diese Kategorie fallen.
Hunde, die überhaupt keine Haare verlieren, sollen vor allem für Allergiker geeignet sein. Dies entspricht jedoch nicht ganz der Wahrheit, da Allergiker meist gar nicht gegen die Tierhaare allergisch sind. Vielmehr sind es bestimmte Substanzen an der Haarwurzel und der Hautschuppen, die bei den Betroffenen eine allergische Reaktion auslösen. Hunde, die nicht haaren, bedeuten daher nicht automatisch Beschwerdefreiheit, jedoch treten die typischen Symptome wie Niesen, Husten oder juckenede Augen bei Hundehaltern von Hunden, die nicht haaren, weitaus seltener auf.

Wer also den Traum vom Hund trotz Hundehaarallergie nicht aufgeben möchte, sollte sich diese nicht haarenden Rassen einmal genauer anschauen: Lagotto Romagnolo, Spanischer und Portugiesischer Wasserhund, Pudel, Bichons,  Yorkshire Terrier, Labradoodle, Goldendoodle, Bolonka Zwetna, Bedlington Terrier, Irish Soft Coared Wheaten Terrier, Shi Tzu, Soft Coatet Wheaten Terrier und Barbet.
Mehr zu Allergikerhunden findet ihr auch hier

Welche Nahrungsergänzungen helfen im Fellwechsel?

Neben der ausgewogenen Ernährung könnt ihr durch gezielte Nahrungsergänzungen euren Hund im Fellwechsel unterstützen:

Bierhefe – enthält 16 Aminosäuren (Eiweiß-Bausteine) und Selen, welches sich positiv auf die Haut und das Fell deines Hundes auswirkt. Bierhefe beugt Hautkrankheiten wie Ekzemen oder Ausschlägen vor. Ich verwende immer die Bierhefe von AniForte, die ihr zum Beispiel hier bestellen könnt:

AniForte reine Bierhefe 500 g - versch. Größen - Naturprodukt für Hunde, Katzen und Pferde
  • 100% Naturprodukt für Tiere
  • Für ein glänzendes und kräftiges Haarkleid und für eine vitale Haut
  • Hoher Gehalt an sieben verschiedenen B-Vitaminen, Aminosäuren, sowie E- und H-Vitaminen
*

Biotin – ein B-Vitamin, das für die Bildung von Keratin – dem wichtigsten Haarbaustein – benötigt wird. Während des Fellwechsels ist somit eine Biotin-Kur genau das Richtige! Für eine Biotin-Kur könnt ihr z.B. das Biotin von Anibio einsetzen:

Anibio Biotin Pulver 220g Ergänzungsfutter für Hunde und Katzen, 1er Pack (1 x 220 g)
  • Ergänzungsfutter für Hunde und Katzen
  • bei Fell- und Hautproblemen
  • für prachtvolles Fell
*

Ungesättigte Fettsäuren – Je nach Größe des Hundes sollte ihr jeden Tag einen kleinen oder größeren Schuss Öl ins Futter geben, welches reich an Omega-3-Fettsäuren ist. Super sind hier Hanföl, Nachtkerzenöl, Lachsöl oder Walnussöl. Durch ungesättigte Fettsäuren wird die Talg-Produktion gefördert und der Talg wiederum schützt die Hundehaut und wird durch das Bürsten im Fell verteilt was dann für einen wunderbaren Glanz sorgt.

Super eignet sich hier die Öl-Mischung „Glanzleistung“ von Hirtengold mit Hanföl, Nachtkerzenöl und Arganöl. Diese könnt ihr hier bestellen.

Kurzer Eischub: Thema Hunde baden und Fellpflege

Die Haarpflegeprodukte für uns Menschen jeglicher Art haben nichts auf dem Fell unserer Hunde verloren! Egal ob Shampoo, Spülung oder sonstwas. Wieso? Ganz einfach: Das Hundefell hat einen komplett anderen pH-Wert als unser Haar und unsere Kopfhaut. Daher würde ein Menschenshampoo diesen pH-Wert komplett zerstören und dabei für Schuppen und trockene Haut beim Hund führen. Deshalb leistet euch bitte ein Hundeshampoo, damit das Baden nicht zum Horrortrip für euren Hund wird. 😉
Mehr über unser Baderitual und welches Shampoo ich benutze, erfahrt ihr in diesem Artikel

Welche Bürsten und Pflegewerkzeuge benutze ich?

Ich habe bei der Vorbereitung dieses Artikels selber gestaunt, wieviele Fell-Folterwerkzeuge sich bei uns schon angesammelt haben. :0 Aber mir ist beim durchschauen all des Fellkrams klar geworden, dass das Hundefell eben so vielseitig ist, dass ich eben mehrere Bürsten und Striegel oder sogar einen Bimsstein benötige, um es zu pflegen und Pixie beim Fellwechsel zu unterstützen.
Legen wir also direkt mal los mit dem Blick auf meine Empfehlungen:

Die Entdeckung: der Groomy

Als ich diesen so unscheinbaren Striegel bei meiner Freundin Sarah von Hirtengold entdeckt und direkt bei Pixie ausprobiert habe, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus: nicht nur, dass er Massen an Unterwolle mit der einen und einiges an toten Deckhaar mit der anderen Seite rausbürstete, nein Madame legte sich auch noch begeistert hin und drehte mir sogar den Bauch zu: bitte weitermassieren. Schöööööön!

Das gab es so noch nie, da sie es eigentlich überhaupt nicht mag, wenn das Thema Fellpflege auf der Tagesordnung ist. Also habe ich das Ding direkt nachgekauft und seitdem ist der Groomy echt eins meiner Lieblings-Fellpflegewerkzeuge geworden! Den Groomy könnt ihr beispielsweise hier bestellen:

*

Der Klassiker: der Furminator

Der Furminator ist ein sogenanntes deShedding-Werkzeug, welches die Unterwolle entfernen soll. Und sobald das Thema Furminator aufkommt, trennen sich komplett die Meinungen: manche schwören auf ihn und andere verfluchen ihn. Ich bin da so in der Mitte angesiedelt. Es ist für mich nicht das ultimative Fell-Pflege-Werkzeug, da man mit dem Furminator auch schnell mal zu viel Fell rausbürsten und dann die Struktur kaputt machen kann. Aber alle paar Tage im Fellwechsel kommt er bei uns schon mal zum Einsatz. Pixie mag den Furminator nicht besonders, aber anders als viele behaupten, verletzt er sie nicht. Da muss man beim Bürsten eben einfach aufpassen, dass man langsam und vorsichtig das Fell durchbürstet und eben nicht zu rasant vorgeht, dann ist er tatsächlich sehr praktisch.
Ihr könnt den Furminator beispielsweise in S, M oder L hier bestellen:

*

Achtet darauf, dass es ihn für lang- und kurzhaarige Hunde gibt, damit es keine Fehlbestellungen gibt. 😉

Mal super, mal geht so: der Zoom-Groom

Ungewöhliches Design, handlich und bei nassen wie bei trockenem Fell anzuwenden: der Zoom-Groom ist definitiv etwas besonderes. Er massiert das Fell, bürstet Schmutz heraus und entfernt vor allem Unterwolle. Bei den meisten Hunden… 😉


Ich kenne viele Hundebesitzer, die vollkommen begeistert sind und habe auch schon Bilder von riesigen Fellbergen gesehen, die mit dem Zoom-Groom rausgebürstet wurden. Bei Pixie sind die „Finger“ oder Noppen wohl zu groß  um zu „greifen“ und der Abstand zu weit – es kommen bei ihr beim Einsatz nur vereinzelt Haare raus. Ich nutze den Zoom-Groom daher nur beim Baden um das Shampoo in Pixies Fell zu verteilen. Ansonsten war es ein klarer Fehlkauf, aber ich musste ihn natürlich testen. 😆

Auch die Massage mit den Noppen findet Pixie nicht so wirklich angenehm – was aber auch sicher daran liegt, dass er offensichtlich für „größere“ Hunde konzipiert ist. Bei denen scheint er ein wirklicher Knaller zu sein. Hier könnt ihr ihn zum Beispiel direkt bestellen:

Sale
Kong Zoom Groom Hundebürste, spezielle Massage- und Badebürste
  • Ideal zum Auskämmen abgestorbener Haare und zur Verwendung mit Shampoo.
  • Die KONG ZoomGroom Hundebürste ist eine spezielle Massage- und Badebürste für Hunde.
  • Entfernt lose Haare und Schuppen
*

Klingen gegen die Wolle: Die Unterwoll-Bürste

Diese Unterwoll- oder Unterfell-Bürsten gibt es in vielen Varianten und unterschiedlichen Anzahl von Klingen. Meine Bürste von PetPäl hat 17+9 Klingen, wobei ich immer die Seite mit mehr Klingen nutze, da diese am meisten bei Pixie „rausholt“.

Ich finde es immer echt interessant nacheinander die verschiedenen Bürsten, Striegel und Kämme zu benutzen! Denn dabei kommt immer aufs Neue Fell heraus und auch immer wieder eine andere Sorte Fell. 😯 Wenn ich Pixie ein bisschen mit dem Furminator bearbeitet habe (ich ziehe diesen wirklich nur 8-10 mal durch das Fell, damit sie nicht zu sehr genervt ist) und dann diese Unterwoll-Bürste benutze, dann kommt tatsächlich noch mal mehr und anderes Unterfell heraus. Auch hier ziehe ich die Klingen nur so 10-20 Mal durch das Fell – vor allem hinten am Hintern, wo ich mit dieser Bürste am meisten rausholen kann. Und staune immer darüber, wie sehr die Haare fliegen. Natürlich gilt auch bei so einer Bürste: vorsichtig verwenden und nicht mit zu viel Kraft sondern Gefühl arbeiten, denn sie kann bei eurem Hund ziepen und unangenehm sein. Meine Unterfell-Bürste könnt ihr beispielsweise hier bestellen:

Striegeln, pflegen und Massage in einem: der Fellpflege-Handschuh

Diesen Fellpflege-Handschuh habe ich auch zufällig in einem Onlineshop entdeckt und musste ihn natürlich direkt testen. 😉 Er ist toll dafür, grob Schmutz aus den Haaren zu striegeln und dabei massiert er gleichzeitig euren Hund, damit das Fell einen schönen Glanz bekommt.
Die andere Seite des Handschuhs ist dafür da, Fell und Fussel aufzunehmen, was ich aber so gut wie nie benutze, da ich dafür bessere Helferlein habe.

Pixie mag es total wenn ich sie mit dem Handschuh abends ein bisschen striegel und massiere und auch nach einem Spaziergang ist der Handschuh praktisch, um den mitgeschleppten Schmutz schnell loszuwerden.

Ihr könnt einen ähnlichen Fellpflege-Handschuh hier bestellen:

Für die Füße? Nee für das Fell: der Bimsstein

Diesen Tipp habe ich von meiner tollen Groomerin Patsy (Ihr könnt Patsy und ihre magischen Hände übrigens im Hundeladen Mellow Bello in Hamburg-Blankenese besuchen! Hier ist die Webseite und der Kontakt)  und ich bin bis heute dankbar, dass sie dieses Fellpflege-Geheimnis mit mir geteilt hat.

Denn ihr werdet nicht glauben wie toll ihr totes Deckhaar mit dem Bimsstein los werdet! Superideal ist dafür tatsächlich dieser blaue Bimsstein von Scholl, da er durch seine rechteckige Form eine breite Kante hat. Und genau diese benötigt ihr um das Fell zu bearbeiten. Denn ihr arbeitet nicht mit der Fläche, sondern der Kante.
Diese zieht ihr vorsichtig aber bestimmt über das Fell und staunt wovon ihr euren Hund damit befreien könnt. 🙂
Auf dem Foto hier habe ich es versucht ein bisschen zu „demonstrieren“.

Probiert es echt unbedingt mal aus! Für mich gibt es für das Deckhaar nichts besseres.

Scholl Hornhaut-Entfernungsstein, 2er Pack (2 x 1 Stück)
  • Entfernt wirksam und sanft Hornhaut und raue Haut
  • Auch beim Duschen anwendbar

Schnipp schnapp, aber vorsichtig – die Pfoten- und Fellschere

Damit ich Pixie beim Schneiden der Haare an den Pfoten, sowie an anderen Stellen wie hinten an den Hosen der Hinterbeine (da kürze ich nur ein bisschen) sowie die Schwanzspitze auf keinen Fall verletzen kann, habe ich mir eine abgerundete Pfotenschere gekauft. Sie ist klein aber einfach zu handhaben und für die Pfoten- und Fellpflege wirklich ideal. Da ich bei der Fellpflege von Pixie sowieso so gut wie nur bürste und kaum schneide, ist sie genau richtig für mich! Meine Pfoten- und  Fellschere könnt ihr zum Beispiel hier bestellen:

Profi Pfotenschere Fellschere Gerade TITAN mit Mikroverzahnung 10 cm
  • Profi Fellschere mit einseitiger Mikroverzahnung und abgerundeten Enden
  • Die Länge der Schere beträgt 10 cm
  • Die Abgerundete (Stumpfe) Spitze vermindert Verletzungsgefahren beim kürzen des Felles

So und das war alles was ich euch zum Thema Hundefell und seiner Pflege erzählen kann.
Für mich persönlich war dieser Artikel zwar superaufwändig und hat mich eine Menge Zeit gekostet, aber gleichzeitig habe ich bei der Recherche auch sooo viel über das Hundefell, die Hintergründe und die verschiedenen Fellarten der Hunderassen gelernt, dass ich wieder total begeistert bin wie besonders unsere Hunde sind. Und wie praktisch die Natur alles eingerichtet hat. 😉

Sollte ich irgendwas vertauscht oder nicht ganz richtig wiedergegeben haben, dann seht mir das nach und korrigiert mich gerne. Das Thema war echt komplex!
Nun bin ich gespannt auf euer Feedback zum Artikel. Hinterlasst mir in den Kommentaren auch gerne eure Tipps zur Fellpflege und welche Tools könnt ihr uns empfehlen?

Liebe Grüße
Rebecca und Pixie
*Amazon-Werbelink: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit unterstützen. Vielen Dank!

]]>
http://leswauz.com/2017/05/11/alles-ueber-das-hundefell-den-fellwechsel-und-die-fellpflege-des-hundes/feed/ 4 7089
Der Liebster-Award – immer wieder schön http://leswauz.com/2017/05/07/der-liebster-award-immer-wieder-schoen/ http://leswauz.com/2017/05/07/der-liebster-award-immer-wieder-schoen/#comments Sun, 07 May 2017 14:49:57 +0000 http://leswauz.com/?p=7075 Wir wurden einmal wieder für den „Liebster-Award“ nominiert. Yay!
Eigentlich passen wir nicht mehr so wirklich perfekt in das Konzept 😉 Denn dieser Award soll ja weniger bekannte oder neue Blogs ins Lampenlicht rücken – hehe und wir sind ja schon ein bisschen „älter und bekannter“.
Aber egal, Ausnahmen bestätigen die Regel und ich habe mich über die Nominierung von Katarina und Loki sehr gefreut! Zudem ist es für euch ja sicherlich auch ein bisschen interessant über solche Artikel mehr über uns zu erfahren, gelle?
Katarina erzählte mir, dass Les Wauz einer ihrer Lieblingsblogs ist (und so ein Lob hat Pixie und mich natürlich riesig gefreut 😆 ) und daher beantworte ich ihre Fragen sehr gerne. Schaut euch unbedingt einmal ihren Blog „Loki der Labrador“ an. Und hier ist Katarinas Artikel zum Liebster Award.
Falls ihr noch mehr über uns erfahren möchtet, findet ihr unsere weiteren Nominierungen für den Liebster Award hier: einszweidrei!

Also los geht’s mit Katarinas Fragen und unseren Antworten:

Was macht deinen Hund besonders? Gibt es spezielle Macken oder Vorlieben?

Puh, darüber könnte ich direkt eine mindestens zehnseitige Abhandlung schreiben. Es gibt so viele Dinge, die Pixie besonders machen. 😀 Und sie hat so oft den Schalk im Nacken! Aktuell pflegt sie eine lange Liste an Riten und Ritualen, die regelmäßig wenn nicht täglich durchgeführt werden müssen. Und diese Liste wächst mit jedem Jahr an. Morgens muss sie mir seit einem Jahr ins Bad folgen und aktiv und voller Inbrunst in meinem Weg sitzen und stehen. Dann wird sich irgendwann seufzend auf dem Badvorleger hingelegt und zugeschaut was ich alles für seltsame Dinge mache. Abends wiederum – vor der letzten Runde, wenn ich mich gerade fertig mache – muss sie unbedingt noch mal bei meinem Freund vorbei, ihn abschlecken und umtanzen – als wäre er nicht schon den ganzen Abend dagewesen. Und erst dann (!) ist sie so weit dass sie rausgehen kann. Prinzipiell lieben Hunde ja sowieso feste Abläufe aber diese werden bei uns eben auch noch mit vielen Ritualen angereichert. 😉

Wie lastest du deinen Hund aus?

Pixie braucht als Terrier schon einiges an Bewegung. Wobei ich jedoch kein Fan davon bin, den Hund bis zu Erschöpfung am Fahrrad laufen zu lassen oder – noch schlimmer – mit dem Ball zu jagen, damit der Hund nur irgendwie kaputt und müde wird. Beides wäre bei uns komplett falsch, da vor allem Pixies Kopf Beschäftigung benötigt und da reicht es nicht, sie nur rennen zu lassen.
Nach einer langen “Ball spielen”-Session würde Pixie zudem genau das Gegenteil von fertig sein: sie würde mir wortwörtlich die Wände hochlaufen, da sie total hochgepusht ist.

Deshalb gibt es bei uns bei gutem Wetter Vormittags eine 1,5 -2 Stunden lange, große Runde irgendwo in und um Hamburg bei der Pixie am allerbesten frei oder nur an der Schlepp laufen kann. Denn dann sind intensives Schnüffeln, durch die Gegend glotzen, spannenden Dingen auf den Grund gehen und andere “Hunde-Dinge” angesagt.
Klar trainiere ich mit einem ängstlichen Hund wie Pixie auch täglich.. das bleibt ja gar nicht aus und ist immer ein Thema! Wir fahren dafür dann auch gerne mal in eine Spaziergegend, in welcher wir einige Hunde-Begegnungen absolvieren müssen.
Damit starten wir dann meist – Pixie läuft dann konzentriert an meiner Seite unsere Bögen und dann geht es in eine ein bisschen ruhigere Ecke wo sie wirklich ganz in Ruhe Hund sein kann. Ist das Wetter doof gibt es nur eine kleinere Runde – so eine ¾ Stunde lang, da der Terrier bei Regen oder Schneetreiben einfach null Bock hat zu laufen. Und die Auslastung des Kopfes wird dann eben auf “Drinnen” verlegt. Intelligenzspielzeuge (dazu findet ihr hier mehr) Trick-Training oder es werden einfach Leckerlies in der Wohnung verteilt und müssen gesucht werden. Es gibt so Vieles, um den Hund zu beschäftigen damit dieser dann doch entspannt und müde im Körbchen landet. 😉
Unsere weiteren Runden sind dann nicht mehr so lang – wir laufen dann so 20-30 Minuten nachmittags durch unsere Nachbarschaft auf welcher Pixie dann ihre “Hundezeitung” liest und ihr Revier abpieselt (wie es sich für eine echte Rüdin gehört 😆 ) und spät abends die letzte Runde gegen 22:00/23:00 noch mal für ca. 10 Minuten.
Zusätzlich achte ich auch sehr darauf, dass Pixie ihre Ruhephasen einhält und nicht die ganze Zeit nur unter Strom ist und bei ihr Halligalli ist – denn das rächt sich. Wenn wir meine Freundinnen treffen oder bei meinen Eltern zu Besuch sind, kommt sie so gut wie gar nicht runter. Das plane ich dann immer bewusst ein und sorge dafür, dass sie danach oder davor wirklich überhaupt kein Programm hat. Denn wenn sie „drüber“ ist,  passiert es gerne, dass sie nur noch bellt und an keinem Hund mehr vorbei laufen kann.
Sie hat jetzt aber auch wirklich gut gelernt, nach der großen Runde oder während ich arbeite, einfach in ihrer Kiste zu verschwinden und dann ordentlich durchzuschlafen.. früher musste ich sie wirklich öfters aktiv wegschicken. Die Ferkelmadame wird ja auch so langsam älter und weiser. 😉

Was ist deine schönste Hunde-Erinnerung?

Das gibt es natürlich hunderttausende.. zum Beispiel, als wir das zweite Mal nach Portugal in dasselbe Haus mit Garten gefahren sind. Als wir angekommen sind, ist Pixie geradezu aus dem Auto geflogen und rannte minutenlang im Garten im Kreis wie eine Irre mit offenem Maul und einem überglücklichen Gesicht, als würde sie vor Freude platzen. 😆
Dann vergesse ich nie den Moment, als Pixie sich das erste Mal über einen Hund – der plötzlich um die Ecke auftauchte – nicht aufgeregt hat, sondern total cool an meine gegenüberliegende Seite gewechselt ist und mit mir direkt einen Bogen lief. Ich war so stolz, dass sie ihre Angst in den Griff bekommen hatte und ohne Zwang, Leinenruck oder ähnlichem einfach weiterlaufen konnte. Unser Training funktionierte und sie konnte entspannter spazieren gehen.
Hach es gibt sooo viele tolle Momente.. aber die schönste Erinnerung ist tatsächlich eine der ersten.
Sogar direkt vom ersten Tag. Pixie ist bei uns an einem Samstag eingezogen und wirkte neugierig aber dennoch sehr zögerlich und ängstlich. Unsere ersten Spaziergänge waren.. ernüchternd für mich, da sie bellte und bellte und bellte. Zurück Zuhause wagte ich sie kaum anzufassen, da sie so zurückhaltend wirkte. Als ich dann schlafen ging, trug ich ihre Kiste, die sie mitgebracht hatte,  ins Schlafzimmer – was sie offensichtlich sehr verwirrte, da sie bei den Vorbesitzern nicht ins Schlafzimmer durfte, sondern über Nacht in der Kiste bleiben musste.
Sie ging direkt in ihre Kiste, wie sie es gewohnt war – doch ich ließ sie natürlich offen und ging schlafen. Wenige Stunden später wachte ich auf und konnte meinen Augen nicht trauen: vor mir hatte sich Pixie wie ein kleines Rehkitzlein eingerollt. Ganz nah rangedrückt lag sie komplett bei mir.. Mein Herz quoll über vor Glück und sie schläft bis heute so bei mir. In dem Moment wusste ich, dass wir es irgendwie schaffen würden – egal was alles für Ängste in ihr lauerten. Aber mir wurde wirklich klar, dass Pixie mein Hund ist und sich für mich entschieden hatte. In diesem Moment in der Nacht entschied ich mich auch endgültig für sie. 😉 Mehr über unsere erste Zeit könnt ihr übrigens in diesem Artikel nachlesen. 

