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Alles darüber wieso jeder Hund eine Hunde-Kiste haben sollte

By 9. April 2019 Angst bei Hunden, Produkte testen, Training

Eine Hunde-Kiste ist nicht nur super praktisch für den Transport eures Hundes, sondern vor allem ein toller Rückzugsort für Zuhause oder im Büro.
Pixie würde ihre Hunde-Kiste sogar jedem Körbchen vorziehen. Wieso das so ist und warum jeder Hund eine Hunde-Box haben sollte, erzähle ich dir in diesem Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

Als ich Pixie bekam und sie die ersten Male mit zur Arbeit nahm, empfiehl mir meine Hundetrainerin von Anfang an, für sie eine Hunde-Kiste – die auch Soft-Kennel genannt werden – zu kaufen. Mein erster Gedanke war: „Uiuiuiui, eine Hunde-Kiste? Eingesperrt? Das muss doch voll schlimm für den Hund sein!“ Das Bild in meinem Kopf war das komplett falsche.

Ein bisschen Recherche später zog die Hunde-Kiste von Hunter bei uns ein und – wie so oft – lehrte mich Pixie eines besseren. Ich legte ihr ein kuscheliges Kissen und eine Decke hinein und versteckte einige Male Leckerlies in der neuen Hunde-Kiste. Und schon innerhalb von zwei Wochen entwickelte sich „ihre“ Kiste zu Pixies Lieblingsplatz innerhalb der Wohnung und dies ist bis heute so geblieben. 😉

Terrier-entspannt

Tipp Nummer 1: Was ist so anders im Vergleich zu einem Körbchen?

Körbchen sind immer muckelig, die Hunde können sich im besten Falle an den Rand kuscheln, eindrehen und liegen gemütlich. Aber sie liegen eben offen im Körbchen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand sich zu ihnen setzt, sie streichelt oder sogar ihren Schlaf „stört“ ist hier recht groß. Vor allem in einem Büro/bei der Arbeit oder an einem Ort an welchem mehrere Menschen sind.
Eine Hunde-Kiste jedoch – richtig auftrainiert und von uns Menschen respektiert – ist der absolute und ultimative Ruheplatz für deinen Hund.

Was meine ich mit „von uns Menschen respektiert“?

Wir haben die Hunde-Kiste von Anfang an als Pixies eigenen Raum respektiert. Das musste ich wiederum echt selber für mich trainieren, da ich immer den Impuls habe, Pixie im Vorbeigehen „mal eben“ zu kraulen. Ich bin echt so eine Hunde-Trulla – ich gebe es zu. 😆

Aber wenn Pixie in ihrer Hunde-Kiste liegt, wird sie nicht gestört, wir greifen nicht hinein und lassen sie komplett in Ruhe. Vor allem wenn sie krank ist, abends beim Schlafen gehen und wenn es ihr im Wohnzimmer einfach zu laut und viel wird (wenn beispielsweise Besuch da ist), dann trottet sie entspannt ins Schlafzimmer, kuschelt sich in ihre Box und die Welt ist für sie in Ordnung.

Tipp Nummer 2: wie ist die Hunde-Kiste bei uns platziert?

Die beiden Hunde-Kisten die wir nutzen sind an einer Seite mit einen durchlässigen Netzstoff bezogen und ich kann auch  das „Dach“ aufmachen bzw. dort den Nylon-Bezug darüber so hoch machen, dass auch hier nur der Netzbezug das Dach bildet. Je nachdem was dein Hund an Licht und Luft in dieser bevorzugt. Beispielsweise ist es natürlich doppelt schön wenn die Sonne von oben oder seitlich in die Kiste scheint und dein Hund sich in seine Hunde-Kiste kuschelt und gleichzeitig die Sonne genießen kann.

Pixie liebt es besonders, wenn ihre Hunde-Kiste in einer Ecke steht, so ruhig wie möglich und am allerbesten auch noch dunkel. Also sind alle Seiten zu und nur die schmale Vorderseite ist für sie als Einstieg offen. Dann ist es die perfekte Höhle für sie und sie fühlt sich 100% sicher und entspannt sich total.

Terrier lieben es sowieso eingepackt und eingemummelt zu sein – das ist ihnen geradezu genetisch in die Wiege gelegt worden. Somit ist Pixie natürlich doppelt begeistert von ihrem Kennel!

Nehmt ihr die Kiste also mit ins Büro könnt ihr sie unter euren Schreibtisch stellen oder in eine Ecke an die nicht jeder sofort kann und eurer Hund somit garantiert seine Ruhe hat und selber entscheidet ob er raus kommt oder nicht.