Hast du schon schwere Momente mit deinem Hund durchleben müssen?

Die komplette erste Zeit war schwer. Ich habe mich oft total überfordert gefühlt und häufig daran gezweifelt, ob ich mit Pixie jemals “normal” spazieren gehen können würde. Ob sie jemals “normal” durchs Leben laufen könnte, wie ein „normaler“, glücklicher und ausgeglichener Hund.. ohne ständige Angst.
Zudem war sie im ersten Jahr auch viel krank – unter anderem eine schwere Darmentzündung mit wochenlangen Durchfall hat mir riesige Sorgen gemacht. Doch unser Training hat uns zu dem tollen Team gemacht, das wir jetzt sind. Und die Krankheiten, die Pflege und die Tatsache, dass Pixie gelernt hat, dass ich dann Dinge tue, die nicht angenehm für sie sind, wie selber Verbände wechseln oder ihr Augentropfen geben etc. aber die dafür sorgen, dass es ihr besser geht. Sie vertraut mir 100% und lässt mich alles machen. All dies hätte sich nicht so entwickelt, wenn alles einfach gewesen wäre. Deshalb bin ich dankbar, wie es verlaufen ist. Auch wenn ich das damals nicht wusste… 😉

Wie vereinbarst du Berufsleben und Hund?

Da ich freiberuflich arbeite, gibt es keinen richtigen, festgelegten Alltag in meinem Berufsleben, sondern es ist immer wieder anders.
Mal kann ich aus meinem eigenen Büro arbeiten – da kann Pixie dann dabei sein und kennt alles, manchmal habe ich auch gerade kein aktuelles Projekt und bin dann ein paar Tage komplett Zuhause oder wenn ich eben einen Auftrag habe, kommt es auch vor, dass ich in einer Agentur direkt vor Ort arbeiten muss und dann ist Pixie meist bei meiner Hundesitterin, da große Agenturen null ihr Ding sind.
Dafür, dass ich ihr somit nicht die klassische Routine im Alltag bieten kann, wie es für einen ängstlichen Hund wie sie eigentlich wichtig wäre, macht sie das alles ganz fantastisch!
Mehr darüber wie ich Job und Hund unter einen Hut bekomme, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Inwiefern hat dein Hund euer Leben verändert?

Natürlich verändert sich total viel mit dem Einzug eines Hundes! Das geht doch jedem so, oder? Wir müssen dreimal am Tag bei jedem Wetter raus und faule Tage am Wochenende an denen man die Wohnung nicht verlässt weil das Hamburger Wetter einen deprimiert, gibt es nicht mehr.
Zudem müssen wir uns bei der Planung eben auch immer auf Pixie einstellen. Klar kann sie ganz toll für einige Zeit allein bleiben aber das möchte ich dennoch nicht ständig von ihr verlangen, damit sie beim Alleinsein weiterhin entspannt bleibt.
Und mal eben für Monate irgendwohin auf der Welt wegfliegen, ist eben auch nicht mehr drin – wenn Madame nicht mit kann. Vor Pixie waren wir ja ein ¾ Jahr auf Weltreise.. seitdem versuchen wir sie schon auf unsere Reisen mitzunehmen. Aber es ist schon seltsam, dass man nicht mehr ganz so frei in der Planung ist. Für die nächste große Reise liebäugeln wir tatsächlich mit einer Tour durch Europa mit einem Camper und natürlich mit Pixie.. davon träume ich schon so lange. 🙂 Mal schauen..  Auf jeden Fall sorgt Pixie dafür, dass alles fröhlicher geworden ist und sie bringt so viel gute Laune und Albernheit in unser Leben – das möchte ich gegen nichts eintauschen!

Kann dein Hund besser mit Rüden oder Hündinnen?

Prinzipiell kann sie als Hündin tatsächlich besser mit Rüden, da Hündinnen Pixie auch gerne mal anzicken. Im Gegensatz zu vor fünf Jahren kommt Pixie heute jedoch mit so vielen Hunden zurecht, dass die wenigen “Problemchen” mit Hündinnen für mich nicht ins Gewicht fallen. Wir laufen dann einfach unseren Bogen und alles ist gut.
Früher kamen wir an keinem Hund vorbei – egal ob Rüde oder Hündin – da hatten wir ja ganz andere Themen auf der Agenda. 🙄 Mehr über unser Training erfahrt ihr übrigens hier. 🙂

PixieamStrandPort2

Habt ihr Lieblingsorte, welche du gerne mit deinem Hund besuchst?

Ganz klar: die schönsten Orte für uns drei sind viele Strände und Städte an der Algarve in Portugal.
Unsere Urlaube dorthin waren sooooo wunderbar!
In Hamburg haben wir natürlich auch viele Spaziergangsmöglichkeiten an denen wir uns so richtig wohl fühlen. Pixie quiekt an vielen Orten – wie zum Beispiel den Hamburger Stadtpark schon wie verrückt, wenn sie die Gegend erkennt und dann weiß, dass wir dorthin fahren. 😉

An welchen Baustellen arbeitet ihr gerade in Sachen Hundeerziehung?

Pixies Angst vor vielem wird immer eine Baustelle sein… das Thema trainiert man mit einem ängstlichen Hund für immer. Somit ist das immer noch unsere größte Baustelle und ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es noch besser werden kann – auch wenn wir schon so viel erreicht haben. Wir bleiben dran. 🙂

Wo schläft dein Hund am liebsten?

Ganz klar: bei uns im Bett. Da stehe ich auch dazu, dass sie sich dort breit machen darf.
Auch wenn wir nicht Zuhause sind, ist das Bett für sie der liebste und beste Ort um auf uns zu warten. Sicherlich weil es so sehr nach uns riecht und sie sich dort geborgen fühlt.
Ansonsten sind Sofa, Fatboy und Körbchen die weiteren Schlaf- und Kuschelplätze ihrer Wahl.


Und hier die Regeln für den Liebster Award: 

  1. Bei der Person, die dich nominiert hat, bedanken und in deinem Artikel den Blog verlinken.
  2. Natürlich die 11 Fragen beantworten, die dir gestellt werden.
  3. Nominiere 5-11 Blogger für den Award.
  4. Stelle 11 neue Fragen für die Nominierten zusammen.
  5. Schreibe die Regeln in deinen Artikel.
  6. Informiere denjenigen, der dich nominiert hat, über deinen Blog-Artikel.

Und *Trommelwirbel ich nominiere folgende 11 Blogs:

All meine Nominierungen sind Kolleginnen, die supertolle Frauen sind, die ich total sympathisch finde und die richtig talentiert die Hundeleben-Nische füllen, die sie sich für ihr Blogthema ausgesucht haben. Größtenteils durfte ich sie sogar persönlich kennenlernen und ich bin darüber begeistert, wie sie ihren richtig tollen Blog mit Leben füllen. Die Auflistung ist alphabetisch da ich echt keine Reihenfolge angeben will – jeder Blog ist für sich etwas ganz besonderes! Schaut sie euch unbedingt alle einmal an. 😀

Anna-Lena mit „happydoglife“ (Facebookseite  / Instagram)
Annas Geschichten über ihr Leben in Griechenland – gemeinsam mit ihrer Goldie-Hündin Lilly – fand ich schon immer total toll. Die Beiden sind ein echtes Dreamteam! Nun sind Anna-Lena und Lilly zurück nach Deutschland gezogen – besonders die Artikel über die Flugreise fand ich sehr spannend – und es bringt riesigen Spaß ihren Abenteuern zu folgen! Ganz besonders jetzt wo sie über die aufregende Umstellung von Griechenland nach Deutschland erzählt.

Anke und „Clean Feeding“ (Facebookseite / Instagram)
Wann immer ich Infos über Hundeernährung benötige oder etwas Neues darüber lernen möchte, gehe ich auf Anke’s Blog. Wenn ich durch ihre Artikel streife, lese ich mich so oft total fest, da es so spannend ist, was sie schreibt! Durch ihre Ausbildung zur Hunde-Ernährungsberaterin und Naturheilkundlerin ist ihr Blog wirklich voll von tollen Artikeln darüber, wie ihr euren Hund so ernährt, dass er gesund und glücklich ist. Neuerdings veröffentlicht Anke zudem noch coole Hunde-Rezepte zum Nachkochen. Da haben ihre Hunde Leo und Lucy es wirklich richtig gut, weil ihr Frauchen soviel über Hunde-Lecker-Fressen weiß. 😀

Birgit mit „Goodfellows“ (Facebook / Instagram)
Wer Birgit persönlich kennt – ich durfte sie letztens auf einem Bloggertreffen kennenlernen – versteht sofort, woher die fantastischen Artikel ihres Blogs herkommen. Sie ist genauso lebhaft, lustig und hat dabei einen riesigen Schalk im Nacken. 😀 Ihre Artikel über ihre Nachbarschaft sind absoluter Kult und durch ihren Hintergrund als Redakteurin, Hundetrainerin und Anwältin (wilde Mischung!) sorgt dafür, dass ihre Schreibe super locker und leicht zu lesen sind, dabei unfassbar amüsant und trotzdem mit handfesten Hintergrundwissen und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. 😉

Dini und „Hundekind Abby“ (Facebookseite / Instagram)
Auch Dini durfte ich letztes Jahr in Berlin kennenlernen und es ist immer sooo toll jemanden im „echten Leben“ zu treffen, dem man digital schon so lange folgt. Ihr Blog dreht sich um ihre Hündin Abby und auch das Leben mit Kind und Hund, welches Dini total toll jongliert! Zudem präsentiert sie einen tollen Mix aus Trickthemen, Training, Ernährung, Rezepten und Gesundheitsthemen, die etwas „tiefer“ gehen und toll recherchiert sind.

Doreen mit „She is on the road again“ (Facebook / Instagram)
Wenn ich so richtig Fernweh habe, dann gehe ich auf Doreens Blog, stöbere in ihren Reiseartikeln und plane in meinem Kopf unseren nächsten Urlaub mit Pixie. Sie ist – genauso wie wir – total verliebt in die Algarve und ich finde es so großartig wie sie zeigt, dass es überhaupt kein Problem ist, mit seinem Hund zu reisen – man muss es einfach nur machen! Auf jeden Fall findet ihr auf ihrem Blog viele Reisetipps und Insiderwissen – Fernweh inklusive!

Jasmin und „Traum vom eigenen Hund – Sheltie Bailey“ (Facebookseite / Instagram)
Jasmin’s Blog hatte seinen Ursprung auf Instagram – wo sie riesig viele Fans jeden Tag mit wunderschönen Fotos von dem Hundemodelmädchen Bailey und süßen Videos unterhält. Auf ihrem Blog schreibt sie über ihr Leben mit Bailey welches sie mit vielen privaten Anekdoten, tollen kreativen Ideen und bunten Themen ausschmückt. Ich durfte Jasmin und Bailey auch schon persönlich auf einem Spaziergang mit Pixie zusammen kennenlernen und finde sie total toll und bewundere es, wie ausführlich und liebevoll sie ihre Profile führt.

Julia mit „MiDoggy“ (Facebook / Instagram
Mit ihrer MiDoggy-Community hat Julia ein Portal für Hundebesitzer und uns Hundeblogger geschaffen und somit den deutschsprachigen Hundeblogs ein Zuhause gegeben. Sie schreibt selber noch über ihr Leben mit der entzückenden Windspiel-Hündin Lola und schafft es so spielend diese riesige Community zu führen. Ich bewundere das total, da ich ja weiß wieviel Zeit es kostet überhaupt einen Blog zu führen – geschweige denn diese Community und all die Hundeblogger unter einen Hut zu bekommen und bin begeistert, wie liebevoll sie die MiDoggy-Seite führt. Letztes Jahr in Berlin habe ich sie zudem kennengelernt und durfte ihr persönlich sagen, wie begeistert ich von MiDoggy bin. 😉

Mel mit „Melshundekram“ (Facebookseite  / Instagram)
Melanie ist nicht nur eine Hamburger Deern wie ich sondern die Schwester einer superlieben, ehemaligen Kollegin. Sie lebt mit ihren fünf wunderschönen Töchtern, ihrem Mann und den beiden Labradormädels Apple und Brooklyn und macht gerade ihre Ausbildung bei Dogument. Ihr Blog ist toll zu lesen und ist spiegelt das liebenswerte und lebensfrohe Wesen von Mel total wieder!

Sabrina und „Die tut nichts“ (Facebookseite / Instagram)
Auch Sabrina durfte ich persönlich in Berlin treffen und sogar die coole Queen und die entzückende Püppi (eine so süße Hündin mit einem riesigen Ego 😀 ) waren dabei. Sabrina ist selbstständige Rechtsanwältin was ihrem Blog noch mal einen total spannenden Hintergrund gibt, da sie sich daher natürlich fantastisch mit rechtlichen Dingen zum Thema Hunde und Hundeblogs auskennt. Ihre Artikel über das Leben mit den Mädels Püppi und Queen sind supertoll geschrieben und nebenbei führt Sabrina zudem noch den Hundeshop „Glückshund“ den ihr euch auch mal unbedingt anschauen solltet. 😉

Stefanie Thiel mit „Cockerlifestyle and more“ (Facebookseite  / Instagram)
Ich durfte Steffi letztes Jahr auf einer Messe in Berlin kennenlernen und sie war genau so cool, fröhlich und lustig, wie es ihr Blog ist. Es bringt total Spaß ihre Artikel zu lesen, die wirklich toll geschrieben sind.
Hier dreht sich alles um die beiden Cocker Ren und Stimpy und zudem hat Steffi gerade ihren Abschluss als Ernährungsberaterin für Hunde nach Swanie Simon gemacht.

Stephie mit „The Pell-Mell-Pack“ (Facebookseite / Instagram)
Auf einem Bloggertreffen hier in Hamburg vor einigen Wochen durfte ich Stephie kennenlernen und habe danach ihren tollen Blog entdeckt! Im Gespräch haben wir festgestellt, dass wir beide Fans von „Cumcane“ sind und sie hat mir ein bisschen über die Geschichten ihrer Hunde Luna und Enki erzählt, die wirklich keinen einfachen Start ins Leben hatten. Gottseidank sind sie bei Stephie gelandet. 🙂 Neben Trainingsthemen erzählt sie auch viel über das Leben mit einem Aussie, über Ernährung und ist auch mal kritisch, was ich toll und wichtig finde!

Und hier findet ihr meine 11 Liebster-Award-Fragen

Warum hast du dich dazu entschlossen deinen Blog zu starten?

Was ist die Geschichte hinter deinem Blog und seinem Namen?

Für wen schreibst du deinen Blog?

Was für Ratschläge hast du für Neu-Blogger?

Wie hat dein Hund/Hunde zu dir gefunden?

„Wenn mein Hund/Hunde seine/ihre fünf Minuten bekommt, dann…“

Fünf Dinge, die dir richtig wichtig sind?

„Ohne Hund kann ich nicht leben, weil…“

Beschreibe euren perfekten Tag!

Betreibt ihr einen Hundesport? Welchen und warum?

Dein liebstes Hundebuch ist?

 

Ich bin schon riesig gespannt auf eure Antworten! Ganz liebe Grüße Rebecca und Pixie

]]>
http://leswauz.com/2017/05/07/der-liebster-award-immer-wieder-schoen/feed/ 22 7075
Hundebuch-Tipp: 2924 Hunde und 10 Tierheime http://leswauz.com/2017/04/26/hundebuch-tipp-2924-hunde-und-10-tierheime/ http://leswauz.com/2017/04/26/hundebuch-tipp-2924-hunde-und-10-tierheime/#comments Wed, 26 Apr 2017 14:39:01 +0000 http://leswauz.com/?p=7221 Worum geht es?

Dies ist zum ersten Mal als HundebuchTipp kein Sachbuch, sondern ein Fotoroman über Hunde!
Es geht in der Geschichte um die Architektin Natalie, die von ihrem aktuellen Projekt abgezogen wird und nun den Auftrag bekommt ein Tierheim zu bauen. Natalie mag Hunde nicht wirklich und nun liegt eine Reise vor ihr, bei der Sie sich die Architektur von 10 Tierheimen anschauen muss. Die hier gewonnenen Anregungen soll sie dann logischerweise ihrem neuen Projekt umsetzen…
Nun begibt Sie sich also nach Spanien, Italien, Paris, Georgien und Rumänien – mit einem Berg voller Vorurteile im Gepäck – und wir dürfen miterleben wie es für Sie ist mit der Realität konfrontiert zu werden.

Wann habe ich mir das Buch gekauft und hat es mir geholfen?

Das Buch wurde mir freundlicherweise von der Autorin Manuela Dörr zur Verfügung gestellt. Sie hat das Buch über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert und rührt natürlich dafür auch selber die Werbetrommel.
Da ich es immer super finde, wenn jemand „einfach macht und selbstständig seine Träume erfüllt“ unterstütze ich sie hier natürlich sehr gerne!

Da das Buch ein Roman ist, würde ich nicht sagen, dass es mir „weitergeholfen“ hat – also wie das sonst bei der Anwendung von den Infos in einem Sachbuch der Fall ist, aber ich fand es schon sehr interessant die Bilder aus den 10 Tierheimen zu sehen!
Das Schöne an dem Buch ist tatsächlich die Kombination aus den Fotos – welche Manuela Dörr auf ihren Besuchen in den Tierheimen geschossen hat und die sie mit der Geschichte verwebt. Beides geht somit eine Symbiose ein und die Fotos sind wirklich gelungen!

Was ich besonders toll für die Arbeit der Tierheime finde: Jede Einrichtung wird mit einem doppelseitigen Foto, sowie zahlreichen Informationen vorgestellt. Erst dann wandert das Buch aus der Realität wieder in die Fiktion um Natalie. Und ich finde es super, dass ich als Leserin viele verschiedene Konzepte kennenlernen darf: Ob es die ganz normale Pflegestelle ist, ein kleines Tierheim welches echt gut durchdacht ist – bis zu den großen Heimen, die leider für die Tiere nicht wirklich gute Haltungsbedingungen bieten können, weil ihnen mit den Massen an Tieren und dem wenigen Geld einfach die Hände gebunden sind.

Die Bilder helfen bei der eigenen Reise durch die Tierheime dem Buch riesig, da sie weder gestellt wirken, noch stark bearbeitet oder ähnliches sind, sondern wir sehen einfach die Tierheime und vor allem die Hunde, wie sie sind!

Ach und eine Sache ist noch wichtig: das Design des Buches ist wirklich gelungen. Die Bindung am Rücken ist offen und es sieht wirklich schön und hochwertig aus.

Wie ist meine Bewertung?

Der Schreibstil von Manuela Dörr ist angenehm locker somit bin ich schnell in die Geschichte gekommen. Es ging mir ein bisschen zu schnell in der Geschichte, dass die Protagonistin Natalie – welche erst recht unsympathisch, oberflächlich und herablassend wirkte – dann plötzlich eine Beziehung zu den Hunden aufbaute. Sie wird dann auch mit jedem Tierheim-Besuch sympathischer, was sicher von der Autorin beabsichtigt ist.

Und es hat mich ein bisschen gestört, dass in den Texten ein paar Vertipper waren – ich bin selber Werbetexterin und daher kann ich über sowas schwer hinwegsehen. Und ich kann ja nicht immer nur loben, gelle? Sicherlich konnte sich Manuela kein großartiges Lektorat leisten, aber ich würde beim nächsten Mal einfach meinen gesamten Freundeskreis einspannen, damit alle für mich Korrektur lesen. Aber das ist auch schon alles, was es für mich zu meckern gibt. 😉

Ansonsten hat mich das Buch absolut beeindruckt! Ich fand es interessant, dass Manuela Dörr die Tierheime persönlich besucht hat aber nicht ihre Geschichte erzählte, sondern eben die fiktive über Natalie.
Da es wichtig ist so viel wie möglich über die Arbeit in Tierheimen zu berichten – egal auf welche Weise – ist dieses Buch in meinen Augen auch für diese Aufgabe total wichtig.
Und dass die Hoffnung auf mehr Unterstützung und Hilfe bei allen Tierheimen ein großes Thema ist – man vergisst viel zu oft und schnell was für eine großartige Arbeit in all diesen Einrichtungen getan wird! Und wenn man einem Tier aus dem Tierheim ein neues Zuhause schenkt, anstatt einen Züchter-Welpen aufzunehmen, tut man für sich, die Einrichtung und vor allem das Tier etwas Wundervolles!

Ich finde die Idee zu dem Buch, die Tatsache dass Manuela es selber finanziert und auf die Beine gestellt hat und wie wichtig die Veröffentlichung der Arbeit in Tierheimen – egal wo auf der Welt – ist, ganz großartig und gebe daher eine ganz klare Leseempfehlung und fünf Pixiepunkte! 🙂

 

 

Ihr könnt das Buch beispielsweise hier bei Amazon direkt als Hardcover (empfehle ich!) oder Kindle-Buch bestellen*

*Amazon-Werbelink: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit ein wenig unterstützen. Vielen Dank!

Über die Autorin

Manuela Dörr wurde in Iserlohn geboren, wuchs in Neuss auf, ging 2005 in Châlons-en-Champagne in Frankreich zur Schule und begann 2011 ihr Fotodesign Studium an der Fachhochschule Dortmund. 2014 studierte sie mit Unterstützung des DAADs an der Universidad de Costa Rica in Lateinamerika. 2016 schloss sie ihr Studium in Dortmund ab und begann den Master mit Schwerpunkt Design an der Fachhochschule in Münster. Zur Zeit lebt sie in Dortmund.

Den Link zu Manuela’s Blog findet ihr übrigens hier

Für wen ist das Buch ideal?

Das Buch ist super für jeden Hunde- und Tierfreund! Wer Lust auf ein paar Abende – oder einen langen Nachmittag – mit einer spannenden und kurzweilig geschriebenen Geschichte und schönen Fotos hat und dabei eine Autorin unterstützen möchte, die sich selber publiziert – was ich super mutig finde – dann ist das Buch genau das Richtige. 🙂 Und es ist sicher auch ein schönes Geschenk. Ach und apropos Geschenk.. da ich mein Buch ja schon durchgelesen habe, verlose ich hier meine Version mit Widmung von Manuela Dörr. Einfach hier im Blog oder auf Facebook einen Kommentar bis zum Abend des 1. Mai hinterlassen und schon seit ihr im Lostopf! Die Gewinnerin ist Berni Lemas, herzlichen Glückwunsch!
Viel Spaß beim Lesen wünschen Rebecca und Pixie

]]>
http://leswauz.com/2017/04/26/hundebuch-tipp-2924-hunde-und-10-tierheime/feed/ 2 7221
Die Bosch Tierhaarstaubsauger im Terrier-Testlabor – beutellos oder mit Beutel? http://leswauz.com/2017/04/25/der-bosch-tierhaar-staubsaugertest-beutellos-oder-mit-beutel/ http://leswauz.com/2017/04/25/der-bosch-tierhaar-staubsaugertest-beutellos-oder-mit-beutel/#comments Tue, 25 Apr 2017 14:50:44 +0000 http://leswauz.com/?p=7201 Nachdem ich vor knapp zwei Jahren schon einmal einige Staubsauger testen durfte (den Testbericht findet ihr hier), nachdem mein guter alter Bosch-Staubsauger das Zeitliche gesegnet hat – ist nun nicht nur ein Langzeit-Testbericht fällig, sondern auch ein weiterer Vergleich. Wie lange hat mein Test-Sieger von Bosch durchgehalten und was ist besser: mit Beutel oder beutellos? Alle Infos bekommt ihr in diesem Artikel!

Bosch BGS5ZOOO3 Bodenstaubsauger Zoo’o ProAnimal – beutellos

Der Zoo’o durfte sich im Langzeit-Test in unserem Haushalt für knapp zwei Jahre beweisen. Bei meinem Test verschiedener Staubsauger vor zwei Jahren im Vergleich zu Dyson und Philips hat er mich total überzeugt! Er ist beutellos, der Filter ist auswaschbar und somit langfristig nutzbar und er hat eine selbstreinigende Technologie, damit er nicht an Saugleistung verliert. Ganz schön schlaues Kerlchen!

Mit seiner Energieeffizienzklasse C hat er wirklich viel Kraft, die er eben auch braucht um die Hundehaare wegzusaugen.
Bei der Reinigungsleistung auf Teppich & Hartboden hat der Zoo’o die Energieeffizienzklasse A.
Um mit dem Bosch mit nur einmal anschließen die komplette Wohnung zu saugen, kommt er mit einem 7 m langen Stromkabel und sogar 11 Meter Bewegungsradius.

Wie haltbar ist der beutellose Zoo’o ?

Ich war tatsächlich erstaunt wie haltbar und hochwertig der Bosch ist, da – wie ihr ja alle wisst – mit einem Hund ja immer endlos viele Haare rumfliegen. Und aktuell ist Pixie sogar noch im Fellwechsel, das heißt, dass ich wirklich täglich die Wohnung saugen kann. 🙄 Während ich dann durch die Wohnung „pflüge“ muss der Staubsauger dann auch beweglich mir folgen und ich finde es total störend, wenn er klobig an den Ecken hängen bleibt. Das Problem hatte ich mit dem Zoo’o tatsächlich nie, obwohl er ein ganz schön großes Kerlchen war. Auch hat mich das Stromkabel nie so wirklich gestört. Wobei ich auch noch nie einen kabellosen Staubsauger getestet habe und den Unterschied nicht kenne. 😉
Somit hat der Zoo’o im fast täglichen Gebrauch für 1,5 Jahre keine Probleme gemacht. Ich musste alle 2-3 Male ausleeren und habe somit auch die Kosten für die Beutel gespart. Ganz ehrlich: wenn das supernette Team von Bosch mir nicht angeboten hätte, den Zoo’o noch einmal mit Beutel zu testen, hätte ich mir den anderen „Großen“ ohne Beutel direkt gekauft.

Aber nun ist der kleine Bruder bei uns eingezogen und ich kann die beiden „Jungs“ somit im direkten Vergleich euch vorstellen.

Erst einmal zeige ich euch hier noch mal, wie einfach es ist den Auffangbehälter zu leeren. Klar ist das nicht der coolste Job der Welt.. da es natürlich immer ein bisschen staubt und man schon etwas Übung braucht um den Inhalt des Auffangbehälters in die Mülltüte zu bugsieren. Aber man spart eben die Beutel… irgendwas ist eben immer. 🙂

IMG_2308

Mit einem Handgriff dreht man den Filter raus welcher abwaschbar ist…

IMG_2310

und dann wird er fix ausgeleert.

IMG_2309

Welches Zubehör kommt mit dem Zoo’o-Staubsauger?

Der Bosch ohne Beutel ist ein wirklicher Multi-Zubehör-Staubsauger, da er zusätzlich mit einer großen Polsterdüse (yeah!) zwei Bodendüsen, einer kleinen Wischsdüse für Oberflächen und einer schmalen Düse für Heizungen und Zwischenräume kam. Ich war echt begeistert! Denn gerade die Polsterdüse sucht seinesgleichen und war so groß und praktisch, dass ich sowohl bei den Körbchen als auch bei unserem riesigen Körbchen ordentlich Zeit gespart habe.

Das liegt nicht nur daran, dass die Polsterdüse besonders breit war, sondern der Zoo’o auch ordentlich „Bumms“ hat. Kein Staubsauger zuvor hat Pixies hartnäckigen Haaren so schnell den Garaus gemacht. Hier könnt ihr sehen wie die Haare brav an der Düse hängen bleiben. So will ich das sehen. 😆

IMG_2322

Weitere Features des beutellosen Zoo’os

Der Bosch-Staubsauger hat die Energieklasse A und bietet zusätzlich das SelfClean-System an, welches die Saugleistung checkt und sich selber reinigt.
Zudem kommt der Staubsauger mit einem HEPA Hygienefilter, der gerade für Allergiker gut sein soll, da er die Ausblasluft direkt reinigt. Deshalb hat er auch die Staubemissionsklasse A.
Ach und nicht zu vergessen ist der Saugstärke-Regler, mit welchem ihr auf leichten Teppichen die Saugleistung runterdrehen könnt, damit ihr nicht jeden Teppich direkt mit hochsaugt.

Hier findet ihr die Produktseite des ProAnimal mit allen Infos

IMG_2304

Bosch BSGL5ZOO2 Bodenstaubsauger Zoo’o ProAnimal, mit Beutel

Nun musste ich also den „Großen ohne Beutel“ zurückgeben und der kleine Bruder zog bei uns ein. Auf den ersten Blick fiel mir direkt auf: er ist deutlich kleiner, braucht somit aber auch weniger Platz, was ja gar nicht so übel ist. Aaaaber: hat er auch so viel Kraft wie der große Bruder? Und überzeugt er mich genauso?

Welches Zubehör kommt mit dem Zoo’o mit Beutel?

Auch hier steht der Kleene seinem Bruder in nichts nach: Er kommt mit der Turbodüse, die ich die meiste Zeit bei mir nutze…


Sowie der Hartboden-Düse (lohnt sich in unserer recht kleinen Wohnung nicht wirklich, diese ständig zu tauschen, daher habe ich sie nur einmal auf dem Parkett-Boden getestet), einer schmalen Düse für Heizungen und Zwischenräume und ganz wichtig: der großen Polsterdüse, die ich ja schon bei dem anderen Zoo’o so geliebt habe. 😀 

Zusätzlich hat der neue Zoo’o dann natürlich seine Beutel im Gepäck. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass es diesen klassischen Saugverlust geben wird, wenn der Beutel so halbvoll ist. Aber glücklicherweise hat er mir diese Macke nicht angetan.


Ich habe ihm eines Vormittags zu diesem Thema übrigens einem Härtetest unterzogen: auf unserer wunderschönen Dachterrasse hatten sich Massen an „Nasenkneifern“ des Ahornbaums nebenan angesammelt. Ich überlegte erst, ob ich es mir antue diese alle zusammenzufegen, aber dann dachte ich mir: neee, ich bin faul. Ich versuche es mal mit dem Staubsauger. Und erstaunlicherweise hat dieser tatsächlich innerhalb von 10 Minuten die Terrasse blitzbank gesaugt und durchgezogen bis zum Ende – auch wenn dann der Beutel echt schon voll war. Somit hat er diesen Test auch deutlich bestanden. 😉

Damit die Allergiker unter uns auch besser durchatmen können, kommt der Zoo’o mit Beutel noch mit einem Hepa-Hygiene-Filter (oben auf dem Bild in weiß zu sehen) sowie einem Bionic-Filter, welcher auch die Luft filtern und Gerüche eliminieren soll. Der Bionic-Filter muss immer mal wieder neugekauft werden, damit er seinen Job tun kann. Der Hepa-Hygiene-Filter wird einfach abgewaschen. Übrigens komme ich mit einem Beutel auch recht lange hin. Würde sagen, dass ich so alle 5-6 Wochen einen neuen Beutel brauche.

Somit passt da schon eine ganze Menge rein und ich muss nicht ständig neue Beutel kaufen.

Hier findet ihr übrigens die Bosch-Produktseite für den Zoo’o mit Beutel

Der kleine Zoo’o hat übrigens einen Aktionsradius von 15 Meter – auch hier muss ich nur einmal den Staubsauger umstecken um die ganze Wohnung zu saugen, was echt praktisch ist.
Und von der Lautstärke sind beide Zoo’os nicht wirklich flüsterleise, aber mal ehrlich: welcher Staubsauger ist das schon? Sie haben so um die 74 dB und Pixie verfrachte ich dann sowieso in ihre Kiste mit einem Streifen Dörrfleisch und sie hat keine große Panik vor dem Staubsauger. Somit scheint er für sie ok laut zu sein. 😉

Hier findet ihr übrigens den Bosch-Staubsauger-Blog

Meine Bewertung:

Nun habe ich für einige Monate mit dem Zoo’o mit Beutel meine Wohnung gewienert und habe mir für diesen Artikel echt noch mal Gedanken darüber gemacht, ob ich eins der beiden Modelle bevorzugen würde. Und ehrlich gesagt überrascht es mich selber aber ich finde beide gleich super. Denn: der große Zoo’o ohne Beutel kostet deutlich mehr in der Anschaffung – spart eben auch Geld da man keine Beutel braucht, ist aber auch größer und nimmt mehr Platz weg.
Ansonsten gibt es für mich keine Unterschiede, da beide die gleiche Saugleistung haben und sich auch im Zubehör nicht unterscheiden.
Ich weiß, dass viele meiner Leser vom Vorwerk-Staubsauger schwärmen, aber im Vergleich muss man für diesen ja einen kleinen Kredit aufnehmen. Somit finde ich, dass die beiden Bosch-Brüder – ob jetzt mit Beutel oder ohne – einen wirklich guten Job machen und für unseren Haushalt mit Hund ideal sind und total ausreichen. Daher bekommen beide Staubsauger von uns 5 Pixiepunkte!

5 pixiepunkte
Die beiden Bosch-Staubsauger könnt ihr beispielsweise über einen der beiden Kauflinks hier erhalten*

Bosch BGS5ZOOO3 Bodenstaubsauger Zoo'o ProAnimal - beutellos, Turbobürste/Polsterdüse, tornadorot EEK c
  • Einzigartige SensorBagless Technology: Leise und unglaublich saugstark bei minimiertem Wartungsaufwand
  • Besonders gründliche Reinigung von Tierhaaren dank AirTurbo System, erreicht beste Reinigungsklasse auf Hartboden und Teppich*
  • Animal 360 Paket mit leistungsstarker, leicht zu reinigender Teppich- und Polsterdüse für Tierbesitzer, sowie Hartbodendüse
Bosch BSGL5ZOO2 Bodenstaubsauger Zoo'o Pro Animal EEK C gründliche Reinigung von Tierhaaren mit Beutel, 360 Paket, Hartbodendüse, tornadorot
  • Besonders gründliche Reinigung von Tierhaaren dank AirTurbo System
  • Animal 360 Paket mit leistungsstarker, leicht zu reinigender Teppich- und Polsterdüse für Tierbesitzer, sowie Hartbodendüse
  • Beste Reinigungsklasse auf Hartboden **

*Amazon-Werbelinks: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit ein wenig unterstützen. Vielen Dank!

Und nun bin ich gespannt, auf welchen Staubsauger ihr schwört und ob ihr zusätzliche Tipps habt, wie man bei so vielen Hundehaaren Herr der Lage wird. 😉 Nutzt ihr vielleicht sogar einen Staubsauger-Roboter? Ich freue mich auf eure Kommentare! Liebe Grüße Rebecca und Pixie, die sich mit den Staubsaugern auch erstaunlicherweise gut angefreundet hat – Dörrfleisch sei Dank! 😆

 

++Die beiden Bosch-Staubsauger wurden mir für einen festen Test-Zeitraum zur Verfügung gestellt++

]]>
http://leswauz.com/2017/04/25/der-bosch-tierhaar-staubsaugertest-beutellos-oder-mit-beutel/feed/ 8 7201
So ein Hundeleben: Typische Situationen, die nur Hundebesitzer kennen http://leswauz.com/2017/04/22/so-ein-hundeleben-typische-situationen-die-nur-hundebesitzer-kennen/ http://leswauz.com/2017/04/22/so-ein-hundeleben-typische-situationen-die-nur-hundebesitzer-kennen/#comments Sat, 22 Apr 2017 14:38:29 +0000 http://leswauz.com/?p=7165

Seien wir einmal ehrlich zueinander: wir Hundebesitzer sind schon ein ganz besonderer Schlag Menschen. 😉 Und ja, es gibt tatsächlich eine Menge Dinge, die nur wir Hundebesitzer kennen. Zu diesem Thema habe ich auf unseren letzten Hunderunden angefangen – während Pixie rumgeschnüffelt und ihre „Hundezeitung gelesen hat“ –  auf meinem Handy genau diese Situationen als kurze Notizen zu sammeln und was soll ich sagen: ich hatte so einen Spaß dabei!
Und ich finde es auch wichtig, dass wir uns selber mal auf die Schippe nehmen und genau das eingestehen: Wir sind wirklich verrückt und auch noch stolz drauf, so ein eigenes Völkchen zu sein. 😆
Daher enthält der Artikel auch eine große Portion Selbstkritik und Ehrlichkeit – denn auch ich muss mir echt eingestehen, was für eine irre Hundetussi ich bin.
Also lehnt euch zurück und ertappt euch in diesem Artikel selber hier und da.

Hier kommen also die Momente, die jeder Hundebesitzer kennt. Viel Spaß beim Lesen!

Hundenamen sofort lernen – aber wie hieß noch mal der Mensch dazu?

Ihr lernt ein neues Hund-Mensch-Duo kennen und was direkt im Kopf hängenbleibt, ist natürlich der Hundename! Auch im Handy wird der Kontakt als „Herrchen/Frauchen von… Luna/Milo/Emil etc.“ abgespeichert. Trifft man sich das nächste Mal auf der Hundewiese fällt uns der Hundename direkt ein.. aber „Mist!“ wie hieß das Frauchen noch mal? 😀 Erstmal „Hallo“ sagen und vielleicht unauffällig die Person fragen, ob sie einem den Namen für das Abspeichern auf dem Handy noch mal buchstabieren kann.. fällt gar nicht auf. 😉
Außerdem kann es sehr schnell passieren, dass wir eine Person nicht wiederkennen, wenn wir sie mal ohne Hund treffen. Ich habe es auch schon erlebt, dass ich in einen Hundeladen oder ein Café gegangen bin, welche ich normalerweise mit Pixie besuche. Dann die Besitzerin oder Bedienung grüße und es dauert einen langen Moment bis sie wissen, wer ich bin. „Ach, ich habe dich ohne deinen Hund gar nicht wieder erkannt.“ 😯

Bei meinem Hund entschuldigen? Ja klar!

Wenn ich Pixie aus Versehen auf die Pfote trete oder auch nur im Weg stehe während wir durch eine Tür gehen, entschuldige ich mich direkt bei ihr! Natürlich – das ist doch Ehrensache – egal ob sie die Wörter versteht. Pure Hundehöflichkeit!

Apropos Wörter: Natürlich versteht mein Hund jedes einzelne!

Ohne dass ich es bewusst wahr nehme, kommt es schon mal gerne vor, dass ich laut mit Pixie rede. Ihr irgendetwas erzähle oder auch nur „wir sind gleich da!“ anmerke, während sie sich aufgeregt auf den Spaziergang freut. Ich ertappe mich gerne mal dabei, dass ich mich für einen Moment für verrückt erkläre, weil ich mit meinem Hund spreche, aber sie schaut mich immer an, als würde sie jedes Wort verstehen! Sie wirkt dann immer sooo unfassbar intelligent und interessiert. 😀

„Was meinst du damit, dass du keine Hunde magst?“

Ob beruflich oder privat: Wenn ich neue Leute kennenlernen und früher oder später das Thema auf Pixie und Hunde kommt und sie mir erzählen, dass sie mit Hunden nichts anfangen können oder sogar Hunde nicht mögen – muss ich immer erstmal tief durchatmen. Gibt es dazu keine dramatische „als-Zweijähriger-von-2-Meter-großen-Hund-überfallen-und-für-immer-traumatisiert-Story“ dann kann ich weder mein inneres Kopfschütteln unterdrücken noch die Tatsache, dass mir die Person nicht nur suspekt sondern insgeheim echt unsympathisch ist. Sorry but not Sorry. Wir werden wohl nie so wirkliche Super-Freunde!

Auf meinem Handy sind 2454 Hundebilder. Und drei von mir selber.

Ja ich gebe es zu. Nicht nur für Les Wauz sondern einfach so mache ich unfassbare viele Bilder von Pixie. In jeder bekloppten Situation. Und ich lösche viel zu wenige davon. Aber Bilder von Menschen.. ohh.. warte mal… da muss ich jetzt echt mal suchen. 😆

Awwwwww, lausch mal, Pixie schnarcht – so süüüüüß!

Wenn Madame in einem gewissen Winkel schläft, kann sie schnarchen wie ein Oppa. Richtig schön laut. Und mein Herz klopft mindestens genauso laut dazu weil ich es unfassbar entzückend finde, wenn dieser kleine Hund so laut schnarcht. Aber wenn Menschen schnarchen, geht das natürlich gar nicht. Ist meist nicht wirklich entzückend! Ausser bei meinem Freund – bei dem finde ich das Geschnorchel tatsächlich auch süß – auch wenn er das nicht gerne hört. 😆 Und ganz besonders wenn er mit Pixie im Duo schnorchelt.

Pansen? Ochsenziemer? Na komm, riecht doch gar nicht so schlimm!

Die menschliche Nase eines Hundebesitzers entwickelt sich konträr zur Hundenase: sie wird deutlich unempfindlicher. Wenn wir frischen, grünen Pansen zubereiten, verziehen wir nur ein bisschen die Miene. Solange es lecker ist. Was tun wir nicht alles für unseren Hund! Und den Poop unseres Hundes aufzuheben – schön mit der Tüte den warmen Haufen umfassen und es strömt einem direkt die volle Ladung Geruch in die Nase – macht uns auch überhaupt nichts aus. Sobald jemand anderes empfindlich auf ein Stück Ochsenziemer reagiert, welches im Büro rumfliegt, weil Pixie es sich für später aufgehoben hat, soll die Person sich mal nicht so anstellen, gelle? Aber wenn jemand zu stark parfümiert ist oder uns ins Gesicht raucht: „bäääh, das stinkt aber!
Bitte Rücksicht nehmen: Die Nase meines Hundes ist doch so empfindlich.“
Jaja, ein bisschen schizophren, ich gebe es zu. 😉

Die Wohnung schmücken drei Körbchen – aber Pixie schläft auf dem Bett

Jeder Raum bietet Pixie mindestens eine Schlafstelle an – noch mit einer gemütlichen Decke ausgestattet. Aber was zieht Madame natürlich vor: bei uns auf dem Sofa liegen oder am besten gleich tagsüber im Bett rumdösen. Oder einfach improvisiert in der Sonne auf dem Teppich. Aber hey, sie soll die freie Wahl haben auch in einem Körbchen zu ruhen.

Du hast einen indirekten Abschluss in Hunde-Ernährung – und für dich gibt’s heute Miracoli

Ja, ich stehe dazu: ich übertreibe es gerne mal mit Pixies Futter. Nicht nur, dass ich panisch auf geschlossene Deklarationen reagiere und es sehr zweifelhaft finde, ob wirklich chemische Vitamine, Gelantine und Kochsalz ins Hundefutter gehören. Nein ich gebe auch täglich feinste Zusätze ins Näpfchen, damit Pixie bloß gesund, fröhlich, fit und immer komplett mit allem versorgt ist. Ihr Fell glänzt wie eine Speckschwarte und sie war echt lange nicht mehr krank.
Und ich selber: naja, ich esse schon recht gesund. Aber ich kenne dabei gar nichts, auch mal schön verarbeitetes Fertigessen in mich reinzuschaufeln. Ja uuund? 😀

Hundehaare überall? Nee, da sind Liebesfasern meines Hundes!

Es gibt wirklich kein Kleiderstück in unserem Schrank welches nicht mit weißen Pixiehaaren dekoriert ist. Jetzt zum Fellwechsel fliegen ganze Fellbällchen übers Parkett. Das Sofa müsste täglich gesaugt werden, damit es nicht aussieht wie eine Hunde-Schlafwiese. Aber anders als man denkt, finden wir das überhaupt nicht schlimm. Gehört dazu und sind doch eigentlich nur Liebesgrüße unserer Fellnasen, oder?

PORTPixStrand2

Südafrika? Vietnam? Australien? Ach der Harz ist doch auch ganz schön!