Zuhause steht unsere Kiste aktuell im Schlafzimmer recht zentral und dennoch so ruhig genug für Pixie, dass sie sich hier gerne verkrümelt.

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Ab in die Box und Ruhe im Karton!

Besonders wenn Pixie krank ist – also so richtig krank – dann ist die Box ihr heiliger Ort. Ich weiß dann vor allem auch, dass es ihr wirklich nicht gut geht, da sie überhaupt nicht aus der Hunde Kiste raus kommt. Komplett ihre Ruhe will.

Und wir lassen sie dann auch.

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Tipp Nummer 3: Bei Gewitter oder Sylvester ist die Hunde-Kiste der sicherste Ort

Besonders kostbar ist für uns die Hunde-Kiste in Angstsituationen: beispielsweise hat Pixie erst in den letzten Jahren Angst vor Gewittern entwickelt. Ich weiß schon, dass ein Gewitter aufzieht, wenn Pixie von ihrem Platz im Bett bei uns oder tagsüber aus ihrem Körbchen im Wohnzimmer schnell in die Kiste trollt.

Sie spürt ja schon den Temperaturabfall und reagiert inzwischen auf die ersten Anzeichen eines Gewitters und geht direkt in ihre Kiste. Sie ist somit für sie so etwas wie ihr „Panicroom„. Da ist sie sicher und fühlt sich offensichtlich geschützt: vor allem vor dem bösen Lärm.

An Sylvester hole ich die Kiste ins Wohnzimmer, da dies der „ruhigste“ Raum in der Wohnung ist (ruhig ist natürlich sehr relativ in einer Großstadt wie Hamburg). Zusätzlich hänge ich dann noch eine Decke drüber, mache klassische Musik an, dann gibt es noch einen gefüllten Kong und natürlich lasse ich sie nicht so alleine, sondern wir sind dann auch da.

Aber sie fühlt sich offenbar sicherer wenn wir da sind und sie in der Kiste ist. Doppelt hält besser sozusagen. 😉 Dann übersteht sie solche Situationen mit weniger Gehechel und Zittern. Der Box sei Dank!

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Tipp Nummer 4: Die Hunde Kiste bei der Arbeit ist der perfekte Rückzugsort

Wenn ich Pixie im Büro mit dabei habe, nehme ich inzwischen kein Körbchen sondern immer eine Hunde-Kiste mit. Beide Boxen lassen sich ganz einfach zusammenklappen und echt gut transportieren.

Der Vorteil auch hier: ich kann in einem größeren Büro mit vielen Kollegen sogar eine Decke über den Eingang machen, damit Pixie sich noch eingemuckelter und sicherer fühlt sowie einen „Bitte nicht stören“-Zettel über die Box hängen, damit niemand in die Kiste greift und sie erschreckt – gerade wenn ich mal kurz nicht im Büro bin.

Das klappt super und tatsächlich schafft es Pixie in der Hunde-Kiste sich so sehr zu entspannen, dass sie teilweise gar nicht mitbekommt, wenn ich mir mal kurz einen Kaffee hole. 😉

Ansonsten hängt sie mir normalerweise so an den Hacken, dass ich mich nirgendwo ohne sie hinbewegen kann, selbst auf die Toilette will sie dann mit.

Auch für dich interessant: alles zum Thema „Hund im Büro“ und wie wir damit umgehen, erzähle ich dir in diesem Artikel. >

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Tipp Nummer 5: Welche Hunde Kisten-Größe ist ideal für deinen Hund?

Damit euer Hund so richtig happy mit seiner Box ist, solltet ihr seine Höhe vom Boden bis zur Schulter ausmessen, damit ihr sicher sein könnt, dass euer Hund bequem in der Transportbox stehen kann!

Hierbei solltet ihr nicht schätzen, denn wenn die Hunde-Kiste zu klein ist, wird euer Hund sie sehr wahrscheinlich nicht annehmen.