Wenn wir Urlaubspläne machen, sind exotische Ziele bei Hundebesitzern meist abgemeldet. Denn da kann der Wauz doch nicht mit! 😯 Wer will schon nach Südamerika oder Hawaii wenn er mit dem Hund an die Ostsee oder in den Schwarzwald fahren kann?  😉

Warum kann ich meinem Hund keine SMS schreiben?

Du musstest deinen Hund alleine lassen – es ging einfach nicht anders. Eigentlich ist das auch kein Problem! Pixie kann beispielsweise echt gut alleine bleiben und macht das super. Sie wirkt nicht gestresst und klar, ist es nicht schön aber sie ist ok. Dennoch erwische ich mich so oft dabei, dass ich ins Auto steige um nach Hause zu  fahren oder an einer Ampel auf dem Nachhauseweg stehe und für eine Sekunde denke: „Ich wünschte, dass ich Pixie jetzt eine SMS schreiben könnte: <<Bin gleich da!>> “ 😆

Zeig mir den Inhalt deiner Manteltaschen und ich sage dir, wer du bist

Egal in welche Jacken- oder Manteltasche wir Hundebesitzer greifen, wir werden darin immer mindestens drei Poopbeutel finden, sowie feinste Leckerlie-Brösel. Gerne auch vom Vorjahr. In j-e-d-e-r Tasche!

Nachts um halb vier in Deutschland: Kotzgeräusche und du bist in einer halben Sekunde zur Stelle

Ein Klassiker: du schläfst tief und fest und hörst plötzlich ein „ngggrrrrcchhhhhh“ „iiiirrcchhhhwwwwwwwllllllmmmm“. Die typischen Geräusche eines Hundes, der würgt. Innerhalb von Nanosekunden bist du hellwach, aufrecht im Bett und schon hockst du neben deinem Hund bevor dieser überhaupt kotzt, und kraulst ihm beruhigend die Brust. Ohne jeglichen Ekel und mit der Wimper zu zucken wird die von ihm hervorgezauberte Kotz-Brosche auf dem Boden auch direkt mit Küchenpapier entsorgt. Da kennen wir nix!

Apropos kotzen…

Und wenn der Hund noch nicht kotzt, wird er von uns liebevoll und fix auf die Fliesen in der Küche getragen, damit das Entsorgen hinterher leichter fällt. Und was macht unser Held der Stunde? Schleppt sich mit letzter Kraft auf den Teppich um dort eine 55cm lange Kotzspur zu hinterlassen. Also sprichwörtliches kotzing-to-go. Danke, dass es der Teppich sein musste! Ich liebe dich, du tolles Tier! 😆

Pixie-drinnen-Port

Nachts um halb vier in Deutschland – Teil 3

Du wirst von einem Winseln geweckt. Schaust in panisch aufgerissene Augen und weißt direkt: hier wartet Durchfall oder irgendwas anderes, was unbedingt und direkt bitte den Hundekörper verlassen soll. Es geht um Minuten – ach was, Sekunden! Du schlurfst schnell zur Tür, Pyjama-Hose in Gummistiefeln  – und stürzt – bei uns sind es fünf Stockwerke – mit dem Hund im Schlepptau ins Freie. Um dann mutterseelenallein in der Kälte deinem Hund dabei zuzusehen wie er seelenruhig an von anderen Hunden angepinkelter Motorradverkleidung schnüffelt, Gras frisst und endlich 10 Minuten später den – eben noch ach so dringenden – Haufen absolviert. Nee.. lass mal, ist total ok dass ich jetzt erstmal nicht mehr einschlafen kann. Hauptsache du konntest ein bisschen in die Nacht glotzen. 🙄

Für Pixie habe ich immer das perfekte Shoppingkarma!

Ich liebeliebeliebe es für Pixie einzukaufen. Spielzeug,eine neue Bürste – „ach der Hunde-Wintermantel ist ja runtergesetzt! – dann haben wir halt zwei, ist doch praktisch! „Nippes oder irgendwas total Sinnloses und Überflüssiges: ab in den Warenkorb damit.
Sobald es mit Hunden zu tun hat, ist mein Verstand beim Shopping einfach deaktiviert. Aber wenn es darum geht mir selber Klamotten zu kaufen, geize ich total ab. Jaja, wie gesagt: Prioritäten. Der Hund braucht es ja so viel dringender. Nicht!

Apropos Shopping: der Wandel des eigenen Kleiderschrankinhaltes

Es passiert leise, unauffällig und ganz von selber: immer mehr praktische Klamotten, eine lange Unterhose für den Winter, mindestens eine Regenhose – lieber zwei, unzählige verschiedene Regen-/Daunen-/Übergangs-Jacken und Mäntel, Gummi- und Wanderstiefel und und und ziehen bei uns ein. Schick? Ach – das ist doch total überschätzt. Praktisch ist das neue schick!
Und wenn wir spazieren gehen sehen wir aus, als wären wir auf einer Wanderung zum Machu Picchu oder auf dem Weg zu einem Ausritt. Aber hey, es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falschen Klamotten, nicht wahr? 😉

Shopping Teil drei 🙂

Passend zur Jahreszeit, Wochentag, Laune und Mondphase hat der Hund ein Halsband mit passender Leine.
Ihr wisst schon: Prioritäten! 😀

Der perfekte Abend auf dem Sofa mit Hund

Du schaust die neuen Folgen deiner Lieblingsserie und alles ist perfekt: dein Hund liegt in deinem Arm sowie halb auf dir drauf und schnorchelt und schläft wie ein Engel. Dein köstliches Kaltgetränk steht in höchst schlauer Entfernung von dir denn du kannst es nicht erreichen ohne den Hund zu wecken, dabei ist dein Mund so trocken von der Handvoll Chips die du vor einer Stunde gegessen hast – bevor der Hund eingeschlafen ist  – und deine Blase ist randvoll. Hach.. aber es ist sooo gemütlich!

Apropos Chips und Essen…

Du hast dich komplett daran gewöhnt, dass du beim Essen immer beobachtet wirst. Und diese Form der Beobachtung deines Hundes verdoppelt und -dreifacht sich in Relation zum Leckergrad deines Essen. Gerne werden dein Teller und du auch aus 75 cm Entfernung direkt angeglotzt. „Du gibst mir nichts ab? Wie kannst du nur?! Hundequäler! Ich verhungere.“ 😛

„Ok Pixie, dann ruf doch direkt mal Peta an!“

Ob der Hund gebadet werden muss, die Krallen geschnitten und es steht sogar der Gang zum Tierarzt an: Pixie macht dabei ein Gesicht, als wäre sie der ärmste Hund der Welt!
Ich versichere ihr dann immer  – während sie wie ein begossener Pudel in der Badewanne steht oder im Wartezimmer unserer Tierärztin ihrem Schicksal entgegenzittert – dass die Straßenhunde in Russland sich nachts Geschichten über sie erzählen, weil sie so ein weltberühmter, armer Hund ist! Zusätzlich biete ich ihr mein iPhone an, damit sie direkt Peta anrufen kann… aber irgendwie schaut sie mich dann mit einem „Verarschen kann ich mich selber“-Blick an. Versteh einer das Tier. 😉

Jeder Tag ist etwas besonderes!

So und zum Abschluss: du bist mit dem falschen Fuß aufgestanden. Der Chef hat seine schlechte Laune an dir ausgelassen und sie dir somit direkt vermacht und du hast in einem sowas von unnötigen Stau eine halbe Stunde verplempert. Und dann kommst du nach Hause oder gehst mit deinem Hund raus auf einen Spaziergang und er wedelt dich glücklich an, mit strahlenden Augen und halboffenen Maul lächelt er dich gerade zu an, weil er es einfach nur toll findet, dass ihr gerade in diesem Moment zusammen seid! Alles Negative ist wie weggeblasen und dir wird wieder einmal klar, dass nur Hundebesitzer wissen, wie glücklich sie ihr Hund macht und wie gut du es hast, dass dieses tolle Tier in deinem Leben ist. <3 🙂 Ja, das kennen nur Hundebesitzer, dieses Gefühl und diese sofortige Glückstherapie!

Und? Wieviele Situationen und Momente kommen dir bekannt vor? Ich bin soo gespannt auf euer Feedback! Und was habe ich alles vergessen? Bestimmt fällt euch noch mehr ein. Schreibt es einfach in die Kommentare, ich freue mich über jedes einzelne von euch!

Liebe Grüße von Rebecca, die gerne eine verrückte Hundetussi ist und Pixie

]]>
http://leswauz.com/2017/04/22/so-ein-hundeleben-typische-situationen-die-nur-hundebesitzer-kennen/feed/ 44 7165
Unsere Multitasking-Welt: Nur einfach spazieren mit dem Hund. Sooo langweilig… oder?! http://leswauz.com/2017/03/24/unsere-multitasking-welt-nur-spazieren-mit-dem-hund-so-langweilig-oder/ http://leswauz.com/2017/03/24/unsere-multitasking-welt-nur-spazieren-mit-dem-hund-so-langweilig-oder/#comments Fri, 24 Mar 2017 11:53:46 +0000 http://leswauz.com/?p=6515 Seit einigen Monaten erblicke ich beim Spazierengehen auf unseren Runden durch den Stadtpark, am Elbstrand, den Volkspark und andere schöne Spaziermöglichkeiten in und um Hamburg immer mehr Hundehalter, die während der Spazierrunde mit ihrem Hund Kopfhörer tragen und offensichtlich Musik hören. Dies hat mich nachdenklich gemacht und deshalb möchte ich in diesem Artikel über das Thema „Ist es tatsächlich langweilig mit dem Hund einfach nur spazieren zu gehen oder sind wir wirklich alle darauf getrimmt, immer Multitasking zu betreiben“ mit euch laut nachdenken.

Also los geht’s:

Die mit Kopfhörer von der Welt abgeschotteten Hundebesitzer sind für mich zwar ein neuer Anblick, aber sie sind ja im Endeffekt nur eine Variation derjenigen, die durchgehend telefonieren. Und die gibt es ja schon immer. Damit meine ich natürlich nicht, dass kurz euer Handy klingelt und ihr für ein paar Minuten telefoniert und gut ist. Klar kann es immer einen Anruf unterwegs geben, den man kurz annimmt. Nein ich meine die Hundebesitzer, denen man ansieht, dass sie die Spaziergangszeit „praktisch nutzen“ da dieses „Rumgelatsche“ für sie sonst „vergeudet“ ist. Ich habe auch schon von anderen Hundebesitzern gehört, dass sie der Meinung sind „Die Spaziergänge „nutze ich dann praktisch für Telefonate oder beantworte E-Mails“ – das ist ja sonst langweilig.“ Soso. Zeit ist Geld. Und einfach nur hinter dem Hund herzulatschen, ist ja unfassbar sinnlos. 🙄

Interessanterweise wissen die Hunde dieser Menschen ganz genau, dass das Telefonat gerade den Großteil der Aufmerksamkeit von Frauchen oder Herrchen in Anspruch nimmt und lassen mal so richtig die Sau raus. Denn irgendwie sind die telefonierenden Menschen tatsächlich auch mit sauschlecht erzogenen Hunden, die sozial total ignorant sind, gepaart. Da werden die Menschen wild Angesprungen, auf jeden Hund, der des Weges kommt, mit vollem Tempo zugekachelt oder wie bei einer Abrißbirne dieser auch gerne umgerissen aus Übermut. Die Energie muss ja irgendwohin und der Besitzer ist ja beschäftigt. Spielzeug wird geklaut und sich damit verpisst.. Klar, alles ist spannender, als der quatschende Besitzer.

Diese Hunde mögen es auch ungestüm ihre Schnauze in meinen Leckerliebeutel zu stopfen, worauf Pixie so richtig ausflippt und freundlich Bescheid sagt, wessen Leckerliebeutel der andere Hund da gerade kapern will.
Der Radius dieser Hunde vergrößert sich über die Zeit gern auf 50-100 Meter und mehr. Denn es interessiert ihren Menschen ja nicht so wirklich, was sie tun. Und wer nicht gerufen wird, nutzt die Freiheit eben auch aus.

Ganz wichtig: Ich möchte euch nicht „anschwärzen“ falls ihr gerne beim Spazieren telefoniert. Ich bin sicher auch null perfekt! Und bin null „besser“ als irgendjemand anders.
Bitte fühlt euch da jetzt nicht persönlich angegriffen. Dieser Artikel sollte mit einem Augenzwinkern gelesen werden und ich übertreibe manche Dinge, um meinen Standpunkt zu erklären.
Er ist vielmehr dafür da, dass ich manche zum Nachdenken anregen möchte, da ich glaube, dass ihr eine Menge verpasst. Aber dazu komme ich später.

Ist doch eigentlich schade, wenn der Hund seinen Besitzer langweilig findet

Denn wirklich häufig treffen wir Hunde, die auf uns zugeprescht kommen und weit und breit ist kein dazugehöriger Mensch zu sehen. Klar, die haben auch gerade sturmfreien Spaziergang,  da ihr Frauchen gerade ihrer Freundin erzählt, wie cool das „After-Work-Event“ gestern war, „du glaubst gar nicht wen ich da gesehen habe. Errätst du NIE!“ und was es zu Essen gab. „SO aufregend. Place to be, sage ich dir!“ Schätzchen, dein „Place to be“ sollte gerade bei deinem Hund sein. Nur mal so am Rande… 😯

Und Maya oder Sam, Lupo oder Luna denken sich, „Aaaach, die Olle ist sowieso weg vom Fenster, es lohnt sich gar nicht zu ihr zu laufen, da sie sich nicht mit mir beschäftigen wird. Da stecke ich doch lieber meine Schnauze in den Hintern dieses kleinen Terriermädchens hier!“ und dieser Hund plant dann auch meist für die nächsten Minuten genau so hinter Pixie her zu laufen. Nase-im-Hintern-und-wackel-hinterher.

Findet Pixie im wahrsten Sinne des Wortes dufte. 👿

Sie setzt sich erst damenhaft hin um diese Aktion zu unterbinden. Wenn der andere Hund diesen freundlichen Wink jedoch nicht begreift, kriegt er schon mal leicht einen auf den Deckel.

Das beeindruckt ihn dann aber meist wenig (wie gesagt erstaunt es mich gerne mal wie sozial resistent und renitent manche Hunde auf körpersprachliche Zeichen reagieren!), da er ja sowieso nix zu verlieren hat: Frauchen ist in seinen Augen ja gerade absolut langweilig! Und jede Form von Action ist besser, als zu ihr zurück und einfach nur neben ihr her zu trollen. Bääääh..

Meist dränge ich dann freundlich mit meinem Körper den Hund von Pixie ab und schiebe ihn zur Seite. Nehme Pixie auf die andere Seite, so dass ich als Trenner zwischen beiden fungiere und gehe dann einfach weiter. Klappt so gut wie immer und oft habe ich das Glück dass schon ein neues „Opfer“ des Weges kommt und sich der Hund dann auf dieses stürzt.

Schön ist auch die Potenzierung dieses Momentes, wenn eine Hundesitterin gerade ein wichtiges Telefonat führen muss und 6-10 Hunde gelangweilt durch die Gegend trollen und gemeinsam nach einer Beschäftigung suchen. Da laufe ich dann direkt den größten Bogen der mir möglich ist, damit wir gar nicht erst interessant werden! Denn diese Masse von Hunden loszuwerden, ist echt immer ätzend. Es dauert Ewigkeiten bis ich mit Gefuchtel und Gewinke die Hundesitterin dazu bewegt bekomme, genervt mit Augenrollen ihre Hunde abzurufen – Was stelle ich mich auch so an? Die versuchen doch nur gerade meinem Hund ein bisschen hinterher zu mobben. Ist doch lustig!

Ich finde es total schade, dass diese Hunde ihren Besitzer oder Hundesitter offensichtlich null spannend finden. Was denen alles entgeht! Ich werde inzwischen häufig von anderen Spaziergehern angesprochen, da Pixie so sehr auf mich achtet.

Dazu muss ich aber auch erwähnen: Pixie findet ab und zu fremde Menschen seltsam und suspekt und bellt sie dann aus dem Nichts an. Passiert nur bei jedem 286ten Menschen. Aber daher nehme ich sie immer zur anderen Seite wenn uns andere Leute, Jogger oder Fahrradfahrer entgegen kommen. Treffen wir einen angeleinten Hund mit Besitzer, wird sie angeleint. Das ist für mich selbstverständlich. Daher muss ich mich viel auf sie konzentrieren und die Spaziergeher beobachten dann natürlich, dass sie auf meinen Fingerzeig hinter mir die Seite wechselt und an meiner Seite dann an ihnen vorbei geht. Dies ist eine Form von „Fuß“ die ich aber nicht als „Fuß“ auftrainiert habe sondern vielmehr als „Schenke mir deine Aufmerksamkeit bei fremden Menschen, dann passiert dir nichts und wir können entspannt an ihnen vorbei gehen“.
Das macht sie nach drei Jahren konzentriertem Training des links/rechts-Signal wirklich fantastisch. Mehr über unser Training findet ihr übrigens hier.

„Der hört aber gut!“ „Ich habe noch nie einen so gut erzogenen Terrier gesehen“ „Der schaut sie ja die ganze Zeit an!“ bekommen wir dann echt oft zu hören. Was natürlich bei mir nach Jahren mit einem Terror-Terrier runtergeht wie Öl. 😆 Und ganz ehrlich: vor vier Jahren hätte ich mir nie erträumt, dass das mal jemand zu uns sagt. Also ernst gemeint und nicht sarkastisch. 😉
Pixie ist aber auch nur so gut erzogen und kann problemlos an meiner Seite konzentriert laufen, da sie meine volle Aufmerksamkeit und ich ihre hat und sie gerne mit mir spazieren geht. Das eine geht immer Hand in Hand mit dem anderen. Und es ist wunderbar, dass sie immer „da ist“ und darauf achtet, was ich tue und was als nächstes passiert.
Natürlich darf sie auch rumschnuppern und ihr Ding machen. Dafür gibt es das Abbruchsignal „Uuuund Schluss“ mit einer Handbewegung, die ihr sagt, dass es jetzt Zeit für „Hundesachen“ ist. Oft laufen wir 10-15 Minuten auch mal wortlos durch die Gegend. Ich glotze in die Bäume und höre dem Vogelgezwitscher zu und sie schnuppert was das Zeug hält.
Aber auch aus dem Schnuppern oder der Beobachtung eines Eichhörnchens kann ich Pixie problemlos abrufen. Es hat uns Jahre an Training gekostet, aber mein Lohn ist, dass Pixie mich definitiv nicht langweilig findet. Und das ist für mich die allerwichtigste Basis einer guten Hund-Mensch-Partnerschaft.

Hund-Spaziergang-Elbe2

Ist das Smartphone echt spannender als der eigene Hund?

Da ich freiberuflich arbeite und oft in meiner Mittagspause mit Pixie spazieren gehe, muss ich regelmäßig unterwegs kurz mein Smartphone checken. Als Selbstständige muss ich meinen Kunden eine gewisse Erreichbarkeit ermöglichen. Aber dafür hole ich das iPhone kurz raus, schaue auf den Screen – neue E-Mail? Nö. Anruf den ich nicht gehört habe? Nope. Top – und schon wieder verschwindet es in der Tasche. Bei einer E-Mail schaue ich kurz ob es brennt – tut es so gut wie nie wirklich 😉  – und ansonsten darf das iPhone trotz Mail weiter im Täschchen schlummern. 98% der Dinge, die auf meinem Handy während des Spaziergangs passieren, kann ich auch problemlos danach im Büro bearbeiten. Ich trenne das klar: Arbeit ist im Büro. In der Natur ist „Pixietime“.

Ich beobachte dennoch, dass vermehr Hundebesitzer auf ihr Smartphone glotzen und nichts um sich herum mitbekommen. Gerade letzte Woche kam uns eine Frau mit einem großen schwarzen Hund entgegen und ich merkte direkt, dass er Pixie null geheuer war. Ich habe zu einem riesigen Bogen angesetzt, da ich ebenfalls gesehen habe, dass die Besitzerin nonstop auf ihr Handy glotzte und alles andere ignorierte.

Glücklicherweise war der Hund angeleint. Dachte ich. Aber was passiert als wir im Bogen gerade auf der Höhe des Hundes war? Pixie schaute immer kurz zum Hund, dann zu mir und wurde von mir dabei belohnt. Sie hat das super gemacht und sich null über den Hund aufgeregt. Totale Coolness und ich war so stolz. Das hätten wir auch so wundervoll abschließen können, wenn die Besitzerin nicht plötzlich von ihrem Smartphone hochschaute, uns entdeckte und sich spontan dazu entscheiden musste, ihren Hund abzuleinen, da er zu Pixie wollte. Mich traf der Schlag und Pixie explodierte an der Leine bei mir, da der Hund plötzlich in vollem Tempo auf sie zugeprescht kam.

Mal ehrlich: wie kann man so unsozial sein? Ich habe sie direkt mit saurer Stimme gebeten, ihren Hund zu sich zu rufen – das passierte natürlich nicht sofort. Pixie bellte, der Hund latschte betont gelangweilt zu seinem Frauchen zurück und sie konnte natürlich null verstehen, dass ich sauer war. Ja Schätzelein, wenn du anstatt auf deinen Instagram-Feed auf die Umwelt im echten Leben geschaut hättest, wäre die aufgefallen, dass wir einen Bogen laufen und keinen Kontakt wollen.
So hast du genau das Gegenteil gemacht und mir die Verstärkung der Übung „an meiner Seite passiert dir nichts“ für Pixie schön verkackt. Danke dafür. 🙄

Hund-Spaziergang-fly

Muss jeder Moment optimiert sein und Zeit immer multitasking-mäßig genutzt werden?

Unser aller Leben ist so vollgestopft. Mit Verpflichtungen, ToDo’s, Jobkram, privaten Kram… das kennen wir alle und natürlich kann ich verstehen, dass man so viel wie möglich effektiv abarbeiten will. Aber ein Hundebesitzer, der nonstop Multitasking betreibt und aus jedem Moment das Meiste herausholt, muss sich nicht wundern, wenn sein Hund selber multitasked – aber definitiv nicht mehr mit ihm.
Oder auf Dauer keinen Bock auf ihn hat. Der Besitzer ist ja saulangweilig, wenn er die ganze Zeit auf seinen Elektroknochen glotzt. Ich frage mich überhaupt, was die Hunde denken, was wir mit dem „Klingel-brumm-Dings“ die ganze Zeit machen. 😉 Müssen uns für total doof halten, dass wir uns damit so viel beschäftigen. Wenn Hunde Augenrollen könnten, würden sie dies sicher beim Anblick des Smartphones machen.