 

Viele Hunde-Boxen könnt ihr auch im Auto nutzen. Dafür solltet ihr zusätzlich zu den Maßen eures Hundes dann natürlich auch euren Kofferraum ausmessen, damit die Hunde Kiste hier wirklich hinein passt und ihr euch Umtauschstress erspart. So eine Hunde Kiste kommt ja in einer riesigen Kiste und ich kann euch versichern, dass ihr keinen Bock habt so eine Hunde Kiste mehrfach zur Post und wieder zurück zu schleppen, weil die Maße nicht stimmen. 😉

Auch für dich interessant: Natürlich kann ich dir auch Hunde-Kisten empfehlen, die wir ausführlich ausprobiert haben. Hier findest du den Test-Artikel zu unseren beiden Favoriten unter den Hunde-Kisten >

 

Und jetzt bin ich auf euer Feedback gespannt! Habt ihr Zuhause oder im Büro auch eine Hunde Kiste und welche könnt ihr empfehlen? Nutzt ihr sie auch im Auto? Und habt ihr ähnliche Erfahrungen mit der Box als Rückzugsort gemacht? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Liebe Grüße

Rebecca und der Hunde Kisten-Fan Pixie

*Die Hunde Kiste von Maelson wurde uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Die Hunterbox habe ich selber gekauft.

 

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Diana
11 Monate zuvor

Unser Wauzi hat auch eine Box im Schlafzimmer und es ist schön zu sehen, dass er da rein geht, wenn er seine Ruhe haben möchte oder sich fürchtet. Schöner Artikel!

Silvia
1 Jahr zuvor

Liebe Rebekka, danke für den Bericht. Ich hoffe, ich darf ihn in unserem Beitrag über Ferien mit dem Hund https://natuerlich-kindgerecht.it/das-grosse-spezial-fuer-den-urlaub-mit-hund/ verlinken. Wir waren im letzten Jahr im Urlaub und unser Hund hat leider in der Ferienwohnung die Vorhänge angeknabbert, als sie alleine bleiben musste. Alles neu und unbekannte Umgebung eben, da wäre eine Box sicher ein guter Ort für sie gewesen. Aus diesem Grund habe ich gleich nach unserem Urlaub eine Hundebox gekauft, dieselbe die du hast die Beige. Nur leider steht sie bei uns zum größten Teil nur rum und wurde auch zu Silvester, trotz großer Angst, nicht genutzt.… Weiterlesen »

Stephanie
Stephanie
3 Jahre zuvor

Hallo liebe Rebecca,
vielen Dank für diesen Testbericht, ich glaube meine Entscheidung ist gefallen. 😉 Wir haben die alte Box von unserem Parson Russel nach 5 Jahren entsorgt. Sie hatte allerdings kein Alugestänge und er hat sich oft darin wohlig gewälzt. 🙂
Die Kissen in den Boxen gefallen mir sehr gut. Würdest du mir verraten wo du diese (inkl. Bezüge) her hast? Würde mich über eine kurze Rückmeldung sehr freuen. Vielen lieben Dank. 🙂
Viele liebe Grüße von Stephanie mit Oskar

Dominic
3 Jahre zuvor

Hallo :)!
Wir sind auch am überlegen, uns so eine Box anzuschaffen. Nur für unseren ängstlichen Chi wird es wohl eher ein Problem. Vielen Dank für den tollen Artikel :!)

LG

Klaus
3 Jahre zuvor

Ein toller Artikel, vor kurzem habe ich auch für meinen Hund eine Box gesucht und bin nach etlichem Hin und her auf einen Ratgeber gestoßen der echt Hammermäßig umfangreich ist. Eigentlich alles was man zu dem Thema Hundeboxen wissen muß findet man hier. Wenn es ok ist, verlinke ich das ganze mal mit https://hundebox-info.de/wozu-brauche-ich-eine-hundebox/, falls nicht erwüscht bitte löschen 😉

Liebe Grüße und ich werde sicherlich öfters hier vorbei schauen 😉

Theresa
3 Jahre zuvor

Hallo Rebecca, Ich kann aus Erfahrung sprechen, wenn ich sage, dass es nichts schlimmeres fürs Herrchen gibt, als seinen Hund während des Transports unter Stress leiden zu sehen. Mein Team von SolarPuP und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Leben für Hund und Herrchen dank eines innovativen Hundehalsbands noch angenehmer zu gestalten! Mit unserer App und dem Halsband kann man das Stresslevel des Hundes in Echtzeit überwachen und bei Bedarf schnell eingreifen! Unterstützt uns bitte auf unserem Weg und schaut auf unserer Website vorbei: http://www.solarpup.eu Schreit es in die Welt hinaus, erzählt euren Freunden von uns! Ich wünsche… Weiterlesen »

The Pell-Mell Pack
3 Jahre zuvor

Liebe Rebecca,
der Test kam gerade richtig. Luna kam mit einem Soft- Kennel als Aussteuer zu uns und da dort nun Gedränge herrscht und er schon mal wegen Überfüllung geschlossen ist, wollte ich demnächst die Recherche für einen zweiten beginnen. Danke fürs Testen.
Stephie mit Luna und Enki

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