Warum auch nicht die Zeit nutzen um parallel was anderes zu machen? Ein paar schnelle Telefonate erledigen? Die Mail fix zu Ende schreiben. Oder eben wenigstens etwas Musik hören und Kopfhörer auf den Kopf, damit man nicht einfach nur langweilig hinter seinem Hund durch die Gegend stapft. So denken diese Leute wohl. Wir alle sind ja auch darauf getrimmt, das Meiste aus allem zu machen. Alles zu optimieren. Maximal alles aus einer Arbeitsstunde rauszuholen. Zeit ist Geld.. ihr wisst schon, was ich meine. Da einfach nur spazieren zu gehen.. das ist ja echt langweilig. Passiert nix. Vergeudete Zeit aber der Hund muss ja raus.

Was ich noch trauriger finde: oft sehe ich noch die „Reste“ der Aufmerksamkeit des Hundes, die vom Besitzer mit Smartphone-Fixierung leider nicht gesehen werden. Der Hund schaut zu seinem Herrchen mit einem „hast du gesehen? Da der Hase?“ „Hast du gesehen? Da ist eine coole Hündin?“ und läuft an seiner Seite mit dem Blick auf ihn gerichtet, aber er wird nicht erwidert. Er schaut, schaut, schaut – rennt fast gegen etwas vor Aufmerksamkeit – aber der Besitzer kriegt nichts mit.
Wenn es nie Feedback gibt, sondern die Gedanken des Besitzers ganz woanders sind, orientiert sich der Hund natürlich um. Würden wir alle machen. Wo eine Verbindung und ein Band zwischen Hund und Mensch war, wird dies eben durch Ignoranz durchschnitten. Wenn der Besitzer ansonsten Zuhause mit seinem Hund spielt und ihn dann drinnen beachtet, ist dies sicher ein Ausgleich. Dennoch entgeht ihm soviel kostbare, gemeinsame Zeit, wenn er die Spaziergänge „für sich effektiv“ nutzt.

PORTPixienah3

Und was passiert dann im nächsten Schritt: der sonst so gut erzogene Hund macht sein Ding und ist auch nicht wirklich motiviert zu Herrchen oder Frauchen zu kommen, da dort ja keine Party steigt. Die ist nun für ihn woanders.
Habe ich auch oft erlebt, dass ein Hund sich an uns drangehängt hat denn wir hatten Spaß, ein Spieli und laufen querfeldein durch die Gegend – Frauchen ist dagegen schnarchig und merkt es nicht mal, dass ihr Hund weg ist. Minuten später schallt dann doch ein „Suuuriiiiiii“ durch den Wald. Und widerwillig trollt Suri dann zum Frauchen. Wird von ihr bestraft, da sie in Frauchens Augen nicht hört. Und das nächste Mal wird Suri noch weniger Bock haben zum Frauchen zu kommen, da sie nicht nur langweilig ist, sondern zu Frauchen zu kommen bedeutet zusätzlich auch noch eine Strafe. Das ist sooo schade. 😥

„Warum hört der Hund denn nicht? Hat wohl Flausen im Kopf. Das muss ich ihm echt austreiben. Keine Ahnung was da los ist.“

Tjaa, wie so gut wie immer sollte man sich erstmal an die eigene Nase greifen. Aber das fällt uns Hundebesitzern ja immer recht schwer. Ich finde es auch nicht immer einfach mir klar zu machen, das Pixie mich ständig spiegelt. Wenn ich nervös und aufgedreht bin, da ich den Stress aus dem Büro mit auf die Spazierrunde nehme, muss ich mich null wundern, dass Pixie genauso drauf ist. Unsere Hunde „ziehen“ unsere Energie und schauen sich unsere Körpersprache ganz genau an. Nichts entgeht ihnen. Wenn sie ihr Verhalten ändert oder ein neues negatives Verhalten plötzlich auftritt, ist es in erster Regel immer mein Fehler und ich muss an mir arbeiten.

PORTPixieclose

Es entgeht diesen Hundebesitzern soooo viel

Ganz ehrlich, Menschen die ihre Kopfhörer oder ihr Smartphone wichtiger finden als ihren Hund, tun mir von Herzen leid.

Denn sie werden niemals diese kostbaren Stunden so empfinden, wie ich. Ich bin da jetzt null „besser“ – darum geht’s mir auch nicht – aber ich würde mal einfach sagen, aufmerksamer und vielleicht reflektierter?
Ich arbeite den ganzen Tag hart und konzentriert vor mich hin, glotze auf meinen Bildschirm oder mache Haushaltkram – alles Dinge, die nichts mit Pixie zu tun haben.
Somit bekommt sie da sicher den Großteil des Tages nicht so viel Aufmerksamkeit von mir. Dann macht sie ihr Ding. Schläft und entspannt. Sie leidet da null darunter. Das auf keinen Fall. Trotzdem könnte ich sicher mehr Zeit mit ihr verbringen oder sie beschäftigen. Aber das geht im Alltag eben nicht ständig.

Ich bin zwar Hundebloggerin – aber das nebenbei und vor allem am Wochenende. Vielleicht wirkt das hier anders, aber ich arbeite eben größtenteils als freiberufliche Kreative und das hat nichts mit Pixie zu tun. Da ist sie dann gern in meinem Büro dabei, aber definitiv nicht der Mittelpunkt.
Und ich mache auch nicht ständig Schnüffelspielchen, riesige Runden von drei Stunden durch die Natur und erlebe mit ihr wilde Abenteuer. Das kann ich einfach gar nicht leisten.
Und auch wenn ich hier gerade über Pixie schreibe, hat sie ja nichts davon, dass ich Les Wauz führe. Klar, sie darf ab und zu was testen und ich lerne für sie neue Dinge und mache mich ständig schlau, damit es ihr gut geht.

Pixiepfote-Mac
Aber der Blog ist ihr natürlich schnuppe, da die Blog-Zeit auch wieder von ihrer Wochenend-Zeit abgeht. Und meine Arbeitszeit ist eben auch keine Pixie-Zeit.
Dann muss es eben auch mal reichen, auf der großen Runde „nur“ ne knappe Stunde durch die Gegend zu trollen. Sie darf dann überall schnüffeln. Ich lasse ihr und mir diese Zeit, damit sie in Ruhe „Hundezeitung lesen“ darf.
Dann gehts aber auch schon zurück ins Körbchen und ich muss arbeiten.
Pixie hat sich an diesen Arbeitsalltag gewöhnt und ist fein damit. Dies kann sie aber sicherlich auch, weil wir aus den gemeinsamen Spaziergängen bewusst viel machen.

Denn die täglichen Runden – und vor allem die eine große Runde – sind mir heilig. Wenn ich nicht eine dringende E-Mail erwarte, ist das Smartphone leise gestellt in meiner Tasche und bleibt auch dort für die gesamte Zeit. Ich gehe auch nur bei absoluten Notfällen ans Telefon (um zu sagen, dass ich aus dem Auto zurückrufe), wenn ich mit ihr unterwegs bin.  Da setze ich meine Priorität.

Klar, Pixie ist eben auch ein Ex-Problemhund und ich beachte sie allein deshalb natürlich viel. Muss ich auch. Aber dennoch könnte ich inzwischen parallel telefonieren. Oder E-Mailen, SMSen, WhatsAppen.

Will ich aber nicht. Diese Zeit gehört ihr. Und mir. Ich schaue lieber in die Baumwipfel, genieße die Sonne, die Stille um mich herum und glotze – genauso wie Pixie – einem Eichhörnchen hinterher.
Atme tief durch, denn die Luft ist an den Spaziergangsorten natürlich deutlich würziger und in den Straßen von Hamburg. Und schaue ob nicht irgendwo ein Mini-Abenteuer auf uns wartet. Ein Mäuseloch auf das ich sie aufmerksam machen und welches sie untersuchen kann.
Ein großer Baumstamm auf dem ich Leckerlies platziere, während Pixie absitzt und diese dann begeistert aufsammelt. Oder wir laufen einfach mal querfeldein. Mitten durch den Wald. Über die Wiese. Oder testen neue Wege. Und wisst ihr, was mich dabei immer begleitet?

Die glänzenden und aufmerksamen Augen von Pixie. Sie hat mich immer im Blick. Und ist immer in meiner Nähe. Weil immer was Cooles passieren kann. Und ich glaube ja nach wie vor, dass dies das Geheimnis einer guten Mensch-Hund-Beziehung ist. Solange euer Hund euch spannend und toll findet, habt ihr mehr als die halbe Miete. Er wird auf euch achten. Euch folgen und im Zweifel immer aus einer anderen Ablenkung abdrehen und auf euch hören. Denn ihr seid eben in seinen Augen echt klasse und er ist gerne bei euch.

Tipps für bewusste Spaziergänge

Macht genau das Gegenteil vom Multitasking, wenn ihr mit eurem Hund unterwegs seid. Lernt von eurem Hund, denn er ist immer im „Jetzt“. Dieser Moment ist wichtig. Und dieser jetzt auch. Denkt nicht an die seltsame Mail eines Kollegen oder den Streit mit eurem Liebsten von gestern. Grübelt nicht über das neue Projekt nach, das auf eurem Schreibtisch liegt und ihr wisst noch nicht genau, wie ihr es angehen sollt. Das Projekt liegt auch nach der Runde noch auf dem Schreibtisch. Gönnt euch dieses Abschalten. Wie bei Peter Lustig. „Abschalten“. 😆

Wenn ihr den Spaziergang startet, solltet ihr euch dies ganz bewusst sagen. „Jetzt abschalten!“. Schiebt alle Sorgen, Stress und Gedanken weg. Natürlich werden die Gedanken wieder kommen. Aber ihr könnt euch während des Gehens dafür entscheiden, ob ihr grübelt oder diese Gedanken einfach wieder gehen lässt. Wie Wolken, die über den Himmel ziehen. Und so einfach geht schon Meditation.
(Ich kann euch übrigens die tolle Meditations-App Headspace empfehlen. Die bekommt ihr hier. Damit habe ich so richtig meditieren gelernt – ich nutze sie seit Jahren fast täglich – und sie ist weder großartig spirituell noch kompliziert, sondern ganz einfach anzuwenden. Die ersten zehn Meditations-Sessions sind umsonst. Und es gibt spezielle Meditationsübungen fürs Spazierengehen, die mich sehr inspiriert haben. 🙂 )


Nutzt den Spaziergang um euch neben der Aufmerksamkeit für euren Hund auch auf eure Sinne zu konzentrieren. Dann haben die Grübelgedanken keinen Platz im Kopf.
Konzentriert euch nur auf Geräusche. Vogelzwitschern.. wieviele verschiedene Vögel sind hier? Welcher Gesang ist am Schönsten? Was gibt es sonst noch zu hören? Wo kommt das her? Geht mit eurem Hund einem interessanten Geräusch auf den Grund.
Das nächste Mal „seid ihr nur Nase“ – so wie euer Hund. Aaah, die würzige Luft! Wenn gerade keiner guckt, schnuppert an einem Baum oder einem frisch zerriebenen Blatt. Wie gut riecht es nach einem Regenguss? Oder im Winter wenn bald Schnee fällt.

Dann achtet ihr nur auf die Farben der Blätter, das Grün der Wiese. Den Himmel.
Oder beobachtet einfach nur euren Hund und schaut, was er so macht. Was seine Körpersprache aussagt, wie er seine Ohren bewegt, sein Gewicht verlagert und vor allem mit anderen Hunden interagiert. Da könnt ihr auch eine Menge über ihn lernen.

Ist euer Kopf so richtig gefüllt und ihr könnt euch so gar nicht ablenken, ist die beste Grundlage immer noch euer Atem. Atmet bewusst ein und aus. Legt vielleicht sogar die Hand auf euren Bauch um zu spüren, wie ihr voll ein- und ausatmet. Und zählt für einige Minuten sogar eure Atemzüge. 1 beim Ein- und 2 bei Ausatmen. Bis 10 und dann wieder von vorn.
Dann könnt ihr euch wieder nur auf den Hund konzentrieren und lasst ihn vielleicht kurz auf einen Baumstamm springen und balancieren. Übt ein paar Draußen-Tricks wie „durch die Beine laufen“. Oder holt kurz das Spielzeug heraus und spielt ein bisschen. Setzt euch vielleicht auch mal kurz auf eine Bank, streichelt euren Hund an der Stelle, an der er am liebsten gekrault wird und „seid einfach nur da“.
Ihr werdet mich jetzt vielleicht für eine totale Eso-Tussi halten 😆 Erde an Rebecca? Spaziergangsmeditation? Am besten noch auf dem Poop-Haufen meines Hundes meditieren? 😀

Ist für mich total ok, dass ihr mich für verrückt und ein bisschen zu „Hari Krishna“ haltet.
Aber probiert es einfach mal aus. Kostet ja nichts und ihr könnt nur dazu gewinnnen. 😉

Seit ich mit der Headspace-App regelmäßig meditiere und versuche dies auf die Spaziergänge mitzunehmen, sind sie wirklich doppelt so schön. Sie sind „unsere“ Zeit – nur Pixie und ich. Ich lerne ihren Blick auf die Welt.
Und die Belohnung für diese bewussten Spaziergänge ist ein freier Kopf.

Ihr werdet sehen, dass ihr jedes Mal mehr innerlich herunterfahrt. Und ihr seid erfrischt wenn ihr zurück nach Hause oder ins Büro kommt. Könnt nun mit einer neuen Perspektive die Probleme lösen, eure ToDo’s abarbeiten oder sogar das wichtige Gespräch mit dem Chef führen.
Denn ihr habt nicht nur Ruhe für euch und euren Hund gefunden, sondern auch Abstand gewonnen.

Und wisst ihr was: Genau SO ist die Spaziergangs-Zeit richtig wertvoll genutzt. Nix Multi-Tasking sondern Maxi-Stille im Kopf. Das ist sowas von hip und tausendmal besser als die Kopfhörer.

Und nun bin ich gespannt auf eure Gedanken! Könnt ihr das nachvollziehen? Bin ich in eurem Augen total gaga. Oder habt ihr vielleicht noch Tipps? Ich freue mich – wie immer – riesig auf euer Feedback!

Ganz liebe Grüße von Shanti-Rebecca und Dalai Pixie 😀

]]>
http://leswauz.com/2017/03/24/unsere-multitasking-welt-nur-spazieren-mit-dem-hund-so-langweilig-oder/feed/ 21 6515
Hundebuch-Tipp: die Trickschule für Hunde http://leswauz.com/2017/03/18/hundebuch-tipp-die-trickschule-fuer-hunde/ http://leswauz.com/2017/03/18/hundebuch-tipp-die-trickschule-fuer-hunde/#comments Sat, 18 Mar 2017 15:38:31 +0000 http://leswauz.com/?p=7002 Heute möchte ich euch wieder einmal ein tolles Hundebuch vorstellen, welches ich mir vor vier Jahren gekauft habe und wirklich oft zur Hand nehme: das Buch „Trickschule für Hunde: Kunststücke leicht erlernen“ von Manuela Zaitz – erschienen im Cadmos Verlag der viele tolle Tierbücher im Programm hat.

Worum geht es? 

Tricktraining ist nicht nur eine tolle Beschäftigung für den Hundekopf und bringt riesigen Spaß sondern es verstärkt auch die Bindung des Mensch mit seinem Hund. Es ist großartig wenn ihr eurem Hund das erste Mal einen etwas komplizierteren Trick beigebracht habt und ihr dabei die strahlenden und stolzen  Augen eures Hunde seht während er ihn vorführt. Denn er weiß, dass er euch nicht nur versteht sondern genau das tun darf und kann, was ihr ihm beibringen wolltet. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, dass ihr im Tricks vermitteln könnt und somit beide „eine Sprache“ sprecht.

Und wer mit seinem Hund ein Repertoire an Tricks aufbauen möchte, für den ist dieses Buch goldrichtig!

Der Aufbau des Buches ist sehr klar und einfach: Zuerst werden die Grundlagen des Trainings allgemein erklärt und der Leser ins Clickertraining eingeführt. Ohne dieses könnt ihr eurem Hund keine Tricks beibringen.

Und dann startet die Trickschule mit den wichtigsten Grundkommandos, die man auch für das weitere Training benötigt wie „Nimm“, „Stups“ „Bring“ etc.

Im Kapitel „Wichtiges für die Trickschule“ dreht es sich um allgemeines Wissen rund um die Tricks und Belohnung sowie die Hilfe dazu, wie ihr mögliche Probleme vermeidet.

Hier erklärt die Autorin in einem Video, wieso Tricktraining so toll ist (übrigens hat sie eine eigene Hundeschule in Moers)

Ja und dann geht’s los: Tricks, Tricks, Tricks! 50 insgesamt. Dabei ist wirklich alles was man sich wünschen kann und nicht nur alberner Kram sondern richtig coole Sachen. Man merkt, dass Manuela Zaitz Filmhunde ausbildet, denn dies ist auch der Anspruch der Tricks, die sie hier vorstellt. Und alle Anfänger-Tricks wie „Winken“, „Schäm dich“ und „Tot stellen“ sind genauso vertreten wie komplexere Tricks wie „Boomer“, „Humpeln“ (unfassbar schwerer Trick 😯 ) und „Buchstabieren“.

Wann habe ich mir das Buch gekauft und hat es mir geholfen? 

Die Trickschule von Manuela Zaitz war mein erstes Trickbuch. Nachdem wir echt Spaß mit dem Clickertraining hatten und schon fortgeschritten im Training waren, war dieses Buch goldrichtig! Ich habe regelmäßig abends mit Pixie 10 Minuten geübt und immer darauf achte, dass ich sie nicht überfordere und sie nicht allzu sehr aufdreht.

Manuela Zaitz ist es in dem Buch besonders wichtig, dass der Hundebesitzer und sein Hund schnell zum Erfolg kommen. Damit es keine Enttäuschung oder sogar Verweigerung von Seiten des Hundes beim Training gibt. Dafür ist es wichtig, dass die Tricks alle Schritt für Schritt erklärt und mit Hilfe von Bildern einfach zu verstehen sind. Kompliziertere Tricks werden einzeln aufgebaut und dann als Handlungskette trainiert.

Nach wie vor begeistert mich die Vielfalt der Tricks – neben den bekannteren Tricks wie, „Schäm dich“, die Rolle, dasSlalom durch die Beine und Tot stellen gibt’s auch Tricks für den Hund als Haushaltshelfer: Licht ein- u. ausschalten, Tür öffnen und Skateboard fahren.


Auf dem Bild hier seht ihr den Trick „Erdmännchen“. Dieser erfordert einige Wochen an Vorbereitung da die meisten Hunde nicht die Muskulatur haben um sich auf ihre Hinterbeine zu setzen.
Um diese aufzubauen habe ich Pixie mit einem Leckerlie in die Position gelockt direkt geklickt und belohnt. Dies habe ich in jedes Trick-Training eingebaut und somit regelmäßig geübt. Dabei wird das Halten der Position zur Stärkung der Muskulatur immer weiter verlängert bis ihr merkt, dass euer Hund sein Gleichgewicht halten und problemlos auf den Hinterbeinen sitzen kann. Dies hat bei Pixie so zwei Monate gedauert – seid da wirklich geduldig –  und aus dem „Erdmännchen“-Trick könnt ihr wiederum verschiedene andere Tricks aufsetzen wie „Winken“ oder „Bitte bitte“.
Am „Winken“ arbeiten wir noch. Unser aktuelles Training könnt Ihr hier bei Instagram sehen. 😆

Wie ist meine Bewertung? 

Die Buch sowie die Tricks sind ausführlich und leicht verständlich aufgebaut und die Bilder echt toll und verdeutlichen die Tricks noch weiter. Manuela Zaitz gibt zudem viele Alternativen zum Üben und auch Tipps, wenn es nicht sofort klappt. Dabei gibt es Tricks wirklich für alle Schwierigkeitsstufen, sodass sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene etwas dabei ist.
In den letzten vier Jahren haben wir nach und nach unser Repertoire mit ihrer Hilfe aufgebaut und robben uns so langsam and die fortgeschrittenen Tricks heran. 😉  Ich nehme das Buch heute noch gern für neue Inspiration zur Hand und liebäugele auch schon mit ihrem zweiten Trick-Dogging-Buch.
Deshalb gibt es von mir definitiv fünf Pixiepunkte, da es für mich eins der besten Hunde-Trick-Bücher auf dem Markt ist!



Für wen ist das Buch ideal? 

Dieses Buch ist absolut toll für Trick-Anfänger, die gerade mit dem Clickertraining durchstarten und mit den Grundkommandos sowie ersten Tricks anfangen wollen. Genauso finden Fortgeschrittene eben ausgefallene Trickideen, die man gemeinsam „knacken“ kann. Ihr werdet sehen wie toll es euch zusammenschweißt wenn ihr einen Trick erarbeitet und euer Hund ihn erfolgreich vorführen kann. Es wird euch beiden riesigen Spaß bringen und als Grundlage für euer Training ist dieses Buch wirklich empfehlenswert!
Ihr könnt das Trick-Training-Buch beispielsweise hier bestellen:

=> Amazon-Werbelink: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit ein wenig unterstützen. Vielen Dank!

Über die Autorin

Manuela Zaitz ist Inhaberin der Trickschule für Hunde.
Sie hat sich auf Trickdogging, Beschäftigung und Dogfrisbee spezialisiert und berät auch bei Verhaltensproblemen.
Zusätzlich zu zahlreichen Fortbildungen und Seminaren hat sie das Fernstudium zur Ausbildung zum Tierpsychologen mit Schwerpunkt Hund an der ATN, absolviert.
Sie besucht immer wieder Fortbildungen, denn Stillstand ist Rückschritt.
Zwei ihrer Bücher sind im Cadmos Verlag erschienen, „Trickschule“ und „Neues aus der Trickschule“, sowie zwei DVDs.
Ein Gemeinschaftsprojekt, das Buch „Leben mit Hunden“ erschien 2014 im Kynos Verlag.
Im April 2015 erschien ihr Trainingstagebuch im Easy-Dogs-Verlag.
Seit April 2012 ist sie Mitglied der Pet Professional Guild, einer internationalen Vereinigung gewaltfrei arbeitender Trainer.
Sie ist Mitinitiatorin des großen deutschen Netzwerks gewaltfrei arbeitender Trainer:
„Trainieren statt dominieren“.
In zahlreichen TV-Beiträgen und Artikeln in renommierten Hundezeitschriften leistet sie einen Beitrag für ein neues und verständnisvolles Hundetraining.
In Kursen und Einzelstunden ist ihr ein angenehmes, positives Klima für Mensch und Hund ein Hauptanliegen.
Denn nur wenn man entspannt und gelöst ist, kann man Wissen aufnehmen.

Hier findet ihr die Webseite von Manuela Zaitz.
Zusätzlich bietet sie im Raum Bayern und NRW regelmäßige Seminare und Workshops an, die hier aufgelistet sind. 

Hier findet ihr ein Video von einem Trick-Seminar von Manuela Zaitz. Toll finde ich es wie sie darin betont, dass die Hunde für manche Tricks – hier ist es der Handstand – erstmal Monate lang die Muskulatur aufbauen müssen, bis sie den Trick tatsächlich trainieren können.


Auf einen Blick: 

•Umfang: 112 Seiten

•Verlag: Cadmos Verlag (30. Mai 2011)

•Sprache: Deutsch

•ISBN-10: 3840420148

•Format: 17,1 x 1,2 x 23,8 cm

•Preis: 19,9o Euro

Macht ihr auch Trick-Training mit eurem Hund und kennt ihr das Buch von Manuela Zaitz? Habt ihr vielleicht sogar schon das zweite gelesen und benutzt? Ich überlege ja schwer mir das jetzt auch mal zu holen. 😉 Ich freue mich auf euer Feedback und bin gespannt was eure Hunde alles so für Tricks können. 🙂

Ganz liebe Grüße
Rebecca und die super Trick-Pixie

]]>
http://leswauz.com/2017/03/18/hundebuch-tipp-die-trickschule-fuer-hunde/feed/ 2 7002
Wie kann ich das Immunsystem meines Hundes stärken? http://leswauz.com/2017/03/03/wie-kann-ich-das-immunsystem-meines-hundes-staerken/ http://leswauz.com/2017/03/03/wie-kann-ich-das-immunsystem-meines-hundes-staerken/#comments Fri, 03 Mar 2017 15:28:24 +0000 http://leswauz.com/?p=6889 Ob bei eine Erkältung, nach einer Verletzung, bei Magen-Darm-Problemen oder einfach als Kur wenn euer Hund ein bisschen „schwächelt“: es ist immer wichtig, dass zusätzlich zu einer Behandlung das Immunsystem unserer Hunde unterstützt wird. Denn nur mit einem starken Immunsystem kann die Fellnase schnell wieder gesund werden beziehungsweise bleiben.

In diesem Artikel erfahrt ihr alles, was ihr zum Immunsystem eures Hundes wissen müsst!
Zudem habe ich mir eine Menge Produkte für die Stärkung des Immunsystem angeschaut und auch getestet. Ihr findet hier Informationen über das natürliche Abwehrsystem unserer Hunde und Tipps wie euer Hund nach jeder Form von Krankheit oder Verletzung schnell wieder fit wird. Darüber hinaus empfehle euch die passenden Nahrungsergänzungen und Produkte für verschiedene Bedürfnisse.

Noch eine kurze Erklärung: in diesem Artikel findet ihr zu allen Produkten Amazon-Links. Falls es euch interessiert: Amazon-Links sind  die einzige Quelle mit der ich bei Les Wauz ein bisschen Geld verdiene. Solltet ihr über diese Links bestellen, bekomme ich einen kleinen Prozentsatz als Provision. Dies kostet euch natürlich nichts dazu aber es hilft mir ein bisschen dabei, den Blog zu finanzieren und mit dem Geld kann ich wiederum Produkte bezahlen, die ich für euch teste. Ihr könnt mir mit einem Klick somit richtig weiterhelfen. 😉

So und jetzt geht’s endlich los mit dem Artikel!

 

Was schwächt die Abwehrkräfte eures Hundes?

Es gibt einige Auslöser, die das Immunsystems schwächen – manche sind uns vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so bewusst:

Erkrankungen und Körperreaktionen, z. B. Infektionen, Parasitenbefall, chronische Erkrankungen, Allergien, Hauterkrankungen und -Reaktionen

Jeder Infekt, Durchfall, Erbrechen oder auch Reaktion des Körpers wie ein Hautausschlag sind eine Belastung für den Organismus. Beispielsweise eine Allergie ist eine körperliche Reaktion die euch sagt: Das was du mir fütterst, das Medikament das du oder der Tierarzt mir gegeben habt oder was du mir auf die Haut aufgetragen hast, vertrage ich nicht und möchte ich nicht in meinem Körper haben. Nehmt diese Signale bitte ernst. Auch chronische Erkrankungen wie Husten oder Probleme mit den Gelenken erfordern auch regelmäßige Immunsystem-Stärkung, da der Körper damit immer zu tun hat und versucht sich selber zu heilen.

Stress, z.B. ausgelöst durch Umzug, Veränderung der Bezugspersonen, neue Tiere im Haushalt, hektische Umgebung, Reisen, Ausstellungen, Sportveranstaltungen (z.B. Agility)

Wir unterscheiden zwischen positiven und negativen Stress. Klar ist eine Sportveranstaltung, wie bei uns gerade die Mantrailing-Prüfung aufregend und euer Hund wird sie positiv aufnehmen.
Dennoch ist es eine Form von Stress und der Hundekörper läuft auf Hochtouren. Dies kann das Immunsystem deutlich schwächen.
Bei der letzten Mantrailing-Prüfung hat sich Pixie am Tag darauf direkt einen Magen-Darm-Infekt mit heftigen Durchfall eingefangen. 🙄 Erst viel später habe ich realisiert, dass dies auf die Anforderungen der Prüfung zurück zu führen war. Dieses Mal habe ich ihr direkt vorher eine Woche Propolis gegeben (dazu unten mehr) und sie war topfit bei der Prüfung und es gab hinterher keine Probleme.
Bedenkt zudem, dass sensible Hunde wirklich auf jede noch so kleinste Veränderung im Leben reagieren und auch dies ihren Körper anstrengt!
Pixie-angeschnallt-AudiPort

 

Wetter

Im Hochsommer haben wir gefühlt mehr Energie, da die Sonne scheint und uns gute Laune macht, aber vergesst dabei nicht, dass euer Fell-Kumpane in der Hitze ganz schnell schlapp macht. Ihr solltet dies berücksichtigen, euren Hund bei heißen Temperaturen nicht überfordern und einen Immunsystem-Booster zufüttern, damit er im Sommer fit bleibt.
Alle meine Sommer-Tipps findet ihr in diesem Artikel.

Auch der Winter ist nicht zu unterschätzen. Damit der Hundekörper sich bei Minusgraden auf einer für ihn gesunder Temperatur hält, kostet ihn dies so richtig Kraft. Zusätzlich kann das spitze Granulat auf den gestreuten Straßen und Wegen zu Mikro-Verletzungen der Pfoten kommen. Zumindest ist es eine Belastung und euer Hund kann sich auch fix mal etwas „reintreten“. Und auch wenn es verboten ist, wird auch immer wieder Salz gestreut, welches die Pfoten stark angreifen kann.
Manche Hunde bekommen auch richtig gehend rissige Pfoten in der Kälte, was das Immunsystem noch mehr belastet. Das ist genauso wie bei uns, wenn wir im Winter trockene Hände haben.
Achtet deshalb ganz besonders auf die Pfotenpflege in der kalten Jahreszeit.
In diesem Artikel erfahrt ihr alles über Hundepfoten und wie ihr sie am besten pflegt. 
Wie ihr die Krallen eures Hundes kürzen und warum es sinnvoll ist die Ballenhaare zu schneiden, erfahrt ihr in diesem Artikel

Zu wenig Ruhe und Schlaf

Ob euer Hund aufgekratzt im Büro durch die Gegend läuft, ständig spielen möchte, daher gar nicht zur Ruhe kommt oder ob er beim Hundesitter mit anderen Hunden den ganzen Tag interagiert – so schön es ist, dass er aktiv ist – aber dies bedeutet, dass euer Hund zu wenig schläft. Und Schlafmangel ist ein totaler Immunsystem-Killer!
Wenn ich einige Tage zu wenig Schlaf bekomme, fühle ich mich direkt schlapp. Dann kann ich echt nur noch 75% geben. Nicht umsonst wurden früher Menschen mit Schlafentzug gefoltert. 😯 Unser Körper muss sich genauso wie bei eurem Hund einfach ausruhen können.
Hunde sollten im besten Fall 18-20 Stunden schlafen. Ja, ich weiß, das klingt nach einer Menge! Aber soviel sollte tatsächlich sein. Sie schlafen dabei ja nicht tief und fest, sondern dösen ganz viel zwischendurch.

Nicht jeder Hund „nimmt“ sich in einem aktiven Umfeld wie Büro, Familie oder Hundesitter diese Ruhe bewusst von selber. Dies ist dann auch gerne mal unsere Verantwortung, damit er „runterkommen“ kann. Damit er sich genügend ausruht, müsst ihr euren Hund daher vielleicht auch mal zu seinem Glück zwingen. Ob ihr ihn in einen ruhigeren Raum führt, euren Kindern klar macht, dass es Ruhezeiten für euren Hund gibt in denen sie ihn auch schlafen lassen oder ob ihr bewusstes Körbchentraining macht. Hier gibt es viele Möglichkeiten und Lösungen.
Wir haben beispielsweise jede Form von Spielzeug aus unserem Zuhause bewusst verbannt, da Pixie mit Spielzeug in der Wohnung überhaupt nicht „runterkommen“ konnte und ständig mit uns spielen oder auf ihrem Spielzeug rumkauen wollte. Mehr darüber erzähle ich in diesem Artikel.
Ihr müsst natürlich nicht so rigoros sein – jeder Hund ist anders – aber falls ihr bemerkt, dass euer Hund zu wenig schläft, findet ihr bestimmt eine kreative Lösung, wie ihr ihm dies ermöglichen könnt.

 

Ernährung

Dies kann nicht nur eine schlechte Qualität des Futters sein (mehr zum Thema Ernährung findet ihr übrigens hier) oder ein Futter, das nicht genügend Nährstoffe enthält. Genauso wie bei uns stimmt hier das Sprichwort „Du bist, was du isst!“
Wird ein Hund mit billigsten Supermarktfutter gefüttert, muss man sich nicht wundern, dass er daraus keine Kräfte zieht, sein Fell nicht glänzt und er nicht fit ist. Wenn wir tagein tagaus nur bei McDonalds essen und die Vitamine und Mineralien, die wir brauchen nur in Tablettenform oder Astronautennahrung zu uns nehmen, würde uns das auf Dauer auch schwächen oder krank machen. Auf jeden Fall würden wir uns mit dieser Nahrung nicht fit fühlen. Um die Gesundheit unseres Hundes zu fördern ist es somit sinnvoll einmal sein Futter zu überdenken und die Zusammensetzung zu überprüfen.

 

Arzneimittel

Wenn ihr eurem Hund aufgrund einer Erkrankung ein Antibiotikum gebt oder eine Allergie den langfristige Einsatz von Kortison verlangt, ist dies eine massive Belastung für den Körper.
Ich kann euch da nur raten, schon während der Gabe des Arzneimittels das Immunsystem zu stärken. Daneben solltet ihr nicht vergessen, dass bei jeder Form von Antiobiotika die Darmflora sehr leidet.

Und wir vergessen gerne mal, dass bis zu 80% des Immunsystems aus den Immunzellen in unserem Darm besteht. Also startet nach einer Gabe von Medikamenten definitiv den Aufbau der Darmflora und achtet auf einen gesunden Darm. Alles zur Magen-Darm-Pflege und wie ihr die Darmflora aufbaut, erfahrt ihr hier

 

Hohes Alter

Bei ältere Hunde ist der Körper einfach nicht mehr so fit, wie bei einem Jungspund. Ich freue mich immer so sehr am Anblick eines Senioren-Hundes mit einem grauen Kopf, dessen Augen jedoch glänzen und der gesund und vital wirkt – fast schon noch so wie Pixie. Es ist toll, wenn ein Hund voller Energie, mit gesunder Ernährung und eben ab und zu etwas Immunsystem-Unterstützung „in Würde altern kann“. 🙂

Wir dürfen eben nicht vergessen, dass der ältere Hundekörper einfach weniger Antikörper und Abwehrzellen produziert. Deshalb empfehle ich euch, dass ihr eurem älteren Hund regelmäßig mit einer Immunsystem-Kur etwas Gutes tut!

Jungtieralter

Auch bei einem Welpen und Junghund sind die Abwehrkräfte  nicht 100% belastbar.
Ein Teil des Immunsystems ist angeboren aber der andere Teil entwickelt sich erst im Laufe des Lebens. Gerade bei Welpen sind die Abwehrkräfte noch nicht ausgereift und werden erst über den Kontakt mit Allergenen trainiert. Die Impfungen belasten ihren Organismus zudem sehr.
Zusätzlich ist euer Welpe oder junger Hund noch im Wachstum, was ihn auch so richtig viel Kraft kostet. Damit euer Hund so richtig fit in sein Leben starten und auf gesunde Weise wächst und gedeiht könnt ihr in mit verschiedenen Immun-Kuren aktiv unterstützen!
Aber ganz wichtig: Vor allem für Hunde im Wachstum gilt nicht „viel hilft viel“. Gerade chemische Nährstoffe können zu Wachstumsschüben führen, die wiederum Gelenkprobleme auslösen können. Sprecht dies daher mit dem Tierarzt eures Vertrauens ab und übertreibt es nicht mit den Nahrungsergänzungen.

 

Worauf solltet ihr achten um das Immunsystem zu stärken?

Ist euer Hund gerade erkältet, hatte einen Eingriff oder ist einfach nicht fit, ist es natürlich erst einmal wichtig, ihn zu schonen. Ähnlich wie bei uns ist Ruhe die beste Grundlage, damit wir schnell wieder auf die Beine kommen. Vermeidet Stress und achtet darauf, dass euer Hund soviel Schlaf und Ruhe wie möglich bekommt.

Ich würde auch keine großen Märsche machen, euren Hund nicht lange neben dem Fahrrad laufen lassen oder mit ihm joggen gehen, sondern einfach entspannte Spaziergänge machen, bei denen euer Hund schnüffeln und in seinem Tempo durch die Gegend traben kann. Draußen zu sein ist ja immer super für das Immunsystem, aber ein kranker Hund sollte sich nicht zu sehr überanstrengen.

Dann ist natürlich eine ausgewogene Ernährung wichtig. Bei Magen-Darm-Problemen macht in den ersten Tagen Schonkost Sinn (mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel) aber auch nach einer Verletzung oder Erkältung kann ein bisschen gekochtes Hühnchen mit geraspelten Gemüse gut sein.
Und wichtig: Wechselt in so einer Situation nicht die Futtermarke oder stellt ihn auf eine andere Futterart um (Wechsel von Nassfutter zu Barf, Trocken- zu Nassfutter etc. ) um den Körper mit einer weiteren Umstellung zu belasten. So einen Wechsel würde ich immer nur machen, wenn euer Hund gerade wirklich fit ist.

 

Tag für Tag ist unser Hund Krankheitserregern ausgesetzt

Genauso wie wir ständig Hände schütteln, in der vollen Bahn stehen oder im Büro die gruselige Krankheitsschleuder Air-Condition ertragen müssen, haben unsere Hunde ständigen Kontakt mit Artgenossen. Wenn dann gespielt und sich beschnüffelt wird, kann euer Hund sich schnell einmal anstecken. Auch über die Luft kann es zu einer Ansteckung Oder das Geschnüffel an einem Poop-Haufen eine Infektion übertragen.

Prinzipiell ist das kein Problem für unsere Hunde – wenn sie fit sind. 😉
Ein starkes Immunsystem kann locker Krankheitserreger abblocken und sich dagegen schützen. Aber ist euer Hund vielleicht gerade im Fellwechsel (der bis zu 30% mehr Energie verbraucht!) oder gestresst durch eine veränderte Lebenssituation, kann das Immunsystem fix in die Knie gehen.

Dann haben Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten ein leichtes Spiel. Und sind Krankheitserreger erst einmal in den Körper eingedrungen, läuft das Immunsystem auf Hochtouren und gibt alles, um euren Hund davor zu schützen!
Ein präzise funktionierendes Abwehrsystem ruft Antikörper und Immunzellen auf den Plan, um die Eindringlinge abzuwehren und das Tier vor einer Erkrankung zu schützen.
Kommt es trotz guter Abwehrkräfte zu einer Infektion, kann ein starkes Immunsystem die Krankheitssymptome lindern und euer Hund wird nicht so lange krank sein, wie ein geschwächtes Tier.

Pixie-Rebecca3

 

Ich glaube fest an mein „Hunde-Immunsystem“

Mein Allgemein-Arzt lacht immer, wenn ich ihm von meinem „Hunde-Immunsystem“ erzähle, aber der Erfolg gibt mir definitiv recht! Seit ich Pixie habe und täglich – wie ihr alle – mit ihr an der frischen Luft durch die Gegend laufe und einfach bei jedem Wetter bis zu zwei Stunden oder sogar mehr spazieren gehe, bin ich so gut wie überhaupt nicht mehr krank. Früher habe ich wie viele andere jede zweite Erkältung mitgenommen und war sicher so 3-4 Mal im Jahr richtig krank. Aber jetzt… ich weiß noch nicht mal, wann ich die letzte Erkältung hatte. Muss echt so drei Jahre her sein.
Habt ihr das auch an euch beobachtet?

Ich bin mir absolut sicher, dass mein tolles Immunsystem mit den Spaziergängen im direkten Zusammenhang steht. So viele Freunde und Kollegen ohne Hund um mich herum nehmen alle paar Monate so gut wie jede Erkältungswelle oder Magen-Darm-Grippe mit.
Ende letzten Jahres war ich für ein Projekt in einer großen Agentur gebucht und saß auch noch im Großraumbüro mit 24 Leuten. 😯 Es ging in der Agentur eine richtig fiese Erkältung und eine Magen-Darm-Grippe um und die Tische um mich herum leerten sich nach und nach, da einer nach dem anderen sich bei den Kollegen ansteckte. Jeden Morgen dachte ich echt immer „Hilfe, wieso sitze ich hier mittendrin. Da kann ich nur krank werden!“ Ich verstehe ja auch nicht die „Helden der Arbeit“ die frisch krank geworden ins Büro kommen – wenn wir die ersten Symptome entwickeln sind wir am stärksten ansteckend – dann nachmittags geschwächt und fiebrig nach Hause gehen, da sie merken, dass sie nicht arbeiten können. Aber in der Zwischenzeit schön alle angesteckt haben.


Denn bei einer Air-Condition, wenn alle in einem Büro auf einem Haufen hocken und dann am besten noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, geht die Ansteckung schneller als wir gucken können. Und die Meisten waschen sich auch nicht oft und vor allem gründlich genug die Hände. Man soll sie sich 20-30 Sekunden einseifen, auch zwischen den Fingern und den Daumen nicht vergessen und dann mit lauwarmen Wasser abspülen.
Ich achte in Großraumbüros und nach der Fahrt mit den „Öffis“total penibel auf das Händewaschen, trinke viele frische Säfte und ja, bin eben auch täglich mit Pixie draußen.
Was soll ich sagen: Mich hat es nicht erwischt! Ich war selber erstaunt aber ich hatte nicht mal einen Schnupfen. Und ich bin mir absolut sicher, dass ich dies meinem „Hunde-Immunsystems“ zu verdanken hatte. 😉

Eine Kur-Anwendung wirkt Wunder

Damit es bei Pixie gar nicht erst zu einer Schwächung kommt, mache ich bei ihr regelmäßige Kur-Anwendungen mit unterschiedlichen Immun-Boostern. Zu denen komme ich natürlich gleich noch!

Wie läuft so eine Kur ab?
Entweder entscheide ich mich für eine Nahrungsergänzung (wie ihr die richtige findet, erfahrt ihr gleich 😉 ) die ich abwechselnd mit dem Calcium und den Vitalstoffen von Hirtengold  für 6 Wochen füttere. Damit ich nicht überdosiere gibt es dann jeden Tag eine Ergänzung in den Napf. Montag einen Messlöffel Calcium plus Öl, Dienstag einen Messlöffel Vitalstoffe plus Öl und Mittwoch dann den Immunboost plus Öl. Und dann wieder von vorne.
Im akuten Gesundheitsfall könnt ihr die Produkte auch kombinieren, wie Katzenkralle und Spirulina. Oder ihr wählt eine Mischung aus verschiedenen Zusätzen. Häufig merke ich richtig, dass Pixie nach zwei Wochen Kur-Boost echt fitter wirkt.
Ihr Fell glänzt noch mehr (meine Tierärztin sagt immer lachend, dass sie glänzt wie eine Speckschwarte und wie gesund sie dann wirkt) und sie hat noch mehr Energie!

Im Voraus stärken: Wenn ihr wisst, dass euer Hund vielleicht einen Eingriff hat – da reicht schon eine Zahnreinigung – in Narkose muss oder der Fellwechsel ansteht, dann könnt ihr direkt schon vorher mit dem Kur-Boost starten und es eurem Hund umso einfacher machen mit der Belastung des Immunsystems umzugehen.

Ganz wichtig und nicht vergessen: Weniger ist definitiv mehr! 
Es ist mir wichtig, dass die Produkte die ich euch empfehle alle rein natürlich sind und keine Chemie-Keulen, die den Hundekörper Körper und die Entgiftungsorgane belasten. Das wäre ja Schwachsinn, wenn wir das Immunsystem stärken wollen aber mit einem viel zu viel an diesen es wiederum belasten. Ein Übermaß an Vitaminen und Mineralstoffen wird im besten Falle einfach wieder „ausgepoopt oder gepinkelt“ aber bei uns ist das genauso wie beim Hund: Manche fettlösliche Vitamine wie Vitamin D und E können sich im Körper anreichern und zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Mehr darüber findet ihr hier.
Entscheidet euch somit bewusst für ein/höchstens zwei Produkte und füttert tatsächlich nur eine Kur von 4-6 Wochen.

Welche Produkte kann ich euch empfehlen?

Nun mal Butter bei die Fische: was sind die Produkte, die ihr als Kur eurem Hund geben könnt, damit er schnell wieder fit ist? Und wofür sind sie besonders gut geeignet?

Engystol von Heel – stärkt die Abwehrkräfte und ist antiviral wirksam

Hat euer Hund oder ihr selber Probeme mit einer Viren-Infektion oder kündigt sich eine Erkältung oder ein grippaler Infekt an? Dann kann ich euch Engystol® wärmstens empfehlen! Engystol® von Heel ist sowohl für den Hund als auch den Menschen ein toller Boost für das Immunsystem. Es stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und hat dabei eine wissenschaftlich belegte, antivirale Eigenschaft, die besonders bei Erkältungskrankheiten hilfreich ist.
Mehr über Engystol findet ihr hier

Der Vorteil an dem Produkt ist, dass Sulfur bevorzugt in homöopathischer Dosierung bei akuten und chronischen Schleimhauterkrankungen zum Einsatz kommt und dabei die antivirale Wirkung von „Vincetoxicum hirundinaria“ auch Schwalbenwurz genannt, unterstützt.
Wenn ihr also bemerkt, dass sich bei eurem Hund durch Niesen oder eine triefende Nase eine Erkältung ankündigt oder ihr bei euch selber spürt, dass typische Startsymptome wie Halsschmerzen, Husten oder Schnupfen beginnen, solltet ihr Engystol® direkt geben oder selber einnehmen.

Bei viralen Erkrankungen – besonders grippalen Infekten – ist die Schulmedizin nämlich so ziemlich machtlos. Die Ärzte zucken dann meist mit den Schultern und empfehlen Bettruhe und viel trinken. Da ist Engystol® echt eine gute Alternative!

Ich dosiere bei Pixie eine Tablette am Tag bei einem Gewicht von 6kg. Die Tablette könnt ihr in ein bisschen warme Wasser auflösen und dann die Paste mit Leberwurst zusammen eurem Hund geben. Ich breche die Tablette in zwei Stücke und geben sie Pixie in Leberwurst „versteckt“.
Wichtig: Achtet dabei darauf, dass ihr keinen Metall-Löffel nimmt, da homöopathische Mittel nicht mit Metal in Verbindung gebracht werden sollen.

Ihr bekommt Engystol in der Apotheke oder könnt es beispielsweise hier bestellen:
*

Kolloidales Silber – der Bakterienkiller

Kolloidales Silber wird auch Silberwasser genannt.

Unter Kolloiden versteht man winzig kleine Partikel oder Tröpfchen die in einer Substanz gleichmäßig verteilt sind. Beim kolloidalen Silber sind die Silberteilchen in destilliertem Wasser verteilt.

Und diese mikroskopisch kleinen Teilchen (Silbermoleküle) sind wirklich so klein, dass sie in Bakterien eindringen und diese zerstören, auch wenn sie sich an entlegenen Stellen des Körpers befinden. Deshalb wird kolloidalen Silber eine so keimtötende Wirkung zugesprochen, dass es tatsächlich auch als Alternative zu einem Antibiotikum gegeben werden kann.

Ein weiterer Vorteil des kolloidalen Silbers ist, dass man es sowohl innerlich als auch äußerlich geben kann. Beispielsweise bei einer Zahnfleisch-Entzündung, Ohren-Infektion, Verletzung der Haut oder sogar Bindehautentzündung bei eurem Hund behandelt ihr diese einfach mit dem kolloidalen Silber. Ich nutze es auch für mich total häufig!

Dosierung:

Um die Wirkung zu unterstützen, sollte ihr eurem Hund vom dem kolloidalen Silber 4-6 x täglich 8 Tropfen pro 10 kg Körpergewicht ins Maul geben oder mit dem Futter vermischen.
Um sich nicht ständig den Handywecker dafür stellen zu müssen, gebe ich es bei der Kur-Anwendung einmal morgens und einmal abends Pixie direkt mit einer stumpfen Spritze ins Maul. Zusätzlich füttere ich es zu und gebe etwas davon ins Trinkwasser und zum Futter. So komme ich auch auf die 4-5 Male. 😉
Äußerlich könnt ihr das KS mit einer Sprayflasche auf die Wunde auftragen, mit einer Pipette ins Auge tröpfeln oder bei einer Zahnfleischentzündung direkt mit dem Finger verreiben.

Hier könnt ihr kolloidales Silber bestellen:
*

 

Spirulina – Immunsystem stärken und gleichzeitig entgiften

Spirulina ist eine Blaualge und dabei eine richtige Super-Nahrungsergänzung für unsere Hunde!
Es enthält den idealen Nährstoff-Cocktail, um Schadstoffe im Körper des Hundes zu binden und Schwermetalle oder Gifte auszuschwemmen.
Wie das geht? Die Zellen der Spirulina besitzen keinen Zellkern. Zudem ist die Zellhülle so weich, dass die in ihren Organismus reichlich enthaltenen Nährstoffe ganz einfach über den Darm unserer Hunde aufgenommen werden können.
Die Meeresalge enthält so gut wie alle Vitamine (ausser Vitamin C), Spurenelementen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Chlorophyll und ca. 1 % Gamma-Linolensäure um den Körper ausreichend und optimal zu versorgen. Eine weitere positive Eigenschaft von Spirulina besteht in der Fähigkeit des Körpers, neue Blutzellen zu bilden.
Daher ist Spirulina für Hunde eine besonders hochwertige Nahrungsergänzung!

Dosierung:

Ich füttere Pixie drei Bio-Spirulina Tabletten mit ordentlich Leberwurst außenrum für 4 Wochen als Kur zu. Bei der Dosierung der Tabletten rechnet man für kleine und Junghunde: ca. 2 – 3 Tabs täglich, für mittelgroße Hunde: 2 – 5 Tabs täglich und große Hunde: ca. 4 – 8 Tabs täglich.

Hier könnt ihr die Spirulina-Tabletten z.B. von AniForte bestellen:
*

 

Hagebuttenpulver – mehr Vitamin C als jede Zitrone

Das Vitamin C, welches bei der Spirulina fehlt, könnt ihr mit dem Hagebuttenpulver wunderbar ergänzen. Daher kombiniere ich die beiden Nahrungsergänzungen gerne.
Es ist so richtig reich an Vitaminen (A, B1, B2, C). Dabei übersteigt der Vitamin-C-Gehalt den von Orangen und Zitronen tatsächlich um ein Vielfaches.
Hagebutten wirken bei ihren Einsatz entzündungshemmend und antibiotisch. Zusätzlich wird natürlich auch die Immunstärkung und Widerstandskraft gefördert.
Am besten setzt ihr Hagebutten gegen Fieber, Erkältungen, bei leichtem Durchfall oder bei der Erholung nach einer Magenverstimmung ein.

Sie sind der wichtigste Kalziumlieferant in der gesamten Pflanzenwelt – was ich auch jetzt erst bei der Recherche gelernt habe. Man lernt immer dazu. 😉 Durch weiterhin enthaltene Flavonoide ist der Körper zudem besser in der Lage das enthaltene Vitamin C zu verwerten.

Dosierung:

Ich füttere für 4-6 Wochen in einer Kombi das Hagebuttenpulver von Lunderland zum Futter dazu und gebe wie oben beschrieben Spirulina.
Bei der Errechnung der passenden Menge gebt ihr einen ½ TL pro 10 Kg Körpergewicht.

Hier könnt ihr das Hagebuttenpulver von Lunderland bestellen:
*

 

Katzenkralle – das Wunder aus Südamerika

Die Katzenkralle ist eine tropische Urwaldliane aus dem Regenwald. Ihre Dornen sehen aus wie Katzenkrallen, daher der Name. 😉 Sowohl die Rinde als auch Wurzeln und Blätter der Liane werden als Heilpflanze verwendet. Dabei ist die Katzenkralle entzündungshemmend, blutreinigend, wirkt gegen Viren, Bakterien, Toxine und es wird ihr sogar eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben. Was für ein Wundermittel! Tatsächlich gab es Studien bei denen die wachstumshemmende Wirkung von Tumorzellen nachgewiesen wurde. (Ein bisschen dazu habe ich hier gefunden)
Die Katzenkralle kann somit nicht nur zur Stärkung des Immunsystems und Infektionsabwehr bei bakteriellen, viralen und Pilzinfektionen angewendet werden, sondern auch zur Entgiftung und sowie Heilung des Magen-Darm-Traktes.

Wichtig: in den ersten Tagen der Gabe der Katzenkralle kann sich der Geruch und die Farbe des Urins sowie des Poops verändern und tatsächlich ziemlich ätzend riechen. Keinen Schreck bekommen: das ist eher ein Zeichen der Entgiftung und somit absolut gut!

Dosierung:

  • Bei Hunden bis 30 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis 1 g.
  • Bei Hunden bis 15 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis 0,5 g.
  • Bei Hunden bis 5 kg beträgt die empfohlene Tagesdosis etwa eine Messerspitze.

Mit einer niedrigen Dosierung beginnen und diese leicht erhöhen bis Besserung eintritt.

Hier könnt ihr Katzenkralle von AniForte bestellen:
*

 

 

Propolis – der Super-Honig

Ich habe immer Propolis von Cd Vet auf Vorrat da, weil es wirklich ein super Immunbooster ist. Wenn Pixie schwächelt oder wenn wir wie aktuell gerade die Giardien-Kur und -Strapazen hinter uns gebracht haben, ist Propolis echt immer ein guter Kick für die Gesundheit.

Was ist Propolis? Ganz einfach, es ist der Kitharz, den Bienen zur Abdichtung und zum Schutz des Bienenstocks erzeugen – sozusagen eine Art Super-Honig. Die Bienen nutzen dabei den  Propolis, um ihren Bienenstock und ihr Volk vor Krankheiten zu schützen. Er enthält eine Vielzahl hochwirksamer Inhaltsstoffe, die gegen eine ganze Reihe von Krankheitserreger wirken. Die heilende Wirkung von Propolis wird auch beim Menschen eingesetzt. Ich habe es früher bei Immunproblemen auch schon als Nahrungsergänzung eingenommen. Jetzt habe ich ja mein „Hunde-Immunsystem“. 😆

Die im Propolis enthaltenen Vitamine, Spurenelemente, ätherischen Öle und sekundären Pflanzenwirkstoffe fördern Heilungsvorgänge im Körper. Die Krankheitserreger werden also vom Propolis abgetötet oder gebremst und dann hilft das Propolis dem Körper bei den Reparaturvorgängen an den kranken Geweben. Die Wirkungen von Propolis auf den Organismus lassen sich also folgendermassen zusammenfassen: antibakteriell, antiviral, fungizid, immunstimulierend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, wundheilend.

Ihr könnt es übrigens nicht nur zur Einnahme geben sondern auch auf Wunden anwenden. Auch bei Verbrennungen soll es super helfen. Ich würde bei der äußeren Anwendung jedoch zu einer Propolis- Tinktur greifen anstatt zum Pulver.

Propolis von cdVet könnt ihr hier direkt bestellen:
*

Die richtige Zusammenstellung für einen Immunboost: Kombi-Immunprodukte mit Naturkraft

Ich bin ja eigentlich kein Fan davon, den Hund mit vier verschiedenen Nahrungsergänzungen (zusätzlich zu dem, was ihr sonst so täglich zum Futter gebt) zu „bombardieren“ damit er ganz schnell wieder fit ist. Wir sollten die Natur echt nicht unterschätzen, das heißt die massiv kombinierte Wirkung kann auch nach hinten losgehen wenn der Körper zu viel zu verarbeiten hat und auch die Leber und Nieren können bei zu vielen Zusätzen in Mitleidenschaft gezogen werden und dann die Werte sich verschlechtern. Aber es gibt tatsächlich zwei Kombi-Produkte, die ich beide schon angewendet habe und echt toll finde. Hier ist die Kombination der Inhaltsstoffe eben auch aufeinander abgestimmt. Da kommt es nicht zu Überdosierungen, solange ihr euch an die Dosierung hält. 😉 Deshalb stelle ich euch diese hier noch vor.

 

Aufbauendes Immunstark von Hirtengold

Im aufbauenden Immunstark wirkt eine Kombi aus Echinacea, Grapefruitkernextrakt, Propolis, Mistel, Taigawurzel, Lapacho, Reishi, Noni Pulver und ist der absolute Heldenmix für das Immunsystem eures Hundes. Der Nahrungszusatz stärkt die Abwehrkräfte, hilft bei der Regeneration nach einem Eingriff, einer Verletzung oder einer Erkrankung wie z.B. Magen-Darm-Problemen oder einer viralen oder bakteriellen Infektion. Die Inhaltsstoffe helfen wie folgt:

Echinacea
Echinacea wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, antiviral und immunstimulierend. Ist nicht nur super bei Erkältungen sondern auch Harnwegserkrankungen.

Grapefruitextrakt
Der Extrakt aus Grapefruitkernen hat eine wachstumshemmende Wirkung auf alle bekannten Krankheitserreger, z.B. gegenüber Bakterien, Viren und Pilzen. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Grapefruitkern-Extrakt ein den Antibiotika wirkähnliches Mittel ist, um Bakterien aber auch Pilze und Viren unschädlich zu machen.

Propolis
Die Wirkung habe ich oben schon beschrieben

Mistel
Mistel besitzt eine blutstillende, entzündungshemmende und krampflösende Wirkung.

Taigawurzel
Durch die Wirkstoffe der Taigawurzel können die T-Lymphozyten im Blut vermehrt gebildet werden. Die Wurzel hilft dem Körper nach Phasen der Krankheit dabei, seine volle Leistungsfähigkeit wiederzuerlangen.

Lapacho

Lapacho ist ein in Südamerika heimischer Baum, dessen innere Rinde schon seit Jahrhunderten zur Behandlung von infektiösen Erkrankungen, zur Steigerung des Immunsystems und Krebs eingesetzt wird. Insbesondere wird Lapacho jedoch als hilfreich bei infektiösen Erkrankungen (einschliesslich Viren und Pilzen) und Krebs beschrieben.

Reishiextrakt
Der Reishi ist eines der ältesten und wirkungsvollsten Naturheilmittel der Menschheit. Reishi hat viele gesundheitliche Wirkungen, zu denen analgetische, antientzündliche, antioxidative und antivirale Fähigkeiten gehören.

Nonipulver
Noni hat durch den Inhaltsstoff Scopoletin eine starke antibakterielle, antivirale und fungizide Wirkung. In wissenschaftlichen Studien konnten die antiviralen und zellschützenden Effekte von Noni bewiesen werden. Noni hat außerdem ein schmerzdämpfendes Potential und moduliert das Immunsystems.

Dosierung:

Täglich je 5 kg Körpergewicht 1 TL pro Tag.

Ihr könnt das aufbauende Immunstark hier bei Hirtengold bestellen

 

Immun-Aktiv von AniForte

Die Kombi „Immun-Aktiv“ enthält auch viele verschiedene Heilkräuter, die darauf abgestimmt sind, das geschwächte Hunde-Immunsystem wieder aufzubauen und dauerhaft zu stabilisieren.

Es enthält Anisfrüchte, Andornkraut, Spirulina, Süßholzwurzel, Kamillenblüten, Hagebuttenfrüchte, Mariendistel
Sonnenhutwurzel.

Dosierung:

Hunde bis 20kg: 5g täglich

Hunde ab 21kg: 10g-15g täglich

Ihr könnt die Immun-Aktiv-Mischung von AniForte hier bestellen:
*

Wie schon oben erwähnt, empfehle ich euch nur einzelne Nahrungsergänzungen gezielt für euren Hund einzusetzen. Ich habe euch bewusst die Wirkungsweisen der einzelnen Heilmittel so detailliert aufgeschrieben, damit ihr das richtige Mittel für die Bedürfnisse eures kranken Hundes heraus suchen könnt. Die beiden Kombi-Mittel sind vor allem super, wenn euer Hund sich erholen muss und mehr Energie und eben einen Boost braucht. Aber bei einer Virus-Infektion würde ich eben immer erstmal nur zu Engystol greifen. Bei einer Erkältung das Hagebuttenpulver und wenn sie Pixie eine Entgiftung braucht Spirulina.

Ich hoffe sehr, dass es eurem Hund bald besser geht und freue mich auf euer Feedback! Habe ich noch etwas vergessen und was macht ihr für euren Hund wenn ihr das Immunsystem stärken wollt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Liebe Grüße Rebecca und Pixie

]]>
http://leswauz.com/2017/03/03/wie-kann-ich-das-immunsystem-meines-hundes-staerken/feed/ 10 6889
Maulkörbe: Terrier ist nicht gleich Terrier http://leswauz.com/2017/02/03/maulkoerbe-terrier-ist-nicht-gleich-terrier/ http://leswauz.com/2017/02/03/maulkoerbe-terrier-ist-nicht-gleich-terrier/#comments Fri, 03 Feb 2017 13:24:48 +0000 http://leswauz.com/?p=6850 Ein Gastartikel von Sören Emmzwoaka, dem Autoren des satirischen Hunderatgebers „Aus dem Leben eines Rüden“. 

Neulich habe ich in Hannover, wo ich mich nur aus Versehen aufhielt, einen Hund mit Maulkorb gesehen. Hunde mit Maulkorb kommen in Hannover ungefähr so oft des Weges wie Menschen in Zwangsjacken. Oder bekennende Braunschweiger. Also eher selten. Ich habe mich gefragt, was der Hund wohl ausgefressen haben mag. Oder wen. Nach meinem Verständnis will ein Maulkorb nämlich hart verdient sein.

Hannibal Lecter musste dafür in den „Schweigen der Lämmer“-Filmen ein paar Menschen verspeisen. Weder ist der niedersächsische Maulkorb umsonst (er kostet so zwischen fünf und 50 Euro) noch gibt es ihn „umsonst“. Was also mochte der kleine Jack-Russell-Rüde angestellt haben?
Ich traute mich nicht zu fragen, denn ich  bin seit meiner Geburt mit einem Taktgefühl geschlagen, das mich auch das Gehalt meiner Mitmenschen, ihre sexuelle(n) Aktivität(en) oder ihr Gewicht nie erfragen (und folglich auch nicht erfahren) lässt. Außerdem musste ich ja davon ausgehen, dass der Jack Russell irgendwie aggressiv ist und den Versuch unternehmen würde, diese anders als mit den Zähnen auszuleben. Ich wollte aber weder angeknurrt, noch angepinkelt oder angesprungen werden – die Leine erschien mir verdächtig lang.
Noch dazu befand sie sich in den Händen eines wenig vertrauenswürdigen Halters. Auf seiner Jogginghose stand „Alpha“ und das erschien mir einen Tick zu herrisch.

In Berlin, in Pixies Heimat Hamburg oder bei uns in NRW hätte ich mir Mutmaßungen über die tierischen Verfehlungen sparen können. Dort und in allen anderen Bundesländern, wo es schon Schulkindern schwerfällt, das Wort „Unschuldsvermutung“ zu buchstabieren und wo demzufolge nicht damit gerechnet werden kann, dass die späteren Ministerialbeamten so ein rechtsstaatliches Prinzip in einen Hundegesetzesentwurf tippen, knüpft sich die Maulkorbpflicht nicht an Taten, sondern an die Rasse.
Ein Hündchen muss nur als Pit-Bull-Terrier auf die Welt kommen und schon ein halbes Jahr später gehört der Maulkorb zur serienmäßigen Ausstattung dazu. Die Bewohner der coolen Start-up-Städte Berlin, Hamburg oder Köln mögen durch lässige Vollbärte oder ihre „Beanie“-Mützen zu Hipstern werden, ihre Hunde macht der ungewollte Maul-Schmuck eher zu Außenseitern. Ein vierbeiniger „gefährlicher Hund“ ist unter Artgenossen und deren Haltern ungefähr so beliebt wie ein vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochener Lehrer.
Irgendwas – so denken sich die Leute – wird der schon verbrochen haben.

In George Orwells Roman „Farm der Tiere“ sind alle Tiere „gleich“, manche aber „gleicher“ – die Schweine. Sie genießen Privilegien, ziehen sich Kleidungsstücke an, laufen auf zwei Beinen und trinken Alkohol. Kurzum: Eine Kleingruppe hat es besser als die Mehrheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hundegesetze in vorgenannten Bundesländern verfahren ähnlich, nur unter umgekehrten Vorzeichen: Hier ist eine Kleingruppe „gleich“ und die Mehrheit, einschließlich Jack-Russell-Hündin Pixie und meines Deutsch-Drahthaar-Rüden Moritz, „gleicher“.
Bevor Pixie in Hamburg oder Moritz in Köln einen Maulkorb verpasst bekommen, müssen sie vermutlich in der einen Woche den Postboten und in der nächsten Woche die Krankheitsvertretung des Postboten beißen. Bei Pit Bulls reicht halt die Geburt. In der Wahnvorstellung mancher Hundegesetz-Schriftsteller, die wahrscheinlich häufiger Stephen King als George Orwell gelesen haben, kommt ein Pit Bull aber vermutlich auch nicht auf normalem Wege zur Welt, sondern durchbricht vor dem errechneten Geburtstermin die Bauchdecke seiner Mutter, weil er es nicht abwarten kann, seinen Vernichtungsfeldzug gegen die Menschheit zu beginnen.

Ich finde das ein bisschen übertrieben und würde es bevorzugen, wenn der Maulkorb überall nur eine Konsequenz aus dem Fehlverhalten von Hund bzw. Halter wäre. Die Maulkorb-Phase kann kein Dauerzustand sein und das Mensch-Hund-Team muss die Chance erhalten, ihn nach intensivem Verhaltenstraining auch wieder ablegen zu dürfen.
Dass der angeborene Maulkorbzwang in NRW nach einem Verhaltenstest und in Berlin bei Vorlage einer ärztlichen Indikation entfallen kann, erweckt die totgebissene Unschuldsvermutung zwar auch nicht wieder zum Leben.
Gleichwohl sind rassenunabhängige Öffnungsklauseln besser als nichts – stimmt’s, Hamburg?!

Für Rebecca und Pixie sowie meinen Hund Moritz und mich ist es eine Luxus-Debatte. Solange nicht alle Terrier unter Generalverdacht gestellt werden oder alle Rüden als verdächtig gelten, bleibt uns der Maulkorb erspart – jede Art von Maulkorb?

Nein! Es scheint da nämlich eine gewisse Sehnsucht zu geben, selbst zum Maulkorb zu werden. Jedenfalls ist Moritz immer dazu gerne bereit, den Maul-Korb zu spielen, wenn ich ihm eine Scheibe Salami zuwerfe. Unsere Trefferquote ist echt gut.

Liebe Grüße Sören und Moritz

Die satirischen Hundegeschichten von Sören könnt ihr auch als Buch erhalten. Natürlich sind Sörens Gast-Artikel hier exklusiv für die Les Wauz-Leser geschrieben und nicht aus dem Buch. 😉

*

*Amazon-Werbelink: Falls ihr über diesen Link den Artikel kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Dies ist selbstverständlich für euch kostenlos und ihr könnt mich und meinen Blog damit ein wenig unterstützen. Vielen Dank!

]]>
http://leswauz.com/2017/02/03/maulkoerbe-terrier-ist-nicht-gleich-terrier/feed/ 7 6850
Die besten, nachhaltigen Öko Spielzeuge für Hunde im Terriertest http://leswauz.com/2017/01/27/die-besten-nachhaltigen-oeko-spielzeuge-fuer-hunde-im-terriertest/ http://leswauz.com/2017/01/27/die-besten-nachhaltigen-oeko-spielzeuge-fuer-hunde-im-terriertest/#comments Fri, 27 Jan 2017 10:57:12 +0000 http://leswauz.com/?p=6681 Das Hunde-Zubehör, welches ich am liebsten kaufe und bestelle ist und bleibt Spielzeug! 😆 In den letzten Jahren hat sich hier so unglaublich viel auf dem Markt getan und es schwappen nicht nur supertolle Spielzeugmarken über den großen Teich zu uns rüber, sondern auch in Deutschland wird neuerdings richtig schönes Spielzeug hergestellt.
Und das Allertollste: es ist alles nachhaltig, ungiftig und ökologisch! Das heißt: euer Hund kann beißen, knabbern, lutschen und kauen und das alles ohne Sorgen und mit gutem Gewissen. Ab und zu gibt es bei uns noch ein „normales“ Spielzeug aber der Großteil ist tatsächlich ökologisch und nachhaltig, da Pixie Spielzeuge nicht einfach nur rumträgt.

Wie gefährlich übrigens viele Spielzeuge aus dem Handel sind und wieviel Gift uns dort verkauft wird, könnt ihr in diesem super recherchierten Artikel von Django dem Dobermann nachlesen.

Nee, alles was sie in die Pfoten bekommt, wird direkt einem Härtetest unterzogen. Schlechte Verarbeitung, schwache Nähte oder zu weiches Material haben bei den Profi-Beißerchen und Kautricks von Pixie keine Chance! Somit kann ich euch Spielzeug, welches länger als einige Tage oder sogar Wochen bei Pixie überlebt, 100% empfehlen, denn dann kann es wirklich was. 😆

Wieso sollten Spielzeuge nachhaltig sein?

Aktuell gibt es einen Ökotest, der eine Menge Spielzeuge als mehr als gesundheitsschädlich bewertet, da sie mit Weichmachern und krebserregenden Kunststoffen versehen sind. Ganz ehrlich, das wollen wir alle nicht. Und es kann nicht gut sein, wenn euer Hund für Stunden an so einem Plastikspielzeug rumlutscht. 

Und hier den Stiftung Warentest-Test

Ach und eine Sache noch: in diesem Artikel findet ihr zu allen Produkten Amazon-Links, die direkt in den Shop verlinken. Falls es euch interessiert: Amazon-Links sind  die einzige Quelle mit der ich bei Les Wauz ein bisschen Geld verdiene. Solltet ihr über diese Links bestellen, bekomme ich einen kleinen Prozentsatz als Provision. Dies kostet euch natürlich nichts dazu aber es hilft mir ein bisschen dabei, den Blog zu finanzieren und mit dem Geld kann ich wiederum Produkte bezahlen, die ich für euch teste. Ihr könnt mir mit einem Klick somit richtig weiterhelfen. 😉

Ich wurde in diesem Artikel von keiner der Firmen gesponsert oder mit Spielzeugen für lau versorgt, daher freue ich mich, wenn ihr mich für meine Empfehlungen mit einem Klick auf den Kauflink unterstützt.

Einen Großteil der Spielzeuge bekommt ihr übrigens in Hamburg im tollen Bio-Hundeladen Poodlewohl. 😉 Da könnt ihr sie euch auch direkt vor Ort anschauen und euren Hund einmal Probe-Schnuppern lassen.
So und jetzt legen wir mit den Empfehlungen direkt mal los! Ich werde euch die Produkte ein bisschen nach Marken und Nutzen sortieren, damit ich nicht in den Tüddel komme. Es sind nämlich echt ne ganze Menge. 😉

Planet Dog

Ich bin schon seit Jahren ein riesiger Fan der Planet Dog-Produkte. Viele von Pixies Lieblingsspielzeugen sind von dieser Marke und das aus gutem Grund. Alle Produkte sind aus dem großartigen Orbee-Tuff® Material welches recyclebar, ungiftig und dabei trotzdem super haltbar ist.
Sie schwimmen alle und haben einen offensichtlich für Hunde superleckeren Minzgeruch. Zusätzlich spendet Planet Dog von jedem Einkauf 2% an ihre Planet Dog Foundation für Hunde in Not. Das perfekte Gesamtpaket für eine supertolle Hundemarke, finde ich.
Klar, die Produkte sind etwas teurer als „normales“ Hundespielzeug. Aber ehrlich gesagt, kaufe ich lieber für 15 € eine Erdbeere, die ein ¾ Jahr oder länger bei uns ihren Dienst tut, die ich auch ins Wasser werfen kann und von Pixie richtig geliebt wird, als dass ich alle paar Wochen und Monate etwas neues kaufen muss. Meine Großmutter hat immer gesagt: „Ich bin zu arm, um billig einzukaufen“ und genau so sehe ich das. Lieber investiere ich in echt gutes Spielzeug, von dem wir lange etwas haben, als in Schrott. 🙂

Spielzeug ist mein Gemüse: die Karotte und Artischocke

Eigentlich ist es egal, welches der Gemüse- oder Obst-Spielzeuge man wählt, da sie alle super sind. Natürlich könnt ihr jedoch die Größe für euren Hund anpassen. Beispielsweise ist die Himbeere super für ganz kleine Hunde und die Erdbeere gerade richtig groß für ein Terrier-Maul.

PixieamStrandPort

Für jeden Hund das Richtige: die optimalen Größen

Die Möhre ist etwas größer aber Pixie hat es besonders im Portugal-Urlaub geliebt, das orangene Ding durch die Gegend zu schleppen. Sie hat echt für viele Lacher am Strand gesorgt, wenn sie da mit ihrer Karotte durch die Gegend getigert ist. Die Artischocke ist etwas größer als die Erdbeere und springt auch super wild durch die Gegend. Das ist ja auch immer super, dass die „unrunden“ Spielzeuge unkoordiniert durch die Gegend bouncen – das finden viele Hunde richtig super. 🙂

PORTPixiefliegt1

Hier seht ihr auch wie wiederstandsfähig die Karotte ist: Pixie kann sich locker dranhängen und von mir durch die Gegend gewirbelt werden. Das macht dem Material so gar nichts aus. Oft hat sie auch stundenlang an der Möhre rumgegnarbschelt und sie wild bearbeitet.. ich habe keine Ahnung was für ein krasses Material dieses Orbee-Tuff® ist, aber es hält wirklich wunderbar!

Vitamine zum Beissen: Die Erdbeere & Himbeere

Der absolute Klassiker bei uns im Haus ist tatsächlich die Erdbeere. Sie wurde so sehr von Pixie geliebt, dass sie teilweise doch schon Stücke von ihr abgekaut hat. Und vor allem nach einem halben Jahr mit Liebe der Strunk entfernt. Aber das hat es mir wiederum ermöglicht, die Erdbeere vor allem im Sommer super zu befüllen und dann für eine Weile ins Gefrierfach zu legen. Das perfekte Schleck-Spielzeug. 😆

YUM YUM Erdbeer-Liebe! 😀

Die Himbeere ist deutlich kleiner, wie ihr im Vergleich in Pixies haarigem Körbchen sehen könnt. Sie ist auch das einzige Planet Dog-Spielzeug, welches Pixie doch recht schnell zerkaut bekommen hat. So nach 3-4 Wochen.. Wenn euer Hund gerne hinter einem kleinen Spielzeug hinterher jagt und es liebt, Dinge durch die Gegend zu tragen, dann ist die Himbeere die perfekte Wahl. Für fleißige Beisser würde ich eher zur Karotte, Artischocke oder Erdbeere raten.

Der darf nicht fehlen: der Orbee-Tuff-Knochen

Natürlich gibt es neben dem ganzen Obst und Gemüse auch den klassischen Knochen von Planet Dog. Diesen gibt es in Small, Medium und Large. Achtet bei der Bestellung darauf, dass ihr die richtige Größe für eure Fellnase auswählt. 😉 Für Pixie war der Knochen in Small ideal.


Unterwegs lässt sich dieser nicht nur wunderbar durch die Gegend tragen (das mag Pixie nämlich auch ganz gern) sondern wir zergeln mit dem Knochen auch ordentlich (das hält er locker aus) und er springt auch wunderbar durch die Gegend, wenn man ihn wirft.

Jetzt wird gekämpft: Zergel-Spielzeuge

Die Spielzeuge zum zergeln – also zerren und ziehen während der Hund die eine Seite im Maul und ihr an der anderen Seite in der Hand hält – müssen natürlich extra viel aushalten. Ich finde es immer praktischer, wenn die Zergel-Spielzeuge ein bisschen länger sind und ich richtig Platz habe, die eine Seite festzuhalten.
Denn Pixie wandert im Eifer des Gefechts beim Zergeln draußen gerne mal in die Mitte. Und wenn man dann nicht aufpasst und das Spielzeug zu klein ist, zwickt sie mich auch gerne ohne es zu wollen, ein bisschen in die Finger. Die folgenden Spielzeuge haben aber alle eine gute Länge, damit eure Finger und Hände verschont bleiben. 😉

Ein super Zergler: der Gourdo von Ruffwear

Eins der absoluten Lieblings-Zergler von Pixie! Der Gourdo ist aus Naturkautschuk und auch ein tolles Apportier-Spielzeug. Toll ist beim Gourdo vor allem das Seil, welches nicht nur richtig weite Würfe ermöglicht, sondern ihr könnt das vollgeschlabberte Spielzeug eben schön am Seil festhalten. 😉 Auch wenn das Seil nach einer „Soll-Bruch-Stelle“ aussieht, hält es lange was aus und reißt nicht.

Pixie findet den Gourdo super und kann sich mit ihm richtig lange beschäftigen. Die Noppenstruktur muss irgendwie auch echt angenehm zu beknabbern und -kauen sein, da sie lange daran rumgnargelt.

Interessanterweise ist der Gourdo auch das optimale Spielzeug für alle, die ein bisschen Angst davor haben, mit einem Hund zu spielen. Wann immer ich ein Projekt in einer Agentur hatte, welche etwas kleiner war und ich Pixie mitnehmen kann, ist der Gourdo auch dabei.
Denn die Mitarbeiter können durch das Seil schön mit Pixie spielen – irgendwie ist die Schwelle „da einfach zuzugreifen“ durch das Seil viel niedriger, wie ihr an den folgenden Bildern sehen könnt. Gerade die Mädels haben mir später erzählt, dass sie sich eigentlich nicht so trauen mit Hunden zu spielen, aber durch Pixies „kleine Größe“ 😆 und das Spielzeug, hatten sie richtig Spaß. 🙂

  

Toll aus Fleece: Die Tuggy-Toys von rudilicous

Auch ein toller Zergler sind die Fleece-Spielzeuge von rudilicous. Sie sind alle handgemacht und aus recycelten Fleece. So sind sie nicht nur schön weich und lustig bunt, sondern eben auch widerstandsfähig und ungiftig. Pixie bearbeitet ihr Rudi-Toy gerne im Büro und an dem Fleece kann man nicht nur schön zerren, sondern auch sooo toll rumkauen und gnibbeln. Die Tuggy-Toys könnt ihr hier bei rudilicous bestellen.

Klein und fein: die Giraffe mit Seil

Diese Giraffe ist ideal für kleine Hunde!

Sie ist aus organischer Baumwolle hergestellt und mit recycelten Fasern gefüllt. Also super nachhaltig! Der New Yorker Hersteller Simply Fido färbt sein Plüschspielzeug zudem mit natürlichen Pflanzen- und Mineralfarben um auch hier die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten.


Durch die Giraffe zieht sich ein robustes Tau, welches sich verschieben lässt und euer Hund daran wie wild mit euch zergeln kann. Die Nähte sind jedoch nicht allzu fest – wenn euer Hund gerne Spielzeug zerstört, würde ich eher eins der anderen nehmen. Denn dafür ist sie deutlich zu teuer. 😉

Die Giraffe von Simply Fido könnt ihr hier bei Puppy & Prince bestellen

Der Klassiker: das Spiely von Treusinn

Dies ist auch so ein tolles Spielzeug von so einer tollen Firma! Die Münchner Designschmiede Treusinn macht nicht nur wundervolle Produkte, sondern das Spiely wird in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung aus stabilem und bunten Segeltau handgefertigt. Made in Germany vom allerfeinsten!
Es gibt das Spiely in klein, groß und XL und es ist wirklich untotbar. Für mich ist es nicht nur ein tolles Zerrspielzeug und ideal für Hunde, die gerne etwas „herumtragen“ weil es sie beruhigt, sondern es ist auch ein super Schwimmspielzeug. Für mich sogar das beste, wie ihr in diesem Schwimmspielzeug-Test-Artikel nachlesen könnt.

Ob unterwegs, im Sommer beim Schwimmen oder auch als Geschenk von einer tollen, sozialen Marke: das Spiely ist wirklich ein Allrounder!  Ihr könnt es beispielsweise im Hundeshop bei Mellow Bello in allen Größen bestellen.  Pixie spielt natürlich mit dem Spiely in S.

Bouncy, bouncy: Apportier-Spielzeuge

Natürlich gibt es auch einige tolle Spielzeuge, die man einfach super werfen und apportieren kann. Hier ist es bei Pixie auch wichtig, dass sie sie gut im Maul tragen kann und die Spielzeuge auch ein bisschen Gekaue zwischen den Würfen abkönnen.

Der Schneeball von Planet Dogs

Ein weiteres, tolles Produkt von meiner Lieblingsmarke: der Snowball hat eine tolle „Maulgröße“ und ist durch seine Struktur gut für den Hund greifbar, aber kann eben auch Pixies Zähne gut vertragen. Wie alle Planet Dog-Produkte hat er einen leichten Minzgeschmack, schwimmt und ist komplett schadstofffrei.

Und der Schneeball lässt sich nicht nur aus dem Wasser toll retten sondern auch super verbuddeln 😉

Der Turnup von Ruff Wear

Diese grüne Birne bringt auch richtig Spaß! Der Turnup ist aus Naturgummi und durch seine lustige Form springt er wild durch die Gegend. Ihr könnt ihn ebenso mit Leckerlies befüllen und die Struktur macht es umso reizvoller auf ihr rumzuknubbern. Von der Größe her (Länge so um die 8 cm) ist der Turnup ideal für kleine und mittlere Hunde – bei größeren Hunden könnte er ein bisschen zu klein sein.

Spielzeug von Westpaw

Die US-Firma Westpaw konzentriert sich genauso wie Planet Dogs so gut wie komplett auf ökologisches Spielzeug. Ihr Zogoflex® Material ist Latex-frei, ungiftig, jedes Spielzeug kann auch schwimmen und sie sind alle recyclebar. Ich habe Westpaw recht spät entdeckt, aber die Spielzeuge kamen bei Pixie umso besser an! Denn sie sind auch haltbar wie verrückt.

Der Tizzi von Westpaw

Ich fand den Tizzi sofort superlustig, da er so verdreht ist und direkt nach Spaß aussieht. Der Kopf ist deutlich schwerer vom Gewicht als der Rest des Tizzis und daher fliegt er – wenn ihr seine Beine vor dem Werfen verzwirbelt – total wild durch die Gegend und bounced wie verrückt rum. Ein Hundetraum. 😉

Dabei können die Fellnasen ihn super apportieren, aber auch an ihm zerren und hinterher schwimmen. Ach und wenn ihr eurem Hund eine Pause gönnen wollt, könnt ihr den Tizzi mit Leckerlies füllen. Klasse, oder?

Ihr könnt den Tizzi zum Beispiel bei Puppy & Prince bestellen

z
ergel zergel – super Tizzi

Der Hurley von Westpaw

Der Hurley ist der perfekte Knochen in passender Größe für jeden Hund. Er ist natürlich auch ungiftig und Latex-frei – somit kann euer Hund darauf auch ohne Sorgen rumkauen wie verrückt. Und er schwimmt wunderbar, was ihn das ganze Jahr über zu einem Lieblingsspielzeug macht.

Den Hurley könnt ihr auch hier bei Puppy & Prince bestellen

Nachhaltiges Spielzeug zum Kuscheln

Natürlich gibt es auch ökologisch tolles Spielzeug zum Kuscheln und nicht nur kämpfen. Da Pixie jedoch nicht wirklich Spielzeug „liebt“ sondern lieber zerstört, habe ich nicht ganz so viele Kuschel-Spielzeuge getestet. 😉 Kosten und Nutzen und so, ihr wisst schon. Mehr Öko-Kuschel-Spielzeug findet ihr übrigens hier bei Puppy & Prince im Onlineshop. 

Der Bio-Löwe zum Verlieben

Die Produkte von Martin Sellier sind alle aus biologischen und schadstofffreien Materialien – daher ist dieser Löwe auch etwas ganz besonderes. Er ist ca. 25 cm groß, aus weichem Plüsch und enthält 5 Quietscher. 😯 Perfekt also um euch in den Wahnsinn zu treiben. 😆
Bei Pixie hat er erstaunlich lange überlebt, bis sie ihn doch liebevoll nach und nach zerbissen, seine Füllung mit Geduld entfernt und die Quietscher alle heraus operiert hat.
Daher ist er ideal für Hunde, die gerne Kuscheln und weniger beißen und rumkauen. 😉

Ihr könnt den Bio-Löwen beispielsweise bei Puppy & Prince bestelle

Die absolute Ausnahme, dass Pixie mal ein Spielzeug „leben lässt“ und damit sogar schlafen geht. 😉

Die kleine Hanf-Maus von Simply Fido

Diese Maus ist klein und fein und sogar waschbar. Ihre Nähte sind nicht allzu haltbar – daher auch hier der Hinweis: eher etwas für Hunde, die nicht ganz zu gerne beißen. 😉 Ansonsten ist sie komplett aus schadstofffreien Materialien hergestellt, mit natürlichen Farben eingefärbt und hat eine kleinen Quietscher im Bauch. Wirklich eine Supermaus! 😉

Die Seil-Spielzeuge von Jax and Bones

Als letztes stelle ich euch die wirklich wunderschönen Spielzeuge von Jax and Bones vor. Sie sind handgebunden, nur mit natürlichen Farben eingefärbt und aus dem sogenannten „good Karma Rope“. Ihr könnt sie für einen zahnenden Welpen ins Gefrierfach tun um die Schmerzen zu lindern, sie schwimmen und sind einfach wunderbar zum Kuscheln und ein bisschen rumkauen. Nur die Kau-Profis – wie Pixie – machen sie leider ein bisschen zu schnell kaputt. Also Vorsicht und vielleicht doch lieber etwas anderes für den Terrier wählen. 😉

Ganz viel tolle Jax and Bones-Spielzeuge bekommt ihr im Online-Shop von Mellow Bello, sowie in Hamburg im Hundeshop Poodlewohl

Klaus die lustige Krabbe

Klaus hat unseren letzten Portugal-Urlaub begleitet und ist leider nicht mehr zurück nach Hamburg gekommen, da Pixie ihn – ja sehr geliebt hat. 🙄 Aber die vier Wochen hatte sie viel Spaß mit ihm. Er wurde wild durch den Garten geworfen, aus dem Pool gerettet und mit Begeisterung von den Nachbarhunden verteidigt. Ein wirklicher Allrounder, dieser Klaus! 😉

Klaus könnt ihr beispielsweise im Online-Shop von Mellow Bello bestellen

Ja Klaus, du bist zwar eine Krabbe aber ich rette dich trotzdem aus den blauen Fluten! 

Fast zu schön um es zu zerkauen: das Herz von Jax and Bones

Das Herz aus Tau ist wirklich ein wunderschönes Spielzeug. Ideal zum Verschenken, finde ich. Es ist unglaublich fest geflochten und man kann mit ihm auch super zergeln. Ich liebe dieses Spielzeug echt sehr! 😉

Das Herz bekommt ihr auch im Online-Shop von Mellow Bello

Dein ist mein ganzes Herz und es kann unglaublich viel ab! 😉

Soooviel Spielzeug – ist es nicht der Wahnsinn? Ich finde es super, dass wir jetzt endlich tolle Spielzeuge verschenken können und das mit komplett gutem Gewissen. Kein komischer Plastikgeruch mehr. Toll, dass sich in dieser Branche so viel tut. Ich werde auf jeden Fall in Zukunft diesen Artikel noch weiter führen, wenn ich noch neue Spielzeuge finde. 😉 Und habt ihr vielleicht auch noch Tipps? Habe ich euer Öko-Lieblings-Spielzeug vergessen? Schreibt es gerne in die Kommentare rein. Wie immer freue ich mich auf euer Feedback!

Liebe Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren und Spielen <3

Rebecca und die super hardcore-Spielzeug-Testerin Pixie

 

]]>
http://leswauz.com/2017/01/27/die-besten-nachhaltigen-oeko-spielzeuge-fuer-hunde-im-terriertest/feed/ 6 6